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Mehrheit befürwortet Radrennen auf der Brockenstraße

Eine knappe Mehrheit befürwortet das heute (unter sehr strengen Auflagen) stattfindende Rad-Bergzeitfahren „Brockenkönig 2013“ auf der Brockenstraße. Das ist das – nicht repräsentative – Ergebnis einer Umfrage des Online-Portals Harzlife.de.

Im Vorfeld dieses Radrennens hatten Umweltschützer gegen diese Sportveranstaltung protestiert (harznews.de berichtete u.a. hier und hier). Dadurch war bis Ende Juli nicht sicher, ob das Bergzeitfahren auch in diesem Jahr wie geplant durchgeführt werden kann.

Die genannte Umfrage zeigt auf, daß bei diesem Thema die verschiedenen Ansichten recht unversöhnlich aufeinanderprallen. Sowohl im Lager der Befürworter als auch bei den Gegnern des Radrennens dominieren radikale Einstellungen. Es ist daher zu befürchten, daß es auch im kommenden Jahr bei einer möglicherweise geplanten Neuauflage des Radzeitfahrens zu kontroversen Diskussionen und Protesten kommen könnte, was wiederum Unsicherheiten bei der Planung des Sportevents haben würde. Möge es den moderaten Kräften beider Seiten gelingen, bis dahin ihren Einfluß

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Bergzeitfahren „Brockenkönig 2013“ am 1. September 2013

Die umstrittene Radsportveranstaltung „Brockenkönig 2013“ wird am 1. September 2013 auf der Brockenstraße stattfinden. Im Vorfeld gab es Einsprüche gegen dieses Zeitfahren von Seiten des Wissenschaftlichen Beirats Nationalpark Harz sowie von Umweltverbänden (harznews.de berichtete).

Ursprünglich war geplant, das Zeitfahren auf dem Brockengipfel enden zu lassen. Aus organisatorischen und Kostengründen entschied man sich aber dazu, das Ziel ebenso wie im Vorjahr am zweiten Bahnübergang festzusetzen. Die Sicherung der Brockenstraße zwischen der Einmündung des Goetheweges und dem Gipfel des Berges wäre mit einem sehr großen Aufwand verbunden gewesen.

Die Teilnehmerzahl für das Bergzeitfahren „Brockenkönig 2013“ ist auf 200 begrenzt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landesverbandes Radsport Sachsen-Anhalt e.V..

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Wissenschaftlicher Beirat Nationalpark Harz lehnt Radrennen und Ausbau der Brockenstraße ab

Wissenschaftlicher Beirat des Nationalparks Harz tagte – Radrennen auf der Brockenstraße und Ausbau der Brockenstraße abgelehnt Wernigerode. Zu ihrer 3. Sitzung der 4. Sitzungsperiode trafen sich die 12 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Nationalparkverwaltung Harz am 30. und 31.5.2013 im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg. Vor der Sitzung informierte sich der Beirat auf einer Exkursion ins Odertal zum Thema Schutz der Fließgewässer sowie zu den bisherigen Ergebnissen der Waldentwicklung im Nationalpark. Ein abendlicher Vortrag des Fließgewässerexperten Otfried Wüstemann berichtete zum Stand der Renaturierung und des Monitorings dieser wichtigen Lebensräume im Schutzgebiet.

Während der Sitzung fasste der Wissenschaftliche Beirat des Nationalparks folgende einstimmigen Beschlüsse, wie der Vorsitzende des Beirats Dr. Michael Petrak mitteilte:

1. Der Wissenschaftliche Beirat lehnt das vorgesehene Radrennen und ähnliche Großveranstaltungen auf der Brockenstraße aus naturschutzfachlichen Gründen ab und fordert den Landkreis Harz auf, die geltenden rechtlichen Grundlagen einzuhalten.

2. Der Wissenschaftliche Beirat lehnt den in der jüngst vom Landkreis

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Harzer Umweltverbände protestieren gegen erneutes Radrennen auf der Brockenstraße

Harzer Umweltverbände gegen erneutes Radrennen auf der Brockenstraße – Brockenstraße gehört in Verantwortung des Nationalparks Harz! Wernigerode. Die Harzer Umweltverbände BUND, NABU und GFN protestieren gegen die erneute Planung, im September 2013 ein Radrennen auf der Brockenstraße durchzuführen. „Das ist ein Missbrauch der Brockenstraße, die eine wichtige Wanderroute zum Brocken darstellt und als nichtöffentliche Straße ansonsten nur dem Anliegerverkehr zum Brocken dient“, so die Sprecher der Verbände, Ulrich Kasten für die BUND-Kreisgruppe Harz, Dr. Gunter Karste für die NABU-Kreisgruppe Harz und Dr. Friedhart Knolle für den Nationalpark-Förderverein GFN. Die Leidtragenden werden die vielen Wanderer sein, die durch ein solches Rennen unnötig in Gefahr gebracht werden. Es ist unverständlich und unverantwortlich, dass sich der Landkreis Harz über die Bedenken des Nationalparks der letzten Jahren hinwegsetzt und diese Veranstaltung erneut in die Prüfung genommen hat, so die Sprecher weiter.

Die zunehmende Anzahl von organisierten Veranstaltungen im Nationalpark Harz auf der Brockenstraße registrieren

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