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Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft

Nordhausen. Die Lockstock-Saison 2017 liefert für den BUND Thüringen ein erfreuliches Ergebnis: Mindestens zwei Wildkatzenindividuen konnten in der Südharzer Gipskarstlandschaft zweifelsfrei genetisch nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgte unter anderem auf BUND-eigenen Flächen zwischen den Naturschutzgebieten Himmelsberg und Mühlberg sowie im Kammerforst bei Gudersleben und im Harzfelder Holz bei Neustadt.

„Wir freuen uns, dass die seltenen Tiere noch immer durch den Südharz streifen“, so BUND Wildkatzenexperte Thomas Mölich, der das Projekt im Südharz u.a. begleitet. „Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Tiere auch durch die Zerschneidung der Gipskarstlandschaft, Flächenumbrüche und Beseitigung von Waldsaumbiotopen hier akut bedroht sind.“

Ursprünglich war der Südharz mit zusammenhängenden Laubwäldern bedeckt. Optimale Bedingungen für die Ausbreitung der scheuen Jäger. Doch durch den im Gipskarstgürtel flächenintensiven Gesteinsabbau und die damit verbundenen Lärmbelästigungen und Erschütterungen infolge Sprengungen und LKW-Verkehr, der bis in Naturschutzgebiete vordringt, wird der Lebensraum immer mehr bedroht und zerschnitten.

Durch gezielte Flächenkäufe in der

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Zur Industriegeschichte im Südharz – von der Rohstoffgewinnung von Gips, Kali und Flussspat bis zur Kautabakherstellung – Band 31 der Harz-Forschungen erschienen

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Harz-Forschungen – Band 31 – Zur Industriegeschichte im Südharz / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 31 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Zur Industriegeschichte im Südharz“ herausgegeben.

Im Mittelalter war der Südharz ein Machtzentrum der deutschen Kaiser und Könige. Später, im 19. und 20. Jahrhundert, entwickelte sich hier ein bedeutendes Industriezentrum.

Dank der immer besseren Infrastruktur, vor allem durch den Bau der Eisenbahnstrecken Halle – Kassel, Erfurt – Nordhausen sowie der Harzquerbahn, verbesserten sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Absatz- und Produktionsbedingungen. Dies betraf nicht zuletzt die Erzeugnisse des Maschinenbaus: Betriebe wie Gerlach & König, Montania, Orenstein & Koppel, Maschinenbau- und Bahn AG, VEB Schlepperwerk (später VEB IFA Motorenwerke) bzw. der heute noch bestehende Betrieb Schmidt, Kranz & Co. waren weit über die Region hinaus bekannt für ihre qualitätsvollen Produkte.

Neben verschiedenen Branntweinbrennereien, die teilweise noch heute von Bedeutung sind,

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Buchneuerscheinung: Im Anflug auf die Planquadrate Kaufmann – Anton/Berta/Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges in der Harzregion

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Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Im Zeitraum der alliierten Bombenangriffe von 1941 – 1945 war das Harzgebiet nur selten Angriffsziel. Jedoch lag dieses Gebiet häufig auf der Anflugstrecke der Bombergeschwader in das mitteldeutsche Industriegebiet. Dennoch blieben Wernigerode, Halberstadt, Oschersleben und insbesondere Nordhausen nicht verschont. Oftmals war die Harzregion zudem für die deutsche Luftwaffe Abfanggebiet für die alliierten Bomberverbände, was zu unzähligen Luftkämpfen führte. Wie viele Flugzeuge im Harzgebiet angestürzt sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Von 244 Abstürzen, die in jahrzehntelanger Arbeit von Werner Hartmann aus Halberstadt recherchiert wurden, berichtet der Autor Bernd Sternal in diesem Buch. Doch es waren mit Sicherheit viel mehr Flugzeuge, wovon die meisten bis heute als verschollen gelten.

Das Buch hat 108 Seiten, ist illustriert mit einer farbigen Übersichtskarte der Flugzeugabstürze, drei weiteren Karten sowie mit 36 zeitgenössischen Abbildungen. Gestaltet und herausgegeben hat dies Buch, mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag

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Neues Lesebuch zum Harz von Knut Diers

Neues Lesebuch zum Harz von Knut Diers: “Harz, aber herzlich – Wildnis, Weitsicht, Weltkultur”

In der Reihe „Lieblingsplätze zum Entdecken“ hat der Reisebuchautor Knut Diers jetzt den Harz porträtiert. 77 Lieblingsplätze stellt er in Bild und unterhaltsamen Kurztexten vor. Dabei stößt er auf verblüffende Parallelen: 500 Jahre Reformation in der Lutherstadt Eisleben und 500 Jahre Doppelkorn in Nordhausen. Es geht um eine Kiepe voller Entdeckungen, die vom Baumwipfelpfad über die Hirschbrunft unter dem Stichwort „Warten auf Godot“ bis zum Schachdorf Ströbeck reicht.

