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Auch in Torfhaus zieht der Frühling ein – WaldWandelWeg wieder bestückt

WaldWandelWeg

Nationalpark-Revierförster Ulrich Schulze vor den wieder installierten Tafeln des Pfades. Foto: Friedhart Knolle, Nationalpark Harz

Frühling im Hochharz: Der WaldWandelWeg bei Torfhaus ist einen Besuch wert In diesen Tage wurden auch die informativen Tafeln des WaldWandelWeges bei Torfhaus wieder Installiert und der Pfad erwartet wieder zahlreiche Besucher. Was kann man hier erleben?

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen, z.B. Orkane oder Sommertrockenheit, auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich da immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer noch einen Tipp für einen schönen Rundgang benötigt, der ist herzlich eingeladen, sich im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus zu informieren. Der Weg ist ausgehend vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am Großparkplatz Torfhaus schnell erreichbar, und die Besucher können im Zuge eines Spaziergangs auf dem

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Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Reitgras-Fichtenwald_Ute Springemann

Reitgras-Fichtenwald in der Waldforschungsfläche am Brocken / Foto von Ute Springeman

Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin; Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte

Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

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Nationalpark-Bürgerinformation in Schierke am 21. März 2017 um 18 Uhr

Wernigerode. Zu einer öffentlichen Bürger-Informationsveranstaltung über aktuelle Fragen des Nationalparks Harz lädt die Nationalparkverwaltung Harz in Absprache mit der Stadtverwaltung Wernigerode herzlich ein.

Nach einem Vortrag von Andreas Pusch, dem Leiter des Nationalparks Harz, besteht anschließend die Möglichkeit der Diskussion aktueller Fragen, u.a. zu den Themen Nationalpark-Waldentwicklung, Borkenkäfer, Verkehrssicherung, Brockentourismus etc.

Termin: Dienstag, 21. März 2017 Uhrzeit: 18:00 Uhr Ort: Rathaus, Brockenstraße 5, Schierke.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen

Tätigkeitsbericht 2016

Tätigkeitsbericht 2016 / Foto: Mandy Bantle, Nationalpark Harz

Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen – Schwerpunktthema Forschung und Dokumentation

Wernigerode. Mit dem 89 Seiten umfassenden Tätigkeitsbericht 2016 steht wieder eine Übersicht der Arbeit der Nationalparkverwaltung zur Verfügung, die über alle Bereiche der Nationalparkarbeit informiert. Schwerpunktthema des Heftes sind die verschiedenen Forschungsarbeiten im Nationalparkgebiet. Der Bericht kann unter www.nationalpark-harz.de heruntergeladen werden.

Im Vorwort des Tätigkeitsberichts 2016 berichtet Nationalpark-Leiter Andreas Pusch über ein großes Ereignis, das der der Nationalpark Harz gleich zu Beginn des Jahres 2016 feiern konnte – das zehnjährige Jubiläum der Fusion der beiden Nationalparkteile. Im feierlichen Rahmen der Kaiserpfalz Goslar gratulierten als Hauptredner die Ministerpräsidenten der beiden Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Stephan Weil und Dr. Reiner Haseloff. Sie betonten unisono, dass die Fusion eine ökologische und regionalpolitische Erfolgsgeschichte ist und beide Länder den gemeinsamen Weg auch zukünftig beschreiten wollen.

Bei der Würdigung des Erreichten nahm

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Der Natur unter die Arme gegriffen – Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz

buchenpflanzung

Nach kurzer Einarbeitung sitzt jeder Handgriff: Madita und Michelle pflanzen eine junge Buche. / Foto von Thomas Schwerdt

Wernigerode – Braunlage. Das Thermometer zeigt 4 Grad, es nieselt leicht und der Wald ist in ein gleichmäßiges Grau getaucht. Obwohl kein Spaziergänger unterwegs ist, dringen Stimmen durch den Fichtenbestand. Wer sich nähert, erblickt junge Erwachsene, die mit Pflanzhacken und kleinen Buchen den Wald von morgen mitgestalten.

