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Vortrag “Fledermäuse und Fledermausforschung im Nationalpark Harz” am 19. April 2017 in Sankt Andreasberg

Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Fledermäuse im Nationalpark Harz – Einblicke in die aktuelle Forschung“

Sankt Andreasberg. Am Mittwoch, den 19. April findet der Vortrag „Fledermäuse im Nationalpark Harz – Einblicke in die aktuelle Forschung“ um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Die Referentin Annika Schröder ist seit Februar beim NABU im Nationalparkhaus angestellt und betreut seitdem auch die neue Dauerausstellung „FledermausReich“.

Zu diesem Vortrag laden wir die Öffentlichkeit herzlich ein.

Die Referentin Annika Schröder hat auf der gesamten Fläche des Nationalparks mit Bat-Rekordern Fledermausrufe und Daten zur Vegetationsstruktur erfasst, um damit ein Habitatmodell zu erstellen, das in ihre Masterarbeit im Bereich Wildtierökologie an der Universität für Bodenkultur Wien einfließt.Die bisherigen Ergebnisse dieser Arbeiten werden vorgestellt. Annika Schröder geht aber auch auf die anderen Erfassungs- und Forschungsarbeiten zur Artengruppe der Fledermäuse im Nationalpark ein, so Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses.

Gäste können spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag

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Bildvortrag beim NABU im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Metallophyten – Pflanzen auf schwermetallhaltigen Böden des Harzes

Minuartia verna

Minuartia: Die Frühlings-Miere hat im Harz schon vor Jahrhunderten den Namen “Kupferblümchen” bekommen, da sie stets in der Nähe von Bergwerkenoder Hüttenplätzen auftritt / Foto von Dr. Hans-Ulrich Kison

Sankt Andreasberg. Dr. Hans-Ulrich Kison, bis zu seiner Pensionierung im vergangenen Jahr stellvertretender Leiter des Nationalparks Harz, wird am Freitag, den 31. März um 19:00 Uhr zu diesem Thema im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg referieren.

Schwermetalle sind uns meist als Problemfaktoren in unserer Umwelt ein Begriff, wenn es um Kontaminationen, Bodenbelastungen oder Giftwirkungen geht. Im Harz hat das vor allem in historischen Zeiten immer eine Rolle gespielt, aber auch heute sind die Zeugen der Vergangenheit noch vielfach zu sehen. Das sind sowohl die alten Hüttenplätze, die sich zumeist an Flussläufen befinden – z.B. Ecker und Innerste – als auch die “Pyramidenlandschaft” im Ostharz im Umfeld von Hettstedt, wo der Kupferschieferbergbau bis ins vergangene Jahrhundert betrieben wurde.

Für den einen sind das lediglich

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35 Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ausgezeichnet – Plakettenübergabe für 2017 im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2017

Waldführer 2017 / Foto von Ingrid Nörenberg

Jüngst erhielten die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre diesjährigen Jahresplaketten aus der Hand der Leiterin des Fachbereiches Informations- und Bildungsarbeit und Nationalparkwacht Meike Hullen, die sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2017 im Park starten.

35 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der 13 vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2017 vorgestellt. Es enthält wieder vielfältige Veranstaltungen, wobei ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Gipskarstgebiet am Südrand des Harzes liegt. Außerdem können

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Bildvortrag von Walter Wimmer am 17. März im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Der Waldkauz – Vogel des Jahres 2017“

Braunlage – Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 17. März um 19:30 Uhr hält Walter Wimmer im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg diesen mit beeindruckenden Fotos bestückten Vortrag. Der Diplombiologe hat das Nationalparkhaus selbst von 2009 bis 2015 geleitet und engagiert sich weiterhin vielseitig ehrenamtlich im NABU.

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit soll für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden, so Thomas Appel, der heutige Leiter des Nationalparkhauses.

Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des

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Unser Harz – März 2017: Zahnradbahnen im Harz, Gipsöfen am Südharz, Loipenspuren im Nationalpark

Loipenspuren

Loipenspuren im Nationalpark Harz / Foto von Henning Ohmes

Zahnradbahnen im Harz, Der „Erfurter Kammerofen“ am Hausberg bei Hörden, Ein Leben für die Musik – Helene Elster, Blankenburg, Alte Häusernamen im Bergdorf Lerbach: Sägemühle/Marienburg, Loipenspuren im Nationalpark Harz – was nicht jeder sieht

Clausthal-Zellerfeld. Auch im Bereich der Eisenbahntechnik gingen weltweit wirkende Impulse vom Harz aus. Das Zahnradsystem des Schweizers Roman Abt wurde hier zum ersten Mal bei der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn eingesetzt – nach vorherigen Testfahrten. Später kam es auch in Sankt Andreasberg und in Oker zum Einsatz.

