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Wegeschäden im Nationalpark Harz – Aufräumarbeiten haben begonnen

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Auch im Nationalpark hat der Starkregen der letzten Tage Schäden angerichtet. Wege waren zu reißenden Bächen geworden und haben Wegematerial und Geröll mit sich gerissen. Die Mitarbeiter des Nationalparks nehmen jetzt die Schäden auf und versuchen die Wege so schnell wie möglich wieder begehbar zu machen.

Insbesondere im nördlichen Teil des Nationalparks, also im Bereich um Bad Harzburg, ist jedoch noch mit größeren Einschränkungen zu rechnen. Hier kann auch die Buslinie 875 von Bad Harzburg zum Luchsgehege an der Rabenklippe noch nicht wieder bedient werden. In den Hochlagen und im südlichen Teil des Nationalparks (Ackerstraße, Achtermann, Hahnenkleeklippen) ist die Lage wesentlich entspannter. Wanderer sollten bergtaugliches Schuhwerk tragen und auf schwer begehbare Wegeabschnitte eingestellt sein. Die Moore sind wassergesättigt, so dass auf den Wanderwegen der Hochlagen immer wieder mit Feuchtstellen und erhöhter Rutschgefahr zu rechnen ist. Von Moutainbike-Unternehmungen rät die Nationalparkverwaltung derzeit ab.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Luchse und Wildkatzen im Krankenhaus Herzberg am Harz

Luchs Attila

Attila, der verstorbene Luchskuder (männlicher Luchs) des Luchsgeheges Rabenklippe

Luchse und Wildkatzen – Wilde Katzen im Krankenhaus Herzberg am Harz Herzberg am Harz. Nein, die Wilden Katzen des Harzes sind nicht krank. Sie besuchen vielmehr im Rahmen einer Ausstellung das Herzberger Krankenhaus.

Luchs und Wildkatze im Harz zu beobachten ist nicht leicht, denn erst wenn am Abend die meisten Wanderer schon längst wieder zu Hause sind, werden die Wildtiere so richtig aktiv. Wer dennoch Einblicke in deren Leben gewinnen möchte, kann dies mittels moderner Technik tun. Eine mobile Video-Kamera und zahlreiche Fotofallen liefern aktuelle Bilder und Filme von Luchsen, Wildkatzen und anderen Tieren auf die dafür eingerichtete Internetseite www.wilde-katzen.eu.

Dies alles sind Teile des Projektes „Wilde Katzen am Grünen Band“. Umgesetzt hat es die Nationalparkverwaltung Harz. Eine Wanderausstellung gibt Interessierten eine weitere Möglichkeit die wilden Katzen zu erleben. Diese ist ab sofort in der Klinik Herzberg

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Kooperation von Nationalpark Harz und Serengeti-Park-Stiftung – Luchsin „F2“ trägt Halsband

Wernigerode. Am Donnerstag 14.2.2013 etwa um 1:30 Uhr reißt das laute Klingeln des Mobiltelefons den Luchsforscher aus dem Schlaf. Die SMS kommt von einem sogenannten Fallensender. Dieser meldet via Satellit, dass sich die Klapptür der Kastenfalle soeben geschlossen hat. Die besagte Falle steht schon seit etlichen Tagen am Luchsschaugehege des Nationalparks Harz an der Rabenklippe bei Bad Harzburg. Innerhalb von Minuten sind die notwendigen Rucksäcke mit der Fangausrüstung auf dem Pickup verstaut und eine halbe Stunde darauf erreicht der Wagen das Luchsgehege. Im Licht der Taschenlampen legen die Forscher den Weg zur Falle zurück. Im Schein der Lampen leuchtet das Augenpaar eines Luchses aus der geschlossenen Falle. Schnell wird eine Narkosespritze vorbereitet. Eine ausgewachsene Luchsin von 19,5 kg Gewicht und damit bei weitem kräftig genug, um einen GPS-Halsbandsender zu erhalten. Seit Anfang 2008 wird die Radiotelemetrie in Form von Senderhalsbändern im Harz angewandt um Informationen über die scheuen Katzen, die

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