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35 Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ausgezeichnet – Plakettenübergabe für 2017 im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2017

Waldführer 2017 / Foto von Ingrid Nörenberg

Jüngst erhielten die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre diesjährigen Jahresplaketten aus der Hand der Leiterin des Fachbereiches Informations- und Bildungsarbeit und Nationalparkwacht Meike Hullen, die sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2017 im Park starten.

35 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der 13 vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2017 vorgestellt. Es enthält wieder vielfältige Veranstaltungen, wobei ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Gipskarstgebiet am Südrand des Harzes liegt. Außerdem können

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Unzureichender Naturschutz in den Wäldern der Region Braunschweig und Harz

EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

Unzureichender Naturschutz auch in Wäldern der Region Braunschweig hat jetzt die EU-Kommission veranlasst, ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Sicherung durch Unterschutzstellung von Natura-2000-Gebieten einzuleiten. Am Ende könnten eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof und erhebliche Strafzahlungen auch für Niedersachsen stehen.

Seit Jahren verstößt auch Niedersachsen in dramatischer Weise gegen EU-Recht und deutsche Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die unzureichende Sicherung dieser Schutzgebiete durch Naturschutzverordnungen, sondern auch um die bereits eingetretenen Schäden an geschützten Lebensräumen und Populationen streng geschützter Tierarten.

Insbesondere die alten Eichen- und Buchenwälder in den Schutzgebieten des Netzes Natura-2000 der Region Braunschweig haben sich nach Erkenntnissen der AG Wälder in ihrem Erhaltungszustand stark verschlechtert. Großkahlschläge, Entwässerungen, Totholznutzung und Bodenzerstörungen durch die Forstwirtschaft vor allem im öffentlichen Wald sind Ausdruck dieser Übernutzung.

Für Natura-2000-Gebiete existieren ganz überwiegend bisher weder rechtskonforme Schutzverordnungen, noch abgestimmte Managementpläne, wie sie durch die europäische FFH-Richtlinie seit zwei Jahrzehnten vorgeschrieben sind.

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Unser Harz Oktober 2014: Forstwirtschaft oder Raubbau? Wie gehen wir mit dem Wald um?

Titel des Oktoberheftes

Titel des Oktoberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Oktober 2014: Der erste Brockenflieger Fritz Jaschinski und seine Frau Susanne – zwei deutsche Schicksale; Das ungeheure Erlebnis der Natur im Harz hat unvergängliche Spuren hinterlassen – zum 150. Geburtstag von Ricarda Huch (1864 – 1947); Das Forstwesen und der Wald; Ein Wichtel aus dem Harzer Wald – Eine fremde Heimat? Die Stolberger Damenkapelle, Teil 3; Nationalparkforum: Einladung zum Fotowettbewerb Clausthal-Zellerfeld. Das Titelbild deutet es schon an: UNSER HARZ greift das Thema „Forstwirtschaft und ihre Auswirkungen auf unsere Wälder“ auf. An vielen Stellen mehren sich kritische Stimmen zum Ausmaß und der Art der heutigen Waldnutzung, manche sprechen hier auch von Waldzerstörung. Gerade in den Landesforsten wird besonders rigide gefällt – ob im Frühjahr, wenn die Vögel nisten, oder im Sommer, wenn das Harz aus den Bäumen schießt und der Waldboden weich ist, so dass die schweren Maschinen tiefe Spuren hinterlassen. Zurück bleibt

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GPS-Entdeckertouren zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz

ruz gps 2014

Start einer Bildungsschnitzeljagd: Der Umgang mit den GPS-Geräten wird zuerst geübt. Foto: Thomas Schwerdt

Wenn Bildung auf Technik trifft: GPS-Entdeckertouren zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz Wernigerode – Sankt Andreasberg. „Die Dose muss doch hier irgendwo sein!“ Haukes Blick wechselt zwischen GPS-Gerät und dem Wegrand. Nach einigen Minuten des Suchens halten der 15-Jährige und seine Mitschüler eine grüne Plastikbox in den Händen. Schnell ist der darin hinterlegte Arbeitsauftrag vorgelesen. Ein Luxmeter wird dem Forscherrucksack entnommen und damit einige Lichtmessungen durchgeführt. Nach dem Notieren der Ergebnisse muss die Dose noch zurück an ihren Patz, dann geht es schon weiter.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c der Realschule Goldene Aue aus Goslar waren zu Gast im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz. Gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin Nicole Kambas haben sie entlang der Wege nach versteckten Arbeitsaufträgen gesucht, die sich rund um das Thema Ökosystem Wald drehen. Ihre Ausrüstung: GPS-Geräte mit den jeweiligen

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Bingo-Umweltstiftung zeichnet “Formicarium im Haus der Natur” als Projekt des Monats Mai 2014 aus

Formicarium

Das ausgezeichnete Formicarium betrachten v.l.n.r.: Karsten Beer, Geschäftsführer Niedersächische BINGO-Umweltstiftung, Anja Fischer, Nationalpark-Rangerin, Christiane Lorenz-Laubner, ehem. Leiterin des Hauses der Natur, Dr. Bettina König, Leiterin des Haus des der Natur, und Friedrich Gregorius, Geschäftsführer Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen. Foto von Friederike Wübbeler

BAD HARZBURG/HANNOVER. Jüngst ehrte der Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (NBU), Karsten Behr, das Projekt „Formicarium im und am Haus der Natur“ des Landesverbandes Niedersachsen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) als Projekt des Monats Mai.

