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Minneturnier 2017 fest in Frauenhand

kandidatinnen falkenstein 2017

Die Kandidatinnen des Minneturniers 2017, von links:oben Christine Zienc, Klara vom Querenberg, Noemi La Terra, unten Korydwenn und Karina Benalcázar / Foto: Veranstalter

Minneturnier erstmals fest in weiblicher Hand – Fünf Sängerinnen fahren nach Falkenstein

Fünf Kandidatinnnen wurden für das Falkensteiner Minneturnier nominiert. Der mittelalterliche Gesangswettbewerb, der 2017 bereits zum 12. Mal ausgetragen wird, steht unter dem Motto “Frauenminne, Mädchenlieder, Weibsgesang” – erstmalig stehen nur Frauen im Wettbewerb. Die Ausschreibung dazu lief im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Jury bestand aus Vorjahressiegern des Turniers, dem Burgherren-Ehepaar von Falkenstein und dem Hauptsponsor der Veranstaltung, Olaf Friedersdorf.

Die Sängerinnen werden am 1. Juli 2017 auf Burg Falkenstein im Ostharz gegeneinander antreten. Die beliebte Veranstaltung, zu der Besucher aus nah und fern anreisen, wird von mittelalterlichen Musikanten auf vielen historischen Instrumenten begleitet. Ausgewählt wurden Karina Benalcázar (Salzburg), Korydwenn (Wolfhagen), Klara vom Querenberg (Erfurt), Noemi La Terra (Dresden) und Christine Zienc (Hannover). Alle Sängerinnen haben

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Frauenstimmen gesucht – Letzter Bewerbungsaufruf zum 12. Falkensteiner Minneturnier – Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2016

falkensteiner minneturnier

Falkensteiner Minneturnier / Foto: Veranstalter

Es gibt zwar schon einige sehr interessante Bewerbungen, aber die Frist läuft noch gut zwei Wochen: Frauen, die beim 12. Falkensteiner Minneturnier als Kandidatinnen dabei sein möchten, sollten sich nun schnellstens bewerben. Dazu ruft der Verein Dingo Musik und Theater e.V. auf, der das Minneturnier in Kooperation mit der Landesstiftung “Dome und Schlösser in Sachsen Anhalt e.V.” betreibt. Ort der Veranstaltung ist die Burg Falkenstein im Ostharz.

Bislang war das Minneturnier, historisch durchaus korrekt, fast eine reine Männerdomäne. Denn im deutschen Minnesang gibt es laut Überlieferung keine Damen, weder in der Jenaer noch in der Manessischen und auch nicht in der Kolmarer Liederhandschrift.

So ganz eng legten die Veranstalter die Überlieferung allerdings nicht aus: So gab es schon des öfteren Duette der Minnesang-Interpreten mit Sängerinnen, vor allem thematisch bedingt bei der Veranstaltung “Traumpaare des Mittelalters” (2012). Unvergessen ist auch der Dreifach-Sieg der Frauengruppe “Irrlichter” beim

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Aufruf zum 12. Falkensteiner Minneturnier: Sängerinnen gesucht

Burg Falkenstein mit Musikern und Saengern 2012

Burg Falkenstein mit Musikern und Sängern 2012 / Foto: Veranstalter

Frauen sollen singen – Falkensteiner Minneturnier ruft zur Teilnahme auf

Das 12. Falkensteiner Minneturnier wird am 1. Juli 2017 stattfinden. Erstmalig in der Geschichte des Turnieres dürfen nur Frauen im Wettbewerb antreten. Dies ist gedacht als Hommage an die Trobairitz und Trouvèresses, die im alten Frankreich den dortigen Minnesängern Konkurrenz machten. Im deutschsprachigen Raum sind uns leider überhaupt keine weiblichen Minnesänger überliefert – außer im klösterlichen Rahmen, wo Hildegard von Bingen und Mechthild von Magdeburg ihre Liebe aber ganz in Gottes Hände gaben.

Da normalerweise auf dem renommierten Festival auf Burg Falkenstein im Ostharz – historisch durchaus korrekt – meist nur Männer gegeneinander antreten, es aber in der Mittelalterszene viele gute weibliche Stimmen gibt, wurde die Idee einer “Frauenrunde” geboren. Diese wird nun am ersten Juliwochenende umgesetzt, Titel der Veranstaltung ist “Frauenminne, Mädchenlieder, Weibsgesang”. Sängerinnen, die Lust haben, sich an

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11. Falkensteiner Minneturnier “Der Sang der alten Mauern” am 9. und 10. Juli 2016 mit Rahmenprogramm

Minneturnier 2016

Plakat Minneturnier 2016 / Foto: Veranstalter

Am zweiten Juliwochenende findet das Falkensteiner Minneturnier statt. Jeder der Sänger wird in Wort und Ton mittelalterliche Bauwerke aus Sachsen-Anhalt vorstellen, darunter die Neuenburg, die Eckartsburg, Schloss Goseck, die Dome in Magdeburg, Halle und Merseburg, Kloster Michaelstein sowie die Konradsburg und Burg Falkenstein, wo die Veranstaltungen stattfinden.

