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Unser Harz im Mai 2017 – Martin Luther im Harz, Sanatorium Dr. Barner und die Walkenrieder Mönche

Klosterruine Walkenried

Die Walkenrieder Mönche waren nicht die Väter der Oberharzer Wasserwirtschaft. Foto von Detlef Tront

Zum Reformationsjubiläum 1517 – 2017: Martin Luther war im Harz; Heinrich der Erste, Otto der Große und die Ungarn – Was vor über tausend Jahren im Nordharzvorland geschah; Das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage; Die Walkenrieder Mönche waren nicht die Väter der Oberharzer Wasserwirtschaft

Wir feiern das Lutherjahr mit einer Fülle an Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Luthers Thesen, ausgelöst durch den Ablasshandel, verbreiteten sich vor 500 Jahren im damaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation dank der Druckkunst mit unglaublicher Geschwindigkeit und lösten eine starke Erschütterung und Spaltung in Kirche und Gesellschaft aus. Das beleuchtet der erste Beitrag im Heft.

Zu Beginn des 10. Jahrhunderts wurde Heinrich I. von einfallenden Ungarn bedrängt. Es gelang ihm, einen 9jährigen Frieden auszuhandeln, der jedoch vorzeitig gebrochen wurde. In der entscheidenden Schlacht am Elm wurde Heinrichs Heer vernichtend geschlagen. Erst 955

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Theaterstück „Bruder Martin & Bruder Johann“ am 18. März 2017 um 20 Uhr im Burg – und Schlossmuseum Allstedt

„Zwei Schauspieler und zehn Rollen zu spielen – die Welturaufführung des Theaterstückes „Bruder Martin und Bruder Johann“ von Autor Dirk Heidicke verlangte von den Darstellern textlich, mimisch und körperlich alles ab.

Oliver Breite als Martin Luther und Michael Günther als Johann Tetzel, die während der anderthalbstündigen Aufführung eben noch viele andere Personen aus der Reformation spielten, meisterten diese Aufgabe in der Produktion der Kammerspiele Magdeburg souverän. Die Tragikkomödie über die Lebensgeschichte des Reformators und des Ablasspredigers und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandel war der Höhepunkt der Auftaktveranstaltung zum Reformationsjubiläum im Landkreis Mansfeld Südharz.

Nun macht das Ensemble auch Station im Burg- und Schlossmuseum Allstedt. Am 18. März 2017 um 20 Uhr können Sie sich dieses Stück in der Hofstube ansehen.

Karten zu dieser Veranstaltung erhalten Sie im Burg- und Schlossmuseum zu den bekannten Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 16.30 Uhr Samstag und Sonntag von 13 bis 17.00

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Veranstaltungen auf Burg & Schloss Allstedt im Februar und März 2017

Am 26.02.2017, 15.00 Uhr findet in der wunderschönen Schlosskapelle die Ausstellungseröffnung zu „Leben nach Luther – Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses“ statt. Nach großen Bemühungen ist es dem Museum gelungen, die Wanderausstellung des Deutschen Historischen Museums nach Allstedt zu verpflichten. Diese Ausstellung ist deutschlandweit zu sehen und wurde durch das Deutsche Historische Museum erarbeitet, in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Internationalen Martin Luther Stiftung, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Anlässlich der Feierstunde erleben Sie als besonderes Klanghighlight unsere Wegscheider-Orgel. Die Ausstellungseröffnung ist kostenlos.

Am 18.03.2017, 20.00 Uhr wird mit dem Theaterstück „Bruder Martin & Bruder Johann“ in den historischen Räumen Burgküche/Hofstube einer „unserer“ Beiträge zum Reformationsjubiläumsjahr stattfinden. Es ist ein Stück über Martin Luther und Johann Tetzel des Autors Dirk Heidicke. Die Darsteller sind Oliver Breite und Michael Bard. Der Eintrittspreis beträgt 15,00 €.

