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Saisonende im Brockengarten – letzte Führung des Jahres am Freitag, 14. Oktober 2016

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Letzte Blüten im Brockengarten / Foto von Gunter Karste

Am Freitag, den 14.10.2016 findet um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Garten nicht komplett vom Schnee bedeckt ist, was aber derzeit unwahrscheinlich ist.

Der 1890 gegründete Brockengarten ist Mitglied im Verband der Botanischen Gärten Deutschlands und der Arbeitsgruppe der arktisch-alpinen Gärten Europas, die in diesem Jahr in Pont-de-Nant in der Schweiz ihre 6. Konferenz durchführte. Es trafen sich Vertreter arktisch-alpiner Gärten aus Norwegen, Schottland, Italien, Frankreich, Estland, Georgien, der Schweiz und Deutschland, um über die Aufgaben der Gärten u.a. bei der Erfüllung von Naturschutzaufgaben zu diskutieren.

Von den fünf arktisch-alpinen Gärten in Deutschland waren der Schachengarten, der dem Botanischen Garten Nymphenburg in München angegliedert ist, und der Brockengarten, für den der Nationalpark Harz zuständig ist, vertreten.

Arktisch-alpine Gärten stehen für den Erhalt einer einzigartigen Hochgebirgsflora. Die meisten Gärten dieser Art wurden daher

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Stellvertretender Nationalparkleiter Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

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Dr. Hans-Ulrich Kison bei einem Referat im Tagungszentrum Kloster Drübeck / Foto von Ingrid Nörenberg

Wernigerode. Mit Wirkung zum 1. September 2016 ging Dr. Hans-Ulrich Kison, Fachbereichsleiter Naturschutz, Forschung und Dokumentation und stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Harz, in den Ruhestand.

Dr. Kison hat durch seine sachliche und ergebnisorientierte Arbeit gemeinsam mit dem Nationalparkleiter Andreas Pusch viel dazu beigetragen, dass die Nationalparkfusion 2006 ein Erfolg wurde. Darüber hinaus fand und findet die Arbeit seines Fachbereichs bundesweite Anerkennung, sodass Pusch bei der Verabschiedung und Würdigung seiner Arbeit sagte: „Hans-Ulrich Kison ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Gestalter des Zusammenwachsens unserer länderübergreifenden Verwaltung. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute ohne sein Wirken nicht auf eine so erfolgreiche Arbeit zum Wohle unseres Nationalparks zurückblicken könnten.“

Geboren am 15. August 1950 in Staßfurt, studierte Kison an der Martin Luther-Universität Halle von 1969 – 1973 Biologie mit dem Schwerpunkt Genetik. Seine Diplomarbeit schrieb er 1973,

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Aufruf zur Mitarbeit: ROTE MAPPE 2017 – Der kritische Jahresbericht zur Natur-, Kultur- und Heimatpflege des Niedersächsischen Heimatbundes

Auch in diesem Jahr ruft der Niedersächsische Heimatbund (NHB) seine Mitgliedsorganisationen, ehrenamtlichen Mitarbeiter und alle an der Heimat interessierten Bürgerinnen und Bürger auf, an der Erarbeitung der ROTEN MAPPE mitzuwirken. Die ROTE MAPPE ist ein einzigartiges Instrument der direkten Demokratie, mit der alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, in den Dialog mit der Landesregierung zu treten. Seit 1960 nimmt der NHB Anregungen, Kritik und Lob zu allen Bereichen der Heimatpflege auf und stellt sie in der ROTEN MAPPE zusammen. In der Festversammlung des Niedersachsentages wird sie dem Ministerpräsidenten vom Präsidenten des NHB überreicht. Die Landesregierung beantwortet sie mündlich und mit der WEISSEN MAPPE schriftlich. – Der Niedersachsentag findet am 19. und 20. Mai 2017 in Quakenbrück statt.

