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Bildvortrag beim NABU im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Metallophyten – Pflanzen auf schwermetallhaltigen Böden des Harzes

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Minuartia: Die Frühlings-Miere hat im Harz schon vor Jahrhunderten den Namen “Kupferblümchen” bekommen, da sie stets in der Nähe von Bergwerkenoder Hüttenplätzen auftritt / Foto von Dr. Hans-Ulrich Kison

Sankt Andreasberg. Dr. Hans-Ulrich Kison, bis zu seiner Pensionierung im vergangenen Jahr stellvertretender Leiter des Nationalparks Harz, wird am Freitag, den 31. März um 19:00 Uhr zu diesem Thema im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg referieren.

Schwermetalle sind uns meist als Problemfaktoren in unserer Umwelt ein Begriff, wenn es um Kontaminationen, Bodenbelastungen oder Giftwirkungen geht. Im Harz hat das vor allem in historischen Zeiten immer eine Rolle gespielt, aber auch heute sind die Zeugen der Vergangenheit noch vielfach zu sehen. Das sind sowohl die alten Hüttenplätze, die sich zumeist an Flussläufen befinden – z.B. Ecker und Innerste – als auch die “Pyramidenlandschaft” im Ostharz im Umfeld von Hettstedt, wo der Kupferschieferbergbau bis ins vergangene Jahrhundert betrieben wurde.

Für den einen sind das lediglich

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Bildvortrag von Walter Wimmer am 17. März im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: „Der Waldkauz – Vogel des Jahres 2017“

Braunlage – Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 17. März um 19:30 Uhr hält Walter Wimmer im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg diesen mit beeindruckenden Fotos bestückten Vortrag. Der Diplombiologe hat das Nationalparkhaus selbst von 2009 bis 2015 geleitet und engagiert sich weiterhin vielseitig ehrenamtlich im NABU.

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit soll für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden, so Thomas Appel, der heutige Leiter des Nationalparkhauses.

Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des

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Vortrag “Kuckuckslichtnelke & Co.” bei NABU und BUND Goslar am 27. Oktober 2016

kuckucks-lichtnelke

Kuckucks-Lichtnelke / Foto von Susen Schiedewitz

Artenreiches Grünland in Niedersachsen – Situation, Gefährdung, Schutz – Zu diesem Themen laden der NABU und BUND Goslar zu einem Vortrag ein am Donnerstag, 27. Oktober ab 19 Uhr bis ca. 21 Uhr im Verbändebüro Petersilienstr. 23, Goslar.

Goslar: Artenreiche Grünlandflächen haben eine herausragende Bedeutung für den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz. Zudem sind sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben etwa 40 % ihren Verbreitungsschwerpunkt im Grünland. In den letzten Jahren ist es zu einem dramatischen Rückgang von artenreichen Grünlandflächen gekommen.

Neben dem Verlust von Grünlandflächen an sich ist zusätzlich von einer massiven Qualitätsverschlechterung der bestehenden Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Biodiversität auszugehen. Der NABU hilft bei der Etablierung von artenreichem Grünland.

Das von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung geförderte Projekt Kuckucks-Lichtnelke und Co. ermöglicht es NABU Gruppen, ihre bereits vorhandenen Grünlandflächen zu optimieren und

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Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten – Workshop in Goslar über naturnahes Gärtnern am 25. August 2016

Am 25. August 2016 lädt der BUND Niedersachsen gemeinsam mit der NABU-Gruppe Goslar zu einem Workshop zur Herstellung von Terra Preta ein. Nach einer Einführung zu den Grundlagen des naturnahen Gärtnern geht es an die Arbeit: Gemeinsam wird in der Werkstatt Terra Preta, also schwarze Erde hergestellt. Beim Mischen und Grubbern vermitteln Dr. Mona Gharib und Günter Beier Wissenswertes über die Inhaltstoffe Kompost, Dung, Pflanzenkohle und effektive Mikroorganismen und stellen Ergebnisse des BUND-Projektes vor, bei dem der Gemüseanbau auf verschiedenen Böden erprobt wird. Die hergestellte Erde kann nach der Veranstaltung mit nach Hause genommen werden. Alle Inhaltsstoffe werden bereitgestellt. Wer eigenen Kompost, Dung oder selbst angesetzte Pflanzenjauche verwenden möchte, kann diese gerne mitbringen. Mengenangaben können beim BUND angefragt werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des landesweiten Projektes „Terra Preta in Niedersachsen“ des BUND Niedersachsen statt, ein Förderprojekt der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. Treffpunkt ist das Verbändebüro NABU/BUND Goslar.