Der Diplom-Geograf und Redakteur hat sich auch das Taufbecken Martin Luthers angesehen und den Froschkönig am Romkerhaller Wasserfall befragt. Der Brockengarten – „In 30 Schritten um die Welt“ – begeisterte ihn genauso wie der Steinway-Park in Seesen oder die Megazipline am Rappbodestausee.

Harz, aber herzlich Diers, Knut 192 Seiten EUR 14,99 [D] / EUR 15,50 [A] ISBN 978-3-8392-1874-7

PM: Gmeiner-Verlag GmbH www.gmeiner-verlag.de

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Harz-Zeitschrift 2015 mit zahlreichen Beiträgen zur Harzgeschichte erschienen

Harz-Zeitschrift 2015

Titelseite der Harz-Zeitschrift 2015 / Foto: Herausgeber

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2015 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von den Burgen Falkenstein und Scharzfels über Quedlinburg und die Bergbaugeschichte bis zu den Harzer Volkstrachten

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 67. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2015, die für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Dr. Bernd Feicke herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868. Dr. Feicke verabschiedet sich mit diesem Band und übergibt die Redaktion in jüngere Hände.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. So untersucht Christof Römer die Anfänge der Gründung des Bistums Halberstadt und Klaus Garcke geht der Frage nach, ob die Gebeine des Heiligen Servatius nach Quedlinburg gelangt sind.

Udo Münnich beschäftigt sich mit der Herkunft der Ritter von Rode als zeitweiliger Inhaber des Falkensteins.

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Fotokalender für das Jahr 2016 “Am Karstwanderweg im Südharz” erschienen

Am Karstwanderweg im Südharz 2016 - Titelbild

Titelbild des Fotokalenders “Am Karstwanderweg im Südharz” / Foto: Herausgeber

Der Fotokalender „Am Karstwanderweg im Südharz“ nimmt Sie im kommenden Jahr mit auf den Qualitätswanderweg, der von Förste in Niedersachsen durch Thüringen bis Pölsfeld in Sachsen-Anhalt führt. Auf 232 km Wegstrecke erschließt der Wanderweg dabei eine einzigartige Naturlandschaft, die auszugsweise auf den Kalenderblättern dargestellt wird.

So sind neben Aufnahmen u.a. vom Steinberg, dem Lonauer Wasserfall oder der Kelle Fotografien vom Himmelreich, den Sattelköpfen und natürlich aus der Rüdigsdorfer Schweiz zu sehen.

Der Fotokalender, der in der Reihe „Harz-Bilder“ erschienen ist, kann wie die anderen Titel der Serie über das Fotoportal www.Harz-Bilder.com bezogen werden. Ein Teil des Verkaufserlöses dieses Kalenders wird dabei als Spende dem Flächenankauf der Stadt Nordhausen in der „Rüdigsdorfer Schweiz“ zur Verfügung gestellt.

PM: Andreas Levi www.andreas-levi.de

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Europa-Rosarium Sangerhausen ist Außenstandort der BUGA Erfurt 2021

Erste elf BUGA-Außenstandorte bestätigt Jury wählt Partner in erster Runde aus

53 Bewerbungen von 33 Kommunen, Einrichtungen oder Vereinen sind vom 1. November 2014 bis zum 31. März 2015 in der ersten Bewerbungsphase für die Außenstandorte der Bundesgartenschau Erfurt 2021 eingegangen. Eine elfköpfige Jury unter Vorsitz des renommierten Tourismusexperten Dr. Christian Antz, Professor für Slow Tourism an der Fachhochschule Westküste, bewertete die Bewerbungen am 17. und 18. Juni 2015 und wählte 15 Vorhaben der künftigen Außenstandorte aus.

Die BUGA Erfurt 2021 hat sich mit dem Thema „Gartenkulturstadt“ den langjährigen Traditionen der Stadt als Gartenbaustandort verpflichtet. Die Gartenschau soll eine blühende Symbiose aus gestalteten Parkanlagen, aus Historie, Tradition, Wissenschaft, Bildung, Gartenbau und Schönheit der Stadt Erfurt bieten. Mit ihren Ideen und Angeboten bringen die BUGA-Außenstandorte noch mehr Vielfalt in das touristische Angebot des BUGA-Jahres. Mit Garten- und Parkanlagen von gartenhistorischer Bedeutung und Einmaligkeit soll es gelingen, noch mehr Touristen für

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Gedenkprojekt “Fahnen der Erinnerung” des Vereins “Jugend für Dora” e.V.

fahne der erinnerung

Die erste “Fahne der Erinnerung” bei ihrer probeweisen Aufstellung am ehemaligen Lagerbahnhof des KZ Mittelbau-Dora. Foto: “Jugend für Dora” e.V.

