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Neues Luchs-Denkmal im Nationalpark Harz anlässlich der letzten Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren eingeweiht

Bronzeluchs

Das neue Luchs-Denkmal am Kaiserweg im Nationalpark Harz mit (von links) dem Mäzen Dietrich Steinhausen, Nationalparkleiter Andreas Pusch, der Künstlerin Anna Barth und ihrem Mann und früheren Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth. Foto von Friedhart Knolle

Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren, darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies war der Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine

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Ergebnisse des Luchs-Fotofallenmonitorings 2016/17 liegen vor

Luchse im Harz

Luchse im Harz bei Nacht / Foto: Nationalpark Harz – Luchsprojekt

Wernigerode – Braunlage. Der Nationalpark Harz hat die Bilder aus dem großflächigen und länderübergreifenden Fotofallenmonitoring im mittleren Harz im Bereich der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ausgewertet. Zwischen August 2016 und März 2017 entstanden an 60 Fotofallenstandorten im Bereich etwa zwischen Goslar – Sieber im Westen und dem Bodetal und Stiege im Osten insgesamt 8689 Fotos von Wildtieren.

502 der Bilder zeigen Luchse. Anhand der charakteristischen Fleckenzeichnung wurden die Tiere voneinander unterschieden. Nach statistischer Auswertung der Daten kann von einer Anzahl von 19 selbständigen Luchsen innerhalb des 779 km² großen Untersuchungsgebiets ausgegangen werden. Dies entspricht einer Dichte von 2,4 selbständigen Luchsen je 100 Quadratkilometer. Vier der fotografierten Luchsinnen hatten Nachwuchs. Zählt man auch die insgesamt 11 Jungtiere hinzu, ergibt sich eine Dichte von 3,9 Luchsen je 100 Quadratkilometer.

Die Harzer Luchspopulation breitet sich nach wie vor aus und so konnten

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Luchsvortrag am 4. April 2017 in Roßla

Luchs

Der Luchs ist im Südharz längst kein Unbekannter mehr. Hier eine Aufnahme aus dem Tierpark in Thale. / Foto von Heinz Noack

Roßla. Zu einem besonderen und sehr interessanten Vortrag lädt die Verwaltung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz am Dienstag, den 4. April nach Roßla ein. Lilli Middelhoff, freie Mitarbeiterin im Nationalpark Harz, stellt das Luchsprojekt im Harz vor. Sie berichtet über die aktuelle Verbreitung der Art und Ergebnisse des Fotofallen-Monitorings. Der Vortrag findet im großen Saal statt. Beginn um 19 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.

PM: Christiane Funkel Leiterin des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz

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Ein Kaffee als Weihnachtsgeschenk für den Harzer Luchs

kaffee fuer den luchs

Ole Anders (rechts) übernimmt das erste offizielle “Luchs-Kaffeepaket” von Mark Schnibbe. Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode – Bad Lauterberg. Die Harzer Kaffeerösterei von Mark Schnibbe hat ihren Sitz seit 2007 in Bad Lauterberg. Auch seine Kaffeemanufaktur hat seither ihren festen Platz im Stadtbild Bad Lauterbergs und verwöhnt mit leckeren Kaffeespezialitäten sowie feinen Süßigkeiten. Mit seinem neuen „Luchskaffee“ unterstützt der Unternehmer nun das Luchsprojekt des Nationalparks Harz.

Es ist die Philosophie von Mark Schnibbe, seinen Kaffee fair und sozial zu handeln und zu rösten. Dafür reisen er und seine Mitarbeiter in die Herkunftsländer ihrer Bohnen und haben so immer ein Auge auf die Anbaumethoden und die sozialen Arbeitsbedingungen vor Ort. Diese sind der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit und einen fairen Handel mit den Kleinbauern und den Plantagen. Direkt vor der Tür der Harzer Kaffeerösterei liegen die einmalige Natur und der Artenreichtum des Harzes. Mitunter streift sogar nachts der Luchs um das

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Fotowettbewerb HarzNATUR 2017 startet