Am 26.03.2017, 16.00 Uhr werden von Frau

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Kunstausstellungseröffnung “Luthers Land und Müntzers Heimat” am 23. Oktober um 17 Uhr auf der Burg Allstedt

Eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft prägt den Landkreis Mansfeld-Südharz. Spitz- und Kegelhalden künden von der 800-jährigen Bergbautradition, die eng mit dem Leben zweier Reformatoren verbunden ist, die im hiesigen Landkreis geboren wurden. So wirbt der Landkreis Mansfeld-Südharz selbstbewusst mit dem Slogan „Luthers Land und Müntzers Heimat“.

Der Reformator Martin Luther wurde 1483 in Eisleben geboren. Dort endete auch sein bewegtes Leben im Jahr 1546. Doch nicht nur Geburts- und Sterbeort des bedeutendsten Reformators befinden sich im Landkreis Mansfeld-Südharz. Martin Luther verbrachte 13 Jahre seines Lebens in Mansfeld, wo sich seine Eltern Margarete und Hans Luder niedergelassen hatten. Für Luther bildete das Mansfelder Land seine Heimat: „Ich bin ein Mansfeldisch Kind“.

Thomas Müntzer wurde um 1489 in Stolberg/Harz geboren. Zunächst war er ein wichtiger Weggefährte Luthers, dann jedoch einer der größten Widersacher, als er seine eigenen theologischen Vorstellungen weiterentwickelte, die nicht mit denen Luthers und seiner Unterstützer konform gingen.

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Reformation sinnreich erleben – Müntzer und Musik in der Schlosskapelle Allstedt

Reformation sinnreich erleben – Müntzer und Musik am Donnerstag, den 29.09.2016 in der Zeit von 11 bis 13 Uhr in der Schlosskapelle in Allstedt Reformation sinnreich erleben; mit klangvoller Orgelmusik aus Müntzers Zeit gespielt auf der einmaligen Wegscheider Orgel der barocken Schlosskapelle von Burg & Schloss Allstedt. Im Anschluss erfahren Sie in einer brillanten Führung durch die Ausstellung „1523 Thomas Müntzer ein Knecht Gottes“ des Schlossmuseum sowie eine Lesung aus der Fürstenpredigt wer Müntzer wirklich war. Eintritt 18,00 € – wir bitten um Voranmeldung unter der Rufnummer: 034652/519 bzw. per Mail: schloss-allstedt@allstedt.de

PM: Burg- und Schlossmuseum Allstedt

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Mansfeld-Südharz in all seinen Facetten! Landkreis nutzt den Sachsen-Anhalt-Tag in Sangerhausen für touristische Werbung in eigener Sache!

Joe Eimer

Joe Eimer und die Skrupellosen / Foto: Veranstalter

Egal, ob in der neuen Tourismusbroschüre des Landkreises, dem Highlightheft „99 Lieblingsplätze“ oder der Tourismus-Webseite für ganz Mansfeld-Südharz – immer wieder tauchen dabei die Kategorien “Natürlich”, Abenteuerlich”, “Genüsslich” und “Kulturell” als roter Faden auf.

So auch im Regionaldorf Harz/Harzvorland, welches der Landkreis zum Sachsen-Anhalt-Tag (9. bis 11. September 2016) am Standort Parkplatz Süd in Sangerhausen gemeinsam mit dem Harzkreis drei Tage lang mit Leben erfüllen wird.

In Präsentationshütten, Pavillons und an Ständen gibt es Informationen um und über unsere Region. Es lag nah, jede Hütte unter ein Motto, ergänzt um das Thema „Reformation“, zu stellen und so die Besucher zum Wiederkommen und Verweilen zu animieren! Als Mitstreiter wurden hierfür folgende Partner gewonnen: KULTURELL: Erlebniswelt Museen ABENTEUERLICH: Mansfelder Bergwerksbahn NATÜRLICH: Holzimpulszentrum und Ante Holz GENÜSSLICH: Malzit und Landgut Pfeiffhausen REFORMGEBER – „Luthers Land und Müntzers Heimat“: Lutherstadt Eisleben, Schloss Allstedt Für ihren Auftritt

