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Zur Industriegeschichte im Südharz – von der Rohstoffgewinnung von Gips, Kali und Flussspat bis zur Kautabakherstellung – Band 31 der Harz-Forschungen erschienen

harz-forschungen band 31

Harz-Forschungen – Band 31 – Zur Industriegeschichte im Südharz / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 31 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Zur Industriegeschichte im Südharz“ herausgegeben.

Im Mittelalter war der Südharz ein Machtzentrum der deutschen Kaiser und Könige. Später, im 19. und 20. Jahrhundert, entwickelte sich hier ein bedeutendes Industriezentrum.

Dank der immer besseren Infrastruktur, vor allem durch den Bau der Eisenbahnstrecken Halle – Kassel, Erfurt – Nordhausen sowie der Harzquerbahn, verbesserten sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Absatz- und Produktionsbedingungen. Dies betraf nicht zuletzt die Erzeugnisse des Maschinenbaus: Betriebe wie Gerlach & König, Montania, Orenstein & Koppel, Maschinenbau- und Bahn AG, VEB Schlepperwerk (später VEB IFA Motorenwerke) bzw. der heute noch bestehende Betrieb Schmidt, Kranz & Co. waren weit über die Region hinaus bekannt für ihre qualitätsvollen Produkte.

Neben verschiedenen Branntweinbrennereien, die teilweise noch heute von Bedeutung sind,

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Ein dunkles Kapitel Heimatgeschichte: Nazi-Rüstungsproduktion in der Harzregion – Neues Buch von Frank Baranowski erschienen

Die Gedenkstätte in der Schauhöhle Heimkehle

Jüngst erschien ein neues, umfangreiches Buch des Autors Frank Baranowski, das die Geschichte zahlreicher Ort im und am Harz berührt. Zu einem Zeitpunkt, als im gesamten NS-Reich Kriegsführung und -rüstung erste Zerfallserscheinungen zeigten, der bevorstehende Zusammenbruch der Fronten sich abzeichnete und gezielte Luftangriffe der Alliierten die Schaltstellen der Rüstungsindustrie massiv lähmten, gab es in quasi letzter Minute Bestrebungen, wichtige Rüstungsbetriebe namentlich der Flugzeugindustrie in den Harz und speziell die Region Südharz zu verlegen. Dies, obwohl die Region um Nordhausen bis dahin in der Rüstungspolitik keine wesentliche Rolle gespielt hatte. Mit Ausnahme der unterirdischen Munitionsanstalten, die das Heer ab 1934 in stillgelegten Kaliwerken von Bernterode bis Sondershausen eingerichtet hatte, war im Gegensatz zum angrenzenden Gau Südhannover-Braunschweig ein nennenswerter rüstungskonjunktureller Aufschwung bis Mitte 1943 ausgeblieben – allenfalls Zulieferaufträge gingen in geringem Umfang an Betriebe südöstlich des Harzes. Auch hatten sich bis zu dem Zeitpunkt

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Öffentliche Wanderun​g für das Biosphären​reservat Südharz am 24.​2.2013 – 11 Uhr in Rottlebe​rode​

Förderverein „Zukunft im Südharz“ e. V. und viele weitere Partner des Aktionsbündnisses laden ein: Wandern für das UNESCO-Biosphärenreservat im Südharz Grün ist die Hoffnung. Grün ist ein Zeichen. Ein Zeichen, dass wir die Anerkennung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz durch die UNESCO unterstützen. Die Hoffnung, dass alle Entscheidungsträger in diesem Verfahren die langjährige Arbeit aller Beteiligten zu würdigen wissen und dem Willen der Mehrheit nachkommen.

Dafür wandern wir! Setzen auch Sie ein Zeichen! Wandern Sie mit!

Sonntag, 24.02.2013 11.00 Uhr Treffpunkt: Domäne am Schlossteich in Rottleberode Für Imbiss wird gesorgt, Strecke ca. 4 km!!

Ein grünes Band, an Kleidung oder Auto angebracht, genügt, um zu zeigen: Wir wollen es – das UNESCO Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz!

UPDATE: Am 27.2.2013 entscheidet der Gemeinderat der Gemeinde Südharz, ob die Zustimmung zum Antrag gegeben wird. An dieser Entscheidung hängt die Zukunft des Biosphärenreservats! Das Aktionsbündnis „Pro Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz“ (http://pro-biores-suedharz.com) möchte zeigen, wie

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