Auf Fotopirsch

Auf Fotopirsch / Foto von Ingrid Nörenberg

Fotowettbewerb HarzNATUR startet in die nächste Runde – Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft

Braunlage – Wernigerode. Bereits zum fünften Mal rufen der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH jetzt Fotografinnen und Fotografen auf, sich auf Motivjagd zu machen und ihre schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks einzureichen. Die besten Bilder werden ab August 2017 in einer Ausstellung präsentiert und gestalten den Nationalpark-Kalender 2018, dessen Einnahmen wieder das Harzer Luchsprojekt unterstützen werden. Aus den drei Wettbewerbskategorien wird jeweils ein Gewinnerbild ausgewählt. Der Gesamtsieger gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 € eines Fotogeschäfts seiner Wahl. Die beiden anderen Preisträger erhalten jeweils ein Jahresabonnement der Zeitschrift NaturFoto. Einsendeschluss für Ihre Fotos ist der 15. März 2017.

Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft für den Wettbewerb. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte und beliebte Schauspieler ist außerdem engagierter Umweltschützer. Und so freuen

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Ausstellungseröffnung des Fotowettbewerbs HarzNATUR und Vorstellung des Nationalpark-Kalenders 2017

Vor dem Gewitter

Sommergewitter über dem Hochmoor des Bruchbergs / Foto von Joachim Gleichmann

Ausstellungseröffnung mit den besten Fotos des Fotowettbewerbs HarzNATUR 2015 im Haus der Natur Bad Harzburg – Vorstellung des Nationalpark-Kalenders 2017 zugunsten des Harzer Luchsprojekts

Wernigerode – Bad Harzburg. Auch für das Jahr 2017 hat der Nationalpark Harz einen Fotokalender mit Motiven aus dem Nationalpark herausgegeben. Andreas Pusch, Leiter des Nationalparks Harz, und Roger Mellinghausen, Gesellschafter der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und Leiter Finanzen, präsentieren ihn gemeinsam am 22. 08. 2016 um 17 Uhr im Haus der Natur Bad Harzburg, Nordhäuser Straße 2B.

Gleichzeitig eröffnet das Haus der Natur, ein Kooperationsprojekt der Niedersächsischen Landesforsten und des Nationalparks Harz, eine Ausstellung mit den besten Fotos des Fotowettbewerbs HarzNATUR 2015. Darunter sind auch die drei Gewinner-Bilder „Sommergewitter über dem Hochmoor des Bruchbergs“ von Joachim Gleichmann aus Clausthal-Zellerfeld, „Wildschweinrotte beim Prüfen des Windes“ von Stefan Völkel aus Bad Berleburg und „Herbstlorchel“

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Fuchs-Attacken auf Rinder in Hasselfelde – Genetische Untersuchungen bestimmen endgültig den Täter

fuchs rinderstall

Fotofallenfoto der Fuchsangriffe im Stall von Hasselfelde / Foto: Luchsprojekt Harz

Wernigerode. Immer neue Nachrichten über tote und verletzte Kälber in einer Rinderzuchtanlage in Hasselfelde sorgten in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen. Einigen Kälbchen wurden bei lebendigem Leib die Ohren oder der Schwanz abgebissen. Bereits vor einem Jahr hatte es ähnliche Vorfälle in denselben Ställen gegeben. Der Rinderhalter hatte die Nationalparkverwaltung Harz hinzugezogen weil er einen Luchs für den Täter hielt.

Die Nationalparkmitarbieter vermuteten allerdings bereits damals, dass Füchse die Kälber attackierten und installierten eine automatische Kamera an einem der halboffenen Rinderställe. Es entstanden etliche Aufnahmen von Füchsen, die in dem Stall ein und ausgingen. Genetische Proben von Bissstellen der toten Tiere sprachen auf die Untersuchung mit speziellen Luchsmarkersystemen nicht an.

Der Rinderhalter machte dennoch einen Luchs oder einen Wolf für die erneuten Attacken in diesem Jahr verantwortlich. Die Nationalparkverwaltung installierte daher wieder Kameras an zwei der betroffenen Ställe.

