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Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen

Tätigkeitsbericht 2016

Tätigkeitsbericht 2016 / Foto: Mandy Bantle, Nationalpark Harz

Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen – Schwerpunktthema Forschung und Dokumentation

Wernigerode. Mit dem 89 Seiten umfassenden Tätigkeitsbericht 2016 steht wieder eine Übersicht der Arbeit der Nationalparkverwaltung zur Verfügung, die über alle Bereiche der Nationalparkarbeit informiert. Schwerpunktthema des Heftes sind die verschiedenen Forschungsarbeiten im Nationalparkgebiet. Der Bericht kann unter www.nationalpark-harz.de heruntergeladen werden.

Im Vorwort des Tätigkeitsberichts 2016 berichtet Nationalpark-Leiter Andreas Pusch über ein großes Ereignis, das der der Nationalpark Harz gleich zu Beginn des Jahres 2016 feiern konnte – das zehnjährige Jubiläum der Fusion der beiden Nationalparkteile. Im feierlichen Rahmen der Kaiserpfalz Goslar gratulierten als Hauptredner die Ministerpräsidenten der beiden Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Stephan Weil und Dr. Reiner Haseloff. Sie betonten unisono, dass die Fusion eine ökologische und regionalpolitische Erfolgsgeschichte ist und beide Länder den gemeinsamen Weg auch zukünftig beschreiten wollen.

Bei der Würdigung des Erreichten nahm

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Unser Harz Juli 2016: Geschichte des Internationalen Hauses Sonnenberg und mehr

unser harz juli 2016

Titelbild der Juli-Ausgabe / Foto: Herausgeber

„Internationales Haus Sonnenberg“ und Schullandheim „Haus Sonnenberg“ – Gründung und Verwandtschaft; Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 2); Einiges über die Schwarzpappel – Baum des Jahres 2006; Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 5 Urlaubsgrüße; Nationalparkforum: Tagungsband zum 125jährigen Bestehen des Brockengartens

Clausthal-Zellerfeld. Aus dem Verantwortungsgefühl einiger Wolfenbütteler Lehrer, sowohl das Bild der Deutschen international wieder aus der Ächtung zu befreien, als auch, ihre Schüler positiv zu prägen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Großen Sonnenberg zunächst das bald weithin bekannte Schullandheim Haus Sonnenberg. Da hier nicht nur Schüleraufenthalte, sondern auch sehr erfolgreiche länderübergreifende Lehrertagungen stattfanden, für die das Schullandheim bald zu klein war, wurde schließlich auf dem Rehberg bei Sankt Andreasberg ein Grundstück erworben und in Zusammenarbeit Jugendlicher aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Nordamerika, Australien und Indien das Internationale Haus Sonnenberg gebaut. Die hier verfolgten Ziele der Völkerverständigung und politischen Aufklärung strahlten

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Sukzession im Lebensraum Steinbruch Wolfshagen

NABU und BUND Goslar laden zu einer Exkursion in den Steinbruch Wolfshagen, um die Erfolge einer nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung in einer einmaligen Landschaft darzustellen.

Östlich des Heimberggipfels befindet sich ein aufgelassener Diabas-Steinbruch, in dessen Gruben sich eine Seenlandschaft gebildet hat. Am etwa 3,3 km langen Rundweg um den Steinbruch, dem Heimbergsweg, bzw. an Stichwegen befinden sich mehrere Aussichtspunkte, von denen der Blick auf Felsen und Seen fällt; ein Stichweg führt zum Aussichtspunkt. Die Niedersächsischen Landesforsten haben große Teile dieses Weges in ihr wunderbares Projekt „Spur der Steine“ eingebunden. Die Eröffnung dieses Weges erfolgt am nächsten Donnerstag.

Wir werden mit den beiden Förstern in den Steinbruch gehen um dort zu erfahren, was seit dem Jahr 2000 entstanden ist und mit welchen Maßnahmen dieser einmalige Naturstandort verwirklicht wurde.

Die Exkursion ist grundsätzlich frei, um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Wann? Am Donnerstag, 9. Juni 2016 ab 18:00 Uhr

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Harzer Nationalpark-Revierförstereien wurden umstrukturiert

Nationalpark-Revierförstereien wurden umstrukturiert Wernigerode. Die Fläche des Nationalparks war bislang in 14 Revierförstereien unterteilt. Da insbesondere die Waldentwicklung voranschreitet und somit in vielen Waldflächen keine Arbeiten mehr nötig sind, wurde die Anzahl der Nationalpark-Reviere auf 12 reduziert. Die Reviere Jagdhaus (bei Lonau) und Königskrug (bei Braunlage) wurden aufgelöst und die Flächen auf die verbleibenden Reviere aufgeteilt.

Diese Umstrukturierung geht auf die Forderung der Landesrechnungshöfe zurück, im Nationalpark Stellen und somit Kosten einzusparen. Dies erfolgte nun in Abstimmung mit den Ministerien sowie den zuständigen Personalräten.

