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Hier irrte Goethe! – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz am 18. September 2016

granitkontakt

Der berühmte Granitkontakt mit kontaktmetamorphem Nebengestein des Harzes. Das Thema hat Goethe sehr bewegt, ihn aber zu falschen Schlussfolgerungen veranlasst. / Foto von Walter Wimmer

18. 9. 2016: „Hier irrte Goethe!“ – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz – Vortrag und Exkursion am Tag des Geotops im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Sankt Andreasberg. Goethe hatte immer recht? Beileibe nein! Auch der Altmeister irrte – zum Beispiel bei seiner Ansicht zur Granitentstehung. Wollen Sie wissen, warum?

Der Vortrag dazu findet am Sonntag, den 18. September um 10:00 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Dr. Friedhart Knolle, Geologe und Pressesprecher des Nationalparks Harz, führt zunächst in die Harzgeologie sowie den historischen Streit zwischen den „Plutonisten“ und den „Neptunisten“ ein und erläutert Goethes Standpunkt in dieser geologischen Fragestellung. Danach geht es gemeinsam an den historischen belegten Originalschauplatz, an dem sich Goethe mit diesem Thema im Harz befasste. Daher trägt dieser Platz

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Eröffnung der Dauerausstellung “FledermausReich” im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 27. August 2016

Braune Langohrfledermaus

Braune Langohrfledermaus im Flug / Foto von Marko König

Das FledermausReich lädt ein – Öffentliches Eröffnungsfest zur Batnight am 27. August 2016 im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg von 14.30 bis 17.30 Uhr

Braunlage – Sankt Andreasberg. Zum öffentlichen Eröffnungsfest der neuen Dauerausstellung „FledermausReich“ lädt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am Samstag, 27.8. ab 14.30 Uhr ein. Es gibt ein buntes Programm für die ganze Familie: Erkundung der neuen Ausstellung, Bastelangebote, eine Tombola, Speisen und Getränke. Das Nationalparkhaus wird dabei in diesem Jahr tatkräftig unterstützt von der Interessengemeinschaft Fledermausschutz Südniedersachsen im NABU. Die Veranstaltung findet genau im passenden Rahmen statt, zum sogenannten „Batnight-Wochenende“. Ende August wird nun bereits seit 20 Jahren mit den Europäischen Fledermausnächten auf den Fledermausschutz international aufmerksam gemacht.

Das Nationalparkhaus-Team um Leiter Thomas Appel, Ausstellungsgestalter Jens Oehmigen und NABU-Projektleiterin Wiebke Warmbold freut sich darauf, die neue Ausstellung einem breiten Publikum vorzustellen und in diesem Rahmen allen beteiligten Ehrenamtlichen ihren besonderen

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Unser Harz Juli 2016: Geschichte des Internationalen Hauses Sonnenberg und mehr

unser harz juli 2016

Titelbild der Juli-Ausgabe / Foto: Herausgeber

„Internationales Haus Sonnenberg“ und Schullandheim „Haus Sonnenberg“ – Gründung und Verwandtschaft; Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 2); Einiges über die Schwarzpappel – Baum des Jahres 2006; Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 5 Urlaubsgrüße; Nationalparkforum: Tagungsband zum 125jährigen Bestehen des Brockengartens

Clausthal-Zellerfeld. Aus dem Verantwortungsgefühl einiger Wolfenbütteler Lehrer, sowohl das Bild der Deutschen international wieder aus der Ächtung zu befreien, als auch, ihre Schüler positiv zu prägen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Großen Sonnenberg zunächst das bald weithin bekannte Schullandheim Haus Sonnenberg. Da hier nicht nur Schüleraufenthalte, sondern auch sehr erfolgreiche länderübergreifende Lehrertagungen stattfanden, für die das Schullandheim bald zu klein war, wurde schließlich auf dem Rehberg bei Sankt Andreasberg ein Grundstück erworben und in Zusammenarbeit Jugendlicher aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Nordamerika, Australien und Indien das Internationale Haus Sonnenberg gebaut. Die hier verfolgten Ziele der Völkerverständigung und politischen Aufklärung strahlten