Am Karstwanderweg des Südharzes bei Hörden finden sich Reste eines alten Gipsofens, der eine für die hiesige Gegend unübliche Bauweise zeigt. In der Gipsausstellung in der alten Grundschule in Walkenried finden sich jedoch Entwürfe über die Bauweise des Erfurter Kammerofens, die, wie hier dargelegt wird, mit der Ruine dieses Gipsofens übereinstimmen.

Helene Elster, 1860 in Blankenburg am Harz geboren, gründete dort gemeinsam

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Botanische und andere Schönheiten im Harz und im Harzvorland

Fuchs-Fingerwurz

Fuchs-Fingerwurz / Foto von Eberhard Müller

Sankt Andreasberg. „Botanische und andere Schönheiten im Harz und im Harzvorland“ – das ist der Titel des Lichtbildvortrages, der am 27. Januar 2017 im Nationalparkhaus in Sankt Andreasberg angeboten wird. Referent ist Eberhard Müller aus Herzberg. Der pensionierte Konrektor ist Mitglied im Verein „Arbeitsgemeinschaft heimischer Orchideen“ und verfügt über einen reichhaltigen Fundus an wunderschönen Fotos.

Im botanischen Teil der Präsentation werden die seltenen, schönen und vom Aussterben bedrohten Pflanzen des Harzes und des nördlichen und südlichen Harzvorlandes in ihren Lebensräumen vorgestellt. Dabei bilden die heimischen Orchideen den Schwerpunkt.

Es geht aber nicht nur um Botanik. Auch Schmetterlinge, Landschaften, Städteansichten und sonstige Schönheiten aus dem Harz und Umland werden dem Publikum im Nationalparkhaus, das vom NABU Niedersachsen betrieben wird, präsentiert.

Ort: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

Termin: Freitag, 27. Januar 2017, 17:30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Endspurt: Noch wenige Tage bis zum Bewerbungsschluss im Nationalpark Harz

Gewässereruntersuchung

Gewässeruntersuchung mit Jugendlichen im Nationalpark Harz – eine Umweltbildungsaktivität mit Commerzbank-Umweltpraktikanten / Foto: Nationalpark Harz

Nur noch wenige Tage bis zum Bewerbungsschluss – wieder vier Open-Air-Nationalpark-Semester ausgeschrieben – Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bis zum 15. Januar 2017 bewerben

Wernigerode – Braunlage. Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017. Weitere Informationen gibt es in www.umweltpraktikum.com.

Im Nationalpark Harz waren es 2016 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum

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Unser Harz Januar 2017 – Der Oderteich – Eine 300 Jahre alte Talsperre und ihre Reparatur; Die Konradsburg, Stammburg der Falkensteiner; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 2

oderteich

Oderteich / Foto von Walter Wimmer

Clausthal-Zellerfeld. Für 175 Jahre war der 1721 fertiggestellte Oderteich Deutschlands größte Talsperre. Fast 200 Jahre lang diente er der Versorgung des Sankt Andreasberger Bergbaus mit Aufschlagwasser, seit der Stilllegung des Bergbaus 1913 erzeugt sein immer noch durch den Rehberger Graben geleitetes Wasser Strom. Im letzten Jahr wurden die langwierigen Reparaturarbeiten an der Striegelanlage des zum Welterbe gehörenden Oderteichs beendet. Schon lange war bekannt, dass es Undichtigkeiten gab und immense Mengen Wasser am Striegel vorbeiflossen. Als klar wurde, dass sie in den Dammkörper drangen, war rasches Handeln gefragt. Was sich nun abspielte, wird in unserem Artikel über die Sanierung des Oderteichs detailliert beschrieben.

Südlich von Ermsleben, am Ende des Selketals, liegt die Konradsburg. Ihrer möglichen Gründung und wechselvollen Geschichte, vor allem als Benediktinerkloster, spürt der nächstfolgende Beitrag nach.

