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Der Natur unter die Arme gegriffen – Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz

buchenpflanzung

Nach kurzer Einarbeitung sitzt jeder Handgriff: Madita und Michelle pflanzen eine junge Buche. / Foto von Thomas Schwerdt

Wernigerode – Braunlage. Das Thermometer zeigt 4 Grad, es nieselt leicht und der Wald ist in ein gleichmäßiges Grau getaucht. Obwohl kein Spaziergänger unterwegs ist, dringen Stimmen durch den Fichtenbestand. Wer sich nähert, erblickt junge Erwachsene, die mit Pflanzhacken und kleinen Buchen den Wald von morgen mitgestalten.

Es sind Praktikanten und Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), die eigentlich in verschiedenen Dienststellen des Nationalparks Harz sowie im Haus der Natur in Bad Harzburg arbeiten. In dieser Woche sind sie zusammengekommen, um eine Pflanzaktion im Nationalparkrevier Oderhaus zu unterstützen. Organisiert und betreut wurde die Pflanzung vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle – einer Umweltbildungseinrichtung, die zum Nationalpark Harz gehört.

Von Natur aus wären bis in diese Höhenlagen Laub- oder Laubmischwälder zu finden. Aus historischen Gründen der früheren Waldnutzung sind jedoch auch noch strukturarme Fichtenforste anzutreffen, daher

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Veranstaltung zum Internationalen Ranger-Tag am 27. Juli 2016 am Natur-Erlebniszentrum HohneHof

Ranger Hohnekamm

Nicht überall auf der Erde ist die Rangerarbeit so ungefährlich wie im Harz: Ranger auf dem Hohnekamm im Nationalpark Harz. / Foto von Ingrid Nörenberg

Veranstaltung anlässlich des Internationalen Ranger-Tags (World Ranger Day) am 27. Juli 2016 am Natur-Erlebniszentrum HohneHof bei Drei Annen-Hohne

Wernigerode. Wer kennt sie nicht, die Harzer Ranger im Nationalpark Harz? Aber haben Sie auch schon mal bei einem Besuch in einem anderen Schutzgebiet einen der dortigen Ranger oder Rangerinnen kennen gelernt? Oder sogar in einem Nationalpark außerhalb Deutschlands? Immerhin fast 5000 Nationalparke gibt es auf der Welt.

Ranger gibt es weltweit und nicht überall ist ihr Einsatz für Mensch und Natur so ungefährlich wie in unserem Land. Vor allem in Afrika und Asien sterben jedes Jahr Ranger beim Kampf gegen Wilderer. Auch, um auf diese Situation aufmerksam zu machen, hat die Internationale Ranger-Organisation (IRF) den 31. Juli zum Internationalen Ranger-Tag erklärt.

Der Schutz von Natur und

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Lagerfeuerromantik im Nationalpark Harz am 15. Juli 2016 in Braunlage-Königskrug

Ranger im Nationalpark Harz / Foto von Christian Wiesel

15. Juli 2016, Freitag, 19.00 Uhr: Was Sie schon immer über den Nationalpark Harz wissen wollten…

Braunlage-Königskrug, Kamphütte: Lagerfeuerromantik im Nationalpark Harz (ca. 3 Stunden). Wissenswertes über den Nationalpark Harz – Gespräche am Lagerfeuer. Bitte Mückenschutz mitbringen, Unkostenbeitrag für Getränke.

Anmeldung erforderlich unter 05320 269. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Der Freischütz – großes Konzert zum HohneHof-Jubiläum im Nationalpark Harz am 25. Juni 2016

Hihne-Konzert

Hohne-Konzert im Jahre 2011 / Foto von Ingrid Nörenberg, Nationalpark Harz

Wernigerode. Am kommenden Wochenende, fast auf den Tag genau vor fünf Jahren, wurde mit einem festlichen Konzert nach aufwändigem Umbau das Natur-Erlebniszentrum HohneHof feierlich eröffnet. In dieser Zeit hat sich das Haus von einem Geheimtipp zu einem beliebten Ausflugsziel für Einheimische und Gäste, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen entwickelt. Von anfänglich ca. 15 000 Besuchern im Jahr sind es jetzt etwa 25 000 Gäste, die zum Teil als „Stammgäste“ regelmäßig das Haus und angebotene Veranstaltungen besuchen. Damit gehört der HohneHof nach dem Brockenhaus und dem Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus zu den meistbesuchten Nationalparkeinrichtungen im Harz.