Was bleibt 70 Jahre nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora? – Der Verein „Jugend für Dora“ e.V. startet sein Gedenkprojekt „Fahnen der Erinnerung“

Nordhausen. Vor 70 Jahren befreiten amerikanische Truppen das KZ Mittelbau-Dora. Aus diesem Anlass organisiert der Verein Jugend für Dora e.V. in der zweiten Aprilwoche ein Gedenkprojekt zur Erinnerung an die ehemaligen Außenlagerstandorte des Lagerkomplexes Mittelbau.

Unter dem Titel „Fahnen der Erinnerung“ setzen die Mitglieder des Vereins erstmals in allen Gemeinden, in denen zwischen 1944 und 1945 KZ-Außenlager eingerichtet waren, sichtbare Gedenkzeichen. Ab 7. April 2015 stellen sie an zentralen Orten insgesamt 31 „Fahnen der Erinnerung“ in einem einheitlichen Design auf. Ergänzend geben 35 Bodenaufkleber historische Informationen zu den jeweiligen Außenlagern und den Todesmärschen im Zuge ihrer Räumung. Mit diesem Projekt wird erstmals und gleichzeitig auf alle ehemaligen

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Ausflugstipp – Fahrt mit der Harzquerbahn von Wernigerode nach Drei Annen Hohne und zurück

Die Harzquerbahn

Die Harzquerbahn kurz vor dem Bahnhof Steinerne Renne

Eine Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn muß kein Tagesausflug sein und auch nicht unbedingt bis zum Gipfel des Brockens hinaufführen. Wer weniger Zeit und/oder Geld zur Verfügung hat, kann auch eine Teilstrecke fahren. Allerdings stellt es oftmals ein Problem dar, wieder zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen. Doch es gibt mehrere Varianten, bei welchen zeitnah ein Zug genau dort hin fährt.

Als Ausflugstipp soll hier die Fahrt mit der Harzquerbahn von Wernigerode nach Drei Annen Hohne und wieder zurück vorgestellt werden. Hin- und Rückfahrt können bequem an einem Nachmittag erfolgen und lassen noch Zeitraum für anderweitige Aktivitäten zuvor oder danach.

Die Abfahrt in Wernigerode erfolgt 14:55 Uhr mit dem Zug in Richtung Brocken. Unterwegs fahren Sie auch durch den einzigen Tunnel der Harzer Schmalspurbahnen am Thumkuhlenkopf. In Drei Annen Hohne kommen Sie gegen 15:32 Uhr an und haben dort

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Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz – Das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr bezog zu den Planungen Stellung

Die nördlich bzw. nordwestlich von Nordhausen gelegene Rüdigsdorfer Schweiz stellt das letzte zusammenhängende Gipskarstgebiet in Thüringen dar, welches nicht von Steinbrüchen beeinträchtigt ist. Doch die malerische Landschaft ist akut bedroht (harznews berichtete).

Das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat zu den Planungen Stellung bezogen. In einer Medieninformation heißt es u.a.: “Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gipsabbau möglichst auf die bereits ausgewiesenen Bergbauflächen zu begrenzen. Wir wollen die Naturschönheiten der Südharzer Gipskarstlandschaft erhalten und als Freiräume für Tourismus und Erholung sichern”, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, nach einem Gespräch mit Vertretern der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen in Heilbad Heiligenstadt.

Des Weiteren wird die Kritik des Landkreises Nordhausen zurückgewiesen: “Ein einseitiger Vorrang für die Rohstoffsicherung ist dem neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP) 2025 nicht zu entnehmen. Hier besteht kein Unterschied zum bisher gültigen Landesentwicklungsplan 2004. Vielmehr bietet das LEP 2025 neue Instrumente, die der Landkreis

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Ein dunkles Kapitel Heimatgeschichte: Nazi-Rüstungsproduktion in der Harzregion – Neues Buch von Frank Baranowski erschienen

Die Gedenkstätte in der Schauhöhle Heimkehle

Jüngst erschien ein neues, umfangreiches Buch des Autors Frank Baranowski, das die Geschichte zahlreicher Ort im und am Harz berührt. Zu einem Zeitpunkt, als im gesamten NS-Reich Kriegsführung und -rüstung erste Zerfallserscheinungen zeigten, der bevorstehende Zusammenbruch der Fronten sich abzeichnete und gezielte Luftangriffe der Alliierten die Schaltstellen der Rüstungsindustrie massiv lähmten, gab es in quasi letzter Minute Bestrebungen, wichtige Rüstungsbetriebe namentlich der Flugzeugindustrie in den Harz und speziell die Region Südharz zu verlegen. Dies, obwohl die Region um Nordhausen bis dahin in der Rüstungspolitik keine wesentliche Rolle gespielt hatte. Mit Ausnahme der unterirdischen Munitionsanstalten, die das Heer ab 1934 in stillgelegten Kaliwerken von Bernterode bis Sondershausen eingerichtet hatte, war im Gegensatz zum angrenzenden Gau Südhannover-Braunschweig ein nennenswerter rüstungskonjunktureller Aufschwung bis Mitte 1943 ausgeblieben – allenfalls Zulieferaufträge gingen in geringem Umfang an Betriebe südöstlich des Harzes. Auch hatten sich bis zu dem Zeitpunkt