Es sind Praktikanten und Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), die eigentlich in verschiedenen Dienststellen des Nationalparks Harz sowie im Haus der Natur in Bad Harzburg arbeiten. In dieser Woche sind sie zusammengekommen, um eine Pflanzaktion im Nationalparkrevier Oderhaus zu unterstützen. Organisiert und betreut wurde die Pflanzung vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle – einer Umweltbildungseinrichtung, die zum Nationalpark Harz gehört.

Von Natur aus wären bis in diese Höhenlagen Laub- oder Laubmischwälder zu finden. Aus historischen Gründen der früheren Waldnutzung sind jedoch auch noch strukturarme Fichtenforste anzutreffen, daher

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Waldführer-Plakettenübergabe im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2016

Waldführer 2016 – Plakettenübergabe / Foto von Katja John

(Sankt Andreasberg) Wie in jedem Jahr erhielten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre Jahresplaketten aus der Hand des Nationalparkleiters Andreas Pusch, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2016 im Park starten.

41 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2016 vorgestellt. Es enthält vielfältige Veranstaltungen, z.B. zum Klimawandel in der Harzregion, zu Fledermäusen, zu den Fließgewässern im Nationalpark, zu den

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Kolloquium am 12. November 2015 in Drübeck mit den Themen Waldforschungsflächen und Webspinnen des Nationalparks Harz

Araniella opisthographa

Araniella opisthographa / Foto von Hans-Bert Schikora

Wernigerode. Zu Ehren des 65. Geburtstages von Dr. Hans-Ulrich Kison, dem stellvertretenden Leiter des Nationalparks Harz und Leiter des Fachbereichs Naturschutz, Forschung, Dokumentation, lädt der Nationalpark ein zu dem Kolloquium „Forschung im Nationalpark Harz“ am 12. 11. 2015 um 13 Uhr im Evangelischen Zentrum Kloster Drübeck.

Die Vorträge des Kolloquiums beschäftigen sich mit dem Schwerpunktthema „Waldforschungsflächen als zentraler Baustein der Forschung im Nationalpark Harz“. Außerdem wird der Band 13 aus der Schriftenreihe des Nationalparks „Die Webspinnen des Nationalparks Harz“ vorgestellt.

Nationalparke bieten die Möglichkeit, die natürliche Entwicklung der Lebensräume langfristig im Gebiet zu beobachten und zu dokumentieren. Zentraler Baustein dafür sind im Nationalpark Harz vier Waldforschungsflächen (WFF), die unterschiedliche Waldlebensräume repräsentieren. Sie umfassen sowohl naturnahe Wälder – Bodensaurer Buchenwald (WFF Mittelberg bei Lonau), Hochlagen-Fichtenwälder (WFF Bruchberg, Brockenosthang) – als auch Waldbereiche, in denen zuvor Waldentwicklungsmaßnahmen durchgeführt wurden bzw. aktuell noch werden (WFF Eckertal-Meineckenberg).

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Waldinventur im Nationalpark Harz hat begonnen

wildnis brockenurwald steimecke

Totholz und Wildnisentwicklung mit Moderverjüngung (junge Fichten wachsen auf dem Totholzstamm) im sogenannten Brockenurwald / Foto von Jürgen Steimecke

Wernigerode. In diesen Tagen beginnen im Nationalpark die Außenaufnahmen zur Waldinventur mit dem sperrigen Namen „Aufnahme der Waldstrukturen als permanente Stichprobeninventur an fest vermarkten Probepunkten“.

An ca. 2.400 Probepunkten von je 500 Quadratmetern werden auf den knapp 25.000 ha des Nationalparks Bäume und Holz „unter die Lupe“ genommen – so z.B. stehende Bäume je nach Baumart, Höhe und Durchmesser, aber auch die Verjüngung am Waldboden und das Totholz. Weiterhin werden verschiedene Kleinstrukturen wie Baumhöhlen, Blitzrinnen oder abgerissene Äste aufgenommen. Diese Inventuraufgabe erwächst aus dem Nationalparkplan. Sie ist wichtig, um die Waldentwicklung im Nationalpark beurteilen zu können. Mit dieser Erstaufnahme wird der aktuelle Waldzustand quantitativ beschrieben und dokumentiert – sowohl in der Naturdynamikzone, d.h. der Kernzone, wo kein menschlicher Eingriff mehr erfolgt, als auch in der Naturentwicklungszone, wo der Mensch noch aktiv

