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„Minijob? Da geht noch mehr!“ – Wanderausstellung zum Thema Minijob macht vom 25. September bis 6. Oktober Station im BiZ der Halberstädter Arbeitsagentur

Deutschlandweit arbeiten aktuell1 mehr als 7,4 Millionen Menschen in einem Minijob – 60 Prozent davon sind Frauen. Auch im Landkreis Harz ist die Zahl derer, die einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nachgehen, mit über 10.600 Personen sehr hoch. Hier liegt der Frauenanteil mit 59 Prozent nur knapp unter dem Bundesschnitt.

Auch wenn sich die absolute Zahl in den letzten Jahren aufgrund der demografischen Auswirkungen und einer anhaltend positiven wirtschaftlichen Entwicklung leicht verringert hat, ist der Anteil an allen Beschäftigten nahezu konstant geblieben.

Minijober verdienen maximal 450 Euro im Monat, sind meist nicht eigenständig krankenversichert und haben weder auf Arbeitslosengeld noch auf Rente einen Anspruch. Zur dann oft fehlenden Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter kommt meist hinzu, dass viele Beschäftigte aus Unkenntnis Nachteile in ihrem Arbeitsverhältnis in Kauf nehmen. „Häufig wissen Arbeitgeber und Beschäftigte nicht, dass Minijobbende z. B. den gleichen Anspruch auf Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder geregelte Arbeitszeiten haben,

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Lohn-Check für Minijobber im Landkreis Harz

Mindestlohn Taschenrechner 8,84

Mindestlohn 8,84 / Foto: NGG

Höherer Mindestlohn: Tipp für Minijobber im Kreis Harz

450-Euro-Jobber müssen zwei Stunden weniger arbeiten

Augen auf beim Mindestlohn: Wer im Landkreis Harz einen Minijob hat und dabei den Mindestlohn bekommt, soll die letzte Lohnabrechnung besonders genau prüfen. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Grund: Zum Januar ist der gesetzliche Mindestlohn um 34 Cent auf jetzt 8,84 Euro gestiegen. „Für geringfügig Beschäftigte heißt das: entweder weniger arbeiten – oder mehr verdienen“, erklärt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Eine 450-Euro-Kraft müsse zwei Stunden pro Monat weniger arbeiten, um auf den gleichen Verdienst zu kommen, so Tessmann. Mindestlohn-Verdienern mit zehn Wochenstunden stünden am Monatsende knapp 14 Euro mehr zu.

Nach Angaben der Arbeitsagentur gab es im Landkreis Harz zuletzt rund 10.700 geringfügig Beschäftigte – 1.940 davon allein im Gastgewerbe. „Dabei müssen viele Gastro-Beschäftigte mehr als die gesetzlichen 8,84 Euro pro Stunde bekommen. Arbeitet eine Servicekraft in einem Betrieb mit

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Zwei Jahre Mindestlohn – NGG rät zu Lohn-Check im Landkreis Harz

Mindestlohn

Mindestlohn: 8,84-Euro-Schein / Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

2 Jahre Mindestlohn: 5 Prozent mehr Gastro-Jobs im Kreis Harz Unter 8,84 Euro geht nichts mehr – „Januar-Lohn-Check“ lohnt sich Keine „Null-Tarif-Überstunden“: NGG warnt vor Lohn-Tricksereien durch Chefs

Ein „Cent-Lohn-Plus“ quer durch alle Jobs und Branchen, das einer Vollzeitkraft unterm Strich aber weit über 50 Euro pro Monat bringt. Egal, ob Küchenhilfe oder Verkäuferin im Backshop: Wer im Landkreis Harz vom Chef nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommt, verdient im Januar mehr Geld – und zwar 34 Cent pro Stunde. „Genau zwei Jahre gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Und jetzt ist er zum ersten Mal geklettert – auf 8,84 Euro“, sagt Manfred Tessmann von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen ruft alle Mindestlohn-Beschäftigten im Kreis Harz auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen

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Landkreis Harz: NGG fordert Lohn-Plus für Beschäftigte bei McDonald’s & Co.

Tarifrunde Systemgastronomie | Gewerkschaft will „mehr als Mindestlohn“

Kreis Harz: NGG fordert Lohn-Plus für Beschäftigte bei McDonald’s & Co.

M wie McDonald’s – M wie Mindestlohn? Wenn es nach den Arbeitgebern geht, bleiben Beschäftigte der Restaurant-Kette im Landkreis Harz beim Verdienst weiter an der unteren Grenze. Der Grund: Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS), zu dem auch Marken wie Burger King oder Nordsee gehören, sperrt sich in der laufenden Tarifrunde weiterhin gegen ein kräftigeres Lohn-Plus. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen spricht bei den bisherigen Lohn-Angeboten von einer „Rolle rückwärts“. Die Beschäftigten hätten mehr verdient als den Mindestlohn. Sollten die Arbeitgeber nicht spürbar nachlegen, werde es einen „heißen Advent“ geben, so die Gewerkschaft. Geplant seien betriebliche Aktionen und Demonstrationen in verschiedenen Städten.

Bundesweit zählen die im BdS zusammengeschlossenen Franchise-Unternehmen mehr als 100.000 Beschäftigte in 2.700 Restaurants und Cafés. Von einem neuen Tarifvertrag würden neben den Mitarbeitern der beiden

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Arbeitsmarktdaten zum Tag der Arbeit am 1. Mai: Mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, aber Teilzeit auf dem Vormarsch

Harz: Mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, aber Teilzeit auf dem Vormarsch Weniger Menschen beziehend ergänzend zum Erwerbseinkommen Arbeitslosengeld II. Die Bedeutung von Minijobs hat tendenziell abgenommen. Ein möglicher Grund: Der Mindestlohn.

Arbeitsagentur veröffentlicht Arbeitsmarktdaten zum Tag der Arbeit Erfreulicherweise ist die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Landkreis Harz insgesamt stark rückläufig. “Seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 ist die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt von knapp 24.300 um 64 Prozent auf aktuell unter 8.500 Personen gesunken”, stellt Konstanze Kube, Geschäftsführerin der Halberstädter Arbeitsagentur fest. Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai nimmt die Halberstädter Arbeitsagentur die Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse einmal unter die Lupe.

Vollzeitjobs gehen zurück – Teilzeit legt deutlich zu Diese Entwicklung hat natürlich auch demografische Gründe. Ein großer Teil der Arbeitslosen scheidet aus dem Erwerbsleben aus und wechselt in den Ruhestand. Gleichzeitig fanden vermehrt Menschen eine neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Aktuell gehen im Landkreis über 72.900 Männer und

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