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Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar

casino

Das historische Gebäude wird abgerissen.

Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar – Denkmalschutz scheitert an Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar

Goslar Es ist unverständlich und bitter: Die Bemühungen zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst Goslar sind an einer Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar gescheitert.

Was für Jedermann gilt, gilt nicht für die Klosterkammer, die sich unter dem Motto „Werte bewahren – Identität stiften” einen Freifahrtschein zum Abriss von Kulturdenkmalen erteilt hat.

Das Institut für Denkmalpflege hat in seiner gutachterlichen Stellungnahme vom 6.1.1994 die Denkmaleigenschaft des ehemaligen Fliegerhorstes in Goslar wegen seiner national- und ortsgeschichtlichen Bedeutung, seiner städtebaulichen Zuordnung und Differenzierung sowie der mustergültigen Erhaltung des gesamten Gebäudebestandes festgestellt. Für das besonders repräsentative Offizierscasino wird darüber hinaus wegen dessen reicher und

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Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Offizierscasino

Blick auf das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal / Foto von Uwe Epping

Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19. 02. 2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich

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Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix am 6. November 2016 in Goslar-Hahndorf

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf - hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf – hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

6. November 2016, 14:30 Uhr, Friedhof Goslar-Hahndorf mit Gang zur Sandgrube Försterberg – Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix in Goslar

Goslar. Am 6. November 2016 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist. Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix

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Jüdisches Leben in Bad Harzburg – Buchpräsentation am 24. August 2016

Alte Arkaden am Burgberg

Die alten Arkaden am Burgberg, heute überbaut durch die Bundesstraße 4, nachdem der Kurpark in Richtung Radau verschoben wurde. / historische Postkarte

Braunschweigischer Geschichtsverein und Spurensuche Harzregion e.V.: Der Autor Markus Weber präsentiert ein zentrales Kapitel Bad Harzburger Geschichte – Jüdisches Leben zwischen Akzeptanz und Verfolgung. Buchvorstellung am Mittwoch, 24. August 17.00 Uhr im Plumbohms, Herzog-Wilhelm Straße 97, Bad Harzburg

Braunschweig – Wolfenbüttel – Bad Harzburg. Die Erforschung der engen Verbindung zwischen dem Aufstieg der Stadt Bad Harzburg als Kur- und Badeort seit der letzten Dekade des 19. Jahrhundert und dem jüdischen Leben in der Stadt bildet den hintergründigen Leitfaden in Markus Webers historischer Erzählung. Dass und wie diese Verbindung im Zuge der Ausgrenzungs-, Verfolgungs-, und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten seit 1933 zerrissen wird, steht im Fokus der vorliegenden Untersuchung.

Antisemitische Anfeindungen und Diskriminierungen waren immer Bestandteil jüdischen Lebens. Diese wurden nicht widerspruchslos in Wort und Tat hingenommen, auch

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Gedenkveranstaltung in der Lutherkirche in Bad Harzburg am 27. Januar 2016

Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag 2016: Die pax christi-Gruppe Nordharz stellt in 2016 das Schicksal eines 20-jährigen Deserteurs in den Mittelpunkt, der aus dem Kreis Mansfeld stammt und während eines Lazarett-Aufenthalts in Bad Harzburg desertierte, schließlich in Goslar verhaftet wurde. Nach Verurteilung durch das Militärgericht Braunschweig wurde er im Dezember 1943 in Wolfenbüttel hingerichtet. Sein Schicksal steht für ca. 30.000 Todesurteile deutscher Gerichte gegen Deserteure.

Die Veranstaltung findet in der Lutherkirche in Bad Harzburg am 27. 1. 2016 um 18.00 Uhr statt, der Eintritt ist frei.

PM: pax christi-Gruppe Nordharz und Spurensuche Harzregion e.V. www.spurensuche-harzregion.de

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André-Mouton-Platz in Goslar-Oker und Todesmarsch-Stele werden am 21. Mai 2015 eingeweiht

Stele 9 Andre-Mouton-Platz

Stele 9 – André-Mouton-Platz / Foto von Frank Jacobs, Spurensuche Harzregion e.V.

Goslar. Bereits im Jahr 2012 hatte der Rat der Stadt Goslar den Projektfeststellungsbeschluss zur ganzheitlichen Umgestaltung des Hundemarktes in Oker gefasst. Hierzu wurden in der Folge u. a. Gebäude durch die Stadt Goslar erworben, zurückgebaut und das Areal durch Baumpflanzungen zu einem Platzcharakter umgestaltet.

Im Rahmen dieser Umgestaltung wurde vom Rat der Stadt Goslar ebenfalls beschlossen, auch die Stelen und Gedenktafeln, welche am Bahnhof Oker an den „Großen Harzer Todesmarsch“ von Osterode am Harz nach Goslar-Oker erinnerten, an den neu gestalteten Hundemarkt zu verlegen.