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Mysteriöse Angriffe auf Kälber in Hasselfelde aufgeklärt

Mysteriöse Angriffe auf Kälber in Hasselfelde im Harz aufgeklärt – es waren Füchse Wernigerode. Die mysteriösen Angriffe auf die Kälber eines großen Rinderzüchters in Hasselfelde im Harz sind aufgeklärt – es waren Füchse, nicht wie von einigen Seiten vermutet Luchse.

Nationalpark-Luchsexperte Ole Anders hatte Kameras in den Rinderställen installiert und seit heute liegen eindeutige Aufnahmen vor. Es konnten mehrere Fälle filmisch dokumentiert werden, in denen sich Füchse in die Ställe schlichen und die Rinder attackierten.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Luchsvortrag in Goslar-Jerstedt am 15. April 2016

luchs

Luchs / Foto von Ole Anders

Wernigerode – Goslar. Am Freitag, 15. April 2016, gibt es einen spannenden, reich bebilderten Luchsvortrag von Ole Anders, dem Koordinator des Luchsprojekts im Nationalpark Harz, um 17.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Jerstedt.

Der Stadtteilverein Jerstedt e.V. lädt herzlich ein. Zahlreiche Gäste sind herzlich willkommen.

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Mit dem Smartphone auf den Spuren des Luchses unterwegs im Nationalpark Harz

Mit dem Smartphone auf den Spuren des Luchses unterwegs im Nationalpark Harz – BUND Niedersachsen e.V. präsentiert aktualisierte Harz App – Bingo-Umweltstiftung hilft

Wernigerode – Torfhaus. Die Harz App – ein mobiler Wander- und Erlebnisführer für den Harz – gibt es bereits seit einigen Jahren. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Nationalparkverwaltung Harz und dem Harzer Tourismusverband hat der BUND Niedersachsen e.V. die App jetzt für das Nationalparkgebiet aktualisiert und um viele multimediale Funktionen erweitert. Drei neue Wildnis-Touren führen naturbegeisterte Wanderer nun zu den Highlights der sagenumwobenen Bergwildnis. Die Touren können kostenlos über das Internet auf Smartphones oder Tablets heruntergeladen werden. Die GPS-Funktion der Geräte führt zu rund 100 Erlebnispunkten entlang der Routen. Dort angekommen erhalten Wanderer auf „Knopfdruck“ ein spannendes Infopaket. Hörgeschichten, Fotos, Tierstimmen, Naturgeräusche und Filmclips bieten faszinierende Einblicke in das reiche Natur- und Kulturerbe und lassen die Harzer Naturgeschichte lebendig werden. Mit Hilfe der App können

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HarzNATUR 2015 – Gewinner des Fotowettbewerbs stehen fest

Titelseite Kalender 2016

Das Titelblatt des neuen Nationalpark-Kalenders / Foto: Herausgeber

HarzNATUR 2015 – Gewinner des Fotowettbewerbs stehen fest – Gewinner Joachim Gleichmann aus Clausthal-Zellerfeld – Fotoausstellung mit den besten Motiven im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg – Nationalpark-Kalender ab sofort im Handel

Wernigerode. Jüngst wurden die drei Gewinner des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2015“ ausgezeichnet. Der Nationalpark Harz hatte zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum vierten Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Schauspieler und engagierte Umweltschützer Hannes Jaenicke.

Beim Wettbewerb sollen Motive von Tieren, Pflanzen oder Landschaften aus dem nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands mit der Kamera eingefangen werden. Geheimnisvolle Waldbilder, schroffe Felsen, rauschende Bäche und jahreszeitliche Farbenpracht können dabei ebenso in Szene gesetzt werden wie eine Vielzahl spannender und zum Teil seltener Tierarten.