Sa 9.7., 19.30 Uhr Burg Falkenstein/Harz Veranstalter: Dingo Musik und Theater e.V., unterstützt durch die Stiftung “Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt”

Sänger im Wettbewerb: Knud Seckel (Alsbach), Thomas Schallaböck (Salzburg), Frank Wunderlich (Lützelbach), Robert Schuchardt (Leipzig), Olaf Casalich (Hamburg)

Ehrengäste: Hans Hegner (Berlin), Sieger 2014) und Holger Schäfer, Adelebsen (Sieger 2013)

Moderation: Meister Frauenlob (Peter Will) und Henker Stempfel (Bernd Bonnet)

Spielleute: Musiktheater Dingo (Kassel), Irregang (Jena)

Rahmenprogramm: Sa 9.7., 16 Uhr Einführung “Ach, wie romantisch”, Burg Falkenstein;

So 10.7., 11 Uhr Matinée “Spruchgesang und Sachsenspiegel”, Konradsburg Ermsleben

Künstlerische Leitung: Dr. Lothar Jahn (Hofgeismar)

Tickets: 18

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Mit Eichendorff auf der Suche nach der alten Zeit – 11. Falkensteiner Minneturnier erinnert an Ludwig von der Asseburg

Holger Schaefer und Burg Falkenstein / Foto: Veranstalter

Vor 200 Jahren übernahm Ludwig von der Asseburg die Burg Falkenstein. Es war das Zeitalter der Romantik: Doch der junge Ludwig fand erst einmal gar nichts romantisches vor, sondern ein altes, verfallenes Gemäuer, heruntergekommen und wesentlich weniger interessant als das von allen geschätzte, in der Nähe mit seiner tatkräftigen Hilfe neu entstandene Schloss Meisdorf. Doch irgend etwas muss Ludwig angetrieben haben, die verfallene Burg wieder zur Pracht und Ansehen zu führen.

Hier setzt beim diesjährigen Minneturnier auf Burg Falkenstein die Fantasie ein: Dr. Lothar Jahn, der künstlerische Leiter der Veranstalter, bringt Joseph von Eichendorff ins Spiel. Mit Gedichten und Liedern öffnet er dem eher nüchternen Ludwig den Blick für die Schönheiten mittelalterlicher Bauwerke und Geschichte. Holger Schäfer, Sieger beim Falkensteiner Minneturnier 2014, übernimmt die Rolle des bekanntesten deutschen Dichters der Romantik. “Ein Bild aus der Romantik, das im Besitz der Burg ist,

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Musikalischer Blick auf Sachsen-Anhalts Bauwerke

Knud Seckel mit der Neuenburg / Foto: Archiv Minnesang.com

Der Sang der Alten Mauern – Bedeutende Bauwerke werden beim Falkensteiner Minneturnier vorgestellt Beim Falkensteiner Minneturnier am 9. Juli auf Burg Falkenstein im Ostharz werden die Sänger bedeutende Bauwerke aus Sachsen-Anhalt vorstellen, die Stiftung “Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt” unterstützt die Veranstaltung. Ein Dutzend großartiger Denkmäler des Mittelalters spielen eine Rolle im Programm “Der Sang der alten Mauern”. Die Sänger stellen die Geschichte der Bauten vor und suchen dazu passende Lieder.

Frank Wunderlich aus dem Odenwald präsentiert den Magedeburger Dom. Der Dom ist mit seinem Baubeginn im Jahre 1209 der erste nach gotischem Grundrisssystem angelegte Dombau auf deutschem Boden und hat internationalen Rang. Frank Wunderlich singt ein geistliches Lied der Begine Mechthild von Magdeburg, einer großen Mystikerin, die Sprachbilder des Minnesangs mit ihrer ganz eigenen erotisch aufgeladenen religiösen Poesie verband.

Knud Seckel aus Alsbach präsentiert die Neuenburg, diesen Prachtbau aus der

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Robert Schuchardt aus Leipzig gewann den Wettbewerb zum Minneturnier 2016

Fünfter Sänger für Falkenstein gefunden – Robert Schuchardt aus Leipzig ist dabei

Am 9. Juli geht auf Burg Falkenstein im Ostharz das 11. Falkensteiner Minneturnier über die Bühne. Diesmal wurde ein Sänger in einem Vorab-Wettbewerb gesucht: Es gab 20 Berwerber, die bei der Veranstaltung “Der Sang der alter Mauern” mittelalterliche Lieder zur Vorstellung von Burgen und Schlössern, Klöstern und Domen in Sachsen-Anhalt singen wollten. Drei kamen in die engere Auswahl, nun wurde der Sieger gekürt: Es ist Robert Schuchardt aus Leipzig. Die Jury bestand aus Joachim Schymalla, Leiter des Museums Burg Falkenstein, Peter Will und Bernd Bonnet von Musiktheater Dingo, die als Moderatorenduo Meister Frauenlob und Henker Stempfel bislang alle Minneturnier begleiteten. Robert Schuchardt wurde 1976 in Gotha geboren. Der neue Mitstreiter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mittelalterlicher Musik, den dazugehörigen Quellen und historischer Aufführungspraxis. Er ist dabei als Musiker in den Ensembles Nimmersêlich und Spellbound zu hören.

