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2000 Jahre Bergbau bei Liebenburg – Vortrag am 11. Juli 2015 in Othfresen

Foerderwagen Bismarck

Relikte des Liebenburger Bergbaus am ehemaligen Schacht Bismarck / Foto: Verlag Schadach/BUND Westharz

Schatzsuche im Liebenburger Land – Liebenburger Kulturtage vom 10. – 12. Juli 2015

Liebenburg. Der Kulturverein Lewer Däle Liebenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Gemeinde Liebenburg am Wochenende vom 10. – 12. Juli 2015 die Liebenburger Kulturtage: Zahlreiche Ortsteile präsentieren die Vielfalt des kulturellen Lebens in unserer Gemeinde. Unter dem Motto: „Kultur bewegt!“ bietet sich die Gelegenheit, in zahlreichen Liebenburger Ortsteilen auf kulturelle Schatzsuche an ungewöhnlichen, oft nicht zugänglichen Orten zu gehen.

Einer dieser ungewöhnlichen Orte ist das Aufbereitungsgebäude der ehemaligen Grube Ida-Bismarck an der Bahnstrecke Goslar-Hildesheim in Othfresen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Erzgruben des Salzgittergebietes haben sich von der Grube Ida-Bismarck am Ida-Stollen größere Teile der Übertageanlagen erhalten. Als markantes Wahrzeichen des Othfresener Bergbaus ist das an der Bahnstrecke Goslar–Hildesheim gelegene Gebäude weithin sichtbar. Es wird heute von der Studiengesellschaft für Eisenerzaufbereitung genutzt

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Wasseramseln im nördlichen Harzvorland

wasseramsel

Diese in Salzgitter-Lobmachtersen verunglückte Wasseramsel wurde im April 2012 als Jungvogel an der Wedde bei Immenrode, Landkreis Goslar, beringt (Foto von Walter Wimmer)

Wasseramsel fliegt gegen Fenster – Lebensweg führte von Immenrode nach Lobmachtersen

Immenrode/Lobmachtersen. Einen solchen Vogel hatte Werner Strube jun. noch nicht gesehen – „ganz braun mit einem Weißen Latz“. Was da offensichtlich an einer Fensterscheibe seines Hauses am Nordrand von Lobmachtersen (Stadt Salzgitter) zu Tode gekommen war, ist eine Wasseramsel. Dieser kleine Vogel ist an sich schon spannend, denn es ist der einzige Singvogel, der seine Nahrung unter Wasser erbeutet. Dazu lässt sich die Wasseramsel von der Strömung in schnell fließendem Wasser auf den Gewässergrund drücken, wo sie Kleintiere jagt.

Besonders spannend ist der Fund jedoch, weil der Vogel einen Ring trägt und dieser dem aufmerksamen Finder sofort auffiel. Der nun informierte NABU teilte den Fund sogleich Herwig Zang aus Goslar mit, der als langjähriger Vogelforscher

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Verkehrsopfer bei Braunlage: Harzer Sperlingskauz im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde

Sperlingskauz

Dieser Sperlingskauz ist wohl mit einem Auto kollidiert.

Sperlingskauz auf der Durchreise – Straßenverkehrsopfer in Salzgitter behandelt Der Sperlingskauz saß regungslos am Straßenrand bei Braunlage. Es handelte sich offenbar um ein Straßenverkehrsopfer. Äußerlich wirkte der sehr wachsame Vogel unversehrt, nur der linke Flügel hing herunter. Ein aufmerksamer Autofahrer brachte ihn zu Tierärztin Katharina Kohlrusch. Sie nahm Kontakt mit dem Nationalparkhaus Sankt Andreasberg auf. Dessen Leiter, Walter Wimmer vom NABU, brachte den Patienten schließlich zu Dr. Böer nach Salzgitter-Salder, einem Spezialisten für Greifvögel. Beim Röntgen stellte sich heraus, dass nichts gebrochen war. Nach der erfolgten Fixierung des Flügels wird der Vogel nun weiter gepflegt und gefüttert. In ein paar Tagen wird er dann im NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde weiter versorgt. „Wenn er soweit fit ist, wird er sofort wieder ausgewildert“, sagt Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums und Walter Wimmer ergänzt: „Wir werden ihn natürlich in der Nähe der Fundstelle wieder

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Südlicher Salzgitter​scher Höhenzug im Ge​oPark Harz – 8 neue ​GeoPark-Erlebnispfad​e bei Liebenburg​

Der südliche Salzgittersche Höhenzug im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen – acht GeoPark-Erlebnispfade eingeweiht

Liebenburg. Schloss Liebenburg, Eisenerzbergwerk Morgenstern, Schroederstollen, Gipskuhle Othfresen und Schwarzpulverfabrik Kunigunde – das sind nur einige der interessantesten Geopunkte, die der BUND Goslar in seiner jüngst erschienenen GeoPark-Broschüre „Der südliche Salzgittersche Höhenzug“ vorstellte. Ergänzt durch sechs Informationstafeln im Gelände wird so einer der spannendsten Teile des GeoParks erschlossen. Möglich machte das Projekt eine Förderung durch Mittel von „Natur erleben in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie der Niedersächsischen Lottostiftung.

Wussten Sie, dass die Innerste einmal ein Nebenfluss der Oker war und das heutige Schloss Liebenburg an ihrem Ufer gestanden hätte? Dass die Germanen schon vor 2000 Jahren das hiesige Eisenerz abbauten? Oder dass die Sedimente des Morgenstern-Teichs erhöhte Arsengehalte haben, weil das hier abgebaute Eisenerz hohe Arsengehalte aufwies, die sich nun in diesem ehemaligen Schlammteich der Eisenerzaufbereitung der Grube Morgenstern

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