Gesucht wurden Bilder in drei Kategorien: A. Es rennt, fliegt oder krabbelt – Kleine und große Tiere des Nationalparks B. Sagenumwobene Bergwildnis – Landschaften

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Schüler aus Braunschweig spenden für das Harzer Luchsprojekt

Schüler sammeln für wilde Katzen – IGS Heidberg aus Braunschweig übergibt Spende für das Luchsprojekt des Nationalparks Harz

Wernigerode – Bad Harzburg. Regen und Wind schreckte die Klasse 6.3 der IGS Heidberg aus Braunschweig nicht ab. Zusammen mit ihren Tutoren Andrea Stichnoth und Anton Komrowski machten sich die 25 Jungen und Mädchen kürzlich auf den Weg nach Bad Harzburg, um erst das Haus der Natur und anschließend das Luchsgehege zu besuchen. Mit im Gepäck war eine Spende für das Luchsprojekt Harz.

Projektorientierte Arbeit stellt einen wesentlichen Bestandteil des Unterrichts an der IGS Heidberg dar, daher wurden im vergangenen Sommer verschiedene Unterrichtsvorhaben zum Thema „Tiere“ durchgeführt. Höhepunkt dabei war ein Präsentationsnachmittag für die Eltern, bei dem u.a. selbstgefertigte Produkte verkauft und Spenden für Tiere gesammelt wurden.

Da das Klassentier der Klasse 6.3 der Luchs ist, beschlossen die Schüler kurzerhand, ihre Spende den Harzer Luchsen zukommen zu lassen.

Gelegenheit dazu bot

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Rumänische Umweltpädagogen besuchten den Nationalpark Harz

ruz besuch rumaenien

Die Gruppe vor dem Internationalen Haus Sonnenberg in Sankt Andreasberg / Foto: RUZ Nationalpark Harz

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Es war kein alltäglicher Besuch im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz: Kürzlich traf eine Gruppe von rumänischen Umweltpädagogen – unter ihnen Vertreter von Umweltverbänden, Universitäten, Schulen und dem Nationalpark „Königstein“ – im Harz ein, um sich über Veranstaltungen mit Schulklassen zu informieren.

Die Reise war Teil eines vom Umweltbildungszentrum SCHUBZ in Lüneburg initiierten und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes zur Gründung eines ersten Umweltbildungszentrums in Rumänien.

Neben Programmen zu den Themen „Wolf“ und „Luchs“ standen auch die Präsentation der Aktivitäten der Juniorranger und der Projekte zur Wildnisbildung im Mittelpunkt. Selbst aktiv werden konnten die Teilnehmer bei der praktischen Erprobung von Untersuchungen zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz sowie bei einer der GPS-Entdeckertouren des RUZ.

Das Besuchsprogramm im Harz ist Bestandteil der vom SCHUBZ Lüneburg organisierten Summer School, an der

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Wieviele Luchse leben im Harz – Auswertung von 268 Luchs-Bildern aus dem Fotofallen-Monitoring

fotofalle luchse

Fotofallenbild – Luchse bei Nacht / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Es gehört zu den eher anspruchsvollen Aufgaben eines Forschers, die Größe einer Wildtierpopulation zu bestimmen. Beim Eurasischen Luchs erschwert die relative Seltenheit der Tierart dieses Vorhaben zusätzlich. Allerdings haben Luchse auch einen wesentlichen Vorteil – die großen Katzen sind anhand ihrer Fellzeichnung unterscheidbar. Dies hatten sich die Forscher im Nationalpark Harz unlängst zunutze gemacht und die Katzen mit den Pinselohren gezählt.

Bereits im vergangenen August wurden in einem großen Teil des Harzes an 60 systematisch verteilten Standorten insgesamt 120 Kameras aufgebaut. Die Niedersächsischen Landesforsten, der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt und auch private Jäger unterstützten das Projekt und wirkten teils tatkräftig bei der Auswahl der Standorte mit. 100 Tage lang fotografierten die Geräte die Wildtiere des Harzes und nahmen auch 268 Bilder von Luchsen auf. Das Bildmaterial wurde nun ausgewertet. Es zeigt 15 selbstständige Luchsindividuen. Darunter sechs führende Weibchen, zwei erwachsene Männchen, ein

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Bundesweite Rangertagung im Nationalpark Harz

Bundesverband Naturwacht 2015

Die Tagungsteilnehmer / Foto von Jan Brockmann

Gut besuchte Rangertagung im Nationalpark Harz – War der erste Ranger der Welt ein Harzer?

