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Harzkreis: Immer weniger Auszubildende pendeln

aus und einpendler lk harz 2015

Aus- und Einpendler in den Landkreis Harz im Mai 2015 / Grafik: Agentur für Arbeit

Zahl der Azubis, die in anderen Regionen lernen, sank um die Hälfte Immer weniger junge Menschen aus dem Landkreis Harz nehmen mittlerweile ihre Ausbildung in anderen Regionen auf. Allein zwischen 2010 und 2015 sank die Zahl der jungen Auspendler um 52 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Datenauswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Während im Juni 2010 noch 1.100 Auszubildende für ihre Ausbildung in andere Landkreise oder Städte pendelten, waren es im Juni 2015 nur noch 530. Die meisten von ihnen fahren in die angrenzenden Regionen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Spitzenreiter sind dabei weiterhin der Landkreis Goslar und der Salzlandkreis.

Ursache für Pendlerrückgang: bessere Ausbildungschancen in der Region “Der Rückgang hat vor allen demografische Ursachen. Generell sinkt die Zahl der Auszubildenden spürbar. Hiervon ist unser Landkreis besonders stark betroffen. Allein seit 2010

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Mehr als 22.000 „Frühaufsteher“ arbeiten in anderen Kreisen – Landkreis Harz hat weiterhin doppelt so viele Aus- wie Einpendler

Die neuste Statistik für den Agenturbezirk Halberstadt zeigt: Die Zahl der Menschen aus dem Landkreis Harz, die „früh aufstehen“, täglich oder wöchentlich die Region verlassen und überwiegend in einem der angrenzenden Landkreise arbeiten, sank gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 22.070 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das ist etwa jeder vierte im Harzkreis wohnende Beschäftigte. Gleichzeitig kommen erfreulicherweise immer mehr Menschen aus anderen Regionen für einen Job in den Harz. Dennoch bleibt das Pendlerminus mit über 12.500 Personen immer noch eines der höchsten in ganz Sachsen-Anhalt. Absolutes Zugpferd unter den Regionen ist bei den Auspendlern weiterhin Goslar und die meisten Einpendler kommen aus dem Salzlandkreis. Die Mehrzahl der Pendler ist zwischen 25 und 50 Jahren alt. Auspendler arbeiten überwiegend in technischen Berufen – Einpendler sind vorwiegend im Gesundheits- und Dienstleistungsgewerbe tätig.

Pendlerquote blieb stabil − geringfügig weniger Auspendler Jede Woche pendeln mehrere tausend Arbeitnehmer von zu Hause weg, um außerhalb der Heimatregion ihrem Job

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