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Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Mehlschwalbe - Manfred Delpho

Mehlschwalbe / Foto von Manfred Delpho (NABU)

Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,

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Schwalben-Wanderausstellung des NABU zu Besuch in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode

schwalbenausstellung

Schwalbenausstellung / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Zum Thema Schwalben und schwalbenfreundliche Häuser wird im Foyer der Nationalparkverwaltung Harz in Wernigerode seit dem 15. April 2015 eine Wander-Ausstellung des NABU präsentiert. Die Ausstellung kann von Mo – Fr zu den Bürozeiten besichtigt werden.

Zusammen mit den NABU-Gruppen in Sachsen-Anhalt zeichnet der NABU-Landesverband jetzt ab Mai landesweit wieder schwalbenfreundliche Hausbesitzer und ihre Immobilie mit einer Plakette aus.

Bewerben können sich Hausbesitzer, die die wendigen Flugkünstler dulden und fördern, ganz gleich, ob es sich um ein Wohnhaus, Bauernhof oder Industriegebäude handelt.

Der NABU-Kreisverband Harz ruft alle Schwalbenfreunde auf, bei der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ mitzumachen. Wer mit den Schwalben in enger Nachbarschaft lebt oder deren Ansiedlung fördert, kann sich um die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben.

Das Bewerbungsformular kann auf der Internetseite des NABU Sachsen-Anhalt heruntergeladen werden. Der ausgefüllte Antrag ist zusammen mit Fotos des Hauses einzuschicken an den

NABU-Landesverband Sachsen Anhalt

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