Anzeige:

Neue Kästen zum Nachweis von Haselmäusen im Nationalpark Harz

Haselmaus

Haselmaus im Kasten / Foto: BUND Sachsen-Anhalt

Wernigerode. Die Zusammenarbeit zwischen der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH und dem Nationalpark Harz in Sachen Naturschutz hat eine langjährige Tradition. Neben dem Bau einer Wasserstation am Natur-Erlebniszentrum HohneHof wurden zum Beispiel auch Nistkästen für die seltenen Wasseramseln gebaut.

Für das neue Haselmaus-Projekt wurden über Winter im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Wernigerode ganz besondere „Nistkästen“ angefertigt. Diese Kästen dienen nicht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, als Vogelbrutkästen, sondern werden aufgrund der speziellen Maße gern von Kleinsäugern wie der Haselmaus als Wohnhöhle angenommen. Durch das Anbringen und die Kontrolle der Spezialkästen kann man feststellen, ob es im Umfeld noch die vom Aussterben bedrohten und europaweit streng geschützten Haselmäuse gibt.

Haselmäuse sind eigentlich gar keine richtigen Mäuse, sondern Nagetiere aus der Familie der Schläfer. Schläfer deshalb, weil sie von Ende Oktober bis April in geeigneten Verstecken den Winter „verschlafen“, also Winterschlaf halten. Die Artengruppe der

Weiterlesen: Neue Kästen zum Nachweis von Haselmäusen im Nationalpark Harz

Anzeige:

Vogelwelt auch im Naturpark Harz gefährdet

Entwicklung des Starenbrutbestandes

Entwicklung des Starenbrutbestandes in einem Untersuchungsgebiet im Naturpark Harz (Graphik: Dr. Klaus George)

Quedlinburg. Gerade hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine scheinbar gute Nachricht verbreiten lassen: Zur „Stunde der Wintervögel“ wurden am vergangenen Wochenende pro Garten 39 Vögel gezählt. Im Vorjahr waren es nur 34. Doch welche Botschaft ist mit diesem Ergebnis verbunden?

Nehmen wir beispielsweise den Star, vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 bestimmt. Er ist im Moment nur selten zu beobachten. Stare überwintern meist in Südeuropa, von wo sie in der Regel erst ab Februar zurückkehren. Werden es viele sein? Schwärme der Heimkehrer könnten diesen Eindruck erwecken. Doch erst, wenn die Vögel verpaart und im Brutgebiet verteilt sein werden, lassen sich seriöse Bestandszahlen ermitteln. Auf einer 52 ha großen Kontrollfläche im Naturpark Harz ist dies in den letzten Jahren geschehen. Das Ergebnis sollte zu denken geben, so Naturparkleiter Dr. Klaus George. Wurden im Jahr 1996 noch 14

Weiterlesen: Vogelwelt auch im Naturpark Harz gefährdet

Anzeige:

10 gute Vorsätze für einen naturfreundlichen Garten für Rotkehlchen, Igel und Co für 2015 – NABU gibt Tipps

Tagpfauenauge Erdhummel

Tagpfauenauge und Erdhummel gehören zu den dankbaren Gästen auf der Blumenwiese / Foto: Walter Wimmer

In der kalten Jahreszeit ruft der NABU alle Gartenbesitzer auf, das kommende Jahr zu nutzen, um ihren Garten – ganz gleich, wie groß, ganz gleich, ob er ein halber Park oder nur ein Hof von wenigen Quadratmetern ist – in eine Zuflucht für Wildtiere des Siedlungsraums zu verwandeln. Walter Wimmer, Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg, sagte: „Jeder noch so kleine Garten kann viel mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten, als Gartenbesitzer gemeinhin annehmen.“ Deshalb stellt er 10 gute Vorsätze für einen naturgerechten Garten vor, die er allen Hobbygärtnern ans Herz legt:

Vorsatz 1: Bau und Anbringung von Nistkästen für Höhlenbrüter wie Kohl- und Blaumeise, Sumpf-, Weiden- und Haubenmeise, Trauerschnäpper, Star, Zaunkönig, Kleiber; für Halbhöhlenbrüter wie Grauschnäpper, Bachstelze und Rotschwänzchen. Vorsatz 2: Bau und Anbringung von Nistbrettchen für Mehl- und Rauchschwalben an Gebäuden, von besonderen

Weiterlesen: 10 gute Vorsätze für einen naturfreundlichen Garten für Rotkehlchen, Igel und Co für 2015 – NABU gibt Tipps

Werbung