PM: Terra

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15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung – Nationalpark Harz von Anfang an dabei

Potsdam 2016

Dr. Kathrin Bürglen, Projektleiterin von Fahrtziel Natur (2. v. re.) mit Vertretern der Bahn, der Umweltverbände und des Nationalparks Harz am Harz-Stand im Kaiserbahnhof Potsdam / Foto: Deutsche Bahn AG, jet-foto Ralf Kranert

Wernigerode – Braunlage. „Fahrtziel Natur“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung engagiert. Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind mit attraktiven Angeboten zur Mobilität vor Ort dabei. Es wurde vor 15 Jahren gegründet – dieser Anlass wurde jüngst im berühmten „Kaiserbahnhof“ in Potsdam gebührend gefeiert.

Wie ging es los? Am 25. April 2001 hatten sich die großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Bahn (DB) zur Kooperation Fahrtziel Natur zusammengeschlossen. Starthilfe gab damals auch noch der WWF. Zum Start einte alle Träger das Ziel, Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland als attraktive Reiseziele bekannt zu machen.

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Sukzession im Lebensraum Steinbruch Wolfshagen

NABU und BUND Goslar laden zu einer Exkursion in den Steinbruch Wolfshagen, um die Erfolge einer nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung in einer einmaligen Landschaft darzustellen.

Östlich des Heimberggipfels befindet sich ein aufgelassener Diabas-Steinbruch, in dessen Gruben sich eine Seenlandschaft gebildet hat. Am etwa 3,3 km langen Rundweg um den Steinbruch, dem Heimbergsweg, bzw. an Stichwegen befinden sich mehrere Aussichtspunkte, von denen der Blick auf Felsen und Seen fällt; ein Stichweg führt zum Aussichtspunkt. Die Niedersächsischen Landesforsten haben große Teile dieses Weges in ihr wunderbares Projekt „Spur der Steine“ eingebunden. Die Eröffnung dieses Weges erfolgt am nächsten Donnerstag.

Wir werden mit den beiden Förstern in den Steinbruch gehen um dort zu erfahren, was seit dem Jahr 2000 entstanden ist und mit welchen Maßnahmen dieser einmalige Naturstandort verwirklicht wurde.

Die Exkursion ist grundsätzlich frei, um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Wann? Am Donnerstag, 9. Juni 2016 ab 18:00 Uhr

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Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co. – Vortrag von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 in Goslar

rufender Laubfrosch

Rufender Laubfrosch / Foto von Frank Körner

Der NABU Goslar lädt zu einem Vortrag mit dem Titel „Das Projekt LIFE Auenamphibien – Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co.“ von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 19:00 Uhr in das NABU-Büro Petersilienstraße 23, in Goslar ein.

Amphibien zählen zu den am stärksten im Bestand gefährdeten Arten weltweit. In Mitteleuropa dafür vor allem der Rückgang geeigneter Lebensräume verantwortlich. Der Landesverband Niedersachsen des NABU führt verschiedene Großprojekte durch, um diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Eines dieser Projekte ist das sein Anfang des Jahres laufende LIFE-Projekt „Auenamphibien“. Im Vortrag stellt der Projektleiter Dr. Markus Richter Hintergründe, Konzeption und geplante Maßnahmen des Projektes vor. Daneben wird auch auf abgeschlossene, laufende und für die Zukunft geplante Projekte, auch in unserem Landkreis, eingegangen.