Der Inhalt wird ergänzt durch den zweiten Teil der Mitteilungen, was vor 100 Jahren im Harz die

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Hier irrte Goethe! – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz am 18. September 2016

granitkontakt

Der berühmte Granitkontakt mit kontaktmetamorphem Nebengestein des Harzes. Das Thema hat Goethe sehr bewegt, ihn aber zu falschen Schlussfolgerungen veranlasst. / Foto von Walter Wimmer

18. 9. 2016: „Hier irrte Goethe!“ – Auf den geologischen Spuren des Dichters im Nationalpark Harz – Vortrag und Exkursion am Tag des Geotops im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Sankt Andreasberg. Goethe hatte immer recht? Beileibe nein! Auch der Altmeister irrte – zum Beispiel bei seiner Ansicht zur Granitentstehung. Wollen Sie wissen, warum?

Der Vortrag dazu findet am Sonntag, den 18. September um 10:00 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Dr. Friedhart Knolle, Geologe und Pressesprecher des Nationalparks Harz, führt zunächst in die Harzgeologie sowie den historischen Streit zwischen den „Plutonisten“ und den „Neptunisten“ ein und erläutert Goethes Standpunkt in dieser geologischen Fragestellung. Danach geht es gemeinsam an den historischen belegten Originalschauplatz, an dem sich Goethe mit diesem Thema im Harz befasste. Daher trägt dieser Platz

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Eröffnung der Dauerausstellung “FledermausReich” im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 27. August 2016

Braune Langohrfledermaus

Braune Langohrfledermaus im Flug / Foto von Marko König

Das FledermausReich lädt ein – Öffentliches Eröffnungsfest zur Batnight am 27. August 2016 im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg von 14.30 bis 17.30 Uhr

Braunlage – Sankt Andreasberg. Zum öffentlichen Eröffnungsfest der neuen Dauerausstellung „FledermausReich“ lädt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am Samstag, 27.8. ab 14.30 Uhr ein. Es gibt ein buntes Programm für die ganze Familie: Erkundung der neuen Ausstellung, Bastelangebote, eine Tombola, Speisen und Getränke. Das Nationalparkhaus wird dabei in diesem Jahr tatkräftig unterstützt von der Interessengemeinschaft Fledermausschutz Südniedersachsen im NABU. Die Veranstaltung findet genau im passenden Rahmen statt, zum sogenannten „Batnight-Wochenende“. Ende August wird nun bereits seit 20 Jahren mit den Europäischen Fledermausnächten auf den Fledermausschutz international aufmerksam gemacht.

Das Nationalparkhaus-Team um Leiter Thomas Appel, Ausstellungsgestalter Jens Oehmigen und NABU-Projektleiterin Wiebke Warmbold freut sich darauf, die neue Ausstellung einem breiten Publikum vorzustellen und in diesem Rahmen allen beteiligten Ehrenamtlichen ihren besonderen

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Unser Harz Juli 2016: Geschichte des Internationalen Hauses Sonnenberg und mehr

unser harz juli 2016

Titelbild der Juli-Ausgabe / Foto: Herausgeber

„Internationales Haus Sonnenberg“ und Schullandheim „Haus Sonnenberg“ – Gründung und Verwandtschaft; Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 2); Einiges über die Schwarzpappel – Baum des Jahres 2006; Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 5 Urlaubsgrüße; Nationalparkforum: Tagungsband zum 125jährigen Bestehen des Brockengartens

Clausthal-Zellerfeld. Aus dem Verantwortungsgefühl einiger Wolfenbütteler Lehrer, sowohl das Bild der Deutschen international wieder aus der Ächtung zu befreien, als auch, ihre Schüler positiv zu prägen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Großen Sonnenberg zunächst das bald weithin bekannte Schullandheim Haus Sonnenberg. Da hier nicht nur Schüleraufenthalte, sondern auch sehr erfolgreiche länderübergreifende Lehrertagungen stattfanden, für die das Schullandheim bald zu klein war, wurde schließlich auf dem Rehberg bei Sankt Andreasberg ein Grundstück erworben und in Zusammenarbeit Jugendlicher aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Nordamerika, Australien und Indien das Internationale Haus Sonnenberg gebaut. Die hier verfolgten Ziele der Völkerverständigung und politischen Aufklärung strahlten

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Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg in neuem Glanz

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Im Café Erzwäsche / Foto von Thomas Appel

Sankt Andreasberg. Das kleine Café im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, das bereits seit rund dreizehn Jahren besteht, ist innerhalb des Gebäudes umgezogen. Der neue Gastraum befindet sich jetzt direkt neben dem Hauseingang an der Nordseite des Gebäudes. Im Gegensatz zum bisherigen Raum sorgen hier gleich drei Fenster für reichlich Tageslicht, im ehemaligen Café war es nur eines.