Insbesondere die unmittelbare Nähe zum Löwenzahnentdeckerpfad und das originelle Besucher-Leitsystem mit dem Ebereschenbeeren in allen Varianten machen den unverwechselbaren Charakter des Hauses aus. Das durch die gelungene Sanierung des Hauses gut erhaltene Fachwerk im Inneren des Hauses sorgt auch an Schlechtwettertagen für einen angenehmen Aufenthalt. Die

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Rotes Harzer Höhenvieh und neuer Konzerttermin am HohneHof des Nationalparks Harz

Rotvieh

Harzer Rotvieh an HohneHof / Foto von Irmtraud Theel (Nationalpark Harz)

Wernigerode-HohneHof. Seit einigen Tagen gibt es am beliebten Löwenzahnentdeckerpfad unweit vom Natur-Erlebniszentrum HohneHof eine Attraktion mehr. Unmittelbar an der Wasserstation mit der Archimedischen Schraube stehen wieder die Rinder des Roten Harzer Höhenviehs, die durch eine Kooperation mit dem Brockenbauer Thielecke hier in den Sommermonaten als „ökologische Rasenmäher“ zur Wiesenpflege eingesetzt werden. Besonders reizvoll für Kinder ist, dass hier die Mutterkühe mit wenige Wochen alten Kälbern zu bestaunen sind. Ein Familienausflug zum HohneHof ist somit also besonders zu empfehlen!

Übrigens: Der HohneHof feiert am 25. Juni 2016 mit einem Konzert mit dem Philharmonischen Kammerorchester und der Singakademie Wernigerode sein fünfjähriges Bestehen! Am 26. Juni ist dann ab 11.00 Uhr „Der Christian“ vom Kinderkanal mit dem Puppentheater „Rotkäppchen“ und dem Mitmachtanzprogramm „Zeigt her wozu du Füße hast“ zu Gast, um mit den kleinsten Besuchern den „Hohne-Geburtstag“ zu feiern.

PM: Nationalpark Harz

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Unser Harz im Juni 2016 – Hackelberg und der wilde Jäger, Paul Ernst zum 150. Geburtstag und vieles mehr

unser harz juni 2016

Titelbild der Juni-Ausgabe / Foto: Herausgeber

Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 1), „Nachhaltigkeit“ Ein Beitrag zur Provenienz und zur Bedeutung des Begriffs, „Der Harz ist meine Heimat“ Paul Ernst zum 150. Geburtstag, Gedicht Harz-Sonett, Emeril macht Urlaub, Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 4 Chromolithografie, Nationalparkforum: Seit 1995 mit den Nationalpark-Waldführern in die Natur

Clausthal-Zellerfeld. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts ranken sich Sagen um den wilden Jäger Hans Hackelberg. Auch die Gebrüder Grimm haben eine Version schriftlich festgehalten. Im Harzsagenschrein auf dem Burgberg in Bad Harzburg ist ebenfalls eine Darstellung zu finden. Doch worum geht es eigentlich in diesem Sagenkreis, in dem auch noch andere mystische Gestalten wie die Tutursel zu finden sind?

Mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbinden wir meist den Forstmann Johann Georg von Langen, der diesen Begriff im Hinblick auf die Forstwirtschaft 1732 in Braunlage mitgeprägt hat. Das Prinzip der Nachhaltigkeit war jedoch auch im Bergbau geläufig

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Natur erleben in der Abenddämmerung am 27. Mai 2016 in Drei Annen Hohne

Sonnenuntergang Frank Steingaß

Sonnenuntergang / Foto von Frank Steingaß

Wernigerode. Am Freitag, den 27. Mai 2016 lädt der Nationalpark Harz wieder zu seiner alljährlichen Dämmerungswanderung ein. Eingeladen sind alle, die Freude an einem besonderen Naturerlebnis haben und vielleicht mit der ganzen Familie einen Waldspaziergang zu einer etwas ungewohnten Tageszeit erleben möchten. Treffpunkt ist um 20.00 Uhr auf dem Parkplatz Drei Annen Hohne zwischen Wernigerode und Schierke.

Im Mittelpunkt dieses Abendspaziergangs stehen diesmal die „Jäger der Nacht“ wie beispielsweise Fledermaus und Eule. Auf spielerische Art werden Informationen anschaulich vermittelt und ermöglichen Kindern und Erwachsenen gleichermaßen einen Einblick in das Leben unserer nachtaktiven Waldbewohner.