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Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg in neuem Glanz

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Im Café Erzwäsche / Foto von Thomas Appel

Sankt Andreasberg. Das kleine Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, das bereits seit rund dreizehn Jahren besteht, ist innerhalb des Gebäudes umgezogen. Der neue Gastraum befindet sich jetzt direkt neben dem Hauseingang an der Nordseite des Gebäudes. Im Gegensatz zum bisherigen Raum sorgen hier gleich drei Fenster für reichlich Tageslicht, im ehemaligen Café war es nur eines.

Der Naturladen, der sich bis vor kurzem hier befand, ist einige Meter weiter Richtung Ausstellung verschoben worden und befindet sich jetzt direkt neben dem Tresen. Der Raum wurde farblich neu gestaltet und ist teilweise mit Naturmotiven dekoriert worden. Alle Arbeiten erfolgten in Eigenleistung, wobei sich besonders die Praktikanten und FÖJler sehr kreativ engagiert haben.

Thomas Appel, Leiter des Hauses, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben hier mit ganz geringem finanziellen Aufwand ein sehr schönes Ergebnis erzielt. Das gesamte Haus wird dadurch attraktiver.“ Außer etwas

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Sankt Andreasberg: Internationales Haus Sonnenberg für vier weitere Jahre testiert

internationales haus sonnenberg

Das Internationale Haus Sonnenberg im Harz / Foto: Sonnenberg-Kreis e.V.

Braunlage – Sankt Andreasberg. Das Internationale Haus Sonnenberg hat den Prozess der erneuten Re-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. “Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in jeder Hinsicht aktiv und kooperativ mitgearbeitet. Dafür sind wir allen sehr dankbar. Letztlich kommen verbesserte Abläufe und sichere Verfahren dem gesamten Betrieb zugute”, war der Qualitätsbeauftrage Lutz Heinke zufrieden. Der externe Gutachter Kurt-Ulrich Heldmann bescheinigte dem Haus eine rundum gute Arbeit: Trotz des Wechsels der Geschäftsführung sei der Testierungsprozess reibungslos weitergeführt und am Ende erfolgreich abgeschlossen worden.

Mit der Übersendung des Testats bescheinigt ArtSet-Qualitätstestierung, dass alle Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) erfüllt wurden. Das Internationale Haus Sonnenberg hat damit wieder für vier Jahre die Anforderungen des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes erfüllt und steht nun als zertifizierter Partner in der politischen Bildungsarbeit weiterhin im Oberharz zur Verfügung.

PM: Sonnenberg-Kreis e.V. www.sonnenberg-international.de

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Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer

Gruebmeyer Werner Schilduebergabe

Dr. Hans-Ulrich Kison übergibt ein Duplikat des Wanderwegeschildes. Foto von Mandy Bantle, Nationalpark Harz

Wernigerode – Braunlage. Werner Grübmeyer, der langjährige Vorsitzende des länderübergreifenden Nationalpark-Beirats, ist seit langem ein engagierter Wegbegleiter des Harzer Großschutzgebiets. Wie nur wenige im Harz – die hauptamtlichen Akteure ausgenommen – hat er sich seit der ersten Stunde um den Nationalpark gekümmert. Auch war er immer ansprechbar, wenn es um wichtige Angelegenheiten dieses Projekts ging. Am 1. Juni 2016 wurde er stolze 90 Jahre alt und hatte sich entschieden, noch im Jahr 2016 den Beiratsvorsitz in jüngere Hände zu geben.