Per Beschluss vom 1. April des vergangenen Jahres sollte der neue Platz nach dem französischen Zwangsarbeiter (KZ Mittelbau-Dora) in „André-Mouton-Platz“ umbenannt werden. Nach der nun erfolgten Verlegung der Todesmarsch-Stele und Gedenksteine und dem damit in Gänze abgeschlossenen Umbau wird der „André-Mouton-Platz“ im Rahmen eines gemeinsamen Gedenktermins am Donnerstag, 21. Mai 2015, um 11:45 Uhr

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Spurensuche Harzregion e.V. hilft bei der Wiederentdeckung der Gadenstedter Stele

Gadenstedter Stele

Gadenstedter Stele / Foto von Matthias Klingenberg

Ilsede – Gadenstedt. Am Samstag, den 9. Mai 2015 um 15:00 Uhr wird die wiedererrichtete Stele an der St. Andreaskirche in Gadenstedt, 31246 Ilsede eingeweiht. Das Denkmal ist ergänzt um eine Informationstafel, die in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erstellt wurde. Damit erinnert der Ort in würdiger Form an das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen auf der Ilseder Hütte. Der Kreisheimatbund Peine e. V., der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., die St. Andreas-Kirchengemeinde Gadenstedt, die Heimatgruppe Gadenstedt e.V. und die Initiativgruppe „Gadenstedter Stele“ laden zu dieser Veranstaltung herzlich ein.

Zu der Feierstunde sind Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde, des Landkreises, der ausrichtenden Organisationen und der Nachfolgestaaten der UdSSR – Ukraine und Russland – eingeladen. Der Historiker Dr. Jens Binner wird in einer kurzen Einführung über die Hintergründe der Zwangsarbeit bei der Ilseder Hütte informieren, Herr Landrat Einhaus und ein Vertreter des russischen

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Geschichtspunkte Bad Harzburg und Ehrenbürger Dietrich Klagges – Stadtrundgang mit anschließender Diskussionsrunde am 12. April 2014

Dietrich Klagges

Zeitgenössisches Foto von Dietrich Klagges (Archiv Spurensuche Harzregion e.V.)

Bad Harzburg: Spurensuche Harzregion e.V. lädt für Samstag, 12. April 2014 zu einem Stadtrundgang mit anschließender Diskussionsrunde ein – Untersuchung zum Thema des Bad Harzburger “Ehrenbürgers” und Altnazis Dietrich Klagges Bad Harzburg. Im letzten Jahr waren an historisch interessanten Orten in Bad Harzburg Informations-Stelen errichtet worden, darunter fünf Tafeln in Verantwortung des Vereins Spurensuche Harzregion. Bei einem Rundgang zum Frühjahrsbeginn sollen die „Bad Harzburger Geschichtspunkte“ bekannter gemacht und auf ihren Zustand überprüft werden. Treffpunkt ist am 12. April um 10.15 Uhr am Bahnhofsplatz an den dortigen Geschichtstafeln.

Im letzten Herbst war die Tafel am Eingang zum Kurpark beschmiert werden, sodass Kontrollen sinnvoll erscheinen. Da Stadt und KTW keine regelmäßige Reinigung der fünf Tafeln durchführen können und die Pflege nicht in deren Zuständigkeit liegt, soll sie nun durch bürgerschaftliches Engagement übernommen werden. Dafür werden Bürgerinnen und Bürger gesucht, die bereit sind, eine

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Helmut Schneider, Goslar und die Auschwitz-Vergangenheit

Gedenkstein Bassgeige

Die vom Verein Spurensuche Harzregion e.V. initiierte Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenkommandos Goslar im Stadtteil Baßgeige

Auschwitz und die Nachkriegszeit: Das Beschweigen und die Integration des IG-Farben Funktionärs aus Monowitz Helmut Schneider in die Stadtgesellschaft Goslars. Eine Veranstaltung von Spurensuche Harzregion e.V. im Anschluss des Gedenkens an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am Mi. 29. Januar 2014, 18.30 Uhr Gemeindesaal der Stephanikirche, Goslar Der 27. Januar eines jeden Jahres ist dem Gedenken der Opfer des Holocaust gewidmet. Ein wichtiger Tag aber auch, um die Tätergemeinschaft nicht zu vergessen. Für den Verein Spurensuche darüber hinaus Anlass zum Nachdenken darüber anzuregen, wie die deutsche Nachkriegsgesellschaft mit den Verbrechen, mit den Tätern, den mehr oder minder Beteiligten umgegangen ist. Gab es Scham und Schuld? Herrschte Verdrängen und Leugnen, fatalistisches Achselzucken beim Anpacken des Neuaufbaus vor? Wie ging die Nach-NS-Volksgemeinschaft mit den Ausgestoßenen und Verfolgten um, wie fanden die Bewohner

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