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Offizieller Projektstart “Europäische Route der Reformation”

Projektstart

Projektstart am 5. Juli 2016 / Foto: Veranstalter

Am 5. Juli 2016 fand die offizielle Vorstellung des Projekts „Europäische Route der Reformation“ mit einem Kick-off-Event im Rathaussaal der Lutherstadt Eisleben statt. Dieses Treffen markierte gleichzeitig den Beginn des 3-jährigen Projektes (Juli 2016 bis Juni 2019) welches mit Fördergeldern aus dem EU-Programm „Interreg CENTRAL EUROPE“ finanziert wird.

Das Projekt ist einzigartig in seiner Ausrichtung und seinen Zielen, da es sich erstmals um eine regionale Entwicklungsinitiative in Zentral-Europa handelt, die auf die Nutzung des Reformationserbes ausgerichtet ist. In der Vergangenheit wurde dieses Erbe als regionale Ressource stark vernachlässigt. Das Projekt versucht das Vermächtnis der Reformation als Teil der gemeinsamen Geschichte und Kultur in Zentral-Europa zu vereinen und eine Identität zu verleihen. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus 12 Partnern verschiedener regionaler und ländlicher Entwicklungs- und Marketingagenturen, wie der Thüringer Landgesellschaft (DE), der Regionalentwicklungsagentur Südböhmen (CZ), der Regionalentwicklungsagentur der Region Pilsen (CZ) sowie öffentlichen Verwaltungen,

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Reformation sinnreich erleben am 16. und 17. Juli 2016 ab 10 Uhr auf Schloss Allstedt

Thomas Müntzers Fürstenpredigt vom 13. Juli 1524 auf dem Schlosse zu Allstedt gehalten, ist ein bedeutendes Zeitdokument der Reformation und Burg & Schloss Allstedt, authentische Wirkungstätte des Reformators Thomas Müntzer, ist ein reformationsgeschichtlicher Ort von bedeutendem Rang.

Unter dem Motto “Reformation sinnreich erleben” findet am 16. und 17. Juli 2016 jeweils ab 10.00 Uhr ein umfangreiches Tages- und Abendprogramm statt.

Tagesprogramm

An beiden Veranstaltungstagen bekommt die Besucher ein umfangreiches Programm geboten:

Mittelalterliches Lagerleben, Ritterkämpfe, Inszenierung einer Predigt von Müntzer, Führungen durch das Burg- und Schlossmuseum Mitmachaktionen der Kinderresidenz

Programmhöhepunkte am 16. 07. 2016

13.30 Uhr Streitgespräch Müntzer – Luther 14.00 Uhr Konzert Orgel Saxophon 15.30 Uhr Streitgespräch Müntzer – Luther 16.00 Uhr Lesung „Schatten über Schloss Allstedt“

Abendprogramm

Beleuchtung und Erleuchtung am 16. 07. 2016 um 20 Uhr Schloss Allstedt Leuchtpunkte auf Luthers Weg Eine Veranstaltung des GRENZGÄNGER (Verein zur Förderung von Kunst in Kirche und Gesellschaft e.V.)

Mitwirkende Künstler:

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Veranstaltungen des Burg- und Schlossmuseums Allstedt Mai 2016 bis Juli 2016

29. Mai 2016 um 16.00 Uhr – „Sommerliches Gitarren-Konzert“ in der Schlosskapelle von Burg & Schloss Allstedt

Genießen Sie selbstkomponierte und getextete Songs der Musikerin Barbara Güntner. Mit „Songs des liebevollen Loslassens“ entführt Sie die Künstlerin in eine alte Zeit, in der noch das Wissen bestand, um die aufbauende und lösende Kraft der Musik. In Verbindung mit neuen Klängen werden Ihnen in unserer ruhelosen Zeit neue Blickwinkel auf das Leben und die Dinge ermöglicht.

