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Der Natur unter die Arme gegriffen – Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz

buchenpflanzung

Nach kurzer Einarbeitung sitzt jeder Handgriff: Madita und Michelle pflanzen eine junge Buche. / Foto von Thomas Schwerdt

Wernigerode – Braunlage. Das Thermometer zeigt 4 Grad, es nieselt leicht und der Wald ist in ein gleichmäßiges Grau getaucht. Obwohl kein Spaziergänger unterwegs ist, dringen Stimmen durch den Fichtenbestand. Wer sich nähert, erblickt junge Erwachsene, die mit Pflanzhacken und kleinen Buchen den Wald von morgen mitgestalten.

Es sind Praktikanten und Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), die eigentlich in verschiedenen Dienststellen des Nationalparks Harz sowie im Haus der Natur in Bad Harzburg arbeiten. In dieser Woche sind sie zusammengekommen, um eine Pflanzaktion im Nationalparkrevier Oderhaus zu unterstützen. Organisiert und betreut wurde die Pflanzung vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle – einer Umweltbildungseinrichtung, die zum Nationalpark Harz gehört.

Von Natur aus wären bis in diese Höhenlagen Laub- oder Laubmischwälder zu finden. Aus historischen Gründen der früheren Waldnutzung sind jedoch auch noch strukturarme Fichtenforste anzutreffen, daher

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Unser Harz Oktober 2014: Forstwirtschaft oder Raubbau? Wie gehen wir mit dem Wald um?

Titel des Oktoberheftes

Titel des Oktoberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Oktober 2014: Der erste Brockenflieger Fritz Jaschinski und seine Frau Susanne – zwei deutsche Schicksale; Das ungeheure Erlebnis der Natur im Harz hat unvergängliche Spuren hinterlassen – zum 150. Geburtstag von Ricarda Huch (1864 – 1947); Das Forstwesen und der Wald; Ein Wichtel aus dem Harzer Wald – Eine fremde Heimat? Die Stolberger Damenkapelle, Teil 3; Nationalparkforum: Einladung zum Fotowettbewerb Clausthal-Zellerfeld. Das Titelbild deutet es schon an: UNSER HARZ greift das Thema „Forstwirtschaft und ihre Auswirkungen auf unsere Wälder“ auf. An vielen Stellen mehren sich kritische Stimmen zum Ausmaß und der Art der heutigen Waldnutzung, manche sprechen hier auch von Waldzerstörung. Gerade in den Landesforsten wird besonders rigide gefällt – ob im Frühjahr, wenn die Vögel nisten, oder im Sommer, wenn das Harz aus den Bäumen schießt und der Waldboden weich ist, so dass die schweren Maschinen tiefe Spuren hinterlassen. Zurück bleibt

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Naturschutzverbände ​gründen “Arbeitsgeme​inschaft Wälder der ​Region Braunschweig”​

Naturschutzverbände gründen “Arbeitsgemeinschaft Wälder der Region Braunschweig“ Königslutter. Die Kreisgruppen der drei großen Naturschutzverbände BUND, Greenpeace und NABU haben am 23.3.2013 die “Arbeitsgemeinschaft Wälder der Region Braunschweig“ gegründet. Dies wurde bei einem gemeinsamen Treffen in der Umweltburg Königslutter beschlossen.

Anlass für die Gründung sind die seit Jahren überall in den Wäldern der Region zu beobachtenden Tendenzen zur Intensivierung der Nutzholzgewinnung – selbst in den höchstwertigen Waldschutzgebieten des Natura-2000-Netzes nach EU-Recht.

“Uns erreichen immer mehr Meldungen aus der Bevölkerung über Holzeinschläge in den Wäldern der Region, die ein Ausmaß angenommen haben, das die Bürger einfach nicht mehr kommentarlos hinnehmen wollen“, sagten die Teilnehmer des Gründungstreffens. Und weiter: “Die Menschen suchen nach Ansprechpartnern, um dieser Übernutzung unserer öffentlichen Wälder entgegen zu wirken. Das wird unsere Arbeitsgemeinschaft sein.“

Die Rede ist von Holzeinschlägen höchster Intensität und Menge, dem Zerfahren von Waldwegen und Rückegassen bei nasser Witterung, der weitgehenden Entnahme von Altholz und selbst

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