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Geotop-Tagung im Geopark Harz vom 18. bis 21. Mai 2017 in Goslar

Achtermann Wilfried Störmer

Die Achtermannkuppe ist einer der interessantesten Geotope im Nationalpark Harz. Foto von Wilfried Störmer

Von der „Klassischen Quadratmeile“ bis ins 21. Jahrhundert – Geotope im Wandel der Zeit im Dreiländereck Niedersachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen

Goslar. Das Erzbergwerk Rammelsberg liegt inmitten der „Klassischen geologischen Quadratmeile“, die den Pionieren im 18. und 19. Jahrhundert auf engem Raum die Grundlagen ihres Fachgebietes vor Augen führte. Während Aufschlüsse ursprünglich bei der Rohstoffsuche beachtet wurden, kam ihnen danach mehr und mehr eine Schlüsselposition bei der Erforschung geologischer Vorgänge zu. Mit dem Rückgang der Rohstoff-Exploration im ausgehenden 20. Jahrhundert fanden Aufschlüsse fast nur noch als lebloser Rahmen schützenswerter Biotope Beachtung.

Mit der Definition von Geotopen, die durch ihre wissenschaftliche Aussagekraft allein Bedeutung und Schutzwürdigkeit genießen, wurde vor 25 Jahren eine neue Ära eingeläutet. Heute werden Geotope vor allem auch in den Geoparks als Schlüssel-Orte für das nachhaltige Wirtschaften des Menschen mit den geologischen

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Sankt Andreasberg: Internationales Haus Sonnenberg für vier weitere Jahre testiert

internationales haus sonnenberg

Das Internationale Haus Sonnenberg im Harz / Foto: Sonnenberg-Kreis e.V.

Braunlage – Sankt Andreasberg. Das Internationale Haus Sonnenberg hat den Prozess der erneuten Re-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. “Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in jeder Hinsicht aktiv und kooperativ mitgearbeitet. Dafür sind wir allen sehr dankbar. Letztlich kommen verbesserte Abläufe und sichere Verfahren dem gesamten Betrieb zugute”, war der Qualitätsbeauftrage Lutz Heinke zufrieden. Der externe Gutachter Kurt-Ulrich Heldmann bescheinigte dem Haus eine rundum gute Arbeit: Trotz des Wechsels der Geschäftsführung sei der Testierungsprozess reibungslos weitergeführt und am Ende erfolgreich abgeschlossen worden.

Mit der Übersendung des Testats bescheinigt ArtSet-Qualitätstestierung, dass alle Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) erfüllt wurden. Das Internationale Haus Sonnenberg hat damit wieder für vier Jahre die Anforderungen des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes erfüllt und steht nun als zertifizierter Partner in der politischen Bildungsarbeit weiterhin im Oberharz zur Verfügung.

PM: Sonnenberg-Kreis e.V. www.sonnenberg-international.de

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Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Mehlschwalbe - Manfred Delpho

Mehlschwalbe / Foto von Manfred Delpho (NABU)

Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,

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Vertiefungsseminare zu den Oberharzer Bergwiesen im Internationalen Haus Sonnenberg ab 10. Juni 2016

Bergwiesenseminar Sonnenberg

Bergwiesenseminar im Haus Sonnenberg / Foto von Carolin Blaumann

Sankt Andreasberg. Am vergangenen Samstag sowie Ende April fanden erfolgreich Grundlagenseminare zur Bergwiesenkunde im Internationalen Haus Sonnenberg statt. Nachdem das Seminar Ende April noch im Schnee stattgefunden hat, erfreuten sich die TeilnehmerInnen am Samstag am strahlenden Sonnenschein und bunten Bergwiesen. Nun starten im Juni die ersten Vertiefungsseminare. Und zwar in passender Umgebung – denn das Haus Sonnenberg ist selbst unmittelbar an einer Bergwiesenfläche gelegen.

