Anzeige:

Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Werk Tanne_Juergen Wode

Auf dem Gelände des Werks Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Donnerstag, 23. März 2017 um 18 Uhr referiert der BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle aus Goslar im Büro der Goslarer Umweltverbände, Petersilienstraße 23 in Goslar, zu einem bis heute oft verdrängten Thema – den Rüstungsaltlasten Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und Werk Kiefer in Herzberg. Noch in diesem Jahr beginnen neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang

Weiterlesen: Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Anzeige:

Unser Harz Januar 2014: Russenfriedhof im Weltkulturerbe und vieles mehr

Der Russenfriedhof

Der sog. “Russenfriedhof” – eine Gedenkstätte mitten im Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft

Gedenkstätte „Russenfriedhof“ am Massengrab der Sprengstoff-Fabrik Tanne in Clausthal-Zellerfeld; Burg Anhalt; Oberforstmeister Carl Philipp von Kropff; Räuber Danail (Ostfalenplatt); Kinderlandverschickung im Harz Teil 13; Arbeitsgemeinschaft Burgruine Scharzfels; Gewässer im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld. Die monatliche erscheinende Heimatzeitschrift UNSER HARZ wartet auch im Januar wieder mit einer Fülle interessanter Themen auf. So befasst sich der erste Beitrag von Dr. Friedhart Knolle mit der Geschichte des Clausthaler „Russenfriedhofs“, die untrennbar mit der Sprengstoff-Fabrik „Werk Tanne“ verbunden ist. Und die Geschichte der deutschen Sprengstoffwerke wiederum zeigt eindeutig, wie früh der Zweite Weltkrieg schon geplant war. Das derzeitige Hinweisschild zu diesem Friedhof wird der Geschichte der hier hauptsächlich bestatteten ZwangsarbeiterInnen nicht gerecht. Der Russenfriedhof ist das größte Massengrab aus der Zeit der NS-Zwangsarbeit im Oberharz und befindet sich inmitten des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft.

Der zweite Beitrag befasst sich mit der Burg Anhalt,

Weiterlesen: Unser Harz Januar 2014: Russenfriedhof im Weltkulturerbe und vieles mehr

Anzeige:

Unser Harz September 2013: Werk Kiefer Herzberg, Jagdschloss Lange, die Ulme und vieles mehr

UNSER HARZ September 2013: Das Munitionswerk “Kiefer“ am Pfingstanger in Herzberg am Harz – eine Rüstungsaltlast in der Südharzer Karstlandschaft; Gustav Heyse und die Lange; Einiges über Ulmen; Die Schieloer Lungenklinik und der 2. Weltkrieg; Alte Lerbacher Häusernamen – Das Henriksche Haus; Kinderlandverschickung im Harz Teil 9; Grünbrücken – Sichere Wege für die Wildtiere auch in der Harzregion

Clausthal-Zellerfeld. Unterhalb des schönen Herzberger Welfenschlosses, im Siebertal gelegen, bestand von 1941 bis 1945 die Munitionsfabrik Werk Kiefer, die, wie es schon vom Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld berichtet wurde, hochgiftige Boden- und Sickerwasserbelastungen hinterließ. 1998 machte ein Gutachter hierzu Aussagen wie „Der Boden auf dem Gelände ist … hochgradig kontaminiert. … Nicht nur im Boden, auch im Sickerwasser und im Grundwasser wurden explosivstoffspezifische Parameter festgestellt. … sie weisen erhebliche kanzerogene und mutagene Potentiale auf … in Boden und Wasser geht vom Standort eine akute Gefährdung für Mensch und Umwelt aus.

Weiterlesen: Unser Harz September 2013: Werk Kiefer Herzberg, Jagdschloss Lange, die Ulme und vieles mehr

Anzeige:

Dringender Handlungs​bedarf an der Rüstun​gsaltlast “Werk Kief​er” in Herzberg am H​arz​