Die ROTE MAPPE bietet eine Plattform, um Öffentlichkeit und die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft über aktuelle Fragen der Heimatpflege zu informieren, auf vorbildliche Maßnahmen und Aktivitäten hinzuweisen und Fehlentwicklungen zu stoppen.

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Europa in meiner Region – Erfolgsgeschichten für Deutschland und den Harz – Aktionstag am 9. Mai 2016 auf Torfhaus

Altenau-Torfhaus. „Europa in meiner Region – Erfolgsgeschichten für Deutschland“: Das ist das Motto der Aktionstage anlässlich der Europawoche im Mai 2016. Wir zeigen, dass die Regionalpolitik der Europäischen Union, begleitet natürlich vom Land Niedersachsen, unser aller Lebensqualität verbessert. Hinter den abstrakt und bürokratisch daherkommenden Programmen und Maßnahmen der EU stehen oftmals ganz konkrete Projekte direkt vor Ort.

Getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ stellen sich im Rahmen der bundesweiten Aktion „Europa in meiner Region“ Projekte und Projektträger vor, die auch aus Mitteln der Europäischen Union und insbesondere aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wurden und damit realisiert werden konnten.

Eines dieser „Leuchtturm“-Projekte ist das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, das 2009 seinen Betrieb in dem neu errichteten Gebäude aufnahm. Endlich war nun mehr Platz für eine neue moderne Ausstellung zum Nationalpark Harz, zum Naturschutz in Großschutzgebieten und zum Grünen Band im Harz. Auch das Nationalparkkino und der Ausstellungsbereich Moor

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Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29. Mai 2016 im Brockenhaus

Wanderausstellung im Brockenhaus

Wanderausstellung im Brockenhaus / Foto: Nationalpark Harz

“14 auf einem Streich” – Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29. Mai 2016 im Brockenhaus – Schwieriger Start – guter Lauf?

Wernigerode/Brocken. Eine Wanderausstellung zur Entstehungsgeschichte deutscher Nationalparke und zum Nationalparkprogramm der DDR ist jetzt bis zum 29.5.2016 im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus auf dem Brockengipfel zu sehen.

Es war der 12. September 1990, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, da verabschiedete der Ministerrat der DDR in seiner letzten Sitzung ein Regelwerk, dem für den bundesweiten Naturschutz bis heute große Bedeutung zukommt: das Nationalparkprogramm. Es verfügte die Gründung von insgesamt 14 Großschutzgebieten zwischen Ostsee und Sächsischer Schweiz: fünf Nationalparke sowie sechs Biosphärenreservate und drei Naturparke.

Im September 2015 jährte sich die Verabschiedung des Nationalparkprogramms der DDR zum 25. Mal. Dieses Ereignis bot Anlass zur Würdigung der historischen Leistung des Nationalparkprogramms aber auch zur Reflexion darüber, wie

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Vortrag am 13. April 2016 um 19 Uhr in Goslar: Auenland Niedersachsen

Bach

Bach / Foto von Christian Wiesel

Vortrag “Auenland Niedersachsen” am Mittwoch, 13. April 2016, ab 19:00 Uhr in Goslar, Petersilienstr. 23, Verbändebüro NABU / BUND Westharz Der Eintritt ist frei.

Unsere Landschaft ist wasserreich, Bach- und Flussläufe prägen unser Land in vielfältiger Weise. Intakte Gewässer- und Auenlandschaften zählen zu den artenreichsten und leistungsfähigsten Ökosystemen in Deutschland. Doch die Nutzungsansprüche des Menschen und viele Jahrhunderte Gewässernutzungen haben zu tiefgreifenden Veränderungen der einst vielfältigen Gewässerlandschaften geführt. Mit erheblichen Folgen für viele Bäche, Flüsse und Stillgewässer: Strukturarmut, Verbauungen, Nutzungsintensivierung in den begleitenden Talauen, Nährstoffbelastung, gestörter Wasserhaushalt, intensive Freizeitnutzung: Von der Quelle bis zur Mündung vollständig natürliche Fließgewässersysteme gibt es nicht mehr, nur ein kleiner Teil unserer Gewässer und Auen befindet sich heute in einem naturnahen Zustand. Viele Tier- und Pflanzenarten sind stark gefährdet oder ausgestorben, manche Biotoptypen der Gewässer- und Auenlandschaften sind heute z. T. irreversibel geschädigt. Von den ursprünglichen Überflutungsflächen an unseren