Der Naturladen, der sich bis vor kurzem hier befand, ist einige Meter weiter Richtung Ausstellung verschoben worden und befindet sich jetzt direkt neben dem Tresen. Der Raum wurde farblich neu gestaltet und ist teilweise mit Naturmotiven dekoriert worden. Alle Arbeiten erfolgten in Eigenleistung, wobei sich besonders die Praktikanten und FÖJler sehr kreativ engagiert haben.

Thomas Appel, Leiter des Hauses, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben hier mit ganz geringem finanziellen Aufwand ein sehr schönes Ergebnis erzielt. Das gesamte Haus wird dadurch attraktiver.“ Außer etwas

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Sankt Andreasberg: Internationales Haus Sonnenberg für vier weitere Jahre testiert

internationales haus sonnenberg

Das Internationale Haus Sonnenberg im Harz / Foto: Sonnenberg-Kreis e.V.

Braunlage – Sankt Andreasberg. Das Internationale Haus Sonnenberg hat den Prozess der erneuten Re-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. “Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in jeder Hinsicht aktiv und kooperativ mitgearbeitet. Dafür sind wir allen sehr dankbar. Letztlich kommen verbesserte Abläufe und sichere Verfahren dem gesamten Betrieb zugute”, war der Qualitätsbeauftrage Lutz Heinke zufrieden. Der externe Gutachter Kurt-Ulrich Heldmann bescheinigte dem Haus eine rundum gute Arbeit: Trotz des Wechsels der Geschäftsführung sei der Testierungsprozess reibungslos weitergeführt und am Ende erfolgreich abgeschlossen worden.

Mit der Übersendung des Testats bescheinigt ArtSet-Qualitätstestierung, dass alle Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) erfüllt wurden. Das Internationale Haus Sonnenberg hat damit wieder für vier Jahre die Anforderungen des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes erfüllt und steht nun als zertifizierter Partner in der politischen Bildungsarbeit weiterhin im Oberharz zur Verfügung.

PM: Sonnenberg-Kreis e.V. www.sonnenberg-international.de

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Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer

Gruebmeyer Werner Schilduebergabe

Dr. Hans-Ulrich Kison übergibt ein Duplikat des Wanderwegeschildes. Foto von Mandy Bantle, Nationalpark Harz

Wernigerode – Braunlage. Werner Grübmeyer, der langjährige Vorsitzende des länderübergreifenden Nationalpark-Beirats, ist seit langem ein engagierter Wegbegleiter des Harzer Großschutzgebiets. Wie nur wenige im Harz – die hauptamtlichen Akteure ausgenommen – hat er sich seit der ersten Stunde um den Nationalpark gekümmert. Auch war er immer ansprechbar, wenn es um wichtige Angelegenheiten dieses Projekts ging. Am 1. Juni 2016 wurde er stolze 90 Jahre alt und hatte sich entschieden, noch im Jahr 2016 den Beiratsvorsitz in jüngere Hände zu geben.

Am 21. Juni 2016 fand die letzte Beiratssitzung statt, die er aktiv vorbereitet hatte und auch selbst leitete. Dieser Tag wurde von den zuständigen Ministerien in Hannover und Magdeburg sowie der Nationalparkverwaltung Harz genutzt, um den Ehrungen, die Werner Grübmeyer bereits hat, zwei neue hinzuzufügen. So wurde der Rundwanderweg zu den Dreibrodesteinen bei Sankt Andreasberg nach

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Fledermäuse – Jäger der Nacht – Vortrag von Wolfgang Rackow am 3. Juni 2016 in St. Andreasberg

Zwergfledermaus-Jungtier

Zwergfledermaus-Jungtier / Foto von Gerhard Mäscher

Sankt Andreasberg. Aufgrund des großen Interesses am Thema “Fledermäuse” findet ein weiterer Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ von Wolfgang Rackow aus Osterode am Freitag, 3. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt.