Braunlage – Sankt Andreasberg. Etwa 140 Teilnehmer waren in die Tagungsstätte Internationales Haus Sonnenberg in Sankt Andreasberg gekommen – bisheriger Rekord in der Geschichte des Verbands. Vom 18. – 20. März 2015 stand das Tagungsmotto „Die Rückkehr von Luchs und Wolf – eine neue Herausforderung für den Naturschutz“ im Mittelpunkt der Fachtagung 2015 des Bundesverbands Naturwacht e.V. Schirmherr war Minister Stefan Wenzel, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

An die Begrüßung der Tagungsteilnehmer im Internationalen Haus Sonnenberg durch dessen Geschäftsführer Horst Weiher, Gustl Bock und Henning Möller, die beiden Leiter der Nationalparkwacht Harz, und Frank Grütz, den 1. Vorsitzenden des Bundesverbands Naturwacht e.V., schlossen sich eine Halbtagesexkursion in das Odertal, die Mitgliederversammlung und ein Abendvortrag von Dr. Friedhart Knolle an.

Am nächsten Tag überbrachte Ministerialrat Norbert Burget,

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Nationalpark zählt Luchse – Bislang größtes Wildtierkameraprojekt des Harzes steht kurz vor dem Abschluss

Fuchs

Fuchs in der “Fotofalle” / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. „Wie viele Luchse gibt es im Harz?“ Diese Frage hören die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung beinahe täglich. Eine einfache und nachvollziehbare Frage. Allerdings ist deren Beantwortung mehr als anspruchsvoll. Die dämmerungs- und nachaktiven Katzen entziehen sich durch ihre relative Seltenheit und die versteckte Lebensweise fast allen klassischen Zähl- und Schätzverfahren, die bei anderen Arten angewendet werden.

In der Diskussion um den Luchs im Harz hilft es nicht weiter, am Schreibtisch vage Bestandesschätzungen zu erstellen, sinnvoll sind nur klare Fakten. Seit September 2014 standen daher insgesamt 120 Wildtierkameras, auch Fotofallen genannt, an ausgesuchten Harzstandorten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus beiden Bundesländern unterstützt. Das Untersuchungsgebiet von rund 800 Quadratkilometern sollte zunächst zu gleichen Teilen östlich und westlich der Landesgrenze liegen. Datenschutzbedenken aus dem Land Sachsen-Anhalt führten dann jedoch zu einer deutlichen Verschiebung nach Westen, so dass im Ostharz nur

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Den Winterwald im Nationalpark Harz erleben – auf einer geführten Ganztagestour am 21. Februar 2015

moorsteg torfhaus

Moorsteg am Torfhaus / Foto: Veranstalter

Das Leben im Winterwald – bei Eis und Schnee durch den Nationalpark Harz Termin: 21. Februar 2015, 10.00 – 15.00 Uhr Länge: ca. 7,5 km Steigung: Auf- und Abstieg ca. 110 m Dauer: ganztags, ca. 5 Stunden Start und Ziel: Globetrotter Active Store Torfhaus

Tourbeschreibung: Winterwalderlebnis rund um Torfhaus mit kleinen Experimenten und Sinneserlebnissen

Im Winter vollzieht sich ein vollständiger Wandel in der Natur. Pflanzen und Tiere ziehen sich zurück. Dabei hat jede Art ihre eigene angepasste Strategie, diese Notzeit zu überdauern. Auf einer ganztägigen Exkursion folgen wir den Spuren, die Tiere und Pflanzen hinterlassen haben und erkunden die unterschiedlichen Anpassungen. Dabei geht es nicht nur um die Tritsiegel im Schnee, sondern auch um Fraßspuren oder andere verborgene Hinweise. In kleinen Experimenten kommen wir den Geheimnissen der Tiere auf die Spur. Und wenn es für uns einmal zu kalt zu werden droht, schlüpfen wir

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Unser Harz Januar 2015: Das einst geheime Schickert-Werk Bad Lauterberg und vieles mehr

luchsinfo

Nationalparkleiter Andreas Pusch in der Luchs-Informationsstelle im Haus der Natur. Foto: Nationalpark Harz.

