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„Ich bin ein Star – kommt zu mir raus!“ Bildvortrag am 13. März 2018 im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg von Walter Wimmer

Star im Prachtkleid

Der Star, Vogel des Jahres 2018 / NABU-Kampagne „Vogel des Jahres 2018“, Foto von Georg Dorff

Sankt Andreasberg. Der ehemalige Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg, Dipl.-Biologe Walter Wimmer vom NABU Salzgitter, hält einen Vortrag zum Vogel des Jahres an seiner alten Arbeitsstätte.

Mit vielen attraktiven Fotos und guten Ortskenntnissen in der Region wird er nicht nur über die facettenreiche Vogelart berichten und für ihren Schutz werben. Sein Vortrag umfasst auch Themen wie Totholz im Wald, Nistmöglichkeiten an Gebäuden und giftfreies Gärtnern. Er will auch dazu animieren, selbst in die Natur zu gehen und die Stare in den verschiedenen Lebensräumen zu beobachten.

Der Star als weit verbreitete und recht bekannte Art lebt gar nicht heimlich und eignet sich deshalb auch besonders für Menschen, die keine „Profi-Ornithologen“ sind, für erste Naturbeobachtungen und zum Erkennen der ökologischen Zusammenhänge. Walter Wimmer wird auch besonders auf die Situation des „Vogel des Jahres“ in der Region

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Vogelwelt auch im Naturpark Harz gefährdet

Entwicklung des Starenbrutbestandes

Entwicklung des Starenbrutbestandes in einem Untersuchungsgebiet im Naturpark Harz (Graphik: Dr. Klaus George)

Quedlinburg. Gerade hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine scheinbar gute Nachricht verbreiten lassen: Zur „Stunde der Wintervögel“ wurden am vergangenen Wochenende pro Garten 39 Vögel gezählt. Im Vorjahr waren es nur 34. Doch welche Botschaft ist mit diesem Ergebnis verbunden?

Nehmen wir beispielsweise den Star, vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 bestimmt. Er ist im Moment nur selten zu beobachten. Stare überwintern meist in Südeuropa, von wo sie in der Regel erst ab Februar zurückkehren. Werden es viele sein? Schwärme der Heimkehrer könnten diesen Eindruck erwecken. Doch erst, wenn die Vögel verpaart und im Brutgebiet verteilt sein werden, lassen sich seriöse Bestandszahlen ermitteln. Auf einer 52 ha großen Kontrollfläche im Naturpark Harz ist dies in den letzten Jahren geschehen. Das Ergebnis sollte zu denken geben, so Naturparkleiter Dr. Klaus George. Wurden im Jahr 1996 noch 14

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