Die Ehrung der Bingo-Umweltstiftung – verbunden mit einem Scheck über 500 € – wird monatlich für Förderprojekte ausgesprochen, um besonders das ehrenamtliche Engagement und die langfristige Etablierung von Zielen im Naturschutz und der Umweltbildung zu würdigen. In der Ehrung in Bad Harzburg wurde insbesondere der Vorbildcharakter der geförderten Aktivitäten hervorgehoben, denn das Projekt basiert auf der engen Kooperation mit verschiedenen lokalen Akteuren und verfolgt einen innovativen Umweltbildungsansatz.

Ziel des Projekts ist es, die

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Dem Borkenkäfer auf der Spur – Frühlingsbeginn im Hochharz – WaldWandelWeg Torfhaus ist wieder beschildert

Waldwandelweg

Auf dem WaldWandelWeg – Foto von Ingrid Nörenberg

Wernigerode – Torfhaus. Das Wetter macht es schon lange deutlich: der Frühling kommt mit Macht. Und so stellt sich auch der Nationalpark Harz immer mehr auf die bevorstehende Wander- und Freiluftsaison ein. Nun sind auch die hölzernen Infotafeln am WaldWandelWeg nahe Torfhaus wieder aus dem Winterquartier hervorgeholt und an ihrem angestammten Platz aufgestellt worden. Die Besucher können sich bei ihrem Gang rund um das Große Torfhausmoor oder zum Goetheweg wieder über den Wandel der Wälder informieren.

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen wie Orkane oder Sommertrockenheit auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich nachher immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer vorher noch einen Tipp für einen schönen Rundgang

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Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2013 – Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Tätigkeitsbericht 2013

Tätigkeitsbericht 2013 des Nationalparks Harz

Wernigerode. Mit dem Jahr 2013 hat der Nationalpark Harz zum ersten Mal ein ganzes Jahr in seiner neuen Fachbereichsstruktur arbeiten können. „Jetzt steht als vorläufig letzter organisatorischer Schritt die Neuorganisation einiger Nationalpark-Reviere an. Danach wird der Nationalpark Harz gut aufgestellt sein“, so Andreas Pusch, der Nationalparkleiter, „um das Ziel, bis zum Jahr 2022 auf 75 % der Nationalparkfläche den Prozessschutz zu verwirklichen, zu erreichen. So konnten wir im zurückliegenden Sommer flexibel auf die etwas entspanntere Borkenkäfersituation reagieren. Während sich der Käfer in den Hochlagen des Nationalparks erstaunlicherweise weiter rasant vermehrte, waren in der Naturentwicklungszone nur noch geringe Holzeinschläge notwendig, um die benachbarten Wirtschaftswälder sicher zu schützen. Dafür konnte die planmäßige Aufgabe einer schonenden Unterstützung der natürlichen Waldentwicklung mit großem Engagement vorangebracht werden.“, so Pusch weiter.

Davon konnte sich auch die neue Leitung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz vor Ort überzeugen. Bereits kurz

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Sonderfahrt der Selketalbahn am 31. August 2013 zum 13. Waldhoffest in Silberhütte mit 11. Silberhütter Dampflokziehen

Auf dem Waldhof in Silberhütte findet am 31. August 2013 das 13. Waldhoffest statt. Jäger und Forstleute gewähren dort einen Einblick in ihre Tätigkeit. Auf dem Gelände gibt es außerdem interessante Infos rund um die Themen Wald, Umweltschutz und Jagd. Wer möchte, kann im Rahmen einer Führung auch zur einstigen Silberhütter Hochbahn wandern. Ein Zauberer wird auf dem Waldhof mit seinen Vorführungen nicht nur bei den jüngsten Besuchern für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen. Selbstverständlich gibt es vor Ort auch ausreichend Verpflegung.

Den Höhepunkt des Festes stellt aber zweifellos das 11. Silberhütter Dampflokziehen dar. Mehrere Teams treten dabei zu einem einzigartigen Wettbewerb an: Eine 33 Tonnen schwere historische Dampflok wird mit reiner Muskelkraft an einem Seil über ein 40 Meter langes Gleisstück gezogen. Der bisherige Rekord liegt übrigens bei gut 20 Sekunden.

Der Verein Freundeskreis Selketalbahn e.V bietet zum 13. Waldhoffest eine Sonderfahrt der Selketalbahn an. Dieser Zug wird natürlich

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Naturschutzverbände ​gründen “Arbeitsgeme​inschaft Wälder der ​Region Braunschweig”​

Naturschutzverbände gründen “Arbeitsgemeinschaft Wälder der Region Braunschweig“ Königslutter. Die Kreisgruppen der drei großen Naturschutzverbände BUND, Greenpeace und NABU haben am 23.3.2013 die “Arbeitsgemeinschaft Wälder der Region Braunschweig“ gegründet. Dies wurde bei einem gemeinsamen Treffen in der Umweltburg Königslutter beschlossen.

Anlass für die Gründung sind die seit Jahren überall in den Wäldern der Region zu beobachtenden Tendenzen zur Intensivierung der Nutzholzgewinnung – selbst in den höchstwertigen Waldschutzgebieten des Natura-2000-Netzes nach EU-Recht.

“Uns erreichen immer mehr Meldungen aus der Bevölkerung über Holzeinschläge in den Wäldern der Region, die ein Ausmaß angenommen haben, das die Bürger einfach nicht mehr kommentarlos hinnehmen wollen“, sagten die Teilnehmer des Gründungstreffens. Und weiter: “Die Menschen suchen nach Ansprechpartnern, um dieser Übernutzung unserer öffentlichen Wälder entgegen zu wirken. Das wird unsere Arbeitsgemeinschaft sein.“

Die Rede ist von Holzeinschlägen höchster Intensität und Menge, dem Zerfahren von Waldwegen und Rückegassen bei nasser Witterung, der weitgehenden Entnahme von Altholz und selbst

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