Achtung Vorgemerkt!!!

„Die Wahrheit muss hervor …“ vom 10. bis 12. Juni ab 10.00 Uhr Kreiskirchentag des Evangelischen Kirchkreises Bad-Frankenhausen-Sondershausen. Das Motto bezieht sich auf das Müntzer-Zitat „Es wird kein Bedenken oder Spiegelfechten helfen. Die Wahrheit muss hervor. Die Leute sind hungrig, sie müssen und wollen essen.“

Tagesprogramm am 11.06.2016 ab 10.00 Uhr Markt der Möglichkeiten (Vorburg) Reformationstheater „Gottes Narr und Teufels Weib“ mit dem Kulturwerk MSH Lesung „Ottilie Müntzer – Der Regenbogen endet nicht“ durch

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Müntzer und Musik – Reformation sinnreich erleben am 25. Februar 2016 von 11 bis 13 Uhr in der Schlosskapelle Allstedt

Schärfen Sie Ihre Sinne, wenn Musik aus Müntzers Zeit auf der einzigartigen Orgel in der barocken Schlosskapelle erklingt. Wortgewaltig wird sich der „aufrührerische Geist“ an Sie wenden und von seinen Reformen berichten, die nur den wenigsten bekannt sein werden. Oder wussten Sie, dass Müntzer als erster Reformator überhaupt einen Gottesdienst komplett in deutscher Sprache gehalten hat? Wir laden Sie dazu ein, den wahren Müntzer kennenzulernen.

Sie erwartet: Ein Orgelkonzert mit anschließender Predigt Müntzers in der Schlosskapelle von Burg & Schloss Allstedt sowie eine Führung durch die neue Thomas-Müntzer-Dauerausstellung “1523 – Thomas Müntzer. Ein Knecht Gottes”.

Veranstaltungspauschale: 18 € (für Orgelkonzert, Müntzer-Predigt und Müntzer-Führung) Termin: Donnerstag, 25. Februar 2016, 11.00 – 13.00 Uhr Ein anschließendes Mittagessen/ Kaffeetrinken im Schlosscafé kann mit der Voranmeldung bestellt werden!

Die Voranmeldung ist bis zum 23. Februar notwendig unter der Rufnummer: 034652/519 von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr oder per

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Veranstaltungsreihe “Müntzer und Musik – Reformation sinnreich erleben”

Zehn Monate wird sich Burg & Schloss Allstedt dieser Thematik 2016 widmen und die Besucher dazu einladen, die Reformationszeit mit Hilfe der Musik zu erleben. Zum Auftakt am 28. Januar laden wir von 19 bis ca. 20 Uhr herzlich ein. Bei dieser kostenfreien Veranstaltung können Interessierte schon einmal einen Vorgeschmack von der vielseitigen Veranstaltung „Müntzer und Musik“ bekommen. Mit dem Widersacher Luthers werden wir versuchen Ihre Sinne zu schärfen, wenn seine „Werke“ auf der einzigartigen Orgel in der barocken Schlosskapelle erklingen. Wortgewaltig wird sich der „aufrührerische Geist“ an Sie wenden und von seinen Reformen berichten, die den wenigsten nur bekannt sind. Oder wussten Sie, dass Müntzer als erster Reformator überhaupt einen Gottesdienst komplett in deutscher Sprache gehalten hat? Wir laden Sie dazu ein, den wahren Müntzer kennenzulernen. Zum Ausklang der Veranstaltung wird Glühwein in der Burgküche gereicht.

