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Bildvortrag beim NABU im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Metallophyten – Pflanzen auf schwermetallhaltigen Böden des Harzes

Minuartia verna

Minuartia: Die Frühlings-Miere hat im Harz schon vor Jahrhunderten den Namen “Kupferblümchen” bekommen, da sie stets in der Nähe von Bergwerkenoder Hüttenplätzen auftritt / Foto von Dr. Hans-Ulrich Kison

Sankt Andreasberg. Dr. Hans-Ulrich Kison, bis zu seiner Pensionierung im vergangenen Jahr stellvertretender Leiter des Nationalparks Harz, wird am Freitag, den 31. März um 19:00 Uhr zu diesem Thema im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg referieren.

Schwermetalle sind uns meist als Problemfaktoren in unserer Umwelt ein Begriff, wenn es um Kontaminationen, Bodenbelastungen oder Giftwirkungen geht. Im Harz hat das vor allem in historischen Zeiten immer eine Rolle gespielt, aber auch heute sind die Zeugen der Vergangenheit noch vielfach zu sehen. Das sind sowohl die alten Hüttenplätze, die sich zumeist an Flussläufen befinden – z.B. Ecker und Innerste – als auch die “Pyramidenlandschaft” im Ostharz im Umfeld von Hettstedt, wo der Kupferschieferbergbau bis ins vergangene Jahrhundert betrieben wurde.

Für den einen sind das lediglich

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Umweltsünden des Harzer Bergbaus – Vortrag in Woffleben am 4. Februar 2016

Frankenscharrnhütte um 1840

Die Frankenscharrnhütte bei Clausthal-Zellerfeld um 1840 – eine der gravierendsten Schwermetallquellen im Oberharz. Kolorierte Lithographie nach einer Zeichnung von Wilhelm Ripe.

Umweltsünden des Bergbaus im Harz – Über die Flüsse bis in die Nordsee – Arsen und Schwermetalle im Harz – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Woffleben. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert – im Landkreis Osterode am Harz kommt noch Arsen hinzu. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf

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Unser Harz November 2015 – Fliegerhorst Goslar – Arsen im Oberharz – Ruine Mötlingerode – Der geteilte Harz

unser harz nov 2015

Das Titelbild des Novemberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ November 2015: Fliegerhorst Goslar: Vom Kriegsende über „Kalten Krieg“ und „Wende“ zur Nachnutzung. Kreisübergreifende Arsenbelastung von Sankt Andreasberg bis in die Oderaue im Landkreis Osterode am Harz. Ein Mauerrest erinnert an ein untergegangenes Dorf: Einiges über die Ruine Mötlingerode am Feldbrunnen (zwischen Osterode und Dorste) – vor 25 Jahren wurde dort ein Denkstein aufgestellt. Der geteilte Harz, 1945 – 1989, Teil 7: Die Propstei Blankenburg. Nationalpark-Tag des NIG Bad Harzburg – Erlebniswanderung auf dem Naturmythenpfad Braunlage

Clausthal-Zellerfeld. Schon bald nach Kriegsende zog sich die US-Army aus Goslar gemäß den bereits 1943 zwischen den Besatzungsmächten vereinbarten Gebietsaufteilungen zurück und die Briten übernahmen Goslar und damit auch den Fliegerhorst. Dieser Flughafen wurde von ihnen nicht mehr benötigt und daher unbrauchbar gemacht – das Rollfeld wurde mit Wohnraum für die durch Flüchtlinge stark angewachsene Bevölkerung bebaut. Detailliert wird von Dr. Donald Giesecke und Günter

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Vortrag in Goslar heute abend: Schwermetallbelastung im Harz – eine Gesundheitsgefahr?

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle in Goslar, 8. Juli 2015

Goslar. Vor wenigen Wochen begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker – dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste und Oker. Aber nicht nur zu diesen Flüssen – im ganzen Vor- und Oberharz sind die Böden belastet.

Wo genau findet sich

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7. September 2014: Arsen und Kobalt an der Oker – Sonntagsspaziergang mit dem BUND entlang von Goslarer Altlasten

Kupferhaltige Schlacken des Okerdamms BUND Westharz

Kupferhaltige Schlacken im Okerdamm am Südende der Altlast Halberstädter Straße in Oker. Foto: BUND Westharz.

Arsen und Kobalt an der Oker – Entlang von Altlasten der Gebr. Borchers AG, Preussag und Fa. Grillo Zinkoxid – die dunkle Seite der idyllischen Oker – Sonntagsspazierung mit dem BUND-Geologen Dr. Friedhart Knolle am 7. September 2014, 14 Uhr Goslar-Oker. Der BUND-Regionalverband Westharz lädt für den kommenden Sonntag, 7. September 2014, zu einem spannenden Spaziergang entlang der Altlasten der Oker im Goslarer Stadtteil Oker ein. Selbst mancher Einheimische ist überrascht, wenn man ihm mitteilt, dass hier unmittelbar an der Oker eine kritische Altlast mit einem Volumen von 230.000 Kubikmeter liegt, die bisher völlig unsaniert ist. Im Talbereich der Oker, teilweise sogar im Überflutungsbereich des Flusses, haben hier die Firmen Gebr. Borchers AG, die seinerzeitige Preussag und auch die Fr. Grillo Zinkoxid Schwermetallschlämme und andere Produktionsabfälle wie Schlacken abgekippt.

Im letzten Jahrhundert machten diese kritischen

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