Mit einem besinnlichen Abendspaziergang klingt diese Wanderung dann an der Feuerschale am Natur-Erlebniszentrum HohneHof aus.

Die Teilnahme ist kostenfrei, doch freuen wir uns über eine kleine Spende!

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Der Hochharz – eine länderübergreifende Landschaft stellt sich vor

Eckertalsperre

Die Eckertalsperre – je zur Hälfte in den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gelegen. Im Hintergrund der Scharfenstein, im Mittelgrund die auf der Ostseite von den DDR-Grenztruppen freigeschlagenen, ehemals bewaldeten Uferbereiche als Sicht- und Schussfeld im Kalten Krieg. Foto von Siegfried Wielert

Als Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ ist jetzt die erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes erschienen. Auf 420 Seiten bietet das Buch detaillierte Informationen zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der in den vergangenen Jahrhunderte u.a. vom Bergbau, heute dagegen vor allem von Tourismus geprägten Region vom Brocken bis in das nördliche Harzvorland. Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden sowie engagierte Regionalkenner vor Ort haben als Autoren an dem Band mitgearbeitet. Er enthält umfangreiches Kartenmaterial; Abbildungen und Fotos illustrieren und veranschaulichen die Texte.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Band am 4. März 2016 in der Hochschule Harz in Wernigerode vorgestellt. Grußworte

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Nationalpark bittet Autofahrer um Rücksicht beim Parken an Loipeneinstiegen

Loipe zugeparkt – so sollte es nicht sein! Foto: Nationalpark Harz

Winter im Harz – an den Einfahrten in die Waldwege und Loipen wird um Rücksicht gebeten

Wernigerode – Sankt Andreasberg-Oderhaus. Nach einer langen Zeit der Abstinenz können sich die Harzer und die Touristen über eine wundervolle Winterlandschaft freuen. Die Betreiber der Harzer Ski- und Rodellifte tun ihr Bestes, ihren Nutzern ein optimales Angebot präsentieren zu können. Die Wintersportgemeinden und der Nationalpark Harz bemühen sich ebenfalls, winterbegeisterten Touristen ein breitgefächertes Angebot in der wunderschönen Winterlandschaft anzubieten.

Im Harz und speziell im Nationalpark Harz mit seinem 150 km langen System von Loipen und Winterwanderwegen sollen die klassischen Skilangläufer ebenso Freude finden wie Skater und Winterwanderer. Um die reibungslose Nutzung zu ermöglichen, sind auch die Nationalpark-Mitarbeiter aktiv in Sachen Loipenpräparation – schon frühmorgens und manchmal bis Mitternacht, je nach Wetterlage.

Doch leider versuchen viele Autofahrer, beim Erreichen des angepeilten Zieles

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Großteil der Loipen in den Harz-Hochlagen am kommenden Wochenende gespurt – den Nationalpark Harz im Winter erleben

spielende luchse

Spielende Luchse im Winterfell / Foto von Ole Anders

Wernigerode. Aufgrund der aktuellen Schneelage in den Harzer Hochlagen und der Temperaturvorhersage für die nächste Zeit werden zum kommenden Wochenende die meisten der Loipen im Nationalpark Harz gespurt oder gewalzt sein. Die derzeitigen Testfahrten mit den Loipenspurgeräten lassen diese Prognose zu.

Im Winter bietet der Nationalpark Harz gut präparierte, schneesichere Loipen in herrlicher Natur. Loipen im Nationalpark sind aktiver Naturschutz – störempfindliche Bereiche werden durch Besucherlenkung beruhigt. Insgesamt etwa 150 km Loipen werden vom Nationalpark bereitgestellt und präpariert. Sie liegen in den Höhenlagen von 350 bis 930 m – vom Schwierigkeitsgrad leicht über mittel bis schwer ist alles dabei. Und unsere Nationalparkmitarbeiter sorgen dafür, dass sie immer gut gespurt sind.

Skiläufer und Wanderer sollten unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Wanderwegen bleiben. Denn wenn Sie in dieser für die Tiere so schweren Jahreszeit unbedacht querfeldein wandern, richten

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Nationalparkverwaltung erinnert an Feuerwerksverbot

Zum Schutz der Natur darf auch zum Jahreswechsel im Nationalpark kein Feuerwerk gezündet werden

Wernigerode. Im Nationalpark Harz gilt zum Schutz der Natur ganzjährig ein Verbot, Feuerwerkskörper zu zünden. An diese Bestimmung, die sich in den beiden Nationalparkgesetzen für Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gleichermaßen findet, erinnert die Nationalparkverwaltung Harz und bittet alle Bürger, sie zum Schutz der Tiere und Pflanzen strikt einzuhalten – nicht nur auf dem Brocken, sondern grundsätzlich auf allen Flächen des Schutzgebiets.