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Bauarbeiten an den Gleisanlagen der Harzer Schmalspurbahnen führen im November 2013 zu Einschränkungen im Zugverkehr

Vom 4. bis 29. November 2013 Endstation für Fahrgäste aus Richtung Süden: Der Bahnhof Ilfeld-Neanderklinik

Mit der Einführung des Winterfahrplans am 4. November 2013 treten auf dem Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen auf Grund von umfangreichen Bauarbeiten Einschränkungen im Zugverkehr auf. Während der Zeit vom 4. bis 29. November wird das gesamte Gleis der Selketalbahn sowie der Abschnitt der Harzquerbahn zwischen den Bahnhöfen Ilfeld Neanderklinik und Drei Annen Hohne gesperrt sein. Auf den übrigen Strecken fallen außerdem einige der sonst im Winterfahrplan üblichen Züge aus. Darüber hinaus fahren vom 30. November bis 6. Dezember 2013 auf der Selketalbahn keine Dampfzüge und danach vom 7. Dezember bis Weihnachten nur an den Wochenenden. Ab dem 30. November tritt dann bei den Harzer Schmalspurbahnen der eigentliche Winterfahrplan in Kraft, welcher im Wesentlichen dem des Vorjahres entspricht.

Auf der Selketalbahn werden vom 4. bis 29. November mehrere Brücken erneuert sowie im Raum Mägdesprung

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Mit dem “Harzkamel” vom Selketal in die Goldene Aue

Das Harzkamel, eine Diesellok der Selketalbahn (BR 199.8), startet am 29. Juni 2013 zu einer Sonderfahrt quer durch den Harz bis hinein in die Goldene Aue. Beginn der Fahrt wird gegen 9 Uhr in Gernrode sein, wo diese auch etwa 19:30 Uhr endet.

Die Fahrt geht auf dem Gleis der Selketalbahn durch das Selketal bis zum Bahnhof Eisfelder Talmühle und von dort auf Schienenstrang der Harzquerbahn bis nach Nordhausen (Nord). Zustiegsmöglichkeiten bestehen außer in Gernrode noch in Mägdesprung, Alexisbad, Silberhütte, Straßberg, Güntersberge, Stiege, Eisfelder Talmühle sowie in Ilfeld. In Nordhausen fahren Sie mit der historischen Straßenbahn durch die Stadt. Unterwegs hält der Zug an vielen Stellen an, um den Fahrgästen die Gelegenheit zu geben, Fotos zu machen und so die Fahrt in langer Erinnerung zu behalten. Im Zug werden außerdem diverse Speisen und Getränke angeboten. Die Fahrt kostet pro Person 45 Euro.

Wer nicht im Sonderzug mit dem

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Böse Überraschung im Harz: Der Landkreis Nordhausen plant den Ausstieg aus der Harzer Schmalspurbahnen GmbH

Völlig unerwartet kam am Freitag, den 12. April 2013, eine schlechte Nachricht aus dem Thüringer Verkehrsministerium: Auf Vorschlag der Landrätin von Nordhausen will der Landkreis Nordhausen seine Anteile an der Harzer Schmalspurbahnen GmbH abgeben. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1.500.000 Euro. Der Landkreis Nordhausen ist mit 20 Prozent an der Harzer Schmalspurbahnen GmbH beteiligt und damit neben dem Landkreis Harz der größte Anteilseigner.

Kritik an diesem Vorstoß kam umgehend von diversen anderen Gesellschaftern, aber auch vom Thüringer Verkehrsministerium selbst. Die Harzquerbahn stellt nämlich einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen der Kreisstadt Nordhausen und dem Ort Ilfeld am Ausgang des Beehretals im Harz dar. Darüber hinaus sind die Harzer Schmalspurbahnen bekanntlich eine der größten Touristenattraktionen im Harz überhaupt. Die möglichen Konsequenzen einer Einstellung des Bahnbetriebes sind momentan überhaupt nicht absehbar.

Die Harzer Schmalspurbahnen befördern pro Jahr etwa 1,1 Millionen Fahrgäste. Dabei ist die Auslastung der einzelnen Streckenabschnitte sehr

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