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Unser Harz August 2017: Die Harzburg und ihre Kaiser, Diabas-Steinbrüche im Ostharz und vieles mehr

Seilumlenkeinrichtung am Bremsberg der Pfaffenköpfe

Historische Seilumlenkeinrichtung am Bremsberg der alten Diabassteinbrüche bei Neuwerk / Foto von Wolfgang Schilling

Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 2; Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945; „Dort im wehenden Hain wohnt die Begeisterung!“; Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe – 25 Jahre Denkmalvermittlung; Nationalparkforum: Commerzbank-Umweltpraktikanten 2017 in vier Einsatzstellen

Clausthal-Zellerfeld. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts fiel die Harzburg in den Besitz Ottos VI., der sie ausbauen und sich letztendlich auch von der Harlyburg hierher zum Sterben bringen ließ. Diese Zeit der Regentschaft Ottos IV. und die anschließenden wechselnden Besitzverhältnisse der Harzburg bis zu ihrem endgültigen Abriss 1650/51 werden im zweiten Teil des Berichts über diese bekannte Harzer Burg geschildert.

Der Diabas ist das Gestein des Jahres 2017. Über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk wurde schon einmal in UNSER HARZ 8/2011 berichtet, was den Autor Günter Wilke aus Thale zu weitergehenden Recherchen und Zeitzeugenbefragungen inspiriert hat, ergänzt durch eigenes Erleben. Hier

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Petition gestartet: Kein Steinbruch zwischen Meisdorf-Ballenstedt und dem Selketal!

Im Waldgebiet zwischen Ballenstedt und Meisdorf plant man, einen neuen großen Steinbruch zu eröffnen. In unmittelbarer Nähe des geplanten Steinbruchs befindet sich eine Lungenklinik und das streng geschützte und für den Naturschutz wertvolle Selketal. Im Gebiet, wo der Steinbruch erschlossen werden soll, befinden sind zwei FFH-Schutzgebiete sowie angrenzend ein Europäisches Vogelschutzgebiet. Trotz dieser Lage verfolgt man diesen Plan.

Bürger der umliegenden Orte haben sich dazu entschlossen, dagegen etwas zu unternehmen. Dazu haben sie eine Unterschriftensammlungen sowie eine Petition “Nein zum Grauwacke-Abbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal” gestartet. Durch diese Petition soll erreicht werden, dass dieses Vorhaben noch einmal überprüft wird. Um das Ziel zu erreichen, sind noch sehr viel Hilfe bzw. Unterschriften nötig.

Zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-geplanten-grauwackeabbau-zwischen-meisdorf-ballenstedt-und-dem-selketal

PM: Dirk Reichel schwarzepanther@t-online.de

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Sukzession im Lebensraum Steinbruch Wolfshagen

NABU und BUND Goslar laden zu einer Exkursion in den Steinbruch Wolfshagen, um die Erfolge einer nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung in einer einmaligen Landschaft darzustellen.

Östlich des Heimberggipfels befindet sich ein aufgelassener Diabas-Steinbruch, in dessen Gruben sich eine Seenlandschaft gebildet hat. Am etwa 3,3 km langen Rundweg um den Steinbruch, dem Heimbergsweg, bzw. an Stichwegen befinden sich mehrere Aussichtspunkte, von denen der Blick auf Felsen und Seen fällt; ein Stichweg führt zum Aussichtspunkt. Die Niedersächsischen Landesforsten haben große Teile dieses Weges in ihr wunderbares Projekt „Spur der Steine“ eingebunden. Die Eröffnung dieses Weges erfolgt am nächsten Donnerstag.

Wir werden mit den beiden Förstern in den Steinbruch gehen um dort zu erfahren, was seit dem Jahr 2000 entstanden ist und mit welchen Maßnahmen dieser einmalige Naturstandort verwirklicht wurde.