Für die im Winter ohnehin oft am Limit befindliche Tierwelt, sind sowohl das Knallen als auch die Licht- und Blendwirkung von Feuerwerkskörpern ernst zu nehmende Gefährdungen. Anders als Verkehrsgeräusche oder Beunruhigungen entlang von stark frequentierten Wegen, an die sich die Tiere mehr oder weniger gut gewöhnen können, werden diese plötzlich und heftig auftretenden Störungen als hochgradige Bedrohung erkannt. Diese den Tieren völlig unbekannten Erscheinungen können zu plötzlichem Fluchtverhalten, unkoordinierten Reaktionen und am Ende zu lebensbedrohenden Gefährdungen

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Wegesanierung im Nationalpark Harz bei Schierke

Wernigerode. Die Nationalparkverwaltung Harz führt ab 5./6. November 2015 im Sandbrinktal oberhalb von Schierke Sanierungsarbeiten an Waldwegen durch.

Auf einer Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer werden von der Sandbrinkstraße und dem sog. Toten Weg bituminöse Tragdeckschichten entfernt. Sie müssen als Sondermüll entsorgt werden. Das wurde dringend erforderlich, da durch Verschleiß dieser Deckschichten bitumenhaltiges Material mehr und mehr in den sensiblen Naturraum abgetragen wird.

Die Arbeiten sind zeitlich so eingetaktet worden, dass sie nach der Hauptwandersaison (Ferienzeit) und vor der beginnenden Wintersaison stattfinden.

Während der Arbeiten, die auch die Sanierung der Wasserführung an den Wegen beinhalten, wird eine Wegesperrung erforderlich. Es wird örtlich auf Ausweichmöglichkeiten hingewiesen.

Die Nationalparkverwaltung bittet um Verständnis für diese Maßnahmen, die zügig umgesetzt werden sollen.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Nationalpark und Mountainbiker agieren gemeinsam – Arbeitseinsatz am Bruchberg

Wolfswarter Fussweg

Arbeitseinsatz am Wolfswarter Fußweg / Foto von Jan Zander

Wernigerode. In den letzten Jahren hatten öffentliche Diskussionen über die Vereinbarkeit von Wandern und Mountainbiking im Nationalpark Harz und auch in anderen Waldgebieten des Harzes immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Auch bundesweit wird diese Debatte in praktisch allen touristisch genutzten Waldgebieten geführt.

Lösungen finden sich nur im direkten Gespräch. Im Gebiet des heutigen Nationalparks Harz haben diese Abstimmungsgespräche eine lange Tradition – auch bei der Entwicklung des heutigen Loipensystems ebneten zahlreiche Gespräche den Weg zur heutigen Kooperation. In jüngster Zeit verlief die Entwicklung von Konflikten hin zur vertrauensvollen Kooperation beim Thema Geocaching ähnlich.

Ein vergleichbarer Durchbruch konnte auch beim Thema Mountainbiking erreicht werden. Einige der beliebtesten Wege und Pfade verlaufen zumindest teilweise über das Gebiet das Nationalparks Harz. Aus unterschiedlichen Gründen wurden einige Wege im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks bereits im Jahre 2012 für Mountainbiker gesperrt, d.h. die Räder müssen dort

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UNSER HARZ August 2015: Queste, Erichsburg, Kamax Osterode, Fledermäuse und Umweltpraktikum im Nationalpark Harz

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Commerzbank-Praktikantin Miriam Witte (links) in Aktion mit Kindern und Jugendlichen, Eltern und Rangern. Foto: Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld. In diesem Jahr wurde in Questenberg für die Queste ein neuer Stamm angebracht, wie dies seit den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts in unregelmäßigen Abständen von 4 – 25 Jahren belegt ist. Ernst Kiehl schreibt anlässlich dieses Ereignisses, das diesmal nach 15 Jahren stattfand, über die Symbolik, die Bäume und bestimmte Zeichen in unseren Bräuchen verkörpern.

