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Rosaroter (Alb)traum – Der Nationalpark bekämpft Bestände des Drüsigen Springkrauts

Druesiges Springkraut

Drüsiges Springkraut / Foto von Jens Hundertmark

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Bis zu drei Meter hoch, häufig in dichten Beständen, rosarot blühend, stark süßlicher Geruch – das Drüsige Springkraut (Impatiens gladulifera), auch Indisches Springkraut genannt, ist jetzt im Juli wieder unübersehbar an Straßenrändern, Gewässern, Park- und Lagerplätzen und teilweise auch in Gärten zu finden. Was auf den ersten Blick wie ein schöner Farbtupfer wirkt, ist nicht unproblematisch. Die ursprünglich im Himalaya beheimatete Pflanze breitet sich hierzulande rasant aus. Eine Pflanze kann bis zu über 4.000 Samen produzieren. Die reifen Samenkapseln platzen bei Berührung auf und schleudern die Samen bis zu sieben Meter weit. Stehen Pflanzen an einem Bach, geht die Ausbreitung umso schneller vonstatten. Auch über fließendes Wasser transportierte Pflanzenteile können bei geeignetem Untergrund zu ganzen Pflanzen heranwachsen.

Das Drüsige Springkraut bildet häufig sogenannte Dominanzbestände, das heißt die Pflanzen wachsen sehr dicht und dominieren damit einen Standort – andere Pflanzen

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