Internationaler Tag des Wassers 2013 – Umweltverbände und Umweltärzte: Dringender Handlungsbedarf an der Rüstungsaltlast „Werk Kiefer“ in Herzberg am Harz – Giftstoffe sickern in den Untergrund und belasten das Pöhlder Becken – Gefahr seit 1987 bekannt Herzberg am Harz. Am Fuße des berühmten Fachwerkschlosses zu Herzberg am Harz (Landkreis Osterode am Harz) befindet sich im Siebertal hinter dem Bauhof der Stadt eine alte Munitionsfabrik aus der Zeit des Nationalsozialismus. Betrieben wurde diese seinerzeit unter dem Decknamen „Werk Kiefer“ von einer Tochterfirma der ehemaligen Dynamit Nobel AG (DAG). Bevor im April 1945 eine verheerende Explosion das Ende der Fabrik besiegelte, wurden dort im Auftrag des Deutschen Reiches unter Verwendung von flüssigem Trinitrotoluol (TNT) Tellerminen und Granaten produziert. Der Betrieb zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Munition und Munitionsteilen sowie der Umgang mit Sprengstoffen waren nie unproblematisch. Nicht nur der Umgang mit den brisanten Rohstoffen und Endprodukten war gefährlich, auch die Entsorgung kontaminierter

Weiterlesen: Dringender Handlungs​bedarf an der Rüstun​gsaltlast “Werk Kief​er” in Herzberg am H​arz​

Anzeige:

UNSER HARZ im Februa​r: “damit den unschu​ldigen Opfern von We​rk Tanne geholfen we​rden kann”​

UNSER HARZ im Februar: „… damit den unschuldigen Opfern von Werk Tanne geholfen werden kann“; Lang ist es her – die persönliche und gewerbliche Nutzung der Harzwälder zu Zeiten unserer Groß- und Urgroßeltern; Der Betrieb der Langelsheimer Pottaschenhütte, Kinderlandverschickung im Harz, Teil 2

Clausthal-Zellerfeld. Das Februarheft von UNSER HARZ ist erschienen. „Im Kriegsjahr 1944/45 fast selbstmörderisch“ hatte der Autor, Herr Radday, sich notiert, als er die Dokumente eines zehn Jahre dauernden Schriftwechsels sichtete, mit dem ein Bewohner Buntenbocks gegen die unzumutbaren Verhältnisse vorging, die sich aus der Verunreinigung seines Trinkwassers durch die Abwasserleitung des Werk Tanne ergaben. Auszüge daraus werden hier im Zusammenhang wiedergegeben.

Mit vielen historischen Bilddokumenten wird die Nutzung der Harzwälder in früheren Zeiten dargestellt und der Leser erfährt Einzelheiten aus dem Betrieb der Langelsheimer Pottaschenhütte im 17. bis 19. Jahrhundert.

Der zweite Teil der neuen Serie über Kinderlandverschickung im Harz erscheint und unter LESERBRIEFE wird die

Weiterlesen: UNSER HARZ im Februa​r: “damit den unschu​ldigen Opfern von We​rk Tanne geholfen we​rden kann”​

Anzeige:

Unser Harz November ​2012 – Werk Tanne sa​niert, Rückblick auf​ Prof. Roseneck und ​vieles mehr​

UNSER HARZ November 2012: Die Pfauenteiche sind saniert – Beseitigung einer Rüstungsaltlast; Macher des Welterbes – zu Reinhard Roseneck; Tragische Ereignisse 5 Minuten vor bzw. nach Kriegsende 1945 im Harz; Würdigung des Lerbacher Pastors Heinrich August Voigt; „Bus- und Fahrrad-Harz“; Erinnerungen an eine bewegte Jugendzeit in Altenau, Teil 11; Gewinner des Fotowettbewerbs HarzNATUR 2012

Clausthal-Zellerfeld. Auf vielen Berichten über das erweiterte Welterbe prangte das Bild der Pfauenteichkaskade in Clausthal-Zellerfeld, doch waren diese Teiche noch immer durch giftige Abwässer der ehemaligen Sprengstofffabrik Werk Tanne belastet. Durch umfangreiche Sanierungsarbeiten sind diese Altlasten im Bereich der Teiche nun weitestgehend beseitigt worden. Aber die eigentliche Altlast bleibt.

Der „Macher“ des Welterbes, Prof. Dr. Reinhard Roseneck, ist gestorben – ein kreativer Kopf, dem gerade der Harz viel zu verdanken hat, was hier noch einmal gewürdigt wird.

Am Ende des Krieges und selbst noch danach gab es auch im Harz unsinnige Opfer, derer hier in einem

Weiterlesen: Unser Harz November ​2012 – Werk Tanne sa​niert, Rückblick auf​ Prof. Roseneck und ​vieles mehr​

Werbung