Wolfgang Rackow ist Fledermaus-Regionalbetreuer und bekannter Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Erfahrung zum Thema. Er erläutert in interessanter und unterhaltsamer Weise Biologie und Verhaltensweise der Fledermäuse und geht speziell auf die im Harz vorkommenden Arten ein. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind, sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Gegenstand des Vortrages, der mit zahlreichen sehenswerten Fotos bestückt ist.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Gäste können auch spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Ort des Vortrags: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

PM: Thomas Appel Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

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Vertiefungsseminare zu den Oberharzer Bergwiesen im Internationalen Haus Sonnenberg ab 10. Juni 2016

Bergwiesenseminar Sonnenberg

Bergwiesenseminar im Haus Sonnenberg / Foto von Carolin Blaumann

Sankt Andreasberg. Am vergangenen Samstag sowie Ende April fanden erfolgreich Grundlagenseminare zur Bergwiesenkunde im Internationalen Haus Sonnenberg statt. Nachdem das Seminar Ende April noch im Schnee stattgefunden hat, erfreuten sich die TeilnehmerInnen am Samstag am strahlenden Sonnenschein und bunten Bergwiesen. Nun starten im Juni die ersten Vertiefungsseminare. Und zwar in passender Umgebung – denn das Haus Sonnenberg ist selbst unmittelbar an einer Bergwiesenfläche gelegen.

In zwei gut besuchten Grundlagenseminaren konnten die wichtigsten Kenntnisse über Entstehung, Bedeutung, Gefährdung, Schutz und Pflege sowie die floristische und faunistische Bedeutung von Bergwiesen vermittelt werden. Zusätzlich wurde ein Einblick in die didaktischen Grundlagen gegeben. Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den „guten Beiträgen und der netten Stimmung“ begeistert. Zukünftig können sie ihr Wissen an Touristen weitergeben und die Bergwiesen mit ihrem Artenreichtum als wichtigen Bestandteil des harztypischen Landschaftsbildes bekannter machen. Ein Zertifikat über Grundkenntnisse der Bergwiesen bescheinigt

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Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Bollrichteiche Sudmerberg

Die Absetzbecken am Bollrich zwischen Goslar und Oker – eine von zahlreichen Altlasten der Region / Foto von Siegfried Wielert

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Drei Vorträge von Dr. Friedhart Knolle

Braunlage-Sankt Andreasberg – Goslar-Oker – Liebenburg-Döhren. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich

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Unser Harz Mai 2016 – Bergbau in Sankt Andreasberg, die Birke, Zonierung des Nationalparks und vieles mehr

Zonierung des Nationalparks Harz

Zonierung des Nationalparks Harz im Jahre 2016 / Grafik: Nationalpark Harz

Ein Berg, der es in sich hat … 10 Jahre Montanforschung im Beerberg bei Sankt Andreasberg; Einiges über die Birke (nach Roth Betula pendula, 1788); Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 3: Mythen, Sagen und Fabelwesen; Nationalpark-Forum: Die neue Gebietsgliederung des Nationalparks

Clausthal-Zellerfeld. Vor über 10 Jahren hat die Arbeitsgruppe „Bergbau“ des St. Andreasberger Vereins für Geschichte und Altertumskunde nach jahrelanger Aufwältigungsarbeit im Lehrbergwerk „Roter Bär“ sich daran gemacht, weitere Baue im Beerberg zu erschließen. Was übertage von den Spuren des Altbergbaus oft nur unter erschwerten Bedingungen zu besichtigen ist wegen der Gefahr querschießender Biker oder weil es durch rücksichtslose Forstwirtschaft verschüttet worden ist, enthüllt die Arbeit untertage Stück für Stück in meist schweißtreibender Schwerarbeit. Wunderschöne Schrämarbeiten oder feuergesetzte Gangprofile werden hier wieder freigelegt und bieten faszinierende Einblicke in den früheren Bergbau des 16. und 17. Jahrhunderts. Begleitende

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13. Mai 2016, Sankt Andreasberg: Fledermäuse – Jäger der Nacht – Spannender Vortrag von Wolfgang Rackow

Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 13. Mai, findet um 19.30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, ein spanndender Vortrag zu den geheimnisvollen fliegenden Säugetieren statt:

Fledermäuse – Jäger der Nacht Dauer: ca. 1,5 Stunden

Bildervortrag über Fledermäuse im Harz mit Wolfgang Rackow, Fledermaus-Regionalbetreuer des Landkreises Osterode am Harz.

Eintritt frei. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Waldführer-Plakettenübergabe im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2016

Waldführer 2016 – Plakettenübergabe / Foto von Katja John

(Sankt Andreasberg) Wie in jedem Jahr erhielten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre Jahresplaketten aus der Hand des Nationalparkleiters Andreas Pusch, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2016 im Park starten.

41 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2016 vorgestellt. Es enthält vielfältige Veranstaltungen, z.B. zum Klimawandel in der Harzregion, zu Fledermäusen, zu den Fließgewässern im Nationalpark, zu den

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