Am 21. Juni 2016 fand die letzte Beiratssitzung statt, die er aktiv vorbereitet hatte und auch selbst leitete. Dieser Tag wurde von den zuständigen Ministerien in Hannover und Magdeburg sowie der Nationalparkverwaltung Harz genutzt, um den Ehrungen, die Werner Grübmeyer bereits hat, zwei neue hinzuzufügen. So wurde der Rundwanderweg zu den Dreibrodesteinen bei Sankt Andreasberg nach

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Fledermäuse – Jäger der Nacht – Vortrag von Wolfgang Rackow am 3. Juni 2016 in St. Andreasberg

Zwergfledermaus-Jungtier

Zwergfledermaus-Jungtier / Foto von Gerhard Mäscher

Sankt Andreasberg. Aufgrund des großen Interesses am Thema “Fledermäuse” findet ein weiterer Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ von Wolfgang Rackow aus Osterode am Freitag, 3. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt.

Wolfgang Rackow ist Fledermaus-Regionalbetreuer und bekannter Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Erfahrung zum Thema. Er erläutert in interessanter und unterhaltsamer Weise Biologie und Verhaltensweise der Fledermäuse und geht speziell auf die im Harz vorkommenden Arten ein. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind, sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Gegenstand des Vortrages, der mit zahlreichen sehenswerten Fotos bestückt ist.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Gäste können auch spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrags: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

PM: Thomas Appel Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

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Vertiefungsseminare zu den Oberharzer Bergwiesen im Internationalen Haus Sonnenberg ab 10. Juni 2016

Bergwiesenseminar Sonnenberg

Bergwiesenseminar im Haus Sonnenberg / Foto von Carolin Blaumann

Sankt Andreasberg. Am vergangenen Samstag sowie Ende April fanden erfolgreich Grundlagenseminare zur Bergwiesenkunde im Internationalen Haus Sonnenberg statt. Nachdem das Seminar Ende April noch im Schnee stattgefunden hat, erfreuten sich die TeilnehmerInnen am Samstag am strahlenden Sonnenschein und bunten Bergwiesen. Nun starten im Juni die ersten Vertiefungsseminare. Und zwar in passender Umgebung – denn das Haus Sonnenberg ist selbst unmittelbar an einer Bergwiesenfläche gelegen.

In zwei gut besuchten Grundlagenseminaren konnten die wichtigsten Kenntnisse über Entstehung, Bedeutung, Gefährdung, Schutz und Pflege sowie die floristische und faunistische Bedeutung von Bergwiesen vermittelt werden. Zusätzlich wurde ein Einblick in die didaktischen Grundlagen gegeben. Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den „guten Beiträgen und der netten Stimmung“ begeistert. Zukünftig können sie ihr Wissen an Touristen weitergeben und die Bergwiesen mit ihrem Artenreichtum als wichtigen Bestandteil des harztypischen Landschaftsbildes bekannter machen. Ein Zertifikat über Grundkenntnisse der Bergwiesen bescheinigt

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Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Bollrichteiche Sudmerberg

Die Absetzbecken am Bollrich zwischen Goslar und Oker – eine von zahlreichen Altlasten der Region / Foto von Siegfried Wielert

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Drei Vorträge von Dr. Friedhart Knolle

Braunlage-Sankt Andreasberg – Goslar-Oker – Liebenburg-Döhren. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich

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Unser Harz Mai 2016 – Bergbau in Sankt Andreasberg, die Birke, Zonierung des Nationalparks und vieles mehr

Zonierung des Nationalparks Harz

Zonierung des Nationalparks Harz im Jahre 2016 / Grafik: Nationalpark Harz

Ein Berg, der es in sich hat … 10 Jahre Montanforschung im Beerberg bei Sankt Andreasberg; Einiges über die Birke (nach Roth Betula pendula, 1788); Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 3: Mythen, Sagen und Fabelwesen; Nationalpark-Forum: Die neue Gebietsgliederung des Nationalparks

