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Neue Kästen zum Nachweis von Haselmäusen im Nationalpark Harz

Haselmaus

Haselmaus im Kasten / Foto: BUND Sachsen-Anhalt

Wernigerode. Die Zusammenarbeit zwischen der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH und dem Nationalpark Harz in Sachen Naturschutz hat eine langjährige Tradition. Neben dem Bau einer Wasserstation am Natur-Erlebniszentrum HohneHof wurden zum Beispiel auch Nistkästen für die seltenen Wasseramseln gebaut.

Für das neue Haselmaus-Projekt wurden über Winter im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Wernigerode ganz besondere „Nistkästen“ angefertigt. Diese Kästen dienen nicht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, als Vogelbrutkästen, sondern werden aufgrund der speziellen Maße gern von Kleinsäugern wie der Haselmaus als Wohnhöhle angenommen. Durch das Anbringen und die Kontrolle der Spezialkästen kann man feststellen, ob es im Umfeld noch die vom Aussterben bedrohten und europaweit streng geschützten Haselmäuse gibt.

Haselmäuse sind eigentlich gar keine richtigen Mäuse, sondern Nagetiere aus der Familie der Schläfer. Schläfer deshalb, weil sie von Ende Oktober bis April in geeigneten Verstecken den Winter „verschlafen“, also Winterschlaf halten. Die Artengruppe der

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Nationalpark-Ferienprogramm des Natur-Erlebniszentrums HohneHof

HohneHof

Eingang zum Hohnehof / Foto: Ingrid Nörenberg

Mit oder ohne Schnee – Winterferien am HohneHof Mit Beginn des Monats Februar beginnen für die Schulkinder in Sachsen-Anhalt die Winterferien. Zwei Wochen lang ist Gelegenheit, um die Winterfreuden zu genießen. Leider lässt sich das Winterwetter noch nicht fest einplanen und somit lädt das Naturerlebniszentrum HohneHof zu einem vielfältigen Programm ein, das sowohl im Schnee, aber auch im warmen Haus viel Freude bereitet. So treffen sich alle kleinen Naturforscher am Dienstag, den 3. Februar um 11.00 Uhr am Parkplatz Drei Annen Hohne zu einer kleinen Wanderung rund um den HohneHof und gehen der Frage nach „Winterschlaf, Winterruhe oder Winterspeck – wie überleben die Tiere des Waldes die langen Wintermonate?“ Die Wanderung endet am HohneHof, wo man sich dann wieder aufwärmen und stärken kann.

Am Mittwoch ist Ranger-Tag, wo man je nach Wetter und Interesse am und im HohneHof viel Wissenswertes erfahren und entdecken

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Forschungsergebnis: Fehlender “Winterschlaf” kann Wachstum bremsen

Viele Menschen glauben noch immer, daß die Sonne einen großen Einfluß auf das Klima der Erde hat.

Bisher glaubte man, Sonnenlicht sei ursächlich für das Pflanzenwachstum verantwortlich. Ein Forscherteam einer bedeutenden süddeutschen Technischen Universität kam nun zu einem ganz anderen Ergebnis.

In einem sechswöchigen Laborversuch in der Klimakammer führten die Wissenschaftler an Zweigen von zahlreichen verschiedenen Bäumen und Sträuchern Experimente mit Kälte und Licht durch. So gelangten sie zu der neuen Erkenntnis, daß – je kälter es war, im Anschluß um so eher das Wachstum der Pflanze begann.

Das weist darauf hin, daß Bäume und Sträucher im Winter eine Art “Kälteschlaf” durchleben und sich so vor dem Erfrieren schützen. Der Effekt dieses “Winterschlafes” ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Folge ist, daß bei manchen Bäumen nach einem milden Winter das Wachstum vergleichsweise spät einsetzt. Dieses Verhalten kann gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem haben.

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Überwinterungsstollen für Fledermäuse im Oberharz gesichert

Überwinterungsstollen für Fledermäuse im Oberharz gesichert – Gute Kooperation von Niedersächsischen Landesforsten, Landkreis Goslar und ehrenamtlichen Fledermausschützern

Oberharz. Jetzt beginnt wieder die kalte Jahreszeit. Nicht allen Menschen ist klar, was diese Zeit für die Tierwelt des Harzes bedeutet, insbesondere in den Hochlagen des Oberharzes. Der Nahrungsmangel zwingt viele Tiere nun zur Änderung ihres Verhaltens. Besonders schwer haben es die Fledermäuse – sie leben das Jahr über von Insekten und finden im Winter keine Nahrung mehr vor. Die Tiere reagieren darauf mit dem Winterschlaf – mit extrem reduzierten Lebensfunktionen. Im Winterschlaf wird der gesamte Stoffwechsel zurückgefahren. Die Körpertemperatur der Tiere sinkt von 38 bis 40 °C auf die Umgebungstemperatur von 3 bis 8 °C, das Herz schlägt nur noch dreimal pro Minute und geatmet wird in dieser Zeitspanne nur einmal. Wiederholte Störungen im Winterschlaf und somit plötzliches Erwachen schwächen die Tiere und haben oft tödliche Folgen. Daher ist es von großer

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