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Mit Eichendorff auf der Suche nach der alten Zeit – 11. Falkensteiner Minneturnier erinnert an Ludwig von der Asseburg

Holger Schaefer und Burg Falkenstein / Foto: Veranstalter

Vor 200 Jahren übernahm Ludwig von der Asseburg die Burg Falkenstein. Es war das Zeitalter der Romantik: Doch der junge Ludwig fand erst einmal gar nichts romantisches vor, sondern ein altes, verfallenes Gemäuer, heruntergekommen und wesentlich weniger interessant als das von allen geschätzte, in der Nähe mit seiner tatkräftigen Hilfe neu entstandene Schloss Meisdorf. Doch irgend etwas muss Ludwig angetrieben haben, die verfallene Burg wieder zur Pracht und Ansehen zu führen.

Hier setzt beim diesjährigen Minneturnier auf Burg Falkenstein die Fantasie ein: Dr. Lothar Jahn, der künstlerische Leiter der Veranstalter, bringt Joseph von Eichendorff ins Spiel. Mit Gedichten und Liedern öffnet er dem eher nüchternen Ludwig den Blick für die Schönheiten mittelalterlicher Bauwerke und Geschichte. Holger Schäfer, Sieger beim Falkensteiner Minneturnier 2014, übernimmt die Rolle des bekanntesten deutschen Dichters der Romantik. „Ein Bild aus der Romantik, das im Besitz der Burg ist,

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Das Burger Landrecht – Band 30 der Harz-Forschungen zu Fragen des Landrechts erschienen

buchcover burger landrecht

Buchcover – Das Burger Landrecht und sein rechtshistorisches Umfeld

Das Recht kannte im Mittelalter keine Landesgrenzen und die Mehrheit der Bevölkerung konnte nicht lesen: Das Burger Landrecht – Band 30 der Harz-Forschungen zu Fragen des Landrechts erschienen

Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 30 der Harz-Forschungen unter dem Titel Das Burger Landrecht und sein rechtshistorisches Umfeld. Zur Geschichte der Landrechte und ihrer Symbolik im Mittelalter von Rügen bis Niederösterreich herausgegeben. Der Band, der von Dr. Dieter Pötschke, Prof. Dr. Gerhard Lingelbach von der Universität Jena und Dr. Bernd Feicke unter Mitarbeit von Ulrich Dieter Oppitz herausgegeben wurde, geht in seiner Bedeutung aber weit über den Harzraum und seine Umgebung hinaus, da das Recht im Mittelalter keine Landesgrenzen kannte.

Die für Rechtsfragen zuständige Fachkommission des in Wernigerode ansässigen Harz-Vereins hatte sich in ihren Jahrestagungen bisher ausführlich mit thüringischen Landesordnungen, Stadtrechten und Statuten (u. a. auch Nordhausen

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„Von Jagdrechten und Rechtsbüchern“ – Tagung in Ilsenburg am 27. und 28. September 2013

Einladung zur Tagung „Von Jagdrechten und Rechtsbüchern“ Freitag, 27. bis Sonnabend, 28. September 2013 im Kloster Ilsenburg/Harz Highligths: Das Lehnrecht des Sachsenspiegels stammt sehr wahrscheinlich nicht von Eike von Repchow. Das ergaben neue Untersuchungen des Hallenser Germanisten Dr. Jörn Weinert. Zudem wird erstmals die umfangreiche Edition des Goslarer Stadtrechtes (um 1350) in einer begrenzten Öffentlichkeit vom Herausgeber Dr. Maik Lehmberg/Göttingen vorgestellt. Aschersleben besaß wahrscheinlich kein Goslarer Stadtrecht.

Veranstalter: Fachkommission Rechtsgeschichte des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde in Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Klosters Ilsenburg e.V. und dem Geschichtsverein Goslar e.V.

Programm am Freitag, 27. 9. 2013 15.00 Uhr Führung durch das ehemalige Benediktinerkloster Ilsenburg mit Dipl.-Ing. Wolfgang Wüpper/Ilsenburg

17.00 Uhr Öffentlicher Abendvortrag von Dr. Dieter Pötschke/Potsdam: Von Büchern und Bildern – Zu Bibliothek und Ikonografie des Klosters Ilsenburg, Moderation: Dr. Bernd Feicke

Programm am Samstag, 28.9. 2013 9.00 Uhr Prof. Dr. Gerhard Lingelbach/Universität Jena: Vom

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