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Eiszeitrelikt im Harz – Neues Libellenbuch des Nationalparks Harz vorgestellt

Alpen-Smaragdlibelle

Männchen der Alpen-Smaragdlibelle, einer Art für deren Erhalt der Nationalpark Harz eine besondere Verantwortung trägt. Foto: Dr. Kathrin Baumann

Fliegende Edelsteine der Natur: Libellen im Harz – Nationalpark stellt neues Buch vor – Sogar eine Eiszeit-Reliktart kommt im Nationalpark vor Wernigerode – Bad Harzburg. Himmelsjäger, Drachenfliegen, Juwelenschwingen, Teufelsnadeln, Schillerbolde, Augenstecher: Der Volksmund kennt viele Namen für Libellen. Dies unterstreicht, dass die teils recht großen und auffälligen Insekten von jeher die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen haben. Libellen vermitteln zwischen den zwei Elementen Wasser und Luft. Den Großteil ihres Lebens verbringen die Tiere als oft recht unscheinbare braune Larven im Gewässer. Erst kurz vor der Geschlechtsreife verlassen sie das Wasser, um fortan als uns wohlbekannte geschickte und oft bunt gefärbte Flieger den Luftraum zu erobern und eine neue Libellengeneration zu begründen. Insbesondere durch ihre an das Wasser gebundene Entwicklung und teils sehr spezielle Lebensraumansprüche sind sie sensible Indikatoren für Veränderungen

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Das Blumentopfmoor – Erfolgreiche Renaturierung im Nationalpark Harz

Am Blumentopfmoor

Der Nationalparkmitarbeiter Mike Wagner, Katja Osterloh von der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg und Ralph Walter von der Firma „Walter Abwassertechnik“ überzeugen sich vor Ort von der Wirksamkeit der neuesten Renaturierungsmaßnahme.

Wernigerode. Deutschlandweit sind die intakten Moorflächen durch Nutzungsdruck auf etwa 1 % ihrer ehemaligen Ausdehnung zurückgedrängt worden. Moore gehören daher zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen. Intakte Moore können Wasser- und Kohlenstoff speichern und sind deshalb wichtig für die natürlichen Stoffkreisläufe auf der Erde. Außerdem sind Moore Lebensraum für hoch spezialisierte und seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Nationalpark Harz besitzt noch einen hohen Anteil an vom Menschen wenig beeinflussten Mittelgebirgsmooren, was in dieser Ausdehnung europaweit einzigartig ist. Allerdings wurde in der Vergangenheit auch im Harz eine Reihe von Mooren durch Torfgewinnung und forstwirtschaftlich bedingte Entwässerungsmaßnahmen stark beeinträchtigt.

Die Voraussetzungen für Torf- und damit Moorbildung sind sauerstoffarme Bedingungen, die insbesondere durch oberflächennahe Wasserstände erzeugt werden. Unter Sauerstoffarmut finden Umsetzungs-

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