Wenn Sie neugierig geworden sind und die Veranstaltung „Müntzer und Musik – Reformation

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Einweihung des Allstedter Thomas-Müntzer-Weges am 24. November 2015

thomas-muentzer-weg allstedt

Das Erkennungszeichen des Allstedter Thomas-Müntzer-Weges

Am Dienstag, den 24. November, um 10.00 Uhr wird in der St. Johannis-Kirche, dem Ort, an dem Thomas Müntzer vor nicht ganz 500 Jahren seinen Dienst als Pfarrer in Allstedt tat, der Allstedter Thomas-Müntzer-Weg im Rahmen einer Andacht aus der Taufe gehoben werden. Ab 10.30 Uhr wird im alten Sitzungssaal des Rathauses (dem Raum über dem Ratskeller) durch ein Festprogramm die Einweihung, mit Grußwort der Landrätin Frau Dr. Klein und thematischer Einführung durch den Museumsleiter Herrn Hartke, gewürdigt werden.

Im Anschluss wird am St. Wigberti-Turm der Allstedter Thomas-Müntzer-Weg durch die Enthüllung der Thomas-Müntzer-Tafel eingeläutet werden – in beiderlei Hinsicht, denn seit kurzer Zeit ist die Glocke des altehrwürdigen Wigberti-Turms wieder zu hören. Ab diesem Tag können sich sowohl Gäste als auch Einheimische über das Wirken Thomas Müntzers an den folgenden vier Orten in Allstedt näher informieren:

1.) Auf Burg & Schloss Allstedt, wo er seine

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Allstedter Thomas-Müntzer-Weg vor der Eröffnung

Das Themenjahr 2015 der Reformationsdekade steht unter dem Motto “Bild und Bibel”. Am Ende des letzten Jahres wurde die neu konzipierte Thomas-Müntzer-Dauerausstellung mit dem Titel “1523-Thomas Müntzer. Ein Knecht Gottes” auf Burg & Schloss Allstedt feierlich eröffnet, um dem Mann ohne Gesicht ein Gesicht zu geben.

Thomas Müntzer war Theologe und Reformator, der mit seinen Schriften und Drucken das Reformationsgeschehen nachhaltig beeinflusste. Von März 1523 bis August 1524 war er Pfarrer an der Neustädter St. Johanniskirche in Allstedt. Die kleine Stadt wurde von Müntzer auserkoren, um die “auserwählte Gemeinde” aufzubauen. Er feierte als erster Reformator überhaupt einen Gottesdienst komplett in deutscher Sprache und schrieb Gottesdienstordnungen für den Alltag sowie für die Sonn- und Feiertage. Scharenweise kamen die Leute aus der Nachbarschaft nach Allstedt, um ihn zu hören. Auf Burg & Schloss Allstedt hielt er am 13. Juli 1524 seine berühmte Fürstenpredigt vor Herzog Johann dem Beständigen und dessen Sohn

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Buchneuerscheinung „Die Harz-Geschichte“ Teil 5 – Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges

Harz-Geschichte-Teil5

Titel “Harz-Geschichte – Teil 5″ / Foto: Herausgeber

Gernrode. Der soeben erschienene Band 5 der Harz-Geschichte schließt nahtlos an Band 4 an. Er behandelt eine Zeitspanne von etwa 100 Jahren, vom Ende des Schmalkaldischen Krieges bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Dieser Zeitabschnitt war geprägt von religiösen Konflikten und Kriegen, die durch die Reformation, die im Umfeld des Harzes ihren Ursprung hatte, ausgelöst wurden.

Das Buch versucht, „Raubrittertum“, „Hexenprozessen“ und „Harzschützen“ auf die Spur zu kommen und die Wirren und Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges an Hand historischer Quellen aufzuhellen. Dieser Krieg war der längste in Deutschland während der gesamten Neuzeit. Seine Protagonisten General Wallenstein, General Tilly, der „tolle Halberstädter“ Christian von Braunschweig und Christian von Dänemark sowie Schwedenkönig Gustav Adolf gingen nicht nur in die Geschichtsbücher ein, sie fanden auch in vielfacher Form Eingang in die Kunst und Kultur.

Die Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges prägten die Harzregion, Deutschland

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48h-Tour wird reformiert – Länderübergreifende Reformationstour bereitet den Weg zum Reformationsjubiläum 2017

Es ist ein offenes Geheimnis – die Region zwischen Südharz und Kyffhäuser an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen ist mehr als eine Reise wert!