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Kuchenbasar für den Schutz der Natur im Nationalpark Harz

Wernigerode. Eine Spende von 50 € für den Schutz der Natur im Nationalpark Harz erreichte jüngst das Spendenkonto der Parkverwaltung. Auch der Begleitbrief löste Freude aus, denn die Klassenleiterin Claudia Tauer der 5D des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode teilte uns im Namen der ganzen Klasse mit:

„Weil uns die schöne Natur hier im Harz, die Sie so schützen und pflegen, sehr am Herzen liegt, möchten wir, die Klasse 5D des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode, dem Nationalpark Harz 50 € spenden, die wir mithilfe eines Kuchenbasars erwirtschaftet haben.“

Der Nationalpark sagt ein herzliches Dankeschön und wünscht ein frohes Osterfest!

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Nationalparkhaus Sankt Andreasberg bedankt sich bei Frank Raimer

praesentkorb

Ursel Koblitz übergibt Frank Raimer einen Präsentkorb / Foto von Thomas Appel, NABU

Sankt Andreasberg. Nationalpark-Förster Frank Raimer geht nach zwanzig Jahren Dienst im Nationalpark Harz Ende Januar 2016 in den Ruhestand. An seinem allerletzten Arbeitstag, dem 29. Januar, hielt er noch von 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zum Thema „Die Rückkehr der Wölfe im Yellowstone-Nationalpark“.

Thomas Appel, Leiter des Nationalparkhauses, bedankte sich für das große Engagement von Frank Raimer für die Belange des Naturschutzes und für seine besondere und langjährige Verbundenheit mit dem Nationalparkhaus. Weil er der Meinung sei, dass das Wort „Ruhestand“ überhaupt nicht zu Frank Raimer passe, wünschte er ihm im Namen des Hauses einfach „für seinen neuen Lebensabschnitt“ alles Gute und vor eine nachhaltige Gesundheit! Frank Raimer sei auch zukünftig jederzeit gerne gesehen und man hoffe, dass er gelegentlich weiterhin – auch für Vorträge – ins Haus kommen

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Noch bis zum 15. Januar für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2016 bewerben

Wernigerode. Derzeit läuft wieder die Ausschreibung für das Umweltpraktikum 2016 der Commerzbank. Naturbegeisterte Studierende können sich wieder für das „Open-Air“-Semester bewerben, das die Bank auch im kommenden Jahr Studierenden aller Fachrichtungen anbietet. Der Bewerbungszeitraum für die bis zu 70 Plätze des Umweltpraktikums läuft bis zum 15. Januar 2016. Auch der Nationalpark Harz ist mit 4 Plätzen dabei – in Sankt Andreasberg, Torfhaus und Wernigerode.

An 25 Standorten zwischen Watzmann und Wattenmeer werden die Praktikanten ein mehrmonatiges Praxissemester in Deutschlands schönsten Naturlandschaften absolvieren und können in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten – auch im Harz – ihre Leidenschaft für Natur und Umwelt mit praktischen Tätigkeiten verbinden.

Ziel des Commerzbank-Umweltpraktikums ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Im Fokus dieser Ausbildung stehen praxisbezogene Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsabläufe der Schutzgebiete. Dabei realisieren die Studierenden eigene Projekte in der

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25 Jahre Umweltpraktikum der Commerzbank – der Nationalpark Harz ist dabei

In diesem Jahr feiert das Projekt „Umweltpraktikum der Commerzbank“ sein 25-jähriges Jubiläum. Der Nationalpark Harz, damals noch in Form des Hochharz-Parks, ist seit dem Jahr 1991 an diesem erfolgreichen Projekt beteiligt und hat in den verschiedenen Einsatzstellen und mit der Unterstützung unseres Fördervereins GFN e.V. seitdem über 100 Praktikanten betreut.

