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Vortrag am 13. April 2016 um 19 Uhr in Goslar: Auenland Niedersachsen

Bach

Bach / Foto von Christian Wiesel

Vortrag „Auenland Niedersachsen“ am Mittwoch, 13. April 2016, ab 19:00 Uhr in Goslar, Petersilienstr. 23, Verbändebüro NABU / BUND Westharz Der Eintritt ist frei.

Unsere Landschaft ist wasserreich, Bach- und Flussläufe prägen unser Land in vielfältiger Weise. Intakte Gewässer- und Auenlandschaften zählen zu den artenreichsten und leistungsfähigsten Ökosystemen in Deutschland. Doch die Nutzungsansprüche des Menschen und viele Jahrhunderte Gewässernutzungen haben zu tiefgreifenden Veränderungen der einst vielfältigen Gewässerlandschaften geführt. Mit erheblichen Folgen für viele Bäche, Flüsse und Stillgewässer: Strukturarmut, Verbauungen, Nutzungsintensivierung in den begleitenden Talauen, Nährstoffbelastung, gestörter Wasserhaushalt, intensive Freizeitnutzung: Von der Quelle bis zur Mündung vollständig natürliche Fließgewässersysteme gibt es nicht mehr, nur ein kleiner Teil unserer Gewässer und Auen befindet sich heute in einem naturnahen Zustand. Viele Tier- und Pflanzenarten sind stark gefährdet oder ausgestorben, manche Biotoptypen der Gewässer- und Auenlandschaften sind heute z. T. irreversibel geschädigt. Von den ursprünglichen Überflutungsflächen an unseren

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Unzureichender Naturschutz in den Wäldern der Region Braunschweig und Harz

EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

Unzureichender Naturschutz auch in Wäldern der Region Braunschweig hat jetzt die EU-Kommission veranlasst, ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Sicherung durch Unterschutzstellung von Natura-2000-Gebieten einzuleiten. Am Ende könnten eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof und erhebliche Strafzahlungen auch für Niedersachsen stehen.

Seit Jahren verstößt auch Niedersachsen in dramatischer Weise gegen EU-Recht und deutsche Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die unzureichende Sicherung dieser Schutzgebiete durch Naturschutzverordnungen, sondern auch um die bereits eingetretenen Schäden an geschützten Lebensräumen und Populationen streng geschützter Tierarten.

Insbesondere die alten Eichen- und Buchenwälder in den Schutzgebieten des Netzes Natura-2000 der Region Braunschweig haben sich nach Erkenntnissen der AG Wälder in ihrem Erhaltungszustand stark verschlechtert. Großkahlschläge, Entwässerungen, Totholznutzung und Bodenzerstörungen durch die Forstwirtschaft vor allem im öffentlichen Wald sind Ausdruck dieser Übernutzung.

Für Natura-2000-Gebiete existieren ganz überwiegend bisher weder rechtskonforme Schutzverordnungen, noch abgestimmte Managementpläne, wie sie durch die europäische FFH-Richtlinie seit zwei Jahrzehnten vorgeschrieben sind.

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Mit dem Luchs in den Hochharz – Broschüre „NATURA Tipp 7“ wird vorgestellt

Am Montag, 22. Dezember um 14.00 Uhr stellt der Regionalverband Harz zusammen mit dem Nationalpark Harz eine neue Broschüre im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg vor. Der NATURA Tipp 7 macht das einmalige Natura 2000-Gebiet rund um den Brocken erlebbar.

Nach einem Vortrag zu den Hintergründen von Natura 2000 und der zehnteiligen Broschürenserie NATURA Tipps stehen Experten von Nationalpark und Regionalverband Harz Interessierten für Rückfragen zur Verfügung. Das in der Broschüre vorgestellte Gebiet „Hochharz“ ist ein Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000, das sich bereits auf rund einem Fünftel der europäischen Fläche erstreckt.

Das heimliche Wappentier des Nationalparks Harz, der Luchs, blickt vom Titelbild des NATURA Tipps 7.Die neueste Broschüre des Natur- und Geoparkträgers Regionalverband Harz stellt das Natura 2000-Gebiet mit seinen typischen Pflanzen, Tieren und Lebensräumen vor. Die gemeinsam mit dem Nationalpark erarbeitete Broschüre beschreibt zudem eine reizvolle Tour durch das Natura 2000-Gebiet. Die Tageswanderung führt, ausgehend von Ilsenburg,

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Sonderausstellung im Harzmuseum Wernigerode: NATURA 2000

Sonderausstellung im Harzmuseum Wernigerode: NATURA 2000 – Europäischer Naturschutz in Sachsen-Anhalt Wernigerode. Ab dem 21. Mai 2014 ist im Harzmuseum Wernigerode die gleichnamige Sonderausstellung zu sehen. Es handelt sich hierbei um eine Wanderausstellung des Landesamts für Umweltschutz in Sachsen-Anhalt, die mit Hilfe von europäischen Fördergeldern erstellt wurde.

NATURA 2000 steht für ein europaweites Netz von Schutzgebieten mit dem Hintergrund gefährdete Pflanzen- und Tierarten mit ihren natürlichen Lebensräumen zu schützen. Mehrere europäische Richtlinien greifen hier ineinander, so dass in den ausgewiesenen NATURA 2000-Flächen der Naturschutz oberste Priorität hat.

Die Ausstellung zeigt, wie diese Richtlinien in Sachsen-Anhalt umgesetzt werden und wie viel Schützenswertes wir in unserem Land vorfinden. Dafür möchte die Ausstellung neugierig machen und alle Besucherinnen und Besucher sensibilisieren.

Vom 21. Mai bis zum 9. September ist die Ausstellung von Montag bis Sonnabend immer von 10.00 – 17.00 Uhr bzw. an Feiertagen von 14.00 – 17.00 Uhr zu besuchen.

Pressemitteilung: Stadt

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Naturschutzverbände kritisieren schleppende Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000 im Landkreis Goslar

Der FFH-geschützte Fluss Sieber

Der FFH-geschützte Fluss Sieber im Winter

Goslar. „Natura 2000“ ist ein zusammenhängendes ökologisches Netz von Schutzgebieten in Europa. Natürliche und naturnahe Lebensräume und gefährdete wildlebende Tiere und Pflanzen sollen hier geschützt und erhalten werden. Grundlage des Netzes Natura 2000 ist die Richtlinie über die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie), in der Ziele, naturschutzfachliche Grundlagen und Verfahrensvorgaben zur Errichtung des Netzes Natura 2000 festgeschrieben sind. Das Netz Natura 2000 soll aus Gebieten gemäß der FFH-Richtlinie (FFH-Gebiete) und der EG-Vogelschutzrichtlinie bestehen, wobei sich die beiden Gebietskategorien durchaus auch überlappen können, wie das Beispiel des Nationalparks Harz zeigt.

Das zusammenhängende Netz Natura 2000 ist auf Grundlage der EU-Richtlinien wie folgt zu sichern:

Spätestens binnen sechs Jahren nach Aufnahme der Gebiete in die Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung entsprechend FFH-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz unverzüglich nach der Benennung des Gebiets nach Art. 4 Abs. 1 und 2

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