Im Jahr 2013 haben zwei Kollegen ihren verdienten Ruhestand angetreten. Die jeweiligen Revierleiter, Herr Forstamtmann Rudi Eichler, Revier Jagdhaus, und Herr Forstamtmann Siegfried Richter, Revier Königskrug, waren langjährig im Nationalpark Harz tätig. Ihnen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für die geleistete Arbeit gedankt.

Hintergrund

Aus den beiden Nationalparken Hochharz und Harz wurde im Jahre 2006 der erste länderübergreifende Nationalpark in Deutschland geschaffen. Der neue

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BUND und NABU: Rückhaltebecken Bornhausen bei Seesen ist Hochwasserschutz von gestern!

Talabschnitt der Schildau

Blick in den Talabschnitt der Schildau, der dem Rückhaltebecken geopfert werden soll. Foto von Sven Ladwig.

Seesen. Die großen Naturschutzverbände des Kreises Goslar, BUND und NABU, kritisieren das geplante Hochwasserrückhaltebecken vor Bornhausen. Bei der Anlage handelt es um eine mit ca. 8 Millionen € kalkulierte Baumaßnahme, die kaum etwas bewirken wird, dafür aber in erheblichem Umfang Natur zerstört und in das schutzwürdige Fließgewässer der Schildau eingreift.

„Rückhaltebecken sind technischer Hochwasserschutz im Stil der 1970er Jahre und überholt“, so die einhellige Einschätzung der Vorstände des BUND-Regionalverbands Westharz, Knut Haverkamp und Dr. Friedhart Knolle, sowie Mathias Kumitz von der NABU-Kreisgruppe Goslar. Viel wichtiger sei die Renaturierung der Fließgewässer, das Freihalten der Flussauen von Bebauung und die Ausweisung von weiteren Retentionsflächen im Bereich der Nette und ihrer Nebenflüsse.

Wie wenig Rückhaltebecken nützen, zeigt das Beispiel Rhüden sehr eindrucksvoll. Seit 1998 gab es in Rhüden vier Hochwasserereignisse. Das erste Hochwasser ereignete sich 1998 und

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Das Blumentopfmoor – Erfolgreiche Renaturierung im Nationalpark Harz

Am Blumentopfmoor

Der Nationalparkmitarbeiter Mike Wagner, Katja Osterloh von der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg und Ralph Walter von der Firma „Walter Abwassertechnik“ überzeugen sich vor Ort von der Wirksamkeit der neuesten Renaturierungsmaßnahme.

Wernigerode. Deutschlandweit sind die intakten Moorflächen durch Nutzungsdruck auf etwa 1 % ihrer ehemaligen Ausdehnung zurückgedrängt worden. Moore gehören daher zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen. Intakte Moore können Wasser- und Kohlenstoff speichern und sind deshalb wichtig für die natürlichen Stoffkreisläufe auf der Erde. Außerdem sind Moore Lebensraum für hoch spezialisierte und seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Nationalpark Harz besitzt noch einen hohen Anteil an vom Menschen wenig beeinflussten Mittelgebirgsmooren, was in dieser Ausdehnung europaweit einzigartig ist. Allerdings wurde in der Vergangenheit auch im Harz eine Reihe von Mooren durch Torfgewinnung und forstwirtschaftlich bedingte Entwässerungsmaßnahmen stark beeinträchtigt.

Die Voraussetzungen für Torf- und damit Moorbildung sind sauerstoffarme Bedingungen, die insbesondere durch oberflächennahe Wasserstände erzeugt werden. Unter Sauerstoffarmut finden Umsetzungs-

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Brockengartensaison am 16. Oktober 2013 beendet

Asiatische Kugelprimel im Brockengarten

Wernigerode – Brocken. Wie in den vergangenen 23 Jahren sind die letzten Pflanzenarten Mitte Oktober im Brockengarten verblüht, so dass in diesem Jahr die Gartensaison am 16.10.2013 beendet wird.

Den Abschluss bildet am Mittwoch den 16.10. um 14.00 Uhr die letzte Brockengartenführung. Bei etwas Glück und keinem erneuten Wintereinbruch zeigen die so genannten Wellensittich-Enziane noch einige Blüten.

Auch in der Gartensaison 2013 wurde unsere Anlage gut besucht. Obwohl das Wetter im Mai und im September besonders schlecht war, kamen insgesamt 7110 Pflanzenliebhaber in den Brockengarten.

In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober wurden 4360 Besucher von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage begleitet. Hinzu kommen 18 Sonderführungen für angemeldete Gruppen, an denen insgesamt 590 Personen teilnahmen. So waren zum Beispiel Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesanstalt für Wasserwirtschaft, Küstenschutz und Naturschutz (NLWKN), Förster bzw. Forstwissenschaftler aus Eberswalde, Tharandt und Erfurt, Mitarbeiter der

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