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Das Sprengstoff- und Munitionswerk Tanne und seine Folgewirkungen – Vortrag am 5. Juli 2017 in Clausthal-Zellerfeld

werk-tanne Jürgen Wode

Gebäude im Werk Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Mittwoch, 5. Juli 2017 um 19:30 Uhr referiert der Clausthaler Geologe Dr. Friedhart Knolle vom BUND-Regionalverband Westharz in der Evangelischen Studentengemeinde Clausthal-Zellerfeld, Graupenstraße 1a, zum bis heute oft verdrängten Thema der Rüstungsaltlast Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld. Noch in diesem Jahr sollten neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld beginnen. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang 1934 hielten Experten im Oberharz Ausschau nach einem

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Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Werk Tanne_Juergen Wode

Auf dem Gelände des Werks Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Donnerstag, 23. März 2017 um 18 Uhr referiert der BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle aus Goslar im Büro der Goslarer Umweltverbände, Petersilienstraße 23 in Goslar, zu einem bis heute oft verdrängten Thema – den Rüstungsaltlasten Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und Werk Kiefer in Herzberg. Noch in diesem Jahr beginnen neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang

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Dringender Handlungs​bedarf an der Rüstun​gsaltlast “Werk Kief​er” in Herzberg am H​arz​

Internationaler Tag des Wassers 2013 – Umweltverbände und Umweltärzte: Dringender Handlungsbedarf an der Rüstungsaltlast „Werk Kiefer“ in Herzberg am Harz – Giftstoffe sickern in den Untergrund und belasten das Pöhlder Becken – Gefahr seit 1987 bekannt Herzberg am Harz. Am Fuße des berühmten Fachwerkschlosses zu Herzberg am Harz (Landkreis Osterode am Harz) befindet sich im Siebertal hinter dem Bauhof der Stadt eine alte Munitionsfabrik aus der Zeit des Nationalsozialismus. Betrieben wurde diese seinerzeit unter dem Decknamen „Werk Kiefer“ von einer Tochterfirma der ehemaligen Dynamit Nobel AG (DAG). Bevor im April 1945 eine verheerende Explosion das Ende der Fabrik besiegelte, wurden dort im Auftrag des Deutschen Reiches unter Verwendung von flüssigem Trinitrotoluol (TNT) Tellerminen und Granaten produziert. Der Betrieb zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Munition und Munitionsteilen sowie der Umgang mit Sprengstoffen waren nie unproblematisch. Nicht nur der Umgang mit den brisanten Rohstoffen und Endprodukten war gefährlich, auch die Entsorgung kontaminierter

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