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Unser Harz Januar 2017 – Der Oderteich – Eine 300 Jahre alte Talsperre und ihre Reparatur; Die Konradsburg, Stammburg der Falkensteiner; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 2

oderteich

Oderteich / Foto von Walter Wimmer

Clausthal-Zellerfeld. Für 175 Jahre war der 1721 fertiggestellte Oderteich Deutschlands größte Talsperre. Fast 200 Jahre lang diente er der Versorgung des Sankt Andreasberger Bergbaus mit Aufschlagwasser, seit der Stilllegung des Bergbaus 1913 erzeugt sein immer noch durch den Rehberger Graben geleitetes Wasser Strom. Im letzten Jahr wurden die langwierigen Reparaturarbeiten an der Striegelanlage des zum Welterbe gehörenden Oderteichs beendet. Schon lange war bekannt, dass es Undichtigkeiten gab und immense Mengen Wasser am Striegel vorbeiflossen. Als klar wurde, dass sie in den Dammkörper drangen, war rasches Handeln gefragt. Was sich nun abspielte, wird in unserem Artikel über die Sanierung des Oderteichs detailliert beschrieben.

Südlich von Ermsleben, am Ende des Selketals, liegt die Konradsburg. Ihrer möglichen Gründung und wechselvollen Geschichte, vor allem als Benediktinerkloster, spürt der nächstfolgende Beitrag nach.

Der Inhalt wird ergänzt durch den zweiten Teil der Mitteilungen, was vor 100 Jahren im Harz die

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Schatzsuche mit Lernerfolg im Nationalpark Harz – per GPS ans Ziel

Schatzsuche mit Lernerfolg im Nationalpark Harz Wernigerode – Braunlage. Wann wurde der Oderteich angelegt? Welchen Zweck hat eine Striegelanlage? Was ist ein Hochmoor? Diesen und weiteren Fragen gingen die Schüler der Klasse 6.1 des Christian von Dohm-Gymnasiums aus Goslar nach. Ihr Unterricht fand allerdings nicht im Klassenraum, sondern unter freiem Himmel statt. Ein weiterer Unterschied: Die Arbeitsaufträge mussten von den Schülern erst noch gesucht und gefunden werden.

Eine Veranstaltung des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) Nationalpark Harz führte die Jungen und Mädchen an den Oderteich in der Nähe von Sankt Andreasberg. Dort angekommen, erhielten die Schüler zunächst eine Einweisung in den Umgang mit GPS-Geräten. Anschließend konnten sie in Kleingruppen mit Hilfe der Geräte entlang der Wege versteckte Plastikdosen ansteuern.

Diese Boxen wurden zuvor von der Lehrkraft Thomas Schwerdt vom RUZ Nationalpark Harz ausgelegt und enthielten konkrete Arbeitsaufträge für die Schüler. Auf die Lösungen kamen sie durch Lesen von Informationstafeln, genaues Hinsehen wie

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