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Wegeschäden im Nationalpark Harz – Aufräumarbeiten haben begonnen

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Auch im Nationalpark hat der Starkregen der letzten Tage Schäden angerichtet. Wege waren zu reißenden Bächen geworden und haben Wegematerial und Geröll mit sich gerissen. Die Mitarbeiter des Nationalparks nehmen jetzt die Schäden auf und versuchen die Wege so schnell wie möglich wieder begehbar zu machen.

Insbesondere im nördlichen Teil des Nationalparks, also im Bereich um Bad Harzburg, ist jedoch noch mit größeren Einschränkungen zu rechnen. Hier kann auch die Buslinie 875 von Bad Harzburg zum Luchsgehege an der Rabenklippe noch nicht wieder bedient werden. In den Hochlagen und im südlichen Teil des Nationalparks (Ackerstraße, Achtermann, Hahnenkleeklippen) ist die Lage wesentlich entspannter. Wanderer sollten bergtaugliches Schuhwerk tragen und auf schwer begehbare Wegeabschnitte eingestellt sein. Die Moore sind wassergesättigt, so dass auf den Wanderwegen der Hochlagen immer wieder mit Feuchtstellen und erhöhter Rutschgefahr zu rechnen ist. Von Moutainbike-Unternehmungen rät die Nationalparkverwaltung derzeit ab.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Eiszeitrelikt im Harz – Neues Libellenbuch des Nationalparks Harz vorgestellt

Alpen-Smaragdlibelle

Männchen der Alpen-Smaragdlibelle, einer Art für deren Erhalt der Nationalpark Harz eine besondere Verantwortung trägt. Foto: Dr. Kathrin Baumann

Fliegende Edelsteine der Natur: Libellen im Harz – Nationalpark stellt neues Buch vor – Sogar eine Eiszeit-Reliktart kommt im Nationalpark vor Wernigerode – Bad Harzburg. Himmelsjäger, Drachenfliegen, Juwelenschwingen, Teufelsnadeln, Schillerbolde, Augenstecher: Der Volksmund kennt viele Namen für Libellen. Dies unterstreicht, dass die teils recht großen und auffälligen Insekten von jeher die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen haben. Libellen vermitteln zwischen den zwei Elementen Wasser und Luft. Den Großteil ihres Lebens verbringen die Tiere als oft recht unscheinbare braune Larven im Gewässer. Erst kurz vor der Geschlechtsreife verlassen sie das Wasser, um fortan als uns wohlbekannte geschickte und oft bunt gefärbte Flieger den Luftraum zu erobern und eine neue Libellengeneration zu begründen. Insbesondere durch ihre an das Wasser gebundene Entwicklung und teils sehr spezielle Lebensraumansprüche sind sie sensible Indikatoren für Veränderungen

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