Anzeige:

Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft

Nordhausen. Die Lockstock-Saison 2017 liefert für den BUND Thüringen ein erfreuliches Ergebnis: Mindestens zwei Wildkatzenindividuen konnten in der Südharzer Gipskarstlandschaft zweifelsfrei genetisch nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgte unter anderem auf BUND-eigenen Flächen zwischen den Naturschutzgebieten Himmelsberg und Mühlberg sowie im Kammerforst bei Gudersleben und im Harzfelder Holz bei Neustadt.

„Wir freuen uns, dass die seltenen Tiere noch immer durch den Südharz streifen“, so BUND Wildkatzenexperte Thomas Mölich, der das Projekt im Südharz u.a. begleitet. „Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Tiere auch durch die Zerschneidung der Gipskarstlandschaft, Flächenumbrüche und Beseitigung von Waldsaumbiotopen hier akut bedroht sind.“

Ursprünglich war der Südharz mit zusammenhängenden Laubwäldern bedeckt. Optimale Bedingungen für die Ausbreitung der scheuen Jäger. Doch durch den im Gipskarstgürtel flächenintensiven Gesteinsabbau und die damit verbundenen Lärmbelästigungen und Erschütterungen infolge Sprengungen und LKW-Verkehr, der bis in Naturschutzgebiete vordringt, wird der Lebensraum immer mehr bedroht und zerschnitten.

Durch gezielte Flächenkäufe in der

Weiterlesen: Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft

Anzeige:

Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen

Wildkatzen Thomas Stephan

Wildkatzen / Foto von Thomas Stephan, BUND

Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen – Ein Vortrag mit Andrea Krug vom BUND-LV Niedersachsen e.V. am Donnerstag, den 26. Mai 2016 ab 19:00 Uhr in Goslar im Verbändebüro NABU/BUND, Petersilienstr. 23

Goslar. Die Europäische Wildkatze (lat. Felis silvestris), eine der meist gefährdeten heimischen Wildtierarten, erobert sich heimlich ihre alten Lebensräume zurück.

Bis vor kurzer Zeit war das Vorkommen von Wildkatzen nur im Harz und im Solling bekannt. Mittlerweile scheint die Anzahl der Tiere zu wachsen und immer mehr Wildkatzen sind in Wäldern, die nördlich dieser beiden Waldgebiete liegen, nachgewiesen. Aber die sind meist zu klein, so dass die Wildkatze hier dauerhaft nicht überleben kann.

Nur ein zusammenhängendes Netzwerk aus Biotopen kann das Überleben der Wildkatzen sichern. Mit diesen Hintergründen wurde das BUND-Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ initiiert, das seit 2010 in Niedersachsen durchgeführt wird. An diesem Abend werden der aktuelle Stand des Projektes

Weiterlesen: Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen

Anzeige:

Nationalpark zählt Luchse – Bislang größtes Wildtierkameraprojekt des Harzes steht kurz vor dem Abschluss

Fuchs

Fuchs in der “Fotofalle” / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. „Wie viele Luchse gibt es im Harz?“ Diese Frage hören die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung beinahe täglich. Eine einfache und nachvollziehbare Frage. Allerdings ist deren Beantwortung mehr als anspruchsvoll. Die dämmerungs- und nachaktiven Katzen entziehen sich durch ihre relative Seltenheit und die versteckte Lebensweise fast allen klassischen Zähl- und Schätzverfahren, die bei anderen Arten angewendet werden.

In der Diskussion um den Luchs im Harz hilft es nicht weiter, am Schreibtisch vage Bestandesschätzungen zu erstellen, sinnvoll sind nur klare Fakten. Seit September 2014 standen daher insgesamt 120 Wildtierkameras, auch Fotofallen genannt, an ausgesuchten Harzstandorten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus beiden Bundesländern unterstützt. Das Untersuchungsgebiet von rund 800 Quadratkilometern sollte zunächst zu gleichen Teilen östlich und westlich der Landesgrenze liegen. Datenschutzbedenken aus dem Land Sachsen-Anhalt führten dann jedoch zu einer deutlichen Verschiebung nach Westen, so dass im Ostharz nur

Weiterlesen: Nationalpark zählt Luchse – Bislang größtes Wildtierkameraprojekt des Harzes steht kurz vor dem Abschluss

Anzeige:

Ranger-Sonderprogramm “Tierische Kostbarkeiten im Nationalpark Harz”

Salamanderbad

Salamanderbad (Bildautor Thomas Brocher)

Tierische Kostbarkeiten im Nationalpark Harz – Die Ranger des Nationalparks Harz laden zum Sonderprogramm 2014 ein Wernigerode – Braunlage. Der Nationalpark Harz ist reich an tierischen Kostbarkeiten. Er hat weit mehr zu bieten als Rothirsch und Luchs. Die Ranger des Nationalparks laden bei den Veranstaltungen des Sonderprogramms 2014 zur spannenden Spurensuche ein.

Den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe bildet am 9. April die Wanderung „Mit dem Ranger Feuersalamander im Ilsetal“ entdecken. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr am Nationalparkhaus Ilsetal. Zahlreiche weitere Veranstaltungen folgen bis in den September hinein. Interessierte erfahren dabei etwas über die Harzer Bachforelle, erhalten Einblick in die Kinderstube des Nationalparks, gehen auf Pirschgang zum Rotwild oder folgen den Spuren von Fledermäusen oder Wildkatzen.

Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe sowie ein Flyer mit allen Terminen sind im Internet unter www.nationalpark-harz.de verfügbar. Der Flyer ist außerdem in den Nationalparkhäusern oder bei der Nationalparkverwaltung (Tel. 05582

Weiterlesen: Ranger-Sonderprogramm “Tierische Kostbarkeiten im Nationalpark Harz”

Anzeige:

Luchse und Wildkatzen im Krankenhaus Herzberg am Harz

Luchs Attila

Attila, der verstorbene Luchskuder (männlicher Luchs) des Luchsgeheges Rabenklippe

Luchse und Wildkatzen – Wilde Katzen im Krankenhaus Herzberg am Harz Herzberg am Harz. Nein, die Wilden Katzen des Harzes sind nicht krank. Sie besuchen vielmehr im Rahmen einer Ausstellung das Herzberger Krankenhaus.

Luchs und Wildkatze im Harz zu beobachten ist nicht leicht, denn erst wenn am Abend die meisten Wanderer schon längst wieder zu Hause sind, werden die Wildtiere so richtig aktiv. Wer dennoch Einblicke in deren Leben gewinnen möchte, kann dies mittels moderner Technik tun. Eine mobile Video-Kamera und zahlreiche Fotofallen liefern aktuelle Bilder und Filme von Luchsen, Wildkatzen und anderen Tieren auf die dafür eingerichtete Internetseite www.wilde-katzen.eu.

Dies alles sind Teile des Projektes „Wilde Katzen am Grünen Band“. Umgesetzt hat es die Nationalparkverwaltung Harz. Eine Wanderausstellung gibt Interessierten eine weitere Möglichkeit die wilden Katzen zu erleben. Diese ist ab sofort in der Klinik Herzberg

Weiterlesen: Luchse und Wildkatzen im Krankenhaus Herzberg am Harz

Anzeige:

Naturerlebnis-Programm 2014 des Nationalparks Harz ist erschienen

Unterwegs im Nationalpark

Unterwegs im Nationalpark Harz 2014

Naturerlebnis-Programm 2014 des Nationalparks Harz ist erschienen – Auf die Besucherinnen und Besucher warten „Tierische Kostbarkeiten“

Noch druckfrisch ist das Naturerlebnis-Programm 2014 des Nationalparks Harz. Wieder werden über 1000 Termine und Veranstaltungen angeboten – von der Sieben-Moore-Tour bis zum Pferdewanderung ist für jeden etwas dabei.

Die Sonderreihe befasst sich in diesem Jahr mit den „Tierischen Kostbarkeiten“ des Nationalparks. Wildkatze, Bachforelle, Feuersalamander und vieles mehr – die Nationalpark-Ranger präsentieren die Vielfalt der Harzer Tierwelt.

Ab sofort ist das neue Naturerlebnis-Programm „Unterwegs im Nationalpark Harz 2014“ unter www.nationalpark-harz.de als Download verfügbar. Alle Termine sind außerdem in der Rubrik Veranstaltungen einsehbar. Mit Hilfe einer komfortablen Suchfunktion können Besucherinnen und Besucher schon jetzt ihre Ausflüge für das Jahr 2014 in den Nationalpark planen. Auch im kommenden Jahr gibt es für Naturbegeisterte im Nationalpark Harz zusammen mit Nationalpark-Rangern, Förstern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nationalparkhäuser

Weiterlesen: Naturerlebnis-Programm 2014 des Nationalparks Harz ist erschienen

Anzeige:

Auftaktveranstaltung: Projekt „NATURA 2000-Rettungsnetz für Wildkatze & Co“

Der BUND Regionalverband Halle-Saalekreis lädt am Samstag, den 20.04.2013, im Landhotel „Quernetal“ in Lodersleben, von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr, zur Auftaktveranstaltung des Projektes „NATURA 2000-Rettungsnetz für Wildkatze & Co“ ein, welches aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert wird. Am Vormittag finden Vorträge zu verschieden projektbezogenen Themen sowie zu Ergebnissen von Kartierungen im Ziegelrodaer Forst statt. Nach einer Mittagspause werden bei einer Führung durch Teile des Ziegelrodaer Forstes praktische Bezüge zu den Vorträgen vorgestellt.

Über ein zahlreiches Kommen von Interessierten würden wir uns sehr freuen. Wir bitten wenn möglich um eine kurze Rückmeldung bezüglich Ihrer Teilnahme.

Programmablauf: 10.00 Uhr Begrüßung und Einführung – Markus Gottschild, BUND Halle-Saalekreis 10.15 Uhr Ziele des Projektes – Ralf Meyer, BUND Halle-Saalekreis 10.30 Uhr Die Lockstock-Methode – Uta Lieneweg, BUND Halle-Saalekreis 10.45 Uhr Nachweise der Wildkatze im Projektgebiet – Tobias Ernst, BUND Halle-Saalekreis 11.00

Weiterlesen: Auftaktveranstaltung: Projekt „NATURA 2000-Rettungsnetz für Wildkatze & Co“

Werbung