In zwei gut besuchten Grundlagenseminaren konnten die wichtigsten Kenntnisse über Entstehung, Bedeutung, Gefährdung, Schutz und Pflege sowie die floristische und faunistische Bedeutung von Bergwiesen vermittelt werden. Zusätzlich wurde ein Einblick in die didaktischen Grundlagen gegeben. Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den „guten Beiträgen und der netten Stimmung“ begeistert. Zukünftig können sie ihr Wissen an Touristen weitergeben und die Bergwiesen mit ihrem Artenreichtum als wichtigen Bestandteil des harztypischen Landschaftsbildes bekannter machen. Ein Zertifikat über Grundkenntnisse der Bergwiesen bescheinigt

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Harz-Zeitschrift 2015 mit zahlreichen Beiträgen zur Harzgeschichte erschienen

Harz-Zeitschrift 2015

Titelseite der Harz-Zeitschrift 2015 / Foto: Herausgeber

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2015 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von den Burgen Falkenstein und Scharzfels über Quedlinburg und die Bergbaugeschichte bis zu den Harzer Volkstrachten

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 67. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2015, die für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Dr. Bernd Feicke herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868. Dr. Feicke verabschiedet sich mit diesem Band und übergibt die Redaktion in jüngere Hände.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. So untersucht Christof Römer die Anfänge der Gründung des Bistums Halberstadt und Klaus Garcke geht der Frage nach, ob die Gebeine des Heiligen Servatius nach Quedlinburg gelangt sind.

Udo Münnich beschäftigt sich mit der Herkunft der Ritter von Rode als zeitweiliger Inhaber des Falkensteins.

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Schöne Bescherung! Arbeitsagentur fahndet nach Weihnachtsmännern und Nikoläusen

JOB-Vermittlung der Halberstädter Arbeitsagentur sucht Bärtige für die Adventszeit. Familien und Unternehmen sollten frühzeitig buchen, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Nur noch zwei Monate, dann ist wieder Weihnachten. Bereits seit mehreren Wochen haben die ersten Leb- und Pfefferkuchen sowie Spekulatius ihren Weg in beinah alle Supermarktregale gefunden. Trotz der bisher milden Witterung werden die Geschäfte schon nach und nach mit Weihnachtsschmuck dekoriert. Dies alles lässt erahnen: Nikolaus & Co sind nicht mehr fern.

Es ist also Zeit, die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest zu beginnen. Insbesondere die Kleinen fiebern der Adventszeit und dem Heiligabend freudig entgegen und hoffen auf Geschenke. Deshalb darf in vielen Familien an diesem Tag der Weihnachtsmann für die Bescherung nicht fehlen.

Aber woher nehmen? Auch einige Firmen, Kindergärten, Krankenhäuser, Vereine und Seniorenheime planen ihre jährlichen Weihnachtsfeiern zur Einstimmung auf das besinnliche Fest. Dort sind die „Rotröcke“ in der Adventszeit ebenfalls sehr beliebt. Ein Weihnachtsmann wird hierfür gern

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Neuer Geologischer Führer – Brockengranit und Plattentektonik – der Oberharz

Brockengranit und Plattentektonik – 500 Mio. Jahre Harzgeschichte

Rainer Müller und Hans Joachim Franzke (2014): Oberharz. Tiefe Gruben und hohe Rücken. Streifzüge durch die Erdgeschichte. 144 S., edition Goldschneck im Quelle und Meier Verlag, Wiebelsheim

Clausthal-Zellerfeld. Die Autoren, Dr. Rainer Müller und Dr. Hans Joachim Franzke, sind zwei ausgewiesene Experten im Hinblick auf die Erdgeschichte des Oberharzes. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Bergbaugeschichte gelten der Harz und speziell der Oberharz als geologisch gut erforscht, wofür eine kaum noch zu übersehende Fachliteratur spricht. Dass diese dem geologisch interessierten Laien in der Regel nur schwer zugänglich ist, ist verständlich. Umso anerkennenswerter ist die von Müller und Franzke didaktisch gut aufbereitete Darstellung eines komplexen Sachverhalts – und dies ohne Konzession im Hinblick auf die fachwissenschaftliche Exaktheit.

Selbstverständlich wird auch der neueste Forschungsstand referiert, ein z.B. für die bisherige Theorie über die Entstehung der Oberharzer Erzgänge aufregendes Thema. Der Brocken ist eben nicht

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Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag von Dr. Friedhart Knolle am 31. Mai 2015

Schwermetallbelastung aus dem Harz bis in die Nordsee – hohe Cadmiumgehalte in Innerste und Oker. Grafik: Veranstalter

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle auf dem 7. Braunlager Naturheilkundetag am 31. Mai 2015

Braunlage. In dieser Woche begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker – dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste

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Novembernebel im Harz – kein Grund, zu Hause zu bleiben

Novembernebel am Oderteich

Die Tage sind nicht nur deutlich kürzer, sondern auch kühler und trüber geworden. Für manche Zeitgenossen ist das ein Grund, das Haus nur noch dann zu verlassen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Doch der Mensch benötigt gerade jetzt jeden Strahl natürlichen Lichtes. Auch wenn das Wetter zunächst düster, kalt und unwirtlich wirkt, sollten Sie möglichst nicht auf einen Aufenthalt im Freien verzichten.

