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Unser Harz September 2013: Werk Kiefer Herzberg, Jagdschloss Lange, die Ulme und vieles mehr

UNSER HARZ September 2013: Das Munitionswerk “Kiefer“ am Pfingstanger in Herzberg am Harz – eine Rüstungsaltlast in der Südharzer Karstlandschaft; Gustav Heyse und die Lange; Einiges über Ulmen; Die Schieloer Lungenklinik und der 2. Weltkrieg; Alte Lerbacher Häusernamen – Das Henriksche Haus; Kinderlandverschickung im Harz Teil 9; Grünbrücken – Sichere Wege für die Wildtiere auch in der Harzregion

Clausthal-Zellerfeld. Unterhalb des schönen Herzberger Welfenschlosses, im Siebertal gelegen, bestand von 1941 bis 1945 die Munitionsfabrik Werk Kiefer, die, wie es schon vom Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld berichtet wurde, hochgiftige Boden- und Sickerwasserbelastungen hinterließ. 1998 machte ein Gutachter hierzu Aussagen wie „Der Boden auf dem Gelände ist … hochgradig kontaminiert. … Nicht nur im Boden, auch im Sickerwasser und im Grundwasser wurden explosivstoffspezifische Parameter festgestellt. … sie weisen erhebliche kanzerogene und mutagene Potentiale auf … in Boden und Wasser geht vom Standort eine akute Gefährdung für Mensch und Umwelt aus.

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Dringender Handlungs​bedarf an der Rüstun​gsaltlast „Werk Kief​er“ in Herzberg am H​arz​

Internationaler Tag des Wassers 2013 – Umweltverbände und Umweltärzte: Dringender Handlungsbedarf an der Rüstungsaltlast „Werk Kiefer“ in Herzberg am Harz – Giftstoffe sickern in den Untergrund und belasten das Pöhlder Becken – Gefahr seit 1987 bekannt Herzberg am Harz. Am Fuße des berühmten Fachwerkschlosses zu Herzberg am Harz (Landkreis Osterode am Harz) befindet sich im Siebertal hinter dem Bauhof der Stadt eine alte Munitionsfabrik aus der Zeit des Nationalsozialismus. Betrieben wurde diese seinerzeit unter dem Decknamen „Werk Kiefer“ von einer Tochterfirma der ehemaligen Dynamit Nobel AG (DAG). Bevor im April 1945 eine verheerende Explosion das Ende der Fabrik besiegelte, wurden dort im Auftrag des Deutschen Reiches unter Verwendung von flüssigem Trinitrotoluol (TNT) Tellerminen und Granaten produziert. Der Betrieb zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Munition und Munitionsteilen sowie der Umgang mit Sprengstoffen waren nie unproblematisch. Nicht nur der Umgang mit den brisanten Rohstoffen und Endprodukten war gefährlich, auch die Entsorgung kontaminierter

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