Wahrscheinlich in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts wurde die Erichsburg errichtet, deren Überreste an der Straße zwischen Güntersberge und Gernrode noch heute von dieser kriegerischen Zeit in Deutschland zeugen. Bei Mägdesprung, an der ehemaligen Heerstraße von Gernrode nach Harzgerode, liegt die Ruine der Heinrichsburg – auch sie verbunden mit vielen Geschichten von Raub und Totschlag, die Horst Lange neben den nachgewiesenen Geschichtsdaten zu diesen beiden Burgen zusammengetragen hat.

Sowohl der dritte als auch der vierte Bericht führen

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Harzer Gipfeltreffen von Praktikanten und Bankern – 25 Jahre Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Harz

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Die drei Commerzbank-Filialdirektoren aus Goslar, Wernigerode und Quedlingburg mit Praktikanten und Betreuern / Foto von Ingrid Nörenberg

Goslar-Wernigerode-Quedlinburg. Im Jahr 2015 feiert ein einzigartiges Sponsoring-Projekt – das Umweltpraktikum der Commerzbank – sein 25-jähriges Jubiläum. Der damals neu entstandene Nationalpark Hochharz war bereits seit 1991 an diesem Projekt beteiligt und erhielt dadurch in seiner Aufbauarbeit durch engagierte junge Leute Unterstützung in der Biotop-Kartierung. Mit anfänglich 3 Praktikumsstellen für jeweils 8 Monate konnten umfangreiche Daten gesammelt werden, was durch die wenigen Mitarbeiter der damaligen Nationalpark-Verwaltung allein nicht möglich gewesen wäre.

Seit 1992 wurde das Projekt dann über die Dachorganisation der deutschen Großschutzgebiete FÖNAD koordiniert. Damit erhöhte sich auch die Zahl der Schutzgebiete, die an diesem Projekt beteiligt waren. Der Nationalpark Hochharz war dann mit drei Praktikumsstellen zu je 6 Monaten weiterhin Partner in diesem Projekt. Bald nach der Einrichtung der Nationalpark-Informationsstelle des in Planung befindlichen Nationalparks Harz in Niedersachsen war diese seit

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25 Jahre Umweltpraktikum der Commerzbank – der Nationalpark Harz ist dabei

In diesem Jahr feiert das Projekt „Umweltpraktikum der Commerzbank“ sein 25-jähriges Jubiläum. Der Nationalpark Harz, damals noch in Form des Hochharz-Parks, ist seit dem Jahr 1991 an diesem erfolgreichen Projekt beteiligt und hat in den verschiedenen Einsatzstellen und mit der Unterstützung unseres Fördervereins GFN e.V. seitdem über 100 Praktikanten betreut.

Somit konnten verschiedene Projekte auf den Weg gebracht werden, die ohne diese tatkräftige Hilfe nicht möglich gewesen wären.Darüber hinaus wurden zu saisonbedingten Arbeitsspitzen viele Schulklassen betreut, die mit Unterstützung der Praktikanten einen neuen Blickwinkel auf unseren Nationalpark und dessen Naturausstattung vermittelt bekamen. Für uns ist dieses Praktikum daher von ganz besonderer Bedeutung, hilft es doch ganz konkret, Umweltbildung vor Ort zu organisieren, wo die personellen Kapazitäten des Parks nicht ausreichen. Und es dient in sehr effizienter Weise auch dazu, Studenten und andere junge Menschen an Naturschutz und Umwelterziehung heranzuführen.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Grundschule Sudmerberg: GPS-Schnitzeljagd beim RUZ Nationalpark Harz

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Die Kompassnadel verrät es: Die Richtung stimmt! / Foto: RUZ Nationalpark Harz

Wenn Lernen nebenbei geschieht: Schnitzeljagd mit Karte und GPS-Gerät – Grundschüler begeben sich auf Bildungsschatzsuche im Nationalpark Harz

Wernigerode – Bad Harzburg. Saskias Blick wechselt zwischen GPS-Gerät und dem Waldweg, der vor ihr liegt. „Wir haben’s gleich geschafft, nur noch 12 Meter“, verkündet sie ihren beiden Mitschülern. Wenig später hält die Gruppe strahlend eine grüne Kunststoff-Dose in den Händen. Der Inhalt: ein kindgerechter Arbeitsauftrag, bei dem Bildkarten den jeweiligen Nationalpark-Regeln zugeordnet werden sollen. Kurz darauf wird die Dose am Wegrand wieder versteckt und das nächste Ziel angepeilt: Dieses Mal jedoch nur mit einer vereinfachten Landkarte.