Clausthal-Zellerfeld. Vor über 10 Jahren hat die Arbeitsgruppe „Bergbau“ des St. Andreasberger Vereins für Geschichte und Altertumskunde nach jahrelanger Aufwältigungsarbeit im Lehrbergwerk „Roter Bär“ sich daran gemacht, weitere Baue im Beerberg zu erschließen. Was übertage von den Spuren des Altbergbaus oft nur unter erschwerten Bedingungen zu besichtigen ist wegen der Gefahr querschießender Biker oder weil es durch rücksichtslose Forstwirtschaft verschüttet worden ist, enthüllt die Arbeit untertage Stück für Stück in meist schweißtreibender Schwerarbeit. Wunderschöne Schrämarbeiten oder feuergesetzte Gangprofile werden hier wieder freigelegt und bieten faszinierende Einblicke in den früheren Bergbau des 16. und 17. Jahrhunderts. Begleitende

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13. Mai 2016, Sankt Andreasberg: Fledermäuse – Jäger der Nacht – Spannender Vortrag von Wolfgang Rackow

Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 13. Mai, findet um 19.30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, ein spanndender Vortrag zu den geheimnisvollen fliegenden Säugetieren statt:

Fledermäuse – Jäger der Nacht Dauer: ca. 1,5 Stunden

Bildervortrag über Fledermäuse im Harz mit Wolfgang Rackow, Fledermaus-Regionalbetreuer des Landkreises Osterode am Harz.

Eintritt frei. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Waldführer-Plakettenübergabe im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2016

Waldführer 2016 – Plakettenübergabe / Foto von Katja John

(Sankt Andreasberg) Wie in jedem Jahr erhielten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre Jahresplaketten aus der Hand des Nationalparkleiters Andreas Pusch, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2016 im Park starten.

41 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2016 vorgestellt. Es enthält vielfältige Veranstaltungen, z.B. zum Klimawandel in der Harzregion, zu Fledermäusen, zu den Fließgewässern im Nationalpark, zu den

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Vogel des Jahres 2016 – Der Stieglitz – Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 8. April 2016

Stieglitz - Stieglitzecke

Die Stieglitzecke im Harz und der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 / Foto: Thomas Appel (NABU)

Sankt Andreasberg. Zum Vogel des Jahres findet am Freitag, 8. April um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ein öffentlicher Vortrag statt. Referent ist Walter Wimmer, der bis Juni 2015 selbst das Nationalparkhaus leitete und jetzt als Leiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Helmstedt tätig ist.

Der Stieglitz – auch Distelfink genannt – gehört zu den farbenprächtigsten einheimischen Singvögeln. Durch die Ernennung zum „Vogel des Jahres“ kommt ihm die Rolle des NABU-Botschafters für mehr Strukturvielfalt, Artenreichtum und Farbenpracht in unserer Agrarlandschaft zu. Denn nicht nur der Stieglitz leidet unter ausgeräumten Landschaften, zunehmender Monotonie und Artenarmut – auch viele andere Tiere und Pflanzen. Im Vortrag wird es zwar speziell um die Biologie und Lebensraumansprüche der Stieglitze gehen, der Zusammenhang von Strukturvielfalt und Artenvielfalt wird jedoch auch allgemein dargestellt.

Dass diese farbenfrohe Art nicht nur

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Bergwiesenseminar geht in die zweite Runde – Bingo-Stiftung fördert Qualifizierung von WanderführerInnen im Harz

Bergwiese bei Buntenbock / Foto von Dr. Ulrich Krynitz

Sankt Andreasberg. Nach dem Erfolg des ersten Bergwiesenseminars im Sommer 2014, geht das Bergwiesenseminar nun in die zweite Runde. Neben dem Grundlagenseminar wird es zusätzlich Vertiefungsseminare zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten geben. Ziel ist die fundierte zielgruppengerechte Vermittlung des Wissens über die Bergwiesen. Die Seminare sollen den WanderführerInnen das nötige Handwerkszeug dazu liefern.

