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Rosaroter (Alb)traum – Der Nationalpark bekämpft Bestände des Drüsigen Springkrauts

Druesiges Springkraut

Drüsiges Springkraut / Foto von Jens Hundertmark

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Bis zu drei Meter hoch, häufig in dichten Beständen, rosarot blühend, stark süßlicher Geruch – das Drüsige Springkraut (Impatiens gladulifera), auch Indisches Springkraut genannt, ist jetzt im Juli wieder unübersehbar an Straßenrändern, Gewässern, Park- und Lagerplätzen und teilweise auch in Gärten zu finden. Was auf den ersten Blick wie ein schöner Farbtupfer wirkt, ist nicht unproblematisch. Die ursprünglich im Himalaya beheimatete Pflanze breitet sich hierzulande rasant aus. Eine Pflanze kann bis zu über 4.000 Samen produzieren. Die reifen Samenkapseln platzen bei Berührung auf und schleudern die Samen bis zu sieben Meter weit. Stehen Pflanzen an einem Bach, geht die Ausbreitung umso schneller vonstatten. Auch über fließendes Wasser transportierte Pflanzenteile können bei geeignetem Untergrund zu ganzen Pflanzen heranwachsen.

Das Drüsige Springkraut bildet häufig sogenannte Dominanzbestände, das heißt die Pflanzen wachsen sehr dicht und dominieren damit einen Standort – andere Pflanzen

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Lebenshilfe Werniger​ode und Nationalpark​ Harz gemeinsam akti​v – Neophytenbekämpf​ung bei Ilsenburg​

Lebenshilfe Wernigerode und Nationalpark Harz gemeinsam aktiv – Neophytenbekämpfung bei Ilsenburg

Wernigerode. Seit 2009 kooperiert das Freiwilligenprogramm des Dachverbands der deutschen Großschutzgebiete EUROPARC Deutschland mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe, um ehrenamtliches Engagement von Menschen mit Behinderung im Naturschutz zu fördern. Das ist die Grundlage für die regionale Partnerschaft zwischen dem Nationalpark Harz und der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH. Durch praktische Naturschutzarbeiten setzen sich die Auszubildenden der Lebenshilfe für den Erhalt von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen und die biologische Vielfalt ein. Gleichzeitig ist die Kooperation zwischen Nationalpark und Lebenshilfe ein gutes Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Vielfalt im positiven Sinn gelebt wird – in freundschaftlicher Zusammenarbeit von Engagierten mit und ohne Behinderungen zum Nutzen der Natur.

Unlängst trafen sich deshalb vier Auszubildende aus dem Berufsausbildungsbereich der Lebenshilfe Wernigerode und ihr Leiter Klaus Rathke im Ilsetal mit Otfried Wüstemann und Phillip Ritzmann vom Nationalpark Harz zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz der besonderen Art. Grund

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