Die Harzer Natur verbirgt sich in diesen Tagen oft hinter dichten Nebelschwaden. Dadurch verändert sich die optische Wahrnehmung der Umgebung dahingehend, dass die Aufmerksamkeit des Betrachters zunimmt. Das Auge möchte in der Nebelsuppe soviel wie möglich erkennen. Manchmal wird es dabei getäuscht: Ist das schemenhafte Gebilde dort drüben ein knorriger Baum, ein Felsen oder gar eine Spukgestalt? Schauen Sie doch nach, um mehr zu erfahren…

Das Video zeigt den Oderteich im Oberharz an einem solchen trüben Nebeltag. Vielleicht kann es Sie ja

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Unser Harz im Juli 2014: Rinderwirtschaft im Harz und Nachrichten aus dem Oberharz

harzer rotvieh

Harzer Rotvieh auf den Oberharzer Bergwiesen / Foto: Nationalpark Harz

UNSER HARZ Juli 2014: Zur Kulturgeschichte der Harzer Rinderwirtschaft; Nachrichten vom Harz vor 100 Jahren; Kinderlandverschickung im Harz, Teil 19; Sicherungsmaßnahmen an der Kastanienallee zum HohneHof erfolgreich Clausthal-Zellerfeld. Ackerbau war an vielen Stellen des Harzes aus klimatischen Gründen nicht möglich, und so stellte die Rinderwirtschaft hier lange Zeit eine wichtige Existenzgrundlage für die Bevölkerung dar. Doch auch Orte des Harzvorlandes hatten ihre Rinderställe im Harz, oft Vorläufer späterer Ortschaften. Gehalten wurde das Harzer Rotvieh. Erst in den 1960er Jahren wurde es aus verschiedenen Gründen verdrängt, bis 1980 nur noch drei dieser Rinder existierten. Eine erfolgreiche Nachzucht hat den Bestand wieder wachsen lassen. Der erste Artikel im neu erschienenen Juli-Heft der Zeitschrift UNSER HARZ informiert darüber hinaus über das Geläut, die Hirten, Harzer Hütehunde und die Heuwirtschaft, die bis heute das Landschaftsbild an manchen Orten prägt. Auf diese Weise entstanden die

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Unser Harz Juni 2014: Hirschkäfer im Nationalpark, Artenschutz im Oberharzer Wasserregal und vieles mehr

hirschkäfer

Zwei kämpfende Hirschkäfer / Foto von Ralf Steinberg

UNSER HARZ Juni 2014: Der Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz; Ein zwölfter Kaiser im Huldigungssaal? Eine neue ikonografische Deutung der spätgotischen Tafelmalereien im Goslarer Rathaus, Teil 2; Jugenderinnerungen an eine Skihütte in Königskrug; Einiges über die Sommerlinde Tilia platyphyllos; Klöppeln ist Spitze; Kinderlandverschickung im Harz, Teil 18; Der Hirschkäfer in der Nationalparkregion Harz Clausthal-Zellerfeld: Im letzten Jahr war das periodische Absenken der Wasserstände der Oberharzer Stauteiche rund um Clausthal-Zellerfeld besonders augenfällig, da es sich um einige viel frequentierte Badeteiche handelte, wie den Ziegenberger, den Semmelwieser oder den Nassewieser Teich. Was es mit diesen wechselnden Wasserständen auf sich hat, erfahren die Leser im ersten Artikel des Juniheftes von UNSER HARZ, der sich mit dem Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz beschäftigt – Autoren sind Justus Teicke und Kathrin Baumann.

Im zweiten Teil der Ausführungen über einen 12. Kaiser im Huldigungssaal des Goslarer

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100 Jahre Waldgaststätte Hanskühnenburg

hanskuehnenburg katja john

Die Hanskühnenburg – Foto von Katja John (Nationalpark Harz)

Osterode am Harz. Am Samstag des 24. Mai 2014 feiert der Turm der Nationalpark-Waldgaststätte “Hanskühnenburg” sein 100-jähriges Bestehen. Diesen Anlass möchten wir mit Ihnen feiern und laden Sie herzlich ein. Vertreter des Landkreises Osterode am Harz und des Nationalparks Harz sowie zahlreiche Wanderfreunde und Moutainbiker werden auf der Hanskühnenburg zu einer Jubiläumsfeier erwartet. Auch Sie sind herzlich willkommen!

Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt. Bei frisch gezapftem Fassbier und Leckereien vom Grill wird man die musikalische Unterhaltung der Tennessee Birds aus Riefensbeek-Kamschlacken genießen können – sie werden Oldies aus den 50er, 60er und 70er und präsentieren.

Mehr zur Hanskühnenburg – immer eine Wanderung wert! Wandernd, mit dem Mountainbike oder im Winter mit Langlaufskiern kann man die bekannte Nationalpark-Waldgaststätte Hanskühnenburg auf vielen Wegen erreichen – wir liegen „mitten drin“ zwischen Osterode, Riefensbeek, Sieber und Oberharz.

Von der Bleichestelle in

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Unser Harz Oktober 2013: Bergbau, Kulturlandschaft und neues Gesicht von Torfhaus

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Eine Region im Wandel. Vom frühen Bergbau zur Kulturlandschaft Harz; Die Robert-Koch-Schule Clausthal-Zellerfeld erzählt Geschichte; 30 Jahre Arbeit für das Technische Denkmal Königshütte (Bad Lauterberg/Harz); Kinderlandverschickung im Harz – Serie Teil 10; Torfhaus-Besuchertor mit umgestaltetem Außengelände und Torfhaus-Stieg

Clausthal-Zellerfeld. Der Reichtum und die Einzigartigkeit der Oberharzer Kulturlandschaft, in der sich heute ihre jahrhundertelange bergbauliche Nutzung auf höchst attraktive Art widerspiegelt, wird den Lesern lebendig und anschaulich vermittelt. Wir sollten diesen Schatz stolz präsentieren.

Die Robert-Koch-Schule in Clausthal-Zellerfeld blickt auf eine lange Tradition und eine Reihe berühmter Schüler zurück, in deren Zitaten ein dichtes Bild aus früheren Harzer Zeiten entsteht.

Am 1. November feiert der Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg das 30-jährige Jubiläum seiner Gründung, die im Jahre 1983 anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Königshütte erfolgte.

Im 10. Teil der Kinderlandverschickung-Serie wird nach den Sommerferien 1944 der Krieg immer präsenter im Alltag. Jeder kleine Farbtupfer im

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Nationalpark Harz erinnert an das Wegegebot – Probleme mit Schneeschuhläufern

Wernigerode. Der tiefe Schnee lockt in diesen Tagen in die Wälder und macht den Oberharz besonders anziehend für Wintersportler und Erholung Suchende. Für die Tierwelt ist der Winter jedoch die schwerste Zeit. Der Nationalpark Harz bittet daher alle Harzgäste, bei allem Spaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen. „Neuartige Probleme gibt es mit Schneeschuhläufern“, so August Bock, Leiter der Nationalparkwacht Harz. „Alle Schneeschuh- und Skiläufer sowie Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben“, appelliert er an die Besucher des Nationalparks.

„Schneeschuhläufer, die unbedacht querfeldein durch den Schnee wanderten, richteten oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an“, erklärt der Sprecher. Tiere würden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. „Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten.“ Der Rangerchef August Bock bittet daher eindringlich, Lärm zu vermeiden, Hunde

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Überwinterungsstollen für Fledermäuse im Oberharz gesichert

Überwinterungsstollen für Fledermäuse im Oberharz gesichert – Gute Kooperation von Niedersächsischen Landesforsten, Landkreis Goslar und ehrenamtlichen Fledermausschützern

Oberharz. Jetzt beginnt wieder die kalte Jahreszeit. Nicht allen Menschen ist klar, was diese Zeit für die Tierwelt des Harzes bedeutet, insbesondere in den Hochlagen des Oberharzes. Der Nahrungsmangel zwingt viele Tiere nun zur Änderung ihres Verhaltens. Besonders schwer haben es die Fledermäuse – sie leben das Jahr über von Insekten und finden im Winter keine Nahrung mehr vor. Die Tiere reagieren darauf mit dem Winterschlaf – mit extrem reduzierten Lebensfunktionen. Im Winterschlaf wird der gesamte Stoffwechsel zurückgefahren. Die Körpertemperatur der Tiere sinkt von 38 bis 40 °C auf die Umgebungstemperatur von 3 bis 8 °C, das Herz schlägt nur noch dreimal pro Minute und geatmet wird in dieser Zeitspanne nur einmal. Wiederholte Störungen im Winterschlaf und somit plötzliches Erwachen schwächen die Tiere und haben oft tödliche Folgen. Daher ist es von großer

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