Der Schutz der heimischen Amphibienarten hat beim NABU Niedersachsen einen besonderen Stellenwert. Jetzt nimmt sich der NABU auch dem Schutz der seltensten

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Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Mehlschwalbe - Manfred Delpho

Mehlschwalbe / Foto von Manfred Delpho (NABU)

Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,

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Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen

Wildkatzen Thomas Stephan

Wildkatzen / Foto von Thomas Stephan, BUND

Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen – Ein Vortrag mit Andrea Krug vom BUND-LV Niedersachsen e.V. am Donnerstag, den 26. Mai 2016 ab 19:00 Uhr in Goslar im Verbändebüro NABU/BUND, Petersilienstr. 23

Goslar. Die Europäische Wildkatze (lat. Felis silvestris), eine der meist gefährdeten heimischen Wildtierarten, erobert sich heimlich ihre alten Lebensräume zurück.

Bis vor kurzer Zeit war das Vorkommen von Wildkatzen nur im Harz und im Solling bekannt. Mittlerweile scheint die Anzahl der Tiere zu wachsen und immer mehr Wildkatzen sind in Wäldern, die nördlich dieser beiden Waldgebiete liegen, nachgewiesen. Aber die sind meist zu klein, so dass die Wildkatze hier dauerhaft nicht überleben kann.

Nur ein zusammenhängendes Netzwerk aus Biotopen kann das Überleben der Wildkatzen sichern. Mit diesen Hintergründen wurde das BUND-Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ initiiert, das seit 2010 in Niedersachsen durchgeführt wird. An diesem Abend werden der aktuelle Stand des Projektes

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Obstbaumschnitt im Frühjahr oder Sommer? – NABU und BUND laden ein zu einem Praxiskurs mit Kai Bergengrün

Goslar – Am 21. Mai 2016 laden NABU und BUND zu einem Praxislehrgang in den Gemeindegarten der St. Andreas-Gemeinde in Langelsheim ein.

Immer wieder wird behauptet, Obstbäume dürfen nur im Winter beschnitten werden. Diese Ansicht ist jedoch leider falsch. Kai Bergengrün, Obstbaumeister, Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung aus Bad Gandersheim zeigt, warum und wie es auch anders sinnvoll ist die Bäume im späten Frühjahr oder im Sommer zu schneiden.

Für den Lehrgang stehen max. 15 Plätze zur Verfügung. Teilnehmer sollten ihr Schneidwerkzeug mitbringen, auch um es von Bergengrün auf seine Eignung hin prüfen zu lassen. Weiteres Werkzeug und Leitern stehen zur Verfügung.

Der Kurs findet Samstag, den 21. Mai 2016, ab 8:00 Uhr im Gemeindegarten am Gemeindehaus der St. Andreas-Gemeinde, Kirchstr. 5 in 38685 Langelsheim, statt. Der Lehrgang wird gegen 17:00 Uhr beendet sein. Der Kurs ist grundsätzlich kostenfrei, um eine angemessene Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Anmeldungen

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NABU Osterode startet Fotowettbewerb: Tiere, Pflanzen und Landschaften

Schafgarbe auf Bergwiese

Schafgarbe auf einer Harzer Bergwiese / Foto von Walter Wimmer

Osterode am Harz. Ab sofort können Hobby-Fotografen insgesamt bis zu drei Fotos für die Kategorien „Tiere“, „Pflanzen“ und „Landschaften“ aus dem Landkreis Osterode am Harz einreichen. Die Fotos sind in Papierform 10 cm x 15cm oder 13cm x 18 cm mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse auf der Rückseite an den NABU Osterode, Abgunst 1, 37520 Osterode am Harz zu senden oder während der Öffnungszeiten abgeben. Die Fotorechte gehen an den NABU Osterode über und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Osterode am Harz, ausgenommen die Jurymitglieder. Die Jury besteht aus einem Vertreter des HarzKuriers, des Kunstkreis Osterode, dem Fotografen Wolfgang Böttner, www.eseltreiber.de und Wolfgang Rackow vom NABU Osterode.