Künftig sollen die Bergwiesen den Touristen als wichtige Landschaften des Harzes näher gebracht werden. Dazu will der Sonnenberg-Kreis aktive Wander- und Bergwerksführer sowie Mitarbeiter der Gastronomie in Seminaren ausbilden. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hilft mit 14.600 Euro bei der Finanzierung der Seminarreihe. „Die Qualifizierung der Wander- und Bergwerksführer sorgt für Einheitlichkeit und Qualität der Informationsvermittlung über die Bergwiesen“, begründet Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr die Förderung. Das mit 24 TeilnehmerInnen ausgebuchte Pilotseminar im Juni 2014 bestätigte durch die hohe Nachfrage das Interesse an dem Thema Bergwiesen und den Bedarf an der Seminarreihe.

„Uns

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Der Hochharz – eine länderübergreifende Landschaft stellt sich vor

Eckertalsperre

Die Eckertalsperre – je zur Hälfte in den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gelegen. Im Hintergrund der Scharfenstein, im Mittelgrund die auf der Ostseite von den DDR-Grenztruppen freigeschlagenen, ehemals bewaldeten Uferbereiche als Sicht- und Schussfeld im Kalten Krieg. Foto von Siegfried Wielert

Als Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ ist jetzt die erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes erschienen. Auf 420 Seiten bietet das Buch detaillierte Informationen zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der in den vergangenen Jahrhunderte u.a. vom Bergbau, heute dagegen vor allem von Tourismus geprägten Region vom Brocken bis in das nördliche Harzvorland. Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden sowie engagierte Regionalkenner vor Ort haben als Autoren an dem Band mitgearbeitet. Er enthält umfangreiches Kartenmaterial; Abbildungen und Fotos illustrieren und veranschaulichen die Texte.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Band am 4. März 2016 in der Hochschule Harz in Wernigerode vorgestellt. Grußworte

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Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 11. März 2016: „Fledermäuse – Jäger der Nacht“

Braunes Langohr

Braunes Langohr, fliegend / Foto von Marko König

Sankt Andreasberg. Der Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ findet am Freitag, den 11. März um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Referent ist Wolfgang Rackow, der weit über die Grenzen des Südharzes hinaus bekannte Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Erfahrung in Sachen Fledermäuse. Er wird auf die Biologie der Fledermäuse eingehen und speziell die im Harz vorkommenden Arten vorstellen. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Gegenstand des Vortrages, der mit zahlreichen Fotos angereichert ist.

Gäste müssen sich vorher nicht anmelden, sondern können spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Im Nationalparkhaus wird derzeit an einer speziellen Fledermaus-Dauerausstellung, dem „FledermausReich“ gearbeitet. Da es bei diesem komplexen Vorhaben zu einigen Verzögerungen gekommen ist, kann die neue Ausstellung leider

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Nationalparkhaus Sankt Andreasberg bedankt sich bei Frank Raimer

praesentkorb

Ursel Koblitz übergibt Frank Raimer einen Präsentkorb / Foto von Thomas Appel, NABU

Sankt Andreasberg. Nationalpark-Förster Frank Raimer geht nach zwanzig Jahren Dienst im Nationalpark Harz Ende Januar 2016 in den Ruhestand. An seinem allerletzten Arbeitstag, dem 29. Januar, hielt er noch von 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zum Thema „Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone-Nationalpark“.

Thomas Appel, Leiter des Nationalparkhauses, bedankte sich für das große Engagement von Frank Raimer für die Belange des Naturschutzes und für seine besondere und langjährige Verbundenheit mit dem Nationalparkhaus. Weil er der Meinung sei, dass das Wort „Ruhestand“ überhaupt nicht zu Frank Raimer passe, wünschte er ihm im Namen des Hauses einfach „für seinen neuen Lebensabschnitt“ alles Gute und vor eine nachhaltige Gesundheit! Frank Raimer sei auch zukünftig jederzeit gerne gesehen und man hoffe, dass er gelegentlich weiterhin – auch für Vorträge – ins Haus kommen

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Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone-Nationalpark – Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 29. Januar 2016

Wolf im Schnee

Wolf im Schnee / Foto von Ralf Wassmann

Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 29. Januar 2016 findet um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg der Vortrag „Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone-Nationalpark“ statt.