Somit konnten verschiedene Projekte auf den Weg gebracht werden, die ohne diese tatkräftige Hilfe nicht möglich gewesen wären.Darüber hinaus wurden zu saisonbedingten Arbeitsspitzen viele Schulklassen betreut, die mit Unterstützung der Praktikanten einen neuen Blickwinkel auf unseren Nationalpark und dessen Naturausstattung vermittelt bekamen. Für uns ist dieses Praktikum daher von ganz besonderer Bedeutung, hilft es doch ganz konkret, Umweltbildung vor Ort zu organisieren, wo die personellen Kapazitäten des Parks nicht ausreichen. Und es dient in sehr effizienter Weise auch dazu, Studenten und andere junge Menschen an Naturschutz und Umwelterziehung heranzuführen.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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2000 Jahre Bergbau bei Liebenburg – Vortrag am 11. Juli 2015 in Othfresen

Foerderwagen Bismarck

Relikte des Liebenburger Bergbaus am ehemaligen Schacht Bismarck / Foto: Verlag Schadach/BUND Westharz

Schatzsuche im Liebenburger Land – Liebenburger Kulturtage vom 10. – 12. Juli 2015

Liebenburg. Der Kulturverein Lewer Däle Liebenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Gemeinde Liebenburg am Wochenende vom 10. – 12. Juli 2015 die Liebenburger Kulturtage: Zahlreiche Ortsteile präsentieren die Vielfalt des kulturellen Lebens in unserer Gemeinde. Unter dem Motto: „Kultur bewegt!“ bietet sich die Gelegenheit, in zahlreichen Liebenburger Ortsteilen auf kulturelle Schatzsuche an ungewöhnlichen, oft nicht zugänglichen Orten zu gehen.

Einer dieser ungewöhnlichen Orte ist das Aufbereitungsgebäude der ehemaligen Grube Ida-Bismarck an der Bahnstrecke Goslar-Hildesheim in Othfresen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Erzgruben des Salzgittergebietes haben sich von der Grube Ida-Bismarck am Ida-Stollen größere Teile der Übertageanlagen erhalten. Als markantes Wahrzeichen des Othfresener Bergbaus ist das an der Bahnstrecke Goslar–Hildesheim gelegene Gebäude weithin sichtbar. Es wird heute von der Studiengesellschaft für Eisenerzaufbereitung genutzt

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Heimat vernetzt – Erstes Portal für moderne Heimatpflege in Niedersachsen gestartet

Dr. Julia Schulte to Bühne führt in das Heimatnetz ein (Foto: NHB)

Heimatpflege in Niedersachsen, das ist großes Engagement vor Ort, beeindruckendes geschichtliches Wissen, lokale Kompetenz in Fragen des Natur-und Umweltschutzes sowie der Denkmalpflege und Platt schnacken. Damit auch Interessierte in anderen Regionen Niedersachsens davon erfahren und die Vereine sich austauschen können, unterstützt der Niedersächsische Heimatbund e.V. (NHB) diese Zusammenarbeit mit dem Heimatnetz.

Seit dem 2.7. ist die niedersächsische Heimatpflege nun auch online zugänglich.

Bei zwei Auftaktveranstaltungen – eine im Weserberglandforum der HAWK Holzminden und eine in der NHB-Geschäftsstelle –, in Anwesenheit von Marlies Grebe vom Geschichts-und Heimatverein Holzminden sowie Joachim Werren von der Stiftung Niedersachsen und Heike Fliess vom MWK wurde das Heimatnetz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Julia Schulte to Bühne betonte in ihrer Einführung, wie sehr der NHB seine Mitglieder vor Ort schätzt: „Gerade im ländlichen Raum sind die Heimatvereine oft die einzigen Träger kultureller Einrichtungen. Sie sind es,

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Fledermausnacht am 24. Juli 2015 am Schaubergwerk Büchenberg bei Elbingerode

Am 24. Juli 2015 findet von 16 bis 24 Uhr am Schaubergwerk Büchenberg bei Elbingerode (Harz) eine Fledermausnacht statt. Zwei Fledermaus-Sonderführungen gibt es um 17 und um 18 Uhr.

