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Harzer NABU-Aktion “Schwalbenfreundliches Haus” geht erfolgreich weiter

Schwalbenfreunde LK Hz 2017

Schwalbenfreunde / Foto: NABU-Kreisverband Harz

Wernigerode. Der NABU Sachsen-Anhalt startete 2012 mit freundlicher Unterstützung des Umweltministeriums erstmalig die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“.

2016 schrieb der NABU-Kreisvorstand Harz, dass er sich freuen würde, wenn im nächsten Jahr viele Bewerbungen im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ eingehen. Der Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Immerhin waren es 2017 34 Harzer, die sich an der Aktion beteiligten.

Leider werden Schwalben häufig vertrieben. Die Hinterlassenschaften von Mehlschwalben an Hausfassaden oder von Rauchschwalben in Gebäuden werden von vielen Hausbesitzern nicht akzeptiert. Schmutzabweisende Fassadenfarben oder Netze sollen den Bau der Lehmnester verhindern.

Bedauerlicherweise werden bei Haussanierungen die vorhandenen Nester oft einfach entfernt. Die vor allem in Stallanlagen oder anderen Gebäuden brütenden Rauchschwalben finden nur noch wenige Orte, die während der Brutzeit eine Einflugmöglichkeit bieten.

Der NABU möchte daher mit der Auszeichnung von Gebäuden, an oder in denen Schwalben nisten, um Toleranz und Verständnis, aber auch um Akzeptanz für

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Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Mehlschwalbe - Manfred Delpho

Mehlschwalbe / Foto von Manfred Delpho (NABU)

Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,

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