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Im Nationalpark werden wieder Bucheckern für die Waldumwandlung geerntet

Bucheckernernte

Bucheckernernte / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Der Frühling im Wald war in diesem Jahr von der intensiven Blüte vieler Baumarten geprägt. Nicht nur viele Autofahrer werden sich noch an den gelben Blütenstaub auf den Fensterscheiben erinnern, auch in vielen Haushalten fiel der Staub auf.

Nun neigt sich der Sommer dem Ende entgegen und unsere Waldbäume tragen Früchte im Überfluss. Das freut natürlich die „Waldumwandler“, denn wir hoffen auf gutes Ankommen der Naturverjüngung von Rotbuche, Bergahorn, Eberesche und Co. im Wald der Zukunft des Nationalparks Harz.

Leider gibt es in vielen Fichtenforsten im Bereich des Nationalparks Harz keine Altbuchen als Samenbäume. Deshalb werden auch in diesem Jahr Bucheckern im Nationalpark-Revier Scharfenstein in der Nähe von Ilsenburg geerntet. Dazu wurden unter den Buchen, die besonders viele Bucheckern tragen, Netze ausgelegt, um die herunterfallenden Früchte aufzufangen.

Dieses Saatgut geht zur Lohnanzucht in eine Baumschule. Damit können dann ab dem kommenden Jahr 500.000 –

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Bergwaldprojekt wied​er im Nationalpark H​arz aktiv​

Freiwillig im Nationalpark – Pflanzen für einen naturnahen Bergwald Würzburg/Stuttgart/Wernigerode, 28.4.2013 In der Woche vom 28.4.-3.5.2013 pflanzt die Umweltstiftung Yves Rocher gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e.V. im Revier Oderhaus des Nationalparks Harz insgesamt 5000 standortsheimische Buchen im Voranbau. Ziel ist es, den ökologischen Umbau instabiler Fichtenwälder hin zu natürlichen Buchenmischwäldern zu fördern.

Unter der Anleitung von Projektförster Andreas Friesecke sowie unter der Regie der Revierleiter des Nationalparks Harz werden 20 Freiwillige aus ganz Deutschland Rotbuchen unter den lichten Schirm der labilen Fichten-Althölzer zu pflanzen. Um eine natürliche Entwicklung des Waldes in der Umbauzone der Fichtenwälder im Nationalpark Harz möglich zu machen, ist es weiterhin nötig, Initialpflanzungen mit standortsheimischen Laubhölzern durchzuführen.

Ein wichtiges Anliegen dieser Einsatzwochen ist es, den Nationalparkgedanken mit all seinen Facetten zu vermitteln. Andreas Pusch, Leiter des Nationalpark Harz, dazu: „Der Wald ist ein idealer Lehrer für die Nachhaltigkeit! Nur wer pfleglich mit ihm umgeht und seine

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