Dennoch wird es die 48h-Tour „Zwischen Südharz und Kyffhäuser“ in der bisherigen Form nicht mehr geben. Das Projekt muss thematisch und strukturell neu aufgestellt werden, daran wird zurzeit intensiv gearbeitet.

Die touristischen Leistungsträger im Landkreis Mansfeld-Südharz sind beseelt von der Idee, eine REFORMATIONSTOUR nachhaltig zu entwickeln, die in einer zweitägigen Bus-Erlebnisroute für Einheimische und Touristen gleichermaßen bedeutsame Wirkungsstätten der Reformationspersönlichkeiten Martin Luther und Thomas Müntzer miteinander verknüpft und damit die Reisenden zur Spurensuche nach dem Ursprung und der Inspiration für die Reformationsidee begeistern will.

Ohne Bergbau im Mansfelder Revier hätte es Martin Luther, geboren in Eisleben, als Reformator nicht gegeben, dessen Studium nur durch die Erträge, die seine Eltern durch den Bergbau erzielten, finanziert werden konnte. Ohne seinen Weggefährten und Widersacher Thomas Müntzer, geboren

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Buchneuerscheinung: “Die Harz-Geschichte” Band 4 – Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg

harzgeschichte - band 4

Buchcover “Die Harz-Geschichte” Band 4 – Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg / Foto: Herausgeber

Gernrode. Der Autor Bernd Sternal hat seinen vierten Band der „Harz-Geschichte“ veröffentlicht. In diesem Band hat er das Mittelalter verlassen und wendet sich dem Beginn der vierten geschichtlichen Großepoche – der Neuzeit – zu. Die geringe Zeitspanne von etwa 1500 -1555 rückt die Harzregion nach mehreren Jahrhunderten der weltgeschichtlichen Bedeutungslosigkeit erneut in den Blickpunkt der Weltgeschichte. Die Geschichtswissenschaft setzt für den Beginn der Neuzeit einige epochale Zäsuren an, die Wendepunkte in der geschichtlichen Entwicklung setzen – eine davon ist die Reformation. Diese von Martin Luther initiierte kirchliche Erneuerung hatte ihren Ursprung in der Südharz-Region. Die Zeitspanne von 1517 bis 1555 wird innerhalb der neuzeitlichen Geschichte auch als Zeitalter der Glaubenskriege bezeichnet; einige der kriegerischen Auseinandersetzungen wurden auch in der Harzregion ausgetragen oder tangierten deren Umfeld.

Die Quellen dieser Zeit sind nun schon um einiges dichter –

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Buchneuerscheinung „Die Harz-Geschichte“ Band 3 – Das Spätmittelalter

Bernd Sternal – Harz-Geschichte, Band 3

Buchneuerscheinung „Die Harz-Geschichte“ Band 3 – Das Spätmittelalter Gernrode. Der Autor Bernd Sternal hat in seinen ersten beiden Bänden der Harz-Geschichte chronologisch von der geologischen Entstehung des Harzgebirges bis zum Ende des Hochmittelalters berichtet. Die meisten Erkenntnisse aus diesem gewaltigen Zeithorizont liefern die Geologie, Paläontologie und Archäologie. Schriftliche Quellen beginnen mit der Römerzeit und nehmen über das Früh- und Hochmittelalter langsam zu, sind aber immer noch sehr spärlich.

Mit seinem 3. Band der Harzgeschichte berichtet der Autor über die Zeit des Spätmittelalters, also von etwa 1250 – 1500. Die Quellen sind nun schon erheblich dichter, trotzdem weisen sie noch viele Lücken auf. Natürlich überschneiden sich in der geschichtlichen Epoche des Mittelalters die zwei Phasen des Hoch- und Spätmittelalters teilweise. Bernd Sternal hat sich in diesem Band die Aufgabe gestellt, die verschiedensten Grundherrschaften der Harzregion vorzustellen. Diese hatten sich teilweise zwar schon im

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