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Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Bollrichteiche Sudmerberg

Die Absetzbecken am Bollrich zwischen Goslar und Oker – eine von zahlreichen Altlasten der Region / Foto von Siegfried Wielert

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Drei Vorträge von Dr. Friedhart Knolle

Braunlage-Sankt Andreasberg – Goslar-Oker – Liebenburg-Döhren. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich

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2000 Jahre Bergbau bei Liebenburg – Vortrag am 11. Juli 2015 in Othfresen

Foerderwagen Bismarck

Relikte des Liebenburger Bergbaus am ehemaligen Schacht Bismarck / Foto: Verlag Schadach/BUND Westharz

Schatzsuche im Liebenburger Land – Liebenburger Kulturtage vom 10. – 12. Juli 2015

Liebenburg. Der Kulturverein Lewer Däle Liebenburg e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Gemeinde Liebenburg am Wochenende vom 10. – 12. Juli 2015 die Liebenburger Kulturtage: Zahlreiche Ortsteile präsentieren die Vielfalt des kulturellen Lebens in unserer Gemeinde. Unter dem Motto: „Kultur bewegt!“ bietet sich die Gelegenheit, in zahlreichen Liebenburger Ortsteilen auf kulturelle Schatzsuche an ungewöhnlichen, oft nicht zugänglichen Orten zu gehen.

Einer dieser ungewöhnlichen Orte ist das Aufbereitungsgebäude der ehemaligen Grube Ida-Bismarck an der Bahnstrecke Goslar-Hildesheim in Othfresen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Erzgruben des Salzgittergebietes haben sich von der Grube Ida-Bismarck am Ida-Stollen größere Teile der Übertageanlagen erhalten. Als markantes Wahrzeichen des Othfresener Bergbaus ist das an der Bahnstrecke Goslar–Hildesheim gelegene Gebäude weithin sichtbar. Es wird heute von der Studiengesellschaft für Eisenerzaufbereitung genutzt

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Beliebte Tomatenbörs​e des BUND Goslar wi​eder am 1. Mai 2013​

Tomatenbörse des BUND Goslar am 1. Mai 2013

Goslar. Am 1. Mai 2013 findet wieder die beliebte Tomatenbörse des BUND Goslar statt. Sie beginnt ab 10 Uhr auf dem Schulhof des Ratsgymnasiums Goslar in der Goslarer Innenstadt.

Ob Equador-Wildtomate, Gelbes Birnchen, Schwarze Pflaume oder Roter Heinz – der BUND Goslar und der Verein zur Erhaltung der Nutzartenvielfalt (VEN) bieten zum Tausch oder gegen Spende ein umfangreiches Sortiment alter, geschmacksintensiver und außergewöhnlicher Sorten von Tomaten, Paprika oder Chili zum Auspflanzen in Garten oder Topf. Diverse Kürbissorten, Gurken-, Zucchini-, Kräuter- und Wildpflanzen ergänzen die Auswahl. Eine Liste des angebotenen Sorten finden Sie im Internet auf goslar.bund.net

Für diejenigen, die am 1. Mai andere Pläne haben, aber im Sommer trotzdem leckere Früchte und Kräuter ernten möchten, gibt es die Möglichkeit, unsere Tomaten & Co. am Freitag, den 26.4.2013, ab 15 Uhr direkt vom Hof in Liebenburg-Upen, Kreisstr. 14, zu erwerben.

Wir

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Bohrung trifft auf Morgenstern-Schadstoffe – Grundwasser belastet

Liebenburg – Goslar-Hahndorf. Am 18.2.2013 gegen Mittag war es soweit – die zweite Bohrung an der ehemaligen Kreismülldeponie Morgenstern traf planmäßig auf die Sohle 2 des ehemaligen Eisenerzbergwerks Morgenstern im Salzgitterschen Höhenzug halbwegs zwischen Groß Döhren und Hahndorf. Der Bohrmeißel traf auf den erwarteten Hohlraum, der mit Wasser gefüllt war. Bereits in den Tagen davor war der Bohrmeißel im geklüfteten Gestein oberhalb der Sohle 2 jedoch noch auf etwas anderes getroffen, das weniger Freude auslöste – die befürchteten Schadstoffe der illegalen Sondermüllentsorgung der Firma Florentz. Die erste Bohrung war dagegen auf vergleichsweise dichten Sandstein gestoßen – das könnte bedeuten, dass die Schadstoffe nicht nach Nordosten in Richtung Weddingen sickern, wie oft befürchtet wurde. Diese Zwischenergebnisse wurden noch am Montag taufrisch dem Kreisausschuss für Bauen und Umwelt vorgestellt.

Seit Herbst 2012 untersucht der Landkreis Goslar in Rahmen von zwei Tiefenbohrungen, ob Einflüsse der Altlast im Grundwasserabfluss des Hilssandsteins nordöstlich des Altstandortes

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Südlicher Salzgitter​scher Höhenzug im Ge​oPark Harz – 8 neue ​GeoPark-Erlebnispfad​e bei Liebenburg​

Der südliche Salzgittersche Höhenzug im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen – acht GeoPark-Erlebnispfade eingeweiht

Liebenburg. Schloss Liebenburg, Eisenerzbergwerk Morgenstern, Schroederstollen, Gipskuhle Othfresen und Schwarzpulverfabrik Kunigunde – das sind nur einige der interessantesten Geopunkte, die der BUND Goslar in seiner jüngst erschienenen GeoPark-Broschüre „Der südliche Salzgittersche Höhenzug“ vorstellte. Ergänzt durch sechs Informationstafeln im Gelände wird so einer der spannendsten Teile des GeoParks erschlossen. Möglich machte das Projekt eine Förderung durch Mittel von „Natur erleben in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie der Niedersächsischen Lottostiftung.

Wussten Sie, dass die Innerste einmal ein Nebenfluss der Oker war und das heutige Schloss Liebenburg an ihrem Ufer gestanden hätte? Dass die Germanen schon vor 2000 Jahren das hiesige Eisenerz abbauten? Oder dass die Sedimente des Morgenstern-Teichs erhöhte Arsengehalte haben, weil das hier abgebaute Eisenerz hohe Arsengehalte aufwies, die sich nun in diesem ehemaligen Schlammteich der Eisenerzaufbereitung der Grube Morgenstern

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