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Rumänische Umweltpädagogen besuchten den Nationalpark Harz

ruz besuch rumaenien

Die Gruppe vor dem Internationalen Haus Sonnenberg in Sankt Andreasberg / Foto: RUZ Nationalpark Harz

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Es war kein alltäglicher Besuch im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz: Kürzlich traf eine Gruppe von rumänischen Umweltpädagogen – unter ihnen Vertreter von Umweltverbänden, Universitäten, Schulen und dem Nationalpark „Königstein“ – im Harz ein, um sich über Veranstaltungen mit Schulklassen zu informieren.

Die Reise war Teil eines vom Umweltbildungszentrum SCHUBZ in Lüneburg initiierten und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Gründung eines ersten Umweltbildungszentrums in Rumänien.

Neben Programmen zu den Themen „Wolf“ und „Luchs“ standen auch die Präsentation der Aktivitäten der Juniorranger und der Projekte zur Wildnisbildung im Mittelpunkt. Selbst aktiv werden konnten die Teilnehmer bei der praktischen Erprobung von Untersuchungen zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz sowie bei einer der GPS-Entdeckertouren des RUZ.

Das Besuchsprogramm im Harz ist Bestandteil der vom SCHUBZ Lüneburg organisierten Summer School, an der

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Halberstädter Schüler pflanzen Buchen am Natur-Erlebniszentrum HohneHof

Buchenpflanzung

Buchenpflanzung am Löwenzahnpfad am Hohnehof / Foto von Freddy Müller, Nationalpark Harz

Pflanzaktion für den neuen Wald – aktive Waldentwicklungsarbeiten im Nationalpark Harz am Natur-Erlebniszentrum HohneHof

Wernigerode. Der Nationalpark Harz gehört mit einer Größe von knapp 25.000 Hektar zu den größten Waldnationalparken Deutschlands. Auf über der Hälfte dieser Fläche – der Kernzone – bleibt die Natur in ihrer Entwicklung schon ganz sich selbst überlassen. Hier geht es um den Schutz von natürlicher Dynamik, die viele Überraschungen bereit hält und nicht planbar ist. Faktoren wie Sturm, Schneebruch, Klimaveränderungen oder andere Veränderungen können diesen Entwicklungsprozess maßgeblich beeinflussen. Das ist ein spannender Prozess, der durch den Nationalpark beobachtet und wissenschaftlich begleitet wird.

Solche Flächen werden in unserer intensiv genutzten Landschaft immer seltener und üben eine große Faszination auf die Menschen aus. In bereits 16 Nationalparken in Deutschland sind Nationalpark-Kernzonen zu beobachten – am bevorstehenden Pfingstwochenende wird als jüngster Park der Nationalpark Hunsrück-Hochwald eingeweiht.

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Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz – Band 12 der Schriftenreihe erschienen

titel waldentwicklung und wildbestandsregulierung

Buchtitel “Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz” / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Der soeben erschienene Band enthält die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung des Nationalparks Harz am 20.11.2013 im Kloster Drübeck – das Thema war „Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz“. Diese Frage wird immer wieder, oft auch sehr emotional, diskutiert.

Zunehmend fokussiert sich die Diskussion auch auf Großschutzgebiete, in denen der Prozessschutz Vorrang hat. Es wurde auf der Tagung darauf verwiesen, dass auch das Wild als Wildtier Bestandteil der Natur und schützenswert sei. Im Nationalpark Harz als Entwicklungsnationalpark wird die Wildbestandsregulierung allerdings auf absehbare Zeit unverzichtbar sein. Den Handlungsrahmen gibt der gültige Nationalparkplan Harz vor:

„Die grundsätzliche Verpflichtung, im Nationalpark „Natur Natur sein zu lassen“, stößt im Falle des Wildes auf Grenzen. Da der Nationalpark Harz nicht isoliert von seinem Umland betrachtet werden kann, die Zusammensetzung der Wildpopulationen nicht mehr natürlich ist und die Regulationsmechanismen nicht identisch mit denen der

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Bucheckern-Ernte für die Waldentwicklung im Nationalpark Harz

bucheckerernte 2014

Bucheckerernte im Jahr 2014 / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Seit etwa drei Wochen liegen im Altbuchenwald zwischen Sandtal und Tiefenbach im Nationalparkrevier Scharfenstein bei Ilsenburg grüne Netze unter alten Buchen. Sie sollen die herunterfallenden Bucheckern auffangen, damit aus ihnen dann in der Baumschule kleine Buchen für die Nationalpark-Waldumwandlung herangezogen werden können.