Die ehemalige Eisenerzgrube Büchenberg bei Elbingerode und die Eisenerzgrube Braunesumpf bei Blankenburg sind die bedeutendsten Felsquartier für Fledermäuse aus zweiter Hand im Harz. Hiermit ist gemeint, dass es keine natürlichen Höhlen sind, sondern Hohlräume, die vom Menschen geschaffen wurden und jetzt den Fledermäusen als Wohnstätte zur Verfügung stehen. Die Gruben sind naturschutzrechtlich streng geschützt.

Zu den ehemaliegen Eisenerzgruben fliegen die Fledermäuse aus einem Umfeld von ca. 280 km heran, um sich hier zu paaren und zu überwintern.

Die Fledermausnacht wird Menschen für die faszinierenden “Geister” und Flugakrobaten der Nacht sensibilisieren, da die unbekannten Wesen hautnah erlebt werden können.

PM: Bernd Ohlendorf Landesreferenzstelle für Fledermausschutz Sachsen-Anhalt AK Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V.

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Themenhefte in Leichter Sprache im Nationalpark-HohneHof vorgestellt

Gruppenfoto vor dem Hohnehof / Foto von Irmtraud Theel

Themenhefte „Bach, Graben, Fluss“ sowie „See und Teich“ für Behinderte mit Lernschwierigkeiten an Schüler der Liv-Ullmann-Schule Wernigerode übergeben

Wernigerode. Kürzlich wurden am Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen-Hohne zwei Themenhefte in Leichter Sprache durch den Nationalpark Harz und die Lebenshilfe Wernigerode, die beide an der Erarbeitung der Themenhefte mitgewirkt haben, an Schülerinnen und Schüler der Liv-Ullmann-Schule Wernigerode übergeben.

Das Projekt „Ungehindert engagiert: Menschen mit geistiger Behinderung entdecken, erleben und erhalten den Lebensraum Wasser“ wurde von EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, initiiert. Das Projekt fußt auf einer seit 2009 bestehenden Kooperation zwischen EUROPARC Deutschland und der Bundesvereinigung Lebenshilfe im Rahmen des Freiwilligenprogramms „Ehrensache Natur“. In den ersten Jahren bestanden die gemeinsamen Aktionen vor allem in praktischen Arbeitseinsätzen zum Wohle der Natur. Darauf fußend gibt es seit Jahren eine gute Zusammenarbeit zwischen den Partnern. So haben der Nationalpark Harz und die Lebenshilfe

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Unzureichender Naturschutz in den Wäldern der Region Braunschweig und Harz

EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

Unzureichender Naturschutz auch in Wäldern der Region Braunschweig hat jetzt die EU-Kommission veranlasst, ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Sicherung durch Unterschutzstellung von Natura-2000-Gebieten einzuleiten. Am Ende könnten eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof und erhebliche Strafzahlungen auch für Niedersachsen stehen.

Seit Jahren verstößt auch Niedersachsen in dramatischer Weise gegen EU-Recht und deutsche Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die unzureichende Sicherung dieser Schutzgebiete durch Naturschutzverordnungen, sondern auch um die bereits eingetretenen Schäden an geschützten Lebensräumen und Populationen streng geschützter Tierarten.

Insbesondere die alten Eichen- und Buchenwälder in den Schutzgebieten des Netzes Natura-2000 der Region Braunschweig haben sich nach Erkenntnissen der AG Wälder in ihrem Erhaltungszustand stark verschlechtert. Großkahlschläge, Entwässerungen, Totholznutzung und Bodenzerstörungen durch die Forstwirtschaft vor allem im öffentlichen Wald sind Ausdruck dieser Übernutzung.