Die Jungen und Mädchen gehen in die 2. Klasse der Grundschule Sudmerberg. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Kathrin Liebich und den anderen Schülern der Klasse haben sie sich auf eine besondere Schnitzeljagd ins „Kalte Tal“ nach Bad Harzburg begeben. Entwickelt wurde die Tour von

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UNSER HARZ Juni 2015: Der Biber zurück in der Harzregion – Feuerwehr im Nationalpark Harz

Biber - Foto von Tim Schwarzenberger

Der Biber ist in der Harzregion angekommenen. / Foto von Tim Schwarzenberger

Unser Harz Juni 2015: Harzer Berg-, Hütten- und Waldarbeiter in den Befreiungskriegen 1813/1815; „Die Harzluft bekommt mir sehr gut“ – Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Wolfshagen; Der Nationalpark Harz – Eine Herausforderung für die Feuerwehr; Waldecker Eisenhütten produzierten für die Harzer Eisenindustrie 1755 – 1775; Zur Genese der CUTEC; Serie: Der geteilte Harz, 1945 – 1989 – Harzer Persönlichkeiten schildern die Anfänge der Grenze; Nationalparkforum: Bei Seesen, Nordhausen und Quedlinburg gesichtet – Der Biber kehrt in die Harzregion zurück

Clausthal-Zellerfeld. Vor 200 Jahren, am 18. Juni 1815, tobte die Schlacht bei Waterloo, in der die Alliierten Napoleon besiegten. Der damalige Berghauptmann von Meding hatte Harzer Berg- und Hüttenleute aufgerufen, sich dem Befreiungskampf anzuschließen, was viele auch taten. Erst 50 Jahre später wurde noch lebenden notleidenden Kriegsveteranen eine Beihilfe gewährt. Die dafür vom Hannoverschen Ministerium der Finanzen und des

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Rumänische Umweltpädagogen besuchten den Nationalpark Harz

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Die Gruppe vor dem Internationalen Haus Sonnenberg in Sankt Andreasberg / Foto: RUZ Nationalpark Harz

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Es war kein alltäglicher Besuch im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz: Kürzlich traf eine Gruppe von rumänischen Umweltpädagogen – unter ihnen Vertreter von Umweltverbänden, Universitäten, Schulen und dem Nationalpark „Königstein“ – im Harz ein, um sich über Veranstaltungen mit Schulklassen zu informieren.

Die Reise war Teil eines vom Umweltbildungszentrum SCHUBZ in Lüneburg initiierten und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Gründung eines ersten Umweltbildungszentrums in Rumänien.

Neben Programmen zu den Themen „Wolf“ und „Luchs“ standen auch die Präsentation der Aktivitäten der Juniorranger und der Projekte zur Wildnisbildung im Mittelpunkt. Selbst aktiv werden konnten die Teilnehmer bei der praktischen Erprobung von Untersuchungen zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz sowie bei einer der GPS-Entdeckertouren des RUZ.

Das Besuchsprogramm im Harz ist Bestandteil der vom SCHUBZ Lüneburg organisierten Summer School, an der

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Wieviele Luchse leben im Harz – Auswertung von 268 Luchs-Bildern aus dem Fotofallen-Monitoring

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Fotofallenbild – Luchse bei Nacht / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Es gehört zu den eher anspruchsvollen Aufgaben eines Forschers, die Größe einer Wildtierpopulation zu bestimmen. Beim Eurasischen Luchs erschwert die relative Seltenheit der Tierart dieses Vorhaben zusätzlich. Allerdings haben Luchse auch einen wesentlichen Vorteil – die großen Katzen sind anhand ihrer Fellzeichnung unterscheidbar. Dies hatten sich die Forscher im Nationalpark Harz unlängst zunutze gemacht und die Katzen mit den Pinselohren gezählt.

Bereits im vergangenen August wurden in einem großen Teil des Harzes an 60 systematisch verteilten Standorten insgesamt 120 Kameras aufgebaut. Die Niedersächsischen Landesforsten, der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt und auch private Jäger unterstützten das Projekt und wirkten teils tatkräftig bei der Auswahl der Standorte mit. 100 Tage lang fotografierten die Geräte die Wildtiere des Harzes und nahmen auch 268 Bilder von Luchsen auf. Das Bildmaterial wurde nun ausgewertet. Es zeigt 15 selbstständige Luchsindividuen. Darunter sechs führende Weibchen, zwei erwachsene Männchen, ein

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