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Ostern naturfreundlich feiern und auch feuern

Magdeburg. Jedes Jahr freuen sich Jung und Alt wieder auf das Osterfeuer, aber mit dem Abbrennen des Schnittgutes sind auch viele negative Seiten verbunden, denn zu Ostern wird in zahlreichen Städten und Gemeinden in Sachsen-Anhalt das Brauchtum des Osterfeuers gepflegt, was nicht immer so naturfreundlich abläuft, wie es oft aussieht.

Schon bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, daß die Rauchentwicklungen nicht die Anwohner belasten. Auch Horstschutzzonen, die im Naturschutzgesetz in Sachsen-Anhalt seit 2010 verankert sind, müssen beachtet werden. Brut und Aufzucht störende Handlungen sind in einem Umkreis von 300 m zu unterlassen!

„Seitens der Genehmigungsbehörden in den Landkreisen und Verwaltungsgemeinden sollte vor der Genehmigung darauf geachtet werden und auch Kontrollen durchgeführt werden, selbst wenn die Genehmigung des Osterfeuers schon alle Jahre wieder fast automatisch erteilt wird, aber die Umstände können sich ja ändern“, rät Annette Leipelt vom NABU Sachsen-Anhalt.

Oft beginnen Gartenbesitzer, Vereine und Gemeinden schon lange vor Ostern

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Harzer Umweltverbände kritisieren Windkraft-Standorte Ostharingen und Vienenburg-Lochtum im Nordharz

Rotmilan als Windkraftopfer

Rotmilan als Windkraftopfer – leider keine seltene Erscheinung

Goslarer Umweltverbände kritisieren ausgewiesene Potenzialstandorte Ostharingen und Vienenburg-Lochtum im Nordharz – Zum Entwurf der 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms „Weiterentwicklung der Windenergienutzung“ Goslar. BUND und NABU Goslar kritisieren die im Entwurf zur 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms (2008) ausgewiesenen Potenzialstandorte im Raum Ostharingen und Vienenburg-Lochtum. Die Potenzialfläche „Lochtum 1“ liegt direkt an der Ländergrenze zu Sachsen-Anhalt, also direkt am sog. „Grünen Band“, dem ehemaligen Grenzverlauf zwischen West und Ost. Das Grüne Band durchzieht ganz Europa und hat sich zum Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt und sollte von jeder weiteren Nutzung freigehalten werden. Die Herausnahme der ebenfalls am Grünen Band gelegenen Potenzialfläche „Wennerode 1“ wird dagegen begrüßt.

Die Potenzialfläche „Ostharingen 1“ ist aus Gründen des Artenschutzes nicht akzeptabel und muss als ungeeignet eingestuft werden. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Vorkommen des Schwarzstorchs und des Rotmilans. Im Entwurf

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