Referent ist der langjährige Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Frank Raimer, der bereits 1974 bei einer Kanadareise freilebende Wölfe in den Rocky Mountains beobachtet hat. 1980 besuchte er erstmals den Yellowstone-Nationalpark in den USA, der bereits 1872 und damit als erster Nationalpark weltweit überhaupt ausgewiesen worden ist. 1980 gab es dort – seit deren Ausrottung – jedoch noch keine Wölfe. Erst durch ein Wiederansiedelungsprojekt mit kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 und 1996 kommt diese Art dort wieder vor. 2013 bis 2015 besuchte Frank Raimer den Park jährlich im Rahmen von mehrwöchigen Studienreisen und beobachtete die Wölfe und deren Beutetiere intensiv.

Welchen Einfluss der Wolfsbestand auf den Bestand der Beutearten hat und dadurch indirekt auf die Vegetation, wird unter

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Wintertermine im Programm „Unterwegs im Nationalpark Harz 2016“

20. Januar Mittwoch 10.00 Uhr Schierke, Nationalparkhaus Mit dem Ranger Tierspuren in der Winterwelt entdecken (ca. 2-3 Stunden) In Schierke bitte der Beschilderung „Nationalpark“ folgen, Infos unter Tel. 039455 477

26. Januar Dienstag 10.15 Uhr Drei Annen Hohne, Wandertreff (Parkplatz) Mit dem Ranger auf Skitour (Loipenlänge ca. 7 km, ca. 2-3 Stunden) Schwierigkeitsgrad leicht, bitte Skiausrüstung mitbringen, Anmeldung erforderlich unter Tel. 039455 8640

29. Januar Freitag 19.30 Uhr Sankt Andreasberg, Nationalparkhaus Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone Nationalpark (ca. 1,5 Stunden) Auswirkung auf das Ökosystem: Wälder, Prärie, Gewässer, Huftiere und andere Räuber, Vortrag Frank Raimer

17. Februar Mittwoch 10.00 Uhr Schierke, Nationalparkhaus Mit dem Ranger Tierspuren in der Winterwelt entdecken (ca. 2-3 Stunden) In Schierke bitte der Beschilderung „Nationalpark“ folgen, Infos unter Tel. 039455 477

23. Februar Dienstag 10.15 Uhr Drei Annen Hohne, Wandertreff (Parkplatz) Mit dem Ranger auf Skitour (Loipenlänge ca. 7 km, ca. 2-3 Stunden) Schwierigkeitsgrad leicht, bitte

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Noch bis zum 15. Januar für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2016 bewerben

Wernigerode. Derzeit läuft wieder die Ausschreibung für das Umweltpraktikum 2016 der Commerzbank. Naturbegeisterte Studierende können sich wieder für das „Open-Air“-Semester bewerben, das die Bank auch im kommenden Jahr Studierenden aller Fachrichtungen anbietet. Der Bewerbungszeitraum für die bis zu 70 Plätze des Umweltpraktikums läuft bis zum 15. Januar 2016. Auch der Nationalpark Harz ist mit 4 Plätzen dabei – in Sankt Andreasberg, Torfhaus und Wernigerode.

An 25 Standorten zwischen Watzmann und Wattenmeer werden die Praktikanten ein mehrmonatiges Praxissemester in Deutschlands schönsten Naturlandschaften absolvieren und können in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten – auch im Harz – ihre Leidenschaft für Natur und Umwelt mit praktischen Tätigkeiten verbinden.

Ziel des Commerzbank-Umweltpraktikums ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Im Fokus dieser Ausbildung stehen praxisbezogene Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsabläufe der Schutzgebiete. Dabei realisieren die Studierenden eigene Projekte in der

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