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BUND: Skiprojekt Schierke weder zeitgemäß noch genehmigungsfähig

BUND: Skiprojekt Schierke weder zeitgemäß noch genehmigungsfähig – Drittes Gutachten weicht von verbindlichen Methoden ab Wernigerode / Magdeburg: Die Auseinandersetzung um das in Schierke im Harz geplante Wintersportprojekt mit Skipiste, Schneekanonen und Seilbahn geht weiter. Das „3. Gutachten“ wurde nicht nach den für alle geltenden verbindlichen Methoden erstellt. Bei dem Bau würde wertvoller Moorwald zerstört werden. Beides ist für den BUND nicht hinnehmbar. Der Verband erwägt gegebenfalls rechtliche Schritte.

Vor diesem Hintergrund hat sich Prof. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND, und der Landesvorsitzende Ralf Meyer über den aktuellen Stand vor Ort informiert. Im einem Pressegespräch erläuterten sie, warum dieses Projekt auch vor dem Hintergrund des dritten Gutachtens weder zeitgemäß noch zukunftsfähig und aus naturschutzfachlicher Sicht nicht genehmigungsfähig sei.

„Angesichts steigender Temperaturen werden Skigebiete in einer Art Torschlusspanik und nach dem Prinzip Hoffnung aufgerüstet“, kritisierte Prof. Dr. Hubert Weiger, die aktuellen Planungen für das Skiprojekt Schierke. „Moor- und Klimaschutz bleiben dabei

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89. Brockenstammtisch / Möllring unterstützt länderübergreifendes Skigebiet Schierke-Braunlage: „Gewinn für Harz-Tourismus“

89. Brockenstammtisch / Minister bekräftigt Unterstützung für Infrastruktur-Ausbau Möllring unterstützt länderübergreifendes Skigebiet Schierke-Braunlage: „Gewinn für Harz-Tourismus“

Das Land Sachsen-Anhalt wird die Modernisierung des touristischen Angebotes im Harz auch in den kommenden Jahren kräftig unterstützen. Das bekräftigte Wirtschaftsminister Hartmut Möllring am 12. September beim 89. Brockenstammtisch auf Norddeutschlands höchstem Berg. „Schierke soll das ganze Jahr über zu einem Zentrum für Aktivurlaub und Erholung im Oberharz werden. Die dafür notwendigen Investitionen in die touristische Infrastruktur und in das Tourismusgewerbe werden wir weiterhin unterstützen. Dies gilt vor allem auch für die geplante Entwicklung eines länderübergreifenden Wintersportgebietes am Wurmberg mit einer Seilbahn von Schierke nach Braunlage. Ein solches alpines Angebot wäre ein echter Gewinn für den Tourismus in Sachsen-Anhalt und im gesamten Harz.“

Möllring wies in diesem Zusammenhang auf die vor kurzem geänderten Landesregelungen für die Investitionsförderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) hin: „Im Bereich der touristischen Infrastruktur haben wir

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Bürgerinitiative “Rettet den Burgberg” Bad Harzburg: Fehlende Kompromissbereitschaft wird bedauert

Bad Harzburg. Auch nach dem Gespräch mit den Naturschutzverbänden hält der Bad Harzburger Investor an seinem Großprojekt auf dem Burgberg fest. Nicht nur ein Gasthof soll dort gebaut werden, sondern in einem zweiten Bauabschnitt auch eine Ferienwohnungsanlage mit 12 Suiten und gut 40 Betten als Dependance des Hotels und der “Biosuiten”, die der betreffende Unternehmer bereits unten in der Stadt betreibt. Damit entstünde insgesamt ein umfangreiches Apartment-Hotel auf dem Burgberg, denn eine Hotel-Dependance ist eben auch ein Hotel. Der von der Stadt Bad Harzburg beschlossene Bebauungsplan macht’s möglich – und noch vieles darüber hinaus. Dort ist unter “Art der baulichen Nutzung” aufgeführt: Hotel, Gasthaus, Versammlungsräume, Seilbahnen (Plural!), sonstige Einrichtungen, Wohnungen für Betriebsleiter oder Aufsichtspersonal. Und laut “Maß der baulichen Nutzung” ist eine Versiegelung des Burgbergplateaus zwischen 20, 40 und 80 Prozent in drei Bereichen möglich bei einer Firsthöhe von 15 Metern für drei Vollgeschosse und einer innerstädtischen Bebauungsdichte im Kernbereich.

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