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Unser Harz Januar 2017 – Der Oderteich – Eine 300 Jahre alte Talsperre und ihre Reparatur; Die Konradsburg, Stammburg der Falkensteiner; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 2

oderteich

Oderteich / Foto von Walter Wimmer

Clausthal-Zellerfeld. Für 175 Jahre war der 1721 fertiggestellte Oderteich Deutschlands größte Talsperre. Fast 200 Jahre lang diente er der Versorgung des Sankt Andreasberger Bergbaus mit Aufschlagwasser, seit der Stilllegung des Bergbaus 1913 erzeugt sein immer noch durch den Rehberger Graben geleitetes Wasser Strom. Im letzten Jahr wurden die langwierigen Reparaturarbeiten an der Striegelanlage des zum Welterbe gehörenden Oderteichs beendet. Schon lange war bekannt, dass es Undichtigkeiten gab und immense Mengen Wasser am Striegel vorbeiflossen. Als klar wurde, dass sie in den Dammkörper drangen, war rasches Handeln gefragt. Was sich nun abspielte, wird in unserem Artikel über die Sanierung des Oderteichs detailliert beschrieben.

Südlich von Ermsleben, am Ende des Selketals, liegt die Konradsburg. Ihrer möglichen Gründung und wechselvollen Geschichte, vor allem als Benediktinerkloster, spürt der nächstfolgende Beitrag nach.

Der Inhalt wird ergänzt durch den zweiten Teil der Mitteilungen, was vor 100 Jahren im Harz die

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Talsperrenführungen in den Winterferien 2015

wendefurth winter 2015

Plakat Winterferienaktion 2015 / Foto: Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt -Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Wie in jedem Jahr bietet der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt auch in den Winterferien 2015 zusätzliche Führungen durch die Staumauer in Wendefurth an. In der Zeit vom 02.02. – 08.02.2015 finden täglich drei Führungen statt. Die Kosten betragen 3 € pro Person, der ermäßigte Preis beträgt 2 € pro Person. Voranmeldungen werden für diesen Zeitraum nicht entgegen genommen, bei Bedarf werden zusätzliche Führungen angeboten.

PM: Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt www.talsperren-lsa.de

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Die Talsperren im Harz sind randvoll gefüllt

Nach den heftigen Niederschlägen der vergangenen Wochen und Tage sind die Talsperren im Harz bis zum Rand gefüllt. Das obere Bild zeigt die kurz vor dem Überlaufen stehende Rappbodetalsperre. Es fehlen hierfür nur noch etwa 1,50 Meter. Ein derartiger Wasserstand hat Seltenheitswert. Allein hinter der 106 Meter hohen Staumauer der Rappbodetalsperre werden derzeit mehr als 100 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten.

Ebenfalls beinahe randvoll gefüllt präsentiert sich die am Fuße der Rappbodetalsperre befindliche Talsperre Wendefurth, welche die Bode anstaut. Auf dem unteren Bild sehen Sie, daß der Stausee scheinbar über die Ufer getreten ist. Einzelne Bäume stehen bereits tief im Wasser. Dennoch könnte der Wasserstand noch um maximal vier Meter steigen.

Ohne die Talsperren hätten die Orte an den Harzer Flußläufen dieser Tage ein Hochwasserproblem – und das noch bis weit in das Harzvorland hinein. Es ist ein glücklicher Umstand, daß diese Bauwerke errichtet werden konnten, bevor die

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UNSER HARZ März 2013​: Einsatz Kriegsgefa​ngener beim Bau der ​Eckertalsperre, Mont​angeschichte + mehr​

UNSER HARZ im März 2013: Einsatz ausländischer Arbeitskräfte und Kriegsgefangener beim Bau der Eckertalsperre, Schwerpunktprogramm zur Erforschung der Montangeschichte des Harzes 1997 – 2001, Neudorf Zentrum des Erzbergbaus im Unterharz, Ebersburg bei Herrmannsacker (Harzer Wandernadel 100), Gedicht „Zwischenzeit“, Kinderlandverschickung im Harz – Teil 3 und vieles mehr… Clausthal-Zellerfeld. Die Eckertalsperre wurde – wie auch andere Harzer Talsperren – in der NS-Zeit gebaut. Der erste Artikel im neu herausgekommenen UNSER HARZ-Heft von Dr. Friedhart Knolle beschreibt den Einsatz der hier damals beschäftigten Kriegsgefangenen – ein lange verdrängtes Thema.

Um noch mehr Fakten zusammenzutragen über den Harz als eines der einst wichtigsten Montangebiete Europas, vor allem zu wirtschaftlichen, sozialen und technischen Fragen, wurde ein Forschungsprogramm aufgelegt, in dessen Rahmen schon zahlreiche Bände veröffentlicht wurden – über die Projektarbeit im Zeitraum 1997 – 2001 berichtet Prof. Heinrich Kaufhold. Ein umfangreicher Bericht von Horst Lange liefert viele Fakten über Neudorf, das einstige Zentrum des

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