Für Natura-2000-Gebiete existieren ganz überwiegend bisher weder rechtskonforme Schutzverordnungen, noch abgestimmte Managementpläne, wie sie durch die europäische FFH-Richtlinie seit zwei Jahrzehnten vorgeschrieben sind.

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Warum brauchen Fische Treppen? Regionale Vernetzung für praxisnahe Ausbildung: Wasserbau-Workshop beim Nationalpark Harz

fischtreppe saigerhuettenweg

Von dem Wehr an einer ehemaligen Schokoladenfabrik im Wernigeröder Stadtteil Hasserode wurden den Studierenden Pläne vorgelegt, anhand derer sie selbst eine Fischaufstiegsanlage planen konnten. Erst auf der Exkursion danach sahen sie die realisierte Lösung und konnten sie mit der eigenen vergleichen. Foto: Prof. Stödter

Hildesheim – Wernigerode. So wie Autobahnen mit Fangzäunen den Wildwechsel für Rehe, Füchse und Hasen unmöglich machen, so können Querbauwerke in Flüssen und Bächen Fischen und aquatischem Kleingetier die nötigen Wanderungen buchstäblich ver„wehr“en. Wehre müssen gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie für Wanderungen von Fischen durchgängig gemacht werden, sonst droht ein Artensterben, weil die Wanderungen für viele Fische zum Lebenszyklus dazu gehören.

Der Nationalpark Harz mit Hauptsitz in Wernigerode versteht sich als Vorreiter ökologischen Denkens und Handelns. Was liegt da näher, als dort einen Workshop für Hildesheimer Bauingenieur-Studierende der HAWK (Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft) mit Vertiefungsrichtung „Wasser und Verkehr“ durchzuführen und sich diesem Thema intensiv zu widmen?

Schon

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Wildnisforum Nationalpark Harz 2014 – Tagung im Kloster Drübeck am 1. und 2. Dezember 2014

Wernigerode – Ilsenburg-Drübeck. Wie Wildnisbildung Naturschutzziele in Nationalparken bereichern kann, steht im Fokus des Wildnisforums Nationalpark Harz vom 1. und 2. Dezember 2014. Im Rahmen des Forums wird das dreijährige Projekt „Wildnis macht stark“ und dessen Resultate vorgestellt.

Lebhafte Eindrücke aus der Wildnisbildung im Nationalpark Harz, die übergeordnete Sicht von Bundesamt für Naturschutz, BUND und DBU sowie Einblicke in die Erfahrungen anderer Großschutzgebiete werden im Laufe des Forums beleuchtet. Darsteller aus Forschung, Lehre und Praxis sowie aus anderen Schutzgebieten werden ihre Perspektive einbringen. In einer Podiumsrunde kommen die Kooperationspartner des Projekts „Wildnis macht stark“ zu Wort.

Am Ende des Forums werden in verschiedenen Workshops konkrete Impulse erarbeitet, um die Wildnisbildung in Großschutzgebieten zu etablieren und weiterzuentwickeln.

Tagungsort: Evangelisches Tagungszentrum Kloster Drübeck, Klostergarten 6, 38871 Ilsenburg, Tel. 039452-94334, www.kloster-druebeck.de Weitere Informationen finden Sie auch unter www.nationalpark-harz.de.

PM: Veranstalter – Nationalparkverwaltung Harz, Deutsche Naturschutzakademie und BUND

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Geocacher-Treffen am Harly bei Vienenburg mit großer Resonanz – Geopark erleben und verstehen

wanderung geocacher 2014

Geologie wird im Harly verständlich – Foto von Christoph Sehrt

Geocacher-Treffen am Klostergut Wöltingerode mit anschließender geologischer Wanderung durch den Harly – spannende Einsichten und Aussichten für nahezu 100 Geocacher im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen Goslar – Vienenburg. Jüngst trafen sich annähernd 100 Geocacher bei schönstem Herbstwetter im Biergarten des Klosterguts Wöltingerode in Goslar-Vienenburg. Eingeladen hatte Christoph Sehrt, in Cacherkreisen besser bekannt als „Nine&Dido“, um mit gleichgesinnten den „Internationalen EarthCache Day“ zu begehen – und die Resonanz war riesig.