In diesem Jahr tragen viele Waldbäume reichlich Früchte, es ist ein “Mastjahr”. Der Begriff kommt aus dem Mittelalter und weist darauf hin, dass damals Haustiere – insbesondere Schweine – in den Wald getrieben wurden, um die energiereichen Baumsamen wie Eicheln und Bucheckern zu fressen, damit sie Speck ansetzen. Heute gibt es die Waldweide nicht mehr.

Für den Nationalpark Harz sind diese Bucheckern von großer Bedeutung. Durch die Ernte in der eigenen Fläche wird gewährleistet, dass nur heimisches Saatgut für das benötigte Pflanzgut eingesetzt wird. Beerntet werden nur bestimmte, anerkannte Waldbestände, die aufgrund ihrer Eigenschaften wie Stabilität, Gesundheitszustand und Wuchsverhalten

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GPS-Entdeckertouren zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz

ruz gps 2014

Start einer Bildungsschnitzeljagd: Der Umgang mit den GPS-Geräten wird zuerst geübt. Foto: Thomas Schwerdt

Wenn Bildung auf Technik trifft: GPS-Entdeckertouren zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz Wernigerode – Sankt Andreasberg. „Die Dose muss doch hier irgendwo sein!“ Haukes Blick wechselt zwischen GPS-Gerät und dem Wegrand. Nach einigen Minuten des Suchens halten der 15-Jährige und seine Mitschüler eine grüne Plastikbox in den Händen. Schnell ist der darin hinterlegte Arbeitsauftrag vorgelesen. Ein Luxmeter wird dem Forscherrucksack entnommen und damit einige Lichtmessungen durchgeführt. Nach dem Notieren der Ergebnisse muss die Dose noch zurück an ihren Patz, dann geht es schon weiter.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c der Realschule Goldene Aue aus Goslar waren zu Gast im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz. Gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin Nicole Kambas haben sie entlang der Wege nach versteckten Arbeitsaufträgen gesucht, die sich rund um das Thema Ökosystem Wald drehen. Ihre Ausrüstung: GPS-Geräte mit den jeweiligen

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Neue Nationalpark-Wanderbrücke im Zwisseltal bei Ilsenburg fertiggestellt

Wanderbrücke

Die Nationalpark-Forstwirte des Reviers Ilsenburg bei Bau der von ihnen errichteten Brücke. Foto von Jörg Müller, Nationalpark Harz.

Neue Wanderbrücke im Zwisseltal bei Ilsenburg fertiggestellt – der 114. Deutsche Wandertag rückt näher… Wernigerode. Auch der Nationalpark Harz arbeitet derzeit auf Hochtouren daran, seine Wanderinfrastruktur für den 114. Deutschen Wandertag im Harz auf Vordermann zu bringen. Nachdem jüngst eine Wanderbrücke im Bodetal bei Schierke und der Moorstieg auf dem Hohnekamm neu errichtet wurden, ist es nun eine Wanderbrücke bei Ilsenburg, die neu errichtet wurde.