Seine

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Minneturnier 2016 zurück auf Burg Falkenstein – Ein Sänger wird durch Wettbewerb gesucht

minneturnier 2016

Minneturnier 2016 – Vorankündigung / Foto: www.minnesang.com

Das Falkensteiner Minneturnier findet am 9. 7. 2016 bereits zum 11. Mal statt. Austragungsort ist nun wieder die Burg Falkenstein selbst, nicht wie im Vorjahr die Konradsburg. Als Thema wurde “Der Sang der alten Mauern – Burgen und Klöster, Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt” festgelegt. Alle beteiligten Sänger sind in diesem Jahr aufgerufen, von den Schönheiten und der Geschichte der Baudenkmäler zu singen und zu erzählen. Natürlich wird wieder ein Sieger gekürt.

Schon im Vorfeld gibt es einen kleinen Sängerstreit, der auch ein neues Gesicht zur Burg bringen soll. Bis zum 4. März können sich Sänger bewerben, die bereit sind, am 9. 7. gegen so bekannte Interpreten wie Knud Seckel, Frank Wunderlich und Olaf Casalich stimmlich anzutreten. Wegen des Konzeptes in diesem Jahr sind ausschließlich Männer gefragt. Interessenten bewerben sich mit einer Kurzbiografie und zwei Videolinks, bei denen sie Lieder des Minnesangs vortragen,

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Hochkarätige Sänger im Wettbewerb – Interpreten von nah und fern huldigen dem Tannhäuser

minneturnier 2015 alle saenger

Die Akteure von Falkenstein: v.l. oben: Holger Schäfer (Tannhäuser), Hans Hegner, Olaf Casalich, Künstl. Leiter Dr. Lothar Jahn, unten: Frank Wunderlich, Manfred Hartl, Nairolf Liederbolt, Ehrengast Christine Zienc / Foto: Veranstalter

Beim 10. Falkensteiner Minneturnier, das am Samstag, dem 12. September, anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderkreises Konradsburg e.V. ausnahmsweise auf der Konradsburg in Falkenstein stattfindet, kommen bekannte Sänger und Musikanten der deutschen und österreichischen Mittelaltermusikszene. Sie alle singen Lieder des Minnesängers Tannhäuser, der Anfang des 13. Jahrhunderts lebte und später zur sagenhaften Gestalt wurde.

Der Tannhäuser persönlich wird verkörpert von einem der bekanntesten Interpreten des Minnesangs: Holger Schäfer aus Adelebsen, vielfach preisgekrönter Sänger und Vorjahressieger beim Minneturnier auf Burg Falkenstein.

Folgende fünf Sänger stehen in diesem Jahr im Wettbewerb: HANS HEGNER Hans Hegner aus Berlin tritt schon seit 30 Jahren als Sänger und Instrumentalist mit mittelalterlicher Lyrik auf, solistisch oder in den Ensembles “Fundevogel”, “Vinkoop” und “Kleine Sekunde”. Seit

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Sechs Sänger im Wettbewerb beim 9. Falkensteiner Minneturnier am 31. Mai 2014 auf der Burg Falkenstein

Alle Sänger Minneturnier 2014

Das Kandidatenfoto zeigt von links: oben Holger Schäfer, Ursel Peters, Nairolf Liederbolt, unten Christine Zienc, Thomas Schallaböck, Hans Hegner. Foto: Veranstalter

Am 31. Mai findet auf Burg Falkenstein im Ostharz zum neunten Mal in Folge das alljährliche Minneturnier statt. Ab 19.30 Uhr wird unter dem Motto „Wünsche werden wahr“ die Rückkehr der Minne zur Maienzeit zelebriert. Die beliebte Veranstaltung wird in diesem Jahr ausschließlich durch Spenden, Sponsoring und Eintrittsgelder finanziert, u.a. durch eine Crowdfunding-Aktion.

Sechs Kandidaten treten beim Falkensteiner Minneturnier gegeneinander an: Die Zusammenstellung ist eine Mischung aus altbewährten Künstlern und Neulingen.

1. Holger Schäfer: Wie schon dreimal zuvor, will der Künstler aus Adelebsen bei Göttingen wieder dabei sein. Letztes Jahr gelang dem Niedersachsen Bronze auf dem Siegertreppchen. Man kennt ihn als wunderbar lebensnahen Interpreten des Minnesangs, als Geschichtenerzähler zur Harfe und als Teil des Trios “Trigon”.

2. Christine Zienc: Die Hannoveranerin ist studierte Sängerin und bereichert zurzeit mit ihrer

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