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Hirschkäfer in der Nationalparkregion Harz werden kartiert

Hirschkäfer

Kampf zweier rivalisierender Männchen des Hirschkäfers – Foto von Ralf Steinberg

Wernigerode. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist einer der größten, imposantesten und wahrscheinlich auch bekanntesten Käfer Mitteleuropas. Den Namen trägt das bis zu neun Zentimeter große Tier dank der geweihartig vergrößerten Oberkiefer (Mandibeln) der Männchen. Zur Fortpflanzungszeit Ende Mai bis Anfang September sind die Männchen auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen. Treffen mehrere Männchen bei einem Weibchen aufeinander, so kann es zu erbitterten Rivalenkämpfen kommen. Dabei versuchen die Kontrahenten, ihr gegenüber mit dem Geweih zu umklammern oder auszuhebeln und vom Baum zu werfen. Das Krachen und Knacken der kämpfenden Hirschkäfermännchen soll an stillen Sommerabenden bis zu 15 Meter weit zu hören sein.

Während der Paarung hindert das Männchen mit Hilfe seines Geweihs das Weibchen daran, fortzulaufen. Nach der Begattung gräbt sich das Weibchen mehrere Dezimeter tief ins Erdreich und legt dort im Laufe mehrerer Tage ihre Eier an verrottendem Holz

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