Geocaching ist mittlerweile auch in Deutschland zu einer Trendsportart geworden, bei der man mit Hilfe eines GPS-Gerätes „Schätze“ in der Natur sucht. Die Verstecke werden im Internet in Form von Koordinaten angegeben und mit Hilfe des GPS-Gerätes kann man die zumeist aus Tupperbehältern bestehenden Schätze finden. War man erfolgreich, so trägt man sich vor Ort in ein Logbuch ein und kann seinen Erfolg dann ebenfalls auf einschlägigen Seiten

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Wildnis statt Universität – neue Commerzbank-Umweltpraktikanten im Nationalpark Harz

rucksackuebergabe st. andreasberg 2014 w.wimmer

Filialdirektor Roland Wolf mit den Commerzbank-Praktikanten (v.l.) Julius Weimper (Nationalparkhaus Sankt Andreasberg), Anna Blesch (Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg) und Sebastian Berbalk (Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus); Foto: Walter Wimmer.

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Studenten unterstützen Schutzgebiete vom Watzmann bis zum Wattenmeer – auch im Nationalpark Harz. 51 Studierende aus dem In- und Ausland sind bundesweit im jährlich stattfindenden Commerzbank-Umweltpraktikum aktiv. Seit nunmehr knapp 25 Jahren bieten die teilnehmenden deutschen Nationalparke, Biosphärenreservate, Naturparke und die Commerzbank interessierten Studenten aller Fachbereiche die Möglichkeit, ihre Leidenschaft für die Natur mit praktischen Erfahrungen im Umwelt- und Naturschutz zu verbinden. Zwischen drei und sechs Monaten dauert das Umweltpraktikum, bei dem die Naturliebhaber die Theorie in den Hörsälen gegen die Praxis in Deutschlands einzigartigen Naturlandschaften tauschen.

Traditionell fand der Auftakt des Open-Air-Semesters im Rahmen einer gemeinsamen Einführungswoche im Nationalpark Bayerischer Wald statt. Im Wildniscamp des Nationalparks verbrachten die Praktikanten nicht nur intensive Tage in einer der schönsten Landschaften Deutschlands, sondern

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Sonderausstellung im Harzmuseum Wernigerode: NATURA 2000

Sonderausstellung im Harzmuseum Wernigerode: NATURA 2000 – Europäischer Naturschutz in Sachsen-Anhalt Wernigerode. Ab dem 21. Mai 2014 ist im Harzmuseum Wernigerode die gleichnamige Sonderausstellung zu sehen. Es handelt sich hierbei um eine Wanderausstellung des Landesamts für Umweltschutz in Sachsen-Anhalt, die mit Hilfe von europäischen Fördergeldern erstellt wurde.

NATURA 2000 steht für ein europaweites Netz von Schutzgebieten mit dem Hintergrund gefährdete Pflanzen- und Tierarten mit ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen. Mehrere europäische Richtlinien greifen hier ineinander, so dass in den ausgewiesenen NATURA 2000-Flächen der Naturschutz oberste Priorität hat.

Die Ausstellung zeigt, wie diese Richtlinien in Sachsen-Anhalt umgesetzt werden und wie viel Schützenswertes wir in unserem Land vorfinden. Dafür möchte die Ausstellung neugierig machen und alle Besucherinnen und Besucher sensibilisieren.

Vom 21. Mai bis zum 9. September ist die Ausstellung von Montag bis Sonnabend immer von 10.00 – 17.00 Uhr bzw. an Feiertagen von 14.00 – 17.00 Uhr zu besuchen.

Pressemitteilung: Stadt

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