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Im Frühling an die Abrechnung für das Saison-Kurzarbeitergeld denken

Arbeitsagentur unterstützt Betriebe während der Schlechtwetterzeit finanziell, um so Entlassungen von Fachkräften zu vermeiden. Bei der Abrechnung des Saison-Kurzarbeitergeldes sollten Arbeitgeber keine Zeit verstreichen lassen und an die Fristen denken.

Bald enden die Winterzeit und damit auch der Schlechtwetterzeitraum vom 1. Dezember bis zum 31. März. „Während der Schlechtwetterzeit können witterungsabhängige Betriebe des Baugewerbes, des Dachdeckerhandwerks, des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus sowie des Gerüstbaus das Saison-Kurzarbeitergeld der Arbeitsagentur nutzen, um Arbeitsausfälle zu überbrücken. Dadurch können Entlassungen vermieden und gut eingearbeitete Fachkräfte auch in auftragsschwächeren Zeiten gehalten werden. Den Arbeitnehmern bleibt so ihr Arbeitsplatz erhalten und für die Unternehmen entfällt die Personalsuche im Frühjahr“, stellt Heike Schittko, Chefin der Halberstädter Arbeitsagentur, die Vorteile des Saison-Kurzarbeitergeldes vor.

Für die Abrechnung der Leistungen für die Schlechtwetterzeit ist eine Ausschlussfrist von drei Monaten zu beachten. Damit die betroffenen Unternehmen keine finanziellen Nachteile in Kauf nehmen müssen, sind die vollständigen Leistungsanträge rechtzeitig für jeden Lohnabrechnungszeitraum

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Beschäftigte in Restaurant-Ketten sollen Lohnabrechnung prüfen

Gleiches Geld fürs Braten von Burgern, Steaks und Grillhähnchen mit Pommes: Fastfood- und Restaurant-Ketten zahlen mehr als den Mindestlohn. Ab Januar bekommen Beschäftigte hier mindestens 9 Euro pro Stunde. Bereits im August waren die Löhne bei McDonald’s, Burger King und Co. gestiegen. Jetzt ziehen die anderen Restaurants der Systemgastronomie nach – von Block House über Wienerwald bis Maredo. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen rät den Beschäftigten in der Region, einen Lohn-Check zu machen. „Mit der Januar-Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein“, so Manfred Tessmann. Der NGG-Geschäftsführer nennt das Einkommens-Plus „überfällig“: „Dass der Mindestverdienst jetzt über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, ist ein wichtiges Signal für die Systemgastronomie.“ Bis 2019 steigen die Einkommen nach Gewerkschaftsangaben insgesamt zwischen 8 und 12,7 Prozent. Bereits zum Januar erhalten Auszubildende im ersten Lehrjahr 40 Euro mehr pro Monat.

PM: Manfred Tessmann NGG-Region Süd-Ost-Niedersachsen www.ngg-son.de

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Arbeitsagentur ruft alle Baubetriebe auf: Leistungen für die bisherige Schlechtwetterzeit rechtzeitig beantragen

Mit Saison-Kurzarbeitergeld konnten Unternehmen die Wintersaison ohne Entlassungen überbrücken, sollten sich bei der Abrechnung aber keine Zeit mehr lassen.

„Im Winter können Baubetriebe das Saison-Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit nutzen, um witterungsbedingte Arbeitsausfälle zu überbrücken und dadurch Entlassungen zu vermeiden.“ erklärt Konstanze Kube, Geschäftsführerin Operativ der Halberstädter Arbeitsagentur.

Für die Abrechnung der Leistungen ist von den Arbeitgebern jedoch eine gesetzliche Ausschlussfrist von drei Monaten zu beachten. Deshalb sind alle Leistungsanträge für jeden Lohnabrechnungszeitraum innerhalb dieser Frist zu stellen. Daher sollten die Betriebe die Leistungen für die Schlechtwetterzeit 2014/2015 rechtzeitig beantragen und die Ausschlussfrist für Saison-Kurzarbeitergeld beachten.

Für die Einhaltung der Frist sind durch Baubetriebe folgende Termine zu berücksichtigen:

Leistungsantrag für: spätester Abgabetermin: Dezember 2014 31. März 2015 Januar 2015 30. April 2015 Februar 2015 1. Juni 2015 März 2015 30. Juni 2015

Verspätet eingereichte Leistungsanträge müssen abgelehnt werden, weil es sich bei diesen Fristen um gesetzliche Ausschlussfristen handelt.

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