Die Exkursion ist grundsätzlich frei, um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Wann? Am Donnerstag, 9. Juni 2016 ab 18:00 Uhr

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BUND Westharz tagte in Walkenried – Weitere Zerstörung der Walkenrieder Gipskarstlandschaft verhindern

Roeseberg

Röseberg West / Foto von Dr. Reiner Cornelius

Walkenried. Jüngst tagte der auch für den Landkreis Osterode am Harz zuständige BUND-Regionalverband Westharz in Walkenried. Er führte eine Begehung der Gipsabbau-Gebiete Röseberg-Mitte und Röseberg-Ost durch und diskutierte im Anschluss daran mit Anwohnern und einem Vertreter des Gipswerks Saint Gobain Formula den heutigen und künftigen Umfang des Gipsabbaus und der Rekultivierungsmaßnahmen zwischen Ellrich und Tettenborn.

Die Beteiligten stellten fest, dass der laufende Abbau im Steinbruch Röseberg-Mitte nicht nur die unmittelbaren Anwohner belastet, sondern auch viele weitere Walkenrieder durch den dabei entstehenden Lärm. Außerdem wird das Ortsbild durch das Abbaufeld erheblich beeinträchtigt. Der Abbau soll allerdings im Jahr 2016 enden. Danach wird die Fläche mit Abraum aus dem neuen Abbaufeld Röseberg-Ost verfüllt. Was dabei vorgesehen ist, wurde durch den Vertreter des Gipswerks erläutert, der auch anbot, den BUND bei anstehenden Fragen zur Rekultivierung zu beteiligen.

Das neue Abbaufeld Röseberg-Ost wird, wenn nicht aufgepasst

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Bürger wehren sich gegen den Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz und organisieren Widerstand

Gipsfelsen in einem historischen Steinbruch

Ein von Menschenhand geformter Gipsfelsen in einem historischen Steinbruch in der Rüdigsdorfer Schweiz.

Die in ihrer Form einzigartige Gipskarstlandschaft des Südharzes ist nach wie vor bedroht. Derzeit gibt es wieder einmal Pläne zum Gipsabbau – dieses Mal in der Rüdigsdorfer Schweiz.

Teile der Rüdigsdorfer Schweiz stehen bereits als Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz. Außerhalb dieser Schutzzone plant eine Firma aus Ellrich an einem neuen Standort den Abbau von Gips. Die Bürger vor Ort wehren sich – u.a. mit dem vermutlich längsten Protestbanner Deutschlands. Dieses erreichte Ende November 2013 eine Länge von rund 600 Metern. Des Weiteren starteten sie eine Online-Petition, welche an den Petitionsausschuß des Thüringer Landtages gerichtet ist.

Die Rüdigsdorfer Schweiz gehört zu den kleinsten “Schweizen” der Welt. Dennoch stellt sie einen besonderen und auch sehr sensiblen Bereich der Südharzer Gipskarstregion dar. Eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten ist hier heimisch. Es handelt sich außerdem um ein touristisch

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Geologie zum Anfassen – Tag des Geotops 2012 am 16.9.2012

Am 16. September ist es wieder soweit: Zum Tag des Geotops gibt es im GeoPark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen Geologie zum Anfassen und vielfältige Einblicke in die Erdgeschichte. Einige Beispiele werden nachfolgend aufgeführt.

Ab 9.30 Uhr ist ein Streifzug über die Stationen des geologischen Wanderwegs Blankenburg möglich. Zur gleichen Zeit wird zu einer geologisch-montanhistorischen Wanderung zwischen Hettstedt, Walbeck und Wiederstedt eingeladen. Auch in Sankt Andreasberg kann man sich zu dieser frühen Stunde auf eine geologische Wanderung begeben. Ab 10 Uhr beginnt am Hüttenmuseum Thale eine mehrstündige geologische Wanderung.

Auf Fossiliensuche kann ab 11 Uhr im ehemaligen Grauwacke-Steinbruch im Innerstetal gegangen werden. Zu einer Zeitreise ins Kreidemeer mit Fossiliensuche im Steinbruch Salzgitter Salder lädt das Städtische Museum Schloß Salder ab 14 Uhr ein. Eine geologische Erkundung “Rund um die Gegensteine” beginnt ebenfalls um 14 Uhr am Wanderparkplatz “Auf den Steinbergen” bei Ballenstedt. Als weiterer Termin wird um 14 Uhr

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