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Arbeitsagentur unterstützt Schwerbehinderte Menschen bei der Rückkehr in den Job – Probebeschäftigung zeigt Leistungsfähigkeit

Erfreulicherweise stieg die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen im Landkreis Harz leicht an. Eine aktuelle Auswertung der beschäftigungspflichtigen Unternehmen* der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass über 1.300 Menschen mit einer Schwerbehinderung in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern beschäftigt waren. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Zahl dabei lediglich um 59 Personen. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp fünf Prozent.

Leider erfüllen noch nicht alle Unternehmen im Landkreis die gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsquote von 5,0 Prozent. Insbesondere private Unternehmen liegen mit 3,3 Prozent noch deutlich unter der Quote. “Uns ist wichtig, dass Arbeitgeber das Potential von Menschen mit Behinderungen erkennen und für sich nutzen. Oft bestehen Vorbehalte gegen die Beschäftigung von Menschen mit einem Handikap. Diese sind in vielen Fällen jedoch unbegründet. So können Firmen beispielsweise die Eignung für Tätigkeiten einfach durch ein Praktikum erproben. Diese Probebeschäftigung zeigt, welche Leistungsfähigkeit die Betroffenen besitzen”, informiert Heike Schittko, Vorsitzende der Geschäftsführung der Halberstädter Arbeitsagentur.

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Jährliche Überprüfung der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen wieder angelaufen

statistik schwerbehinderte sachsen-anhalt 2012

Anteil beschäftiger Schwerbehinderter in Unternehmen in Sachsen-Anhalt / Grafik: Bundesagentur für Arbeit

Jährliche Überprüfung der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen wieder angelaufen Arbeitsagentur versendet derzeit Unterlagen an alle Unternehmen und Behörden − Meldefrist für Unternehmen läuft noch bis zum 31. März

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) versendet Unterlagen zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht. Anzeigepflicht auch für beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten haben. Die Meldung ist ebenfalls elektronisch möglich.

Die Halberstädter Arbeitsagentur erinnert alle Arbeitgeber des Landkreises Harz an die jährliche Anzeigepflicht im Rahmen der Ausgleichsabgabe. Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der tatsächlichen Beschäftigungsquote.

Jährliche Überprüfung der Quote angelaufen

Zur Überwachung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2015 müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber des Landkreises Harz bis spätestens

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Arbeitsagentur wirbt für Inklusion

Arbeitsmarktsituation für Schwerbehinderte weiterhin schwierig Die Jobchancen für schwerbehinderte Arbeits- und Ausbildungssuchende verbesserten sich im Landkreis Harz trotz eines guten Arbeitsmarkts in den letzten Jahren nur wenig, obwohl deren Beschäftigung Vorteile bietet. Oftmals verhindern noch Barrieren und Vorurteile in den Köpfen der Unternehmen eine Beschäftigung, dabei könnten Menschen mit Handicap helfen, den Fachkräftebedarf der Region, insbesondere im Handwerk und der Gastronomie zu decken. Deshalb engagiert sich die Arbeitsagentur mit ihren Partnern für Ausbildungs- und Jobchancen von Menschen mit Handicap.

Trotz sinkender Arbeitslosigkeit und steigender Beschäftigung werden Menschen mit Behinderung weiterhin oftmals noch benachteiligt − viele Unternehmen zahlen lieber die Ausgleichsabgabe Die Zahl der Beschäftigten mit Schwerbehinderung ist im Landkreis Harz in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Über 1.560 Schwerbehinderte hatten im Jahr 2013 einen Job, das waren rund 11 Prozent mehr als im Jahr 2009. „Dieses Wachstum hat aber auch mit der demografischen Entwicklung zu tun. Die Erwerbsbevölkerung altert und

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Arbeitsagentur engagiert sich für Ausbildungs- und Jobchancen von Menschen mit Handicap

teutloff reha

Marcella Lange (Teamleiterin Berufsberatung und Rehabilitation der Agentur für Arbeit Halberstadt), die beiden Geschäftsführer Burkhard Fenner und Stephan Schmidt (Teutloff-Sozialwerk für berufliche Bildung und Rehabilitation gemeinnützige Gesellschaft mbH Wernigerode) und Heike Schittko (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Halberstadt im Gespräch mit Ausbilder André Bollmann und den Azubis des ersten Ausbildungsjahres (Fachpraktiker/in für Holzverarbeitung) in der Holzwerkstatt / Foto: Agentur für Arbeit Halberstadt

Die Jobchancen für schwerbehinderte Arbeits- und Ausbildungssuchende verbesserten sich trotz eines guten Arbeitsmarkts wenig, obwohl deren Beschäftigung Vorteile bietet. Oftmals verhindern noch Barrieren und Vorurteile in den Köpfen der Unternehmen eine Beschäftigung, dabei könnten Menschen mit Handicap helfen, den Fachkräftebedarf der Region, insbesondere im Handwerk und der Gastronomie zu decken.

Im Rahmen der vierten bundesweiten „Aktionswoche für Menschen mit Behinderung“ in der ersten Dezemberwoche engagiert sich die Arbeitsagentur Halberstadt für die gleichberechtigte Teilhabe dieser Männer und Frauen an unserer Gesellschaft und Arbeitswelt. Hierbei möchte Heike

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