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Neue Kästen zum Nachweis von Haselmäusen im Nationalpark Harz

Haselmaus

Haselmaus im Kasten / Foto: BUND Sachsen-Anhalt

Wernigerode. Die Zusammenarbeit zwischen der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH und dem Nationalpark Harz in Sachen Naturschutz hat eine langjährige Tradition. Neben dem Bau einer Wasserstation am Natur-Erlebniszentrum HohneHof wurden zum Beispiel auch Nistkästen für die seltenen Wasseramseln gebaut.

Für das neue Haselmaus-Projekt wurden über Winter im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Wernigerode ganz besondere „Nistkästen“ angefertigt. Diese Kästen dienen nicht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, als Vogelbrutkästen, sondern werden aufgrund der speziellen Maße gern von Kleinsäugern wie der Haselmaus als Wohnhöhle angenommen. Durch das Anbringen und die Kontrolle der Spezialkästen kann man feststellen, ob es im Umfeld noch die vom Aussterben bedrohten und europaweit streng geschützten Haselmäuse gibt.

Haselmäuse sind eigentlich gar keine richtigen Mäuse, sondern Nagetiere aus der Familie der Schläfer. Schläfer deshalb, weil sie von Ende Oktober bis April in geeigneten Verstecken den Winter „verschlafen“, also Winterschlaf halten. Die Artengruppe der

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