UNSER HARZ Januar 2015: Das Schickert-Werk in Bad Lauterberg – ein Kapitel Harzer Rüstungs- und Industriegeschichte; Novalis und der Harz; Spätburgunder aus Quedlinburg; Die Stolberger Damenkapelle 6; Ameisen und Luchse – das Haus der Natur in Bad Harzburg: Interaktive Walderlebnisausstellung mit Luchs-Info Harz und Formicarium

Clausthal-Zellerfeld. Die Firma Otto Schickert & Co. KG in Bad Lauterberg war in der NS-Zeit ein streng geheimes militärisches Projekt zur Herstellung von hochprozentigem Wasserstoffperoxid, das für verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der Luftwaffe und der Marine benötigte wurde. Zahlreiche Zwangsarbeiter waren hier eingesetzt. Während sich in der Bevölkerung Bad Lauterbergs der Glaube hielt, dass in der Firma Seifenerzeugnisse hergestellt würden, bestand ab Januar 1945 sogar der Plan, hier chemische Kampfstoffe zu erzeugen – er wurde aber offensichtlich nicht mehr umgesetzt.

Novalis, oder, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, Georg Philipp Friedrich von

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Mit dem Luchs in den Hochharz – Broschüre “NATURA Tipp 7″ wird vorgestellt

Am Montag, 22. Dezember um 14.00 Uhr stellt der Regionalverband Harz zusammen mit dem Nationalpark Harz eine neue Broschüre im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg vor. Der NATURA Tipp 7 macht das einmalige Natura 2000-Gebiet rund um den Brocken erlebbar.

Nach einem Vortrag zu den Hintergründen von Natura 2000 und der zehnteiligen Broschürenserie NATURA Tipps stehen Experten von Nationalpark und Regionalverband Harz Interessierten für Rückfragen zur Verfügung. Das in der Broschüre vorgestellte Gebiet „Hochharz“ ist ein Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000, das sich bereits auf rund einem Fünftel der europäischen Fläche erstreckt.

Das heimliche Wappentier des Nationalparks Harz, der Luchs, blickt vom Titelbild des NATURA Tipps 7.Die neueste Broschüre des Natur- und Geoparkträgers Regionalverband Harz stellt das Natura 2000-Gebiet mit seinen typischen Pflanzen, Tieren und Lebensräumen vor. Die gemeinsam mit dem Nationalpark erarbeitete Broschüre beschreibt zudem eine reizvolle Tour durch das Natura 2000-Gebiet. Die Tageswanderung führt, ausgehend von Ilsenburg,

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Nationalpark-Kalender 2015 im Handel – Hannes Jaenicke übernimmt Schirmherrschaft für HarzNATUR 2015

narznatur 2015 vorstellung

Roger Mellinghausen (links) übergibt den druckfrischen Kalender an den Nationalparkleiter Andreas Pusch. Foto von Friedhart Knolle.

Nationalpark-Kalender 2015 zugunsten des Harzer Luchsprojekts ab sofort im Handel – Hannes Jaenicke übernimmt Schirmherrschaft für den jetzt startenden Fotowettbewerb HarzNATUR 2015 Wernigerode – Herzberg am Harz. Auch für das Jahr 2015 hat der Nationalpark Harz mit Unterstützung der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg am Harz wieder einen Fotokalender mit Motiven aus dem Nationalpark Harz herausgegeben. Andreas Pusch, Leiter des Nationalparks Harz, und Roger Mellinghausen, Gesellschafter der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und Leiter Finanzen, präsentierten ihn jetzt gemeinsam in Herzberg.

Für den Kalender im Format 48 x 35 cm wurden Bilder aus den Fotowettbewerben HarzNATUR der Jahre 2011 – 2013 ausgewählt. Er erscheint in einer limitierten Auflage von 1.200 Exemplaren und wird von der Druckerei Jungfer der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt. Zum Preis von

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