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Bürgerinitiative „Rettet den Burgberg“ Bad Harzburg: Fehlende Kompromissbereitschaft wird bedauert

Bad Harzburg. Auch nach dem Gespräch mit den Naturschutzverbänden hält der Bad Harzburger Investor an seinem Großprojekt auf dem Burgberg fest. Nicht nur ein Gasthof soll dort gebaut werden, sondern in einem zweiten Bauabschnitt auch eine Ferienwohnungsanlage mit 12 Suiten und gut 40 Betten als Dependance des Hotels und der „Biosuiten“, die der betreffende Unternehmer bereits unten in der Stadt betreibt. Damit entstünde insgesamt ein umfangreiches Apartment-Hotel auf dem Burgberg, denn eine Hotel-Dependance ist eben auch ein Hotel. Der von der Stadt Bad Harzburg beschlossene Bebauungsplan macht’s möglich – und noch vieles darüber hinaus. Dort ist unter „Art der baulichen Nutzung“ aufgeführt: Hotel, Gasthaus, Versammlungsräume, Seilbahnen (Plural!), sonstige Einrichtungen, Wohnungen für Betriebsleiter oder Aufsichtspersonal. Und laut „Maß der baulichen Nutzung“ ist eine Versiegelung des Burgbergplateaus zwischen 20, 40 und 80 Prozent in drei Bereichen möglich bei einer Firsthöhe von 15 Metern für drei Vollgeschosse und einer innerstädtischen Bebauungsdichte im Kernbereich.

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