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Unterschriftensammlung zum Erhalt des Goslarer Offizierscasinos gestartet – “Werte bewahren – Identität stiften”

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Blick von der Musikempore in den Großen Saal des Goslarer Offizierscasinos / Foto von K. Epping

Goslar. Ein Bündnis unterschiedlicher Gruppierungen startet eine Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst in Goslar. Angestoßen von der SPD-Abteilung Nord/Goslar schließen sich die Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, der Verein Spurensuche in der Harzregion, der Stadtteilverein Jürgenohl/Kramerswinkel und der Geschichtsverein Goslar zusammen, um über die bisherigen Aktivitäten hinaus vielen Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Haltung zu äußern.

Der Protest ist dringend erforderlich: Offenbar hat die Klosterkammer Hannover bereits Unternehmen aufgefordert, Angebote zum Abbruch bis Mitte Februar abzugeben. Die Klosterkammer behauptet, das Gebäude sei baufällig und nennt Sanierungskosten von bis zu 5 Mio. Euro – eine Summe, die nach Ansicht des Vorsitzenden des Geschichtsvereins Günter Piegsa, selbst Architekt, aus der Luft gegriffen ist.

Nach wie vor verfolgt die Klosterkammer Hannover („Werte bewahren – Identität stiften“) den Abbruch des Offizierscasinos. Dabei handelt es sich

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Bad Harzbu​rg 1933: Zerstörung ​der demokratischen R​epublik – Der Verein Spurensuche​ Harzregion lädt ein​

Deutschland und Bad Harzburg 1933: Die Zerstörung der demokratischen Republik. Veranstaltung des Vereins Spurensuche Harzregion am 9. April 2013, 18.30 Uhr, Bad Harzburg, Haus der Kirche, Luthergemeinde, Lutherstr. 7 Bad Harzburg. Zur Reichstagswahl am 5. März 1933 strömten 92 Prozent der Wahlberechtigten des Amtsbezirks Harzburg zur Urne. Der NSDAP unter Ortsgruppenführer Hermann Berndt gaben 6.040 Menschen ihre Stimme und Unterstützung. Zusammen mit den 1.008 Voten für die antirepublikanisch-rechtsnationalistische Kampffront Schwarz-Weiß-Rot erhielten sie damit eine überwältigende Zustimmung. Wenig später wurde dies Ergebnis als Votum für die neue Stadtverordnetenversammlung übertragen.

Die „Entscheidungsschlacht“ mit einer „für lange Zeit“ letzten Wahl sei gekommen, kommentierte die Harzburger Zeitung schon zwei Tage zuvor. Doch eine Entscheidung der politischen und wirtschaftlichen Eliten für ein Regime Hitler war schon Monate vorher gefallen. Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 und der schnellen Vereidigung des Kabinetts der „nationalen Front“ am Tag

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