Die neue Brücke verbindet das Zwisseltal mit dem Eckertal, also den Wanderweg von der Württemberger Bank in Richtung Eckertal. Die Brücke wurde einst 2008 errichtet. Der Unterbau besteht aus Lärchen-Rundhölzern, der Belag und das Geländer ursprünglich aus Fichte. Der Unterbau blieb erhalten, Belag und Geländer wurden durch Lärchenholz ersetzt, das den Harzer Witterungsbedingungen länger standhält. Der Neubau wurde durch die Nationalpark-Forstwirte des Reviers Ilsenburg unter der Regie

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Dem Borkenkäfer auf der Spur – Frühlingsbeginn im Hochharz – WaldWandelWeg Torfhaus ist wieder beschildert

Waldwandelweg

Auf dem WaldWandelWeg – Foto von Ingrid Nörenberg

Wernigerode – Torfhaus. Das Wetter macht es schon lange deutlich: der Frühling kommt mit Macht. Und so stellt sich auch der Nationalpark Harz immer mehr auf die bevorstehende Wander- und Freiluftsaison ein. Nun sind auch die hölzernen Infotafeln am WaldWandelWeg nahe Torfhaus wieder aus dem Winterquartier hervorgeholt und an ihrem angestammten Platz aufgestellt worden. Die Besucher können sich bei ihrem Gang rund um das Große Torfhausmoor oder zum Goetheweg wieder über den Wandel der Wälder informieren.

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen wie Orkane oder Sommertrockenheit auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich nachher immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer vorher noch einen Tipp für einen schönen Rundgang

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Waldentwicklungsmaßnahmen und Wegesperrungen am Naturmythenpfad Braunlage

Naturmythenpfad BRL Ingrid Noerenberg

Auf dem Naturmythenpfad Braunlage – Foto von Ingrid Nörenberg

Braunlage. Im Bereich des Naturmythenpfades kommt es vom 19.3. bis 2.4.2014 zu Sperrungen der Wege auf Grund von Waldentwicklungsmaßnahmen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die naturnahe Entwicklung hin zu Buchenwäldern zu fördern. Darüber hinaus wird diese Gelegenheit ergriffen, um die Labyrinth-Station zu erweitern, damit für die Besucherinnen und Besucher des Pfades ein noch besseres Erlebnis ermöglicht wird. Die Eingriffe werden sehr sensibel durchgeführt. Trotzdem ist der Einsatz von modernen Forstmaschinen nötig, um die Bäume ohne größere Schäden aus dem Wald nehmen zu können.

Für die kurze Zeit dieser Maßnahme kommt es daher zu Sperrungen der Waldwege rund um das Einsatzgebiet. Der Fußstieg ist im besagten Zeitraum komplett gesperrt, zudem kommt es im Bereich des Kaiserweges zu Einschränkungen, die allerdings durch eine ausgeschilderte Umleitung leicht zu umgehen sind. Der Zeitpunkt der Maßnahme ist so gelegt, dass Ferienzeiten sowie die offizielle Wiedereröffnung des

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Harzer Nationalpark-Revierförstereien wurden umstrukturiert

Nationalpark-Revierförstereien wurden umstrukturiert Wernigerode. Die Fläche des Nationalparks war bislang in 14 Revierförstereien unterteilt. Da insbesondere die Waldentwicklung voranschreitet und somit in vielen Waldflächen keine Arbeiten mehr nötig sind, wurde die Anzahl der Nationalpark-Reviere auf 12 reduziert. Die Reviere Jagdhaus (bei Lonau) und Königskrug (bei Braunlage) wurden aufgelöst und die Flächen auf die verbleibenden Reviere aufgeteilt.

Diese Umstrukturierung geht auf die Forderung der Landesrechnungshöfe zurück, im Nationalpark Stellen und somit Kosten einzusparen. Dies erfolgte nun in Abstimmung mit den Ministerien sowie den zuständigen Personalräten.

Im Jahr 2013 haben zwei Kollegen ihren verdienten Ruhestand angetreten. Die jeweiligen Revierleiter, Herr Forstamtmann Rudi Eichler, Revier Jagdhaus, und Herr Forstamtmann Siegfried Richter, Revier Königskrug, waren langjährig im Nationalpark Harz tätig. Ihnen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für die geleistete Arbeit gedankt.

Hintergrund

Aus den beiden Nationalparken Hochharz und Harz wurde im Jahre 2006 der erste länderübergreifende Nationalpark in Deutschland geschaffen. Der neue

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Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2013 – Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Tätigkeitsbericht 2013

Tätigkeitsbericht 2013 des Nationalparks Harz

Wernigerode. Mit dem Jahr 2013 hat der Nationalpark Harz zum ersten Mal ein ganzes Jahr in seiner neuen Fachbereichsstruktur arbeiten können. „Jetzt steht als vorläufig letzter organisatorischer Schritt die Neuorganisation einiger Nationalpark-Reviere an. Danach wird der Nationalpark Harz gut aufgestellt sein“, so Andreas Pusch, der Nationalparkleiter, „um das Ziel, bis zum Jahr 2022 auf 75 % der Nationalparkfläche den Prozessschutz zu verwirklichen, zu erreichen. So konnten wir im zurückliegenden Sommer flexibel auf die etwas entspanntere Borkenkäfersituation reagieren. Während sich der Käfer in den Hochlagen des Nationalparks erstaunlicherweise weiter rasant vermehrte, waren in der Naturentwicklungszone nur noch geringe Holzeinschläge notwendig, um die benachbarten Wirtschaftswälder sicher zu schützen. Dafür konnte die planmäßige Aufgabe einer schonenden Unterstützung der natürlichen Waldentwicklung mit großem Engagement vorangebracht werden.“, so Pusch weiter.

Davon konnte sich auch die neue Leitung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz vor Ort überzeugen. Bereits kurz

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Internationaler Expertenaustausch der Nationalparke Rodopi (Griechenland) und Harz

Internationaler Expertenaustausch der Nationalparke Rodopi (Griechenland) und Harz (Deutschland) Wernigerode. Jüngst besuchten zwei Expertengruppen aus dem griechischen Nationalpark Rodopi den Nationalpark Harz. Organisator der Expertengespräche, die mit zwei verschiedenen Delegationen insgesamt über zwei Wochen liefen, war der Diplomingenieur Joachim Wintjen, der frühere Landrat des ehemaligen Landkreises Halberstadt, der ehrenamtlich für die Deutsch-Griechische Versammlung tätig ist. Der Besuche entstanden im Ergebnis einer Vermittlung durch das Büro der Deutsch-Griechischen Versammlung in Griechenland und werden finanziert durch die Hanns Seidel-Stiftung Athen.

Ziel des Besuchs der beiden Delegationen im Nationalpark Harz war der fachliche Austausch in Sachen Nationalpark-Management, Naturschutz und nachhaltigem Tourismus in den beiden Parken. Inspiziert wurden u.a. das Natur-Erlebniszentrum HohneHof, der Brocken mit seinen Nationalpark-Einrichtungen, das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, das Luchsprojekt, die Waldentwicklung und vieles mehr. Ergänzend fanden zahlreiche Gespräche zum Erfahrungstausch des Leitungspersonals, der Biologen und Förster sowie der Ranger statt. Der Nationalpark Rodopi befindet sich im Nordosten Griechenlands

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Wissenschaft für die​ Waldwildnis – Die W​aldforschungsfläche ​Bruchberg im Nationa​lpark Harz​

Buch-Neuerscheinung: Wissenschaft für die Waldwildnis – Die Waldforschungsfläche Bruchberg im Nationalpark Harz Wernigerode – Braunlage. Der Nationalpark Harz entwickelt sich in seiner Kernzone hin zur Wildnis – ein faszinierender Vorgang, den man in Mitteleuropa praktisch nur noch in Waldnationalparken erleben kann. Doch was passiert auf diesen Flächen genau? Dieser Frage widmen sich die Waldforscher des Nationalparks Harz.

Der Bruchberg ist eine von vier langfristigen Monitoringflächen für die repräsentativen Waldgesellschaften im Nationalpark Harz. Gerade erschienen, liegen im Band 9 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz die Ergebnisse der Wiederholungsinventur 2008/09 für diese Waldforschungsfläche vor.

Die Waldforschungsfläche Bruchberg mit einer Größe von rund 77 ha zählt zu den ältesten Untersuchungsflächen im Nationalpark Harz. Bereits 1971 und 1981 erfolgten erste Aufnahmen zum stehenden Derbholz. In den darauffolgenden Jahren wurde durch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt ein umfangreiches Aufnahmeverfahren erarbeitet, das ausführlich beschrieben wird. Um den verschiedensten Fragestellungen in der Waldforschungsfläche Bruchberg gerecht zu werden, erfolgte

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