Da u.a. aus den Siegerfotos für 2017 ein Fotokalender gedruckt werden soll, bittet der NABU, die Fotos nach der Prämierung per Mail zur Verfügung zu

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Vogel des Jahres 2016 – Der Stieglitz – Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 8. April 2016

Stieglitz - Stieglitzecke

Die Stieglitzecke im Harz und der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 / Foto: Thomas Appel (NABU)

Sankt Andreasberg. Zum Vogel des Jahres findet am Freitag, 8. April um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ein öffentlicher Vortrag statt. Referent ist Walter Wimmer, der bis Juni 2015 selbst das Nationalparkhaus leitete und jetzt als Leiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Helmstedt tätig ist.

Der Stieglitz – auch Distelfink genannt – gehört zu den farbenprächtigsten einheimischen Singvögeln. Durch die Ernennung zum „Vogel des Jahres“ kommt ihm die Rolle des NABU-Botschafters für mehr Strukturvielfalt, Artenreichtum und Farbenpracht in unserer Agrarlandschaft zu. Denn nicht nur der Stieglitz leidet unter ausgeräumten Landschaften, zunehmender Monotonie und Artenarmut – auch viele andere Tiere und Pflanzen. Im Vortrag wird es zwar speziell um die Biologie und Lebensraumansprüche der Stieglitze gehen, der Zusammenhang von Strukturvielfalt und Artenvielfalt wird jedoch auch allgemein dargestellt.

Dass diese farbenfrohe Art nicht nur

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Öffentlicher Vortrag im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg am 11. März 2016: „Fledermäuse – Jäger der Nacht“

Braunes Langohr

Braunes Langohr, fliegend / Foto von Marko König

Sankt Andreasberg. Der Vortrag „Fledermäuse – Jäger der Nacht“ findet am Freitag, den 11. März um 19:30 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg statt. Referent ist Wolfgang Rackow, der weit über die Grenzen des Südharzes hinaus bekannte Fledermausexperte des NABU Osterode mit über 30-jähriger Erfahrung in Sachen Fledermäuse. Er wird auf die Biologie der Fledermäuse eingehen und speziell die im Harz vorkommenden Arten vorstellen. Außerdem sind die Gefahren, denen die Fledermäuse ausgesetzt sind sowie die dagegen wirksamen Schutzmaßnahmen Gegenstand des Vortrages, der mit zahlreichen Fotos angereichert ist.

Gäste müssen sich vorher nicht anmelden, sondern können spontan zum ca. 90-minütigen Vortrag kommen. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

Im Nationalparkhaus wird derzeit an einer speziellen Fledermaus-Dauerausstellung, dem „FledermausReich“ gearbeitet. Da es bei diesem komplexen Vorhaben zu einigen Verzögerungen gekommen ist, kann die neue Ausstellung leider

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Hummelseminar am 29. Februar 2016 in Goslar – NABU will Hummelarten im Harzvorland auf die Spur kommen

Schulung beim NABU in Goslar soll Hummelschützer vorbereiten und sensibilisieren

Goslar – Eine Fortbildung zur Erkennung und zum Schutz seltener heimischer Hummelarten findet am Montag, den 29. Februar 2016 unter Leitung des Hummelexperten Rolf Witt beim NABU in Goslar statt. Ermöglicht wird das Seminar durch eine Förderung der Bingo-Umweltstiftung für das vom NABU Niedersachsen betriebene Hummelprojekt.

Der aus Oldenburg kommende Referent Rolf Witt mit einem bundesweiten Ruf als Experte für Stechimmen aller Art – hierzu zählen alle mit einem so genannten Wehrstachel ausgestatteten Hautflügler – richtete die Aufmerksamkeit vor allem auf eine Gruppe von mehreren sehr selten gewordenen Hummelarten, von denen einige auch im Harzvorland und im Harz nachgewiesen oder zu erwarten sind. So konnte Mathias Kumitz, Vorsitzender des NABU Goslar, bereits mehrere Fundorte seltener Hummelarten anzeigen. Das Auffinden weiterer Arten wie der B. sylvarum = Bunte Hummel, früher Waldhummel (Wildbiene des Jahres), B. soroeensis = Distelhummel, waren sehr erfreulich.

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Der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 – NABU und BUND laden ein – Vortrag von Walter Wimmer in Goslar

Goslar – Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU (Naturschutzbund Deutschland) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Vortrag wird von Walter Wimmer, einem ausgewiesenen Experten des NABU, gehalten. Wimmer war jahrelang Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg und ist jetzt Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 18. Februar 2016, um 19 Uhr im Verbändebüro NABU/BUND-Westharz, Petersilienstr. 23 in Goslar, statt. Der Eintritt ist frei, um eine

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Obstsortenbestimmung für jedermann am 25. September 2015

Der NABU Sachsen-Anhalt führt in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umweltschutz auch in diesem Jahr öffentliche Obstsortenbestimmungen mit ausgebildeten Pomologen (Sortenbestimmer) durch. Alle interessierte Bürger haben hier die Möglichkeit, kostenlos eigenes Obst (Apfel, Birne) bestimmen zu lassen. Für die Bestimmung werden 2-3 Früchte je Baum benötigt. Wichtig sind vor allem Proben von alten Obstsorten, aber auch neuere Sorten werden bestimmt. Herkunftsgebiete können Straßenbäume, Alleen, Gärten, Streuobstwiesen etc. sein.

Die diesjährige Obstbestimmung findet am Freitag, dem 25. September 2015 in der Kleingartenanlage Rieder (Ortsausgang Richtung Ballenstedt) statt, Beginn ist 14.30 Uhr, der Weg wird ausgeschildert sein.

Nähere Informationen erhalten Sie beim NABU-Landesverband unter der Ruf-Nr.: 0391/5619350 oder direkt beim NABU KV Harz unter 039483/ 95333 Allgemeine Infos unter www.streuobst.de

Sachsen-Anhalt besitzt noch viele erhaltenswerte Streuobstbestände, von denen rund 3.000 ha, so genannte “Streuobstwiesen”, als besonders wertvolle Biotope geschützt sind. Sie bieten vielen Lebewesen Nahrungs- und Lebensgrundlage. In ihrer

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Batnight in Sankt Andreasberg am 29. August 2015

Mörderische Spannung zur Europäischen Fledermausnacht 2015 Krimiautor Axel Roschen liest aus seinem Roman “Mausohrnächte” im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Fledermaus-Exkursion klärt über Mythen auf und vermittelt Expertenwissen

Am Samstag, den 29.8.2015 lädt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zu einer wahrhaftig spannenden Batnight ein. Um 18.00 Uhr beginnt die Lesung mit dem Fledermausexperten und Krimiautor Axel Roschen. Ein Mord und viele Fledermäuse werden zunächst die Phantasie beflügeln. Axel Roschen ist seit vielen Jahren Leiter der NABU-Umweltpyramide Bremervörde und verwebt in seinen Büchern geschickt Fachwissen mit dem Wunsch des Lesers nach modernen Fledermausmythen. Eine begleitende Ton-Bildshow macht die Lesung besonders anschaulich.

Im Anschluss können sich die Besucher bei der Fledermaus-Exkursion ab 20.00 Uhr davon überzeugen, dass in Sankt Andreasberg in Sachen Fledermäuse die Welt noch in Ordnung ist und wir hier viel über die liebenswerten und äußerst interessanten Flattertiere lernen können. Beim familientauglichen Nachtspaziergang mit dem Detektor kann man die kleinen Flugkünstler „live“ erleben

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BUND und NABU erstattet Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Urkundenfälschung

Goslar. Jüngst haben der BUND-Regionalverband Westharz und die NABU-Kreisgruppe Goslar, in Person des 1. Vorsitzenden des BUND, Knut Haverkamp, Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Urkundenfälschung erstattet. Haverkamp erhielt einen Anruf von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die ihm mitteilte, dass sie sein Schreiben, in dem die Umweltverbände eine unsachgemäße Lagerung von Mist in der Gemarkung Mechtshausen anzeigen wollen, erhalten, sie aber wegen der dortigen Zuständigkeit an den Landkreis Goslar weitergeleitet habe.

Auf Wunsch von Haverkamp wurde besagtes Schreiben übermittelt und untersucht. Es stellte sich heraus, dass es wenig professionell aus anderen Schriftstücken (Logos von BUND und NABU und der digitalen Unterschrift von Haverkamp) zusammengeschnitten und mit einem eigenen Text ergänzt wurde.

Da das Schreiben weder vom BUND noch vom NABU, geschweige denn von Haverkamp persönlich gefertigt worden ist, handelt es sich offensichtlich um die Straftat einer unbekannten Person, die nach § 267 StGB mit Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren bestraft werden kann.

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Kristalltherme sichert Schwalbennester – NABU berät für friedliches Miteinander

Daniel Dürholt begleitet die Arbeiten von Kristopher Karnovsky, Siegfried Eilers und Jan Vennemann an den Schwalbennestern / Foto von Annette Akbulut

Altenau. Schon lange brüten zahlreiche Mehlschwalben genau über dem Außenbecken der Kristalltherme. „Die Gäste freuen sich darüber, aber hin und wieder fällt auch etwas herab“, erklärt Annette Akbulut, die im Haus für Marketing und Kundenbetreuung zuständig ist. Daniel Dürholt, Schichtleiter Bereich Bad/Sauna, ist selbst beim NABU aktiv, hat die Hilfe initiiert, und die Situation gemeinsam mit Walter Wimmer, NABU-Regionalgeschäftsführer, begutachtet. Es wurde entschieden, dass unter den Nestern ein breiteres Brett mit dem nötigen Abstand angebracht werden soll, um „Herabfallendes“ aufzufangen, damit es nicht am Beckenrand oder gar im Becken landet.

Noch ehe der Brutbetrieb der Mehlschwalben begann, hat Daniel Dürholt mit seinen Kollegen Kristopher Karnovsky, Siegfried Eilers und Jan Vennemann die Arbeiten ausgeführt. An der Kristalltherme brüten noch an weiteren Stellen Mehlschwalben, doch die meisten anderen Nester sitzen

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Arbeitseinsatz auf dem Brocken und im Brockengarten – die Brockengartensaison 2015 kann beginnen

Gruppenfoto der Aktiven des Brocken-Arbeitseinsatzes / Foto von Dr. Gunter Karste

Wernigerode – Brocken. Am vergangenen Wochenende fand der traditionelle Brockengarten-Arbeitseinsatz der ehrenamtlichen Naturschutzhelfer statt. Er ist eine Gemeinschaftsaktion der Nationalparkverwaltung Harz und des Naturschutzbunds Deutschland (NABU), Kreisverband Harz.

Wie in den vergangenen 25 Jahren wurden Besucherlenkungseinrichtungen repariert, die für die Besucherlenkung der zahlreichen Gäste unverzichtbar sind. So war es bisher möglich, das Entstehen von direkten Schäden an der einzigartigen Flora und Fauna der Brockenkuppe zu verhindern.

Damit Charakterarten der Brockenkuppe wie die Brockenanemone oder das Brockenhabichtskraut nicht verloren gehen, werden die Standortbedingungen von den ehrenamtlichen Helfern verbessert, indem sie die wüchsigen, konkurrenzstarken Gräser entfernen und die für den Brocken typische Besenheide pflanzen. In diesen Heideflächen fühlen sich die Brockenanemonen besonders wohl.

Insgesamt wurden immerhin über 700 Heidepflanzen in die Erde gebracht. Die Tatsache, dass sich alljährlich Ehrenamtliche in ihrer